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Wo du richtig bist

Vom Aufbrechen und Heimatfinden

(6)
Suchen Sie nach Ihrem Platz im Leben? Oder fragen Sie sich, ob Sie am richtigen Ort angekommen sind?
Auch Tomas Sjödin bewegen diese Lebensfragen und er macht sich auf die Suche nach Antworten: Er folgt der Spur seines "Zwillings", des zweifelnden Apostels Thomas. In ihm findet Sjödin einen Seelenverwandten, jemanden, den er versteht und von dem er sich verstanden weiß. Er begibt sich auf eine persönliche Spurensuche, bei der er die Stationen seines Lebens, und die seines "Zwillings" bereist. Und er macht Entdeckungen, die er am heimischen Schreibtisch nicht gemacht hätte.
Hoffnungsvoll fordert das Buch Sie heraus, alles infrage zu stellen, aus dem Vertrauten aufzubrechen und den eigenen Platz und die eigene Berufung zu finden.
Portrait
Tomas Sjödin, geboren 1959, ist ein schwedischer Schriftsteller und Pastor. Er kommt aus der schwedischen Pfingstbewegung, ist aber seit vielen Jahren ökumenisch tätig, darunter in vielen Radio- und Fernsehsendungen. Seine Bücher und Kolumnen sind oft autobiografisch grundiert und humorvoll. Seit der schweren Erkrankung und dem Tod von zweien seiner drei Söhne beschäftigen sie sich aber immer wieder auch mit Leid und Trauer.

Hanna Schott, geb. 1959, ist Buchhändlerin, Musikwissenschaftlerin und Romanistin. Sie arbeitet als Redakteurin, Autorin und Übersetzerin und lebt mit ihrer Familie in Haan/Rheinland.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Altersempfehlung 30 - 60
Erscheinungsdatum 07.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-417-26817-1
Verlag SCM Brockhaus, R.
Maße (L/B/H) 22,3/14,4/2,2 cm
Gewicht 399 g
Originaltitel Den som hittar sin plats tar ingen amnans
Übersetzer Hanna Schott
Verkaufsrang 95.923
Buch (gebundene Ausgabe)
15,95
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Kundenbewertungen

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Auf den Spuren des Apostels Thomas
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 19.03.2018

Woher weiß ich, dass ich meinen Platz im Leben gefunden habe? Diese Frage stellt sich der Autor Tomas Sjödin. Auf der Suche nach einer Antwort findet er einen ?Leidensgenossen? in dem Apostel Thomas, und er begibt sich auf eine Reise in dessen Fußspuren. Dabei macht er sich vor allem... Woher weiß ich, dass ich meinen Platz im Leben gefunden habe? Diese Frage stellt sich der Autor Tomas Sjödin. Auf der Suche nach einer Antwort findet er einen ?Leidensgenossen? in dem Apostel Thomas, und er begibt sich auf eine Reise in dessen Fußspuren. Dabei macht er sich vor allem innerlich auf den Weg, um endlich seinen Platz zu finden. Zunächst einmal: Ein ganz, ganz tolles Buch! Der Autor lässt uns an seiner persönlichen Reise teilhaben, und berichtet dabei offen und ausführlich von seinen Gefühlen, Gedanken und Erlebnissen. Er berichtet also nicht distanziert oder spricht darüber, was ?man? machen sollte, sondern er steigt selbst in den Ring. Das macht ihn und sein Buch auf jeden Fall sehr sympathisch. Sein Schreibstil gefällt mir sehr gut, er ist locker und humorvoll, nimmt die Suche aber gleichzeitig sehr ernst. So ist es leicht, ihm durch das Buch zu folgen, jedoch wird auch der Leser sich an der einen oder anderen Stelle fragen: Was bedeutet das für mich? Die gleichen Fragen, die der Autor sich stellt, habe auch ich mir beim Lesen gestellt, ohne dass ich das Gefühl hatte, gönnerhaft von oben herab behandelt zu werden. Es ist vielmehr die Erkenntnis, dass wir alle uns im Grunde dieselben Fragen stellen, und dass keiner das Recht hat, anderen in dieser Hinsicht etwas vorzuschreiben. Auch der Inhalt ist sehr lesenswert. Tomas Sjödin schreibt abwechslungsreich und tiefgründig. Er begnügt sich nicht damit, an der Oberfläche zu kratzen. Denn es ist ihm nicht nur wichtig, von seiner Reise zu berichten, sondern auch die Leser auf die Reise zu schicken. Er betont immer wieder, wie wichtig es ist, sein Leben auf ein ?JA? zu bauen. Wenn man dieses JA sagen kann, dann ist man am richtigen Platz angekommen. Fazit: Ein wertvolles Buch mit vielen spannenden Erfahrungen, wertvollen Ideen und lustigen Anekdoten. Es macht Freude, dieses Buch zu lesen, und ich möchte es wirklich weiterempfehlen!

