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Außer sich

Roman. Ausgezeichnet mit dem Mara-Cassens-Preis 2017 und dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2017 und nominiert für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2017

(14)
Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre verkrallen sie sich in die Locken des anderen, wenn die Eltern aufeinander losgehen. Später, in der westdeutschen Provinz, streunen sie durch die Flure des Asylheims, stehlen Zigaretten aus den Zimmern fremder Familien und riechen an deren Parfumflaschen. Und noch später, als Alissa schon ihr Mathematikstudium in Berlin geschmissen hat, weil es sie vom Boxtraining abhält, verschwindet Anton spurlos. Irgendwann kommt eine Postkarte aus Istanbul – ohne Text, ohne Absender. In der flirrenden, zerrissenen Stadt am Bosporus und in der eigenen Familiengeschichte macht sich Alissa auf die Suche – nach dem verschollenen Bruder, aber vor allem nach einem Gefühl von Zugehörigkeit jenseits von Vaterland, Muttersprache oder Geschlecht.
Wer sagt dir, wer du bist? Davon und von der unstillbaren Sehnsucht nach dem Leben selbst und seiner herausfordernden Grenzenlosigkeit erzählt Sasha Marianna Salzmann in ihrem Debütroman Außer sich. Intensiv, kompromisslos und im besten Sinn politisch.
Rezension
"Hier schreibt jemand, der etwas zu erzählen hat."
DIE WELT 18.05.2017
Portrait
Salzmann, Sasha Marianna
Sasha Marianna Salzmann studierte Literatur/Theater/Medien an der Universität Hildesheim sowie Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Sie ist Theaterautorin, Essayistin und Dramaturgin und war Mitbegründerin des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie Hausautorin am Maxim Gorki Theater Berlin und war dort bis 2015 Künstlerische Leiterin des Studio _. Ihre Theaterstücke werden international aufgeführt und sind mehrfach ausgezeichnet. Außer sich ist ihr Debütroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 366
Erscheinungsdatum 11.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-42762-0
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 20,3/12,8/3 cm
Gewicht 427 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 17.741
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Svenja Disselbeck, Thalia-Buchhandlung Hürth

Für dieses Debüt wurde Salzmann zurecht mehrfach ausgezeichnet. Wir begleiten die Zwillinge Alissa und Anton auf ihrem Lebens- und oft auch Leidensweg und dann verschwindet Anton. Für dieses Debüt wurde Salzmann zurecht mehrfach ausgezeichnet. Wir begleiten die Zwillinge Alissa und Anton auf ihrem Lebens- und oft auch Leidensweg und dann verschwindet Anton.

Sarah Scheulen, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Ein eindringlicher und beeindruckender Roman, welcher die Geschichte eines Zwillingpaares erzählt, welches in Istanbul auf die Suche nach der eigenen Identität geht. Lesenswert! Ein eindringlicher und beeindruckender Roman, welcher die Geschichte eines Zwillingpaares erzählt, welches in Istanbul auf die Suche nach der eigenen Identität geht. Lesenswert!

„"Außer sich" - ein generationsübergreifender Zeitzeuge, der lange nachhallt“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Dieses Romandebüt ist gewissermaßen ein unkonventioneller Zeitzeuge, thematisiert Sexualität, Kulturalität, Aktualität, Geschichte und Zukunft, wie dies alles miteinander verknüpft ist und wie Identität schafft.
Existenzielle Fragen, wohin wir gehören, wohin wir gehören wollen, das permanente Austesten von Grenzen um unseren Raum genauer definieren und sich frei darin bewegen zu können, werden in einem ganz eigenen Ton aufgegriffen, der den Roman unvergleichlich macht.
Dieses Romandebüt ist gewissermaßen ein unkonventioneller Zeitzeuge, thematisiert Sexualität, Kulturalität, Aktualität, Geschichte und Zukunft, wie dies alles miteinander verknüpft ist und wie Identität schafft.
Existenzielle Fragen, wohin wir gehören, wohin wir gehören wollen, das permanente Austesten von Grenzen um unseren Raum genauer definieren und sich frei darin bewegen zu können, werden in einem ganz eigenen Ton aufgegriffen, der den Roman unvergleichlich macht.

„Auf der Suche nach der eigenen (sexuellen) Identität in Istanbul “

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dieser Roman handelt von verschiedenen Generationen einer jüdischen Familie, deren Wurzeln irgendwo in Odessa, Czernowitz, Moskau, Berlin und Istanbul beginnen, oder eine Durchgangsstation haben. Alissa sucht in Istanbul ihren verschollen Bruder Anton. Beide sind bezüglich ihres Geschlechtes und ihrer sexuellen Orientierung noch nicht festgelegt und treiben sich im Szeneviertel Istanbul herum, ohne sich zu begegnen. In Rückblicken wird erzählt, wie die Familie nach Berlin und die Zwillinge schließlich in Istanbul gelandet sind. Zuletzt verlieben sich beide in die gleiche Frau, während Istanbul ins Chaos abgleitet.

