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Das zweite Leben des Monsieur Moustier

Roman


Ein charmantes Häuschen an der bretonischen Küste – der ideale Ort für die junge Pariser Schriftstellerin, um in Ruhe ihren neuen Roman zu schreiben. Doch eines Tages steht plötzlich ein alter Mann in ihrem Wohnzimmer und spaziert mit größter Selbstverständlichkeit in den Werkzeugkeller und den Rosengarten. Was er, Monsieur Moustier, dort zu suchen hat, verrät er nicht – dass er mit der Anwesenheit der jungen Frau nicht einverstanden ist, ist kaum zu übersehen. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen gelingt es der neuen Hausbesitzerin schließlich, das Eis zu brechen – und ihrem Leben und dem des sonderbaren Gastes eine völlig neue Wendung zu geben.


Das zweite Leben des Monsieur Moustier ist eine bewegende Geschichte über die wunderbare Kraft der Freundschaft und die Einsicht, dass es nie zu spät ist für ein neues Leben.

Portrait
Aude Le Corff, 1977 in Tokio geboren, studierte Wirtschaft und Psychologie, bevor sie 2009 ihr mit dem Prix ELLE ausgezeichnetes Blog Nectar du Net begann. Bäume reisen nachts ist ihr erster Roman. Sie lebt mit ihrer Familie im französischen Nantes.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 188
Erscheinungsdatum 15.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36320-0
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,6/2 cm
Gewicht 180 g
Originaltitel L'importun
Auflage 1
Übersetzer Anne Braun
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wieder ein wunderschöner Roman“

G. Probst, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

In dem zweiten Buch von LeCorff steckt wieder viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Eine kuriose Geschichte, in der ein alter Mann ins Seniorenheim kommt, jedoch nahezu täglich in sein ehemaliges Haus zurück kehrt. Dumm nur, dass dieses mittlererweile einer Autorin und ihrer Familie gehört. Nach und nach erfahren wir mehr über deren beider Leben und wie sie die Beziehung zu den Vätern aufarbeiten und zu neuen Erkenntnissen gelangen. In dem zweiten Buch von LeCorff steckt wieder viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Eine kuriose Geschichte, in der ein alter Mann ins Seniorenheim kommt, jedoch nahezu täglich in sein ehemaliges Haus zurück kehrt. Dumm nur, dass dieses mittlererweile einer Autorin und ihrer Familie gehört. Nach und nach erfahren wir mehr über deren beider Leben und wie sie die Beziehung zu den Vätern aufarbeiten und zu neuen Erkenntnissen gelangen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2017
Bewertet: anderes Format

Ein toller Roman darüber, wie wir von der älteren Generation lernen können! Und ein Appell: hört besser zu! Seht genauer hin! Ein wunderbares Stück französischer Literatur!

Ruhig, einfühlsam, berührend
von Plush am 13.10.2016
Bewertet: Einband: Paperback

Inhalt: Eine junge Familie entschließt sich, von Paris aufs Land zu ziehen und kauft sich ein Haus in der Bretagne. Der alte Mann, der hier früher wohnte, lebt mittlerweile in einem Wohnheim ganz in der Nähe, seine Töchter haben sich um den Umzug und den Verkauf des Hauses gekümmert.... Inhalt: Eine junge Familie entschließt sich, von Paris aufs Land zu ziehen und kauft sich ein Haus in der Bretagne. Der alte Mann, der hier früher wohnte, lebt mittlerweile in einem Wohnheim ganz in der Nähe, seine Töchter haben sich um den Umzug und den Verkauf des Hauses gekümmert. Doch er kann sich von seinem alten Zuhause nicht trennen und steht eines Tages einfach wieder im Haus. Die junge Frau, die tagsüber allein zu Hause ist und als Schriftstellerin arbeitet, bringt es nicht übers Herz, ihn herauszuschmeißen. Und so öffnen die beiden sehr unterschiedlichen Menschen sich gegenseitig nach und nach ihr Herz… Meine Meinung: Die zarte Freundschaft, die zwischen der jungen Frau und dem mürrischen alten Herren entstanden ist, ist zauberhaft und berührend. Die Geschichte beschreibt sehr einfühlsam, wie sehr die Vergangenheit und die Eltern und Großeltern das eigene Leben beeinflussen. Wie jeder Mensch schon als Kind seinen Rucksack aufgeschnallt bekommt und die Eltern ihn dann füllen, teilweise mit jeder Menge Ballast, den man dann ein Leben lang mit sich tragen muss. Sehr ruhig und emotional erzählen die Protagonisten nach und nach ihre Geschichte und als Leser erhält man die Einsicht, dass es sich immer lohnt, einen Blick hinter die Fassade zu werfen und Menschen nicht zu schnell für ihr Verhalten oder ihre Art zu verurteilen. Wie wird ein Mensch zu dem, der er ist? Was musste er durchmachen, welche Erfahrungen haben ihn geprägt? Ein wenig mehr Verständnis und Mitgefühl, ein wenig mehr Empathie tut jeder Beziehung gut. So kann man eventuell auch seinen eigenen Ballast loslassen und Fehler vergeben. Das nehme ich aus diesem Buch mit.