Die Frage nach dem richtigem Platz im Leben zu finden...
von einer Kundin/einem Kunden aus Biel/Bienne am 26.12.2017

Das Buch „Wo du richtig bist – Vom Aufbrechen und Heimatfinden“ von Thomas Sjödin ist 2017 im SCM-Verlag erschienen. Thomas Sjödin ist ein schwedischer Pastor und Schriftsteller und ist in Schweden durch viele Radio- und Fernsehsendungen bekannt. Inhalt: Im Buch nimmt uns Thomas Sjödin auf seine ganz persönliche Reise mit. Es... Das Buch „Wo du richtig bist – Vom Aufbrechen und Heimatfinden“ von Thomas Sjödin ist 2017 im SCM-Verlag erschienen. Thomas Sjödin ist ein schwedischer Pastor und Schriftsteller und ist in Schweden durch viele Radio- und Fernsehsendungen bekannt. Inhalt: Im Buch nimmt uns Thomas Sjödin auf seine ganz persönliche Reise mit. Es nimmt uns mit auf die Spuren des Apostels Thomas, seinem Namensvetter. Er erzählt uns, wie es dazu kommt, dass er sich auf dessen Spuren begibt und was er dabei alles erlebt. Die Reise geht quer durch Europa an den See Genezareth und führt bis nach Indien. Nebenbei erfahren wir noch von anderen wichtigen Menschen wie z. B. Lasse Berg, Mutter Theresa, Stanly Jones etc., die sein Leben geprägt haben und ihm auf der Suche nach seinem Platz begleitet haben. Meine Meinung: Ich hatte am Anfang grosse Mühe in das Buch reinzukommen. Ein Grund kann sein, dass ich mit der Bibel im Detail nicht so gewandt bin. Am Anfang hatte ich das Gefühl hier geht es lediglich um eine Person, die die Suche nach sich selbst antritt und dabei seinem Zwilling, dem Apostel Thomas auf dessen Spuren folgt um dies zu bestreiten. Doch etwa in der Hälfte des Buches kommen auch noch viele andere wertvolle Begegnungen dazu und es werden dem Leser insbesondere nach mir viele schöne Bilder und Gedanken mitgegeben. Einige davon möchte ich gerne anbei erwähnen und an dieser Stelle teilen: - Wofür brauchen wir Träume? Weil Träume leben bedeutet – wer nicht träumt, stirbt (S. 39). - Nur selten ist es die Pflanze, die falsch ist […] kann es notwendig sein, an einen anderen Platz umgepflanzt zu werden. […] herausgezupft zu werden, umzuziehen, sich wieder zu verwurzeln (S. 75). - Seinen Platz nicht zu finden, gleicht einer Verwundung. Wer es selbst erlebt hat, wer einmal aussen vor war, der weiss, wie weh das tut. […] Nichts ist schlimmer, als verlassen und von anderen aufgegeben worden zu sein. Genau deshalb ist es so riskant, einen Menschen zu lieben. (S. 87). - „Man kann nie zurückkehren. [..] Man kann dorthin reisen, wo man herkommt, aber mann kann nicht zurückkehren (S. 119). - Die drei wichtigsten Regeln: „Sag Hallo und Tschüss. Bemühe dich, Namen zu lernen.. Wie elend die Situation eines Menschen auch aussehen mag: Versuche, ihm ein Fünkchen Hoffnung zu vermitteln (S. 134). - Unser meist genutztes Werkzeug ist das Fragezeichen. Fragen ist oft die beste Art des Zuhörens und vermutlich der direkteste Weg, um einen Menschen deutlich zu machen, dass er wichtig ist und dazugehört (S. 137). - Während man sich für das einsetzt, wofür man brennt, und an der Erfüllung seiner Sehnsucht arbeitet, muss man sich mit zwei Schurken herumschlagen, die schon viel Kreativität und Eigen-Art getötet haben. […] Selbstüberschätzung […] Selbstunterschätzung (S.141). - Wenn nichts mehr geht, dann geh! […] Wenn die Unruhe gross zu gross ist und die Sorgen zu drückend sind, dann entsteht das Bedürfnis zu laufen (Seite 173). - Man ist erfolgreich, wenn man seinen Fokus nicht auf die Schwächen, sondern auf die Stärken legt. […] Wirklicher Erfolg geschieht nie auf Kosten anderer und er vergleicht sich nicht mit anderen. Wer seinen Platz gefunden hat, nimmt keinen anderen den Platz weg (Seite 177). - In der Nähe eines Menschen, der weiss was er will, und der den Platz, an dem er steht, mag, wird eine besondere Freiheit spürbar (S. 179) - Die Symbolik der Sonnenblume: “Wenn die Sonnenblume blüht, hat sie ihre Platz und ihre Ausrichtung gefunden, um in der Blumensprache zu sprechen (S. 179). Sie absorbiert Gift (S. 192) - Die fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen, von Bronnie Ware (S. 190/191) - „Wenn etwas gut läuft – mach viel davon. Wenn etwas schlecht läuft – mach weniger davon“ (unter anderem auf Seite 191) - Wenn man weiss, wohin man will, geht es nur noch darum, loszugehen, sich in Bewegung zu setzen und darauf zu vertrauen, dass die Kräfte, die man auf dem langen Weg und angesichts der grossen Aufgaben brauchen wird, einem unterwegs geschenkt werden (Seite 203). Das Buch liest sich nach einigen Kapiteln recht flüssig. Etwas erschwerend kann sein, wenn man mit der Bibel und deren Handlungen nicht allzu sehr bewandt ist. Dem Leser werden aber nach mir auch andere schöne Gedanken mitgegeben, wie ich sie oben aufgeführt habe, Fazit: Das Buch hat mir am Anfang gar nicht gefallen, nach einigen Seiten habe ich aber etwas mehr Gefallen daran gefunden und konnte für mich einige schöne Zitate und Gedanken herausnehmen. Als ich das Buch zu lesen begonnen habe, ging ich davon aus, dass es eher ein Art Ratgeber sei. Schlussendlich musste ich aber feststellen, dass es eher um die Geschichte vom Autor selber und seiner Reise vom Ankommen im Leben handelt (eigentlich eine Art Biografie). Übrigens muss ich sagen, dass ich den schwedischen Titel „Den som hittar sin plats tar ingen annans“ passender finde. Denn dieser Leitsatz wird auch im Buch mehrmals erwähnt und heisst so viel wie: ”Wer seinen Platz gefunden hat, nimmt keinem anderen den Platz weg“ (vgl. auch S. 177). Ich gebe dem Buch drei Sterne.

Mit Ameisenschritten vorwärts
von peedee am 04.12.2017

Viele Menschen haben Zweifel: „Wie finde ich meinen Platz im Leben?“ oder „Woher weiss ich, dass ich am richtigen Ort angekommen bin?“ Auch Tomas Sjödin, ein schwedischer Pastor und Schriftsteller, hat Zweifel. Er macht sich auf die Suche nach seinem „Zwilling“, dem Jünger Thomas, der ebenfalls ein Zweifler war,... Viele Menschen haben Zweifel: „Wie finde ich meinen Platz im Leben?“ oder „Woher weiss ich, dass ich am richtigen Ort angekommen bin?“ Auch Tomas Sjödin, ein schwedischer Pastor und Schriftsteller, hat Zweifel. Er macht sich auf die Suche nach seinem „Zwilling“, dem Jünger Thomas, der ebenfalls ein Zweifler war, und erzählt „vom Aufbrechen und Heimatfinden“. Erster Eindruck: Mir gefällt das Cover sehr gut. Der Hintergrund wirkt durch das unregelmässige, grafische Muster unruhig, aber da der Titel dann auf einem grossen weissen Hexagon ist, fokussiert es den Blick auf den Titel. Mir gefallen Titel und Untertitel sehr gut. Das Layout des Buches wirkt sehr luftig. Der Jünger Thomas war ein Zweifler. Die Geschichte des (biblischen) Thomas ist sehr interessant. Es steht, dass er aufbrechen musste, weil es dort, wo er war, keinen Platz für seinen Traum gab. Ein schönes Bild. Mich hat es beeindruckt, dass sich der Autor so intensiv mit dem Leben von Thomas auseinandersetzt und sich auch wirklich auf Reisen begibt (und nicht nur zu Hause über den Jünger Thomas recherchiert). Es hat sehr viele Passagen, die ich mir angezeichnet habe und die mich zum Nachdenken gebracht haben, z.B.: - „Seinen Platz zu finden, ist nicht dasselbe, wie immer zufrieden zu sein. Zeiten des Kampfs gehören dazu. Aber es ist ein guter Kampf.“ - „Erfolg ist nicht das Glück auf kurze Sicht; es bedeutet, unbeirrt das zu tun, wovon man weiss, dass man es in dieser Welt tun soll. Ohne auf das Resultat zu schauen.“ Das klingt grossartig und simpel – und doch ist es zuweilen schwer, unbeirrt an etwas festzuhalten, wenn es zwischendurch nicht gut läuft. - Der Glaube ist für alle da: „Man kann über den Glauben promovieren, und doch ist er etwas, das auch einem Kind offensteht.“ Auch wenn jemand nicht so „gescheit“ von der Bibel zitieren oder vor vielen Leuten sprechen kann, kann er doch seinen Glauben umsetzen, indem eben z.B. Nächstenliebe, Freiwilligenarbeit etc. erbracht wird. - Der Autor, der zusammen mit seiner Frau bereits früh zwei seiner drei Söhne verloren hat, ist davon überzeugt, dass „Trauer etwas zeitlich Begrenztes ist, während das Vermissen ein Leben lang anhält“. Diese Aussage hat für mich etwas Tröstliches – die Trauer, die einem den Boden unter den Füssen wegreisst, ist begrenzt. Tomas Sjödin erwähnt viele Menschen, die ihn auf die eine oder andere Weise beeindruckt haben, wie z.B.: - E. Stanley Jones, ein methodistischer Missionar, der viele Jahre in Indien lebte, war mir vorher nicht bekannt. Ich bewundere Menschen, die sich mit grossem Engagement für etwas einsetzen. Jones hat seinen eigenen Weg mit einem Samenkorn verglichen – seine ganze Zukunft war in diesem Samen verschlossen. Die Frage ist nur, wann, wie und wo der Samen dann aufgeht. - Ein Pastor in England, der während der dreissig Jahre, die er für ein und dieselbe Gemeinde gearbeitet hat, immer wieder daran dachte, wegzugehen: Diese Geschichte hat mir sehr gefallen und mich auch nachdenklich gemacht. Bei mir sehe ich da Parallelen: Auch wenn ich einen Job habe, der mir gefällt, frage ich mich manchmal schon, ob ich nicht besser ganz etwas anderes machen sollte. Aber meistens gibt es sich dann auch wieder – wie beim erwähnten Pastor. Ich bin seit Jahren auf der Suche, meinen Platz im Leben zu finden – ich habe das Gefühl, dass das eine Aufgabe ist, die mich das ganze Leben begleiten wird. Wichtig ist jedoch, einfach loszugehen. Daher gefällt mir der Begriff „Ameisenschritt-Revolution“: sich ganz langsam in die Richtung bewegen, die wir wollen; es geht zwar langsam vorwärts, aber stetig. Für mich war es das erste Buch des Autors, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Es hat sich gut lesen lassen, aber auf die einleitenden Fragen habe ich für mein persönliches Leben keine direkten Antworten gefunden (das wäre aber auch zu schön gewesen), jedoch sehr wohl viele Denkanstösse. Das Buch war (im positiven Sinne) anders, als ich es mir vorgestellt habe – ich kann aber nicht wirklich benennen, warum.