Der Roman steht auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2017. Ich fand den Roman in Teilen besonders wegen der historischen Hintergründe sehr interessant und wunderbar poetisch geschrieben. Vor allem die erotischen Situationen sind gelungen. Dennoch war das Lesen in vielen Teilen durch die Verschachtelung der verschiedenen Erzählstränge etwas anstrengend, so dass ich nie richtig in den Roman eintauchen konnte.
Dieser Roman handelt von verschiedenen Generationen einer jüdischen Familie, deren Wurzeln irgendwo in Odessa, Czernowitz, Moskau, Berlin und Istanbul beginnen, oder eine Durchgangsstation haben. Alissa sucht in Istanbul ihren verschollen Bruder Anton. Beide sind bezüglich ihres Geschlechtes und ihrer sexuellen Orientierung noch nicht festgelegt und treiben sich im Szeneviertel Istanbul herum, ohne sich zu begegnen. In Rückblicken wird erzählt, wie die Familie nach Berlin und die Zwillinge schließlich in Istanbul gelandet sind. Zuletzt verlieben sich beide in die gleiche Frau, während Istanbul ins Chaos abgleitet.

Der Roman steht auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2017. Ich fand den Roman in Teilen besonders wegen der historischen Hintergründe sehr interessant und wunderbar poetisch geschrieben. Vor allem die erotischen Situationen sind gelungen. Dennoch war das Lesen in vielen Teilen durch die Verschachtelung der verschiedenen Erzählstränge etwas anstrengend, so dass ich nie richtig in den Roman eintauchen konnte.

„Zwillinge“

Dorothea Weiss, Thalia-Buchhandlung Jena

Alissa und Anton kommen als Kinder nach Deutschland. Lange haben sie nur einander, können sich nur aneinander festhalten und spiegeln. Doch dann verschwindet Anton. Eine Postkarte aus Istanbul ist das einzige Lebenszeichen. Alissa, die ihre Haare nun kurz trägt und lieber auf Ali hört, reist ihm hinterher. Nicht nur um den geliebten Bruder zu finden. In den Straßen Istanbuls sucht sie auch nach ihrer eigenen Identität, als Mann, als Mensch.....
Ein ambitionierter Roman, vollgepackt mit vielen wichtigen Themen wie Familie, (geschlechtliche) Identität, Heimat, Gewalt und Antisemitismus im Alltag.
Alissa und Anton kommen als Kinder nach Deutschland. Lange haben sie nur einander, können sich nur aneinander festhalten und spiegeln. Doch dann verschwindet Anton. Eine Postkarte aus Istanbul ist das einzige Lebenszeichen. Alissa, die ihre Haare nun kurz trägt und lieber auf Ali hört, reist ihm hinterher. Nicht nur um den geliebten Bruder zu finden. In den Straßen Istanbuls sucht sie auch nach ihrer eigenen Identität, als Mann, als Mensch.....
Ein ambitionierter Roman, vollgepackt mit vielen wichtigen Themen wie Familie, (geschlechtliche) Identität, Heimat, Gewalt und Antisemitismus im Alltag.

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Das Romandebüt ist modern in seiner Komposition, herausfordernd.Die Autorin mutet dem Leser viel auf einmal zu mit ihrem Wechsel der Erzählperspektive. Ich fand es lesenswert! Das Romandebüt ist modern in seiner Komposition, herausfordernd.Die Autorin mutet dem Leser viel auf einmal zu mit ihrem Wechsel der Erzählperspektive. Ich fand es lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
3
4
6
1
0

Sprachlich kraftvoll, aber thematisch überfrachtet
von einer Kundin/einem Kunden aus Weeze am 06.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch den Deutschen Buchpreis 2017. Sasha Marianna Salzmann schaffte es mit ihrem Debütroman "Außer sich" bis auf die Shortlist. Natürlich ist das nicht unbedingt ein Garant, dass einem das Buch auch gefällt, aber bisher habe ich schon das ein oder andere besondere Buch... Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch den Deutschen Buchpreis 2017. Sasha Marianna Salzmann schaffte es mit ihrem Debütroman "Außer sich" bis auf die Shortlist. Natürlich ist das nicht unbedingt ein Garant, dass einem das Buch auch gefällt, aber bisher habe ich schon das ein oder andere besondere Buch im Rahmen dieses Buchspektakels für mich entdecken können. Ungewöhnlich war dieser Roman für mich in jedem Fall, aber auch eigenwillig und sperrig, wie die Charaktere dieses Buches und die Geschichte, die es erzählt. Die Schreibweise ist kraftvoll und intensiv, die Wortwahl ungeschönt. Das Buch liest sich mit russischer Sprachmelodie, die noch durch die in kyrillischer Schrift eingewobenen Worte, die sich im Kontext selbst erklären, untermalt wird - ein merkwürdiges aber durchaus positives Lesevergnügen. Vordergründig geht es um die Ich-Erzählerin Alissa, die ihr Mathematikstudium in Berlin abgebrochen hat, weil es sie vom Boxtraining abgehalten hat und die ihren spurlos verschwundenen Zwillingsbruder Anton sucht. Als eine Postkarte aus Istanbul ohne Text und ohne Absender ankommt, macht sie sich dort auf die Suche und blickt dabei auf ihr bisheriges Leben zurück. Auf die Zeit in der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre, als die Eltern aufeinander losgingen. Auf die Zeit in der westdeutschen Provinz, wo sie mit ihrem Bruder durch die Flure des Asylheims streunte und Zigaretten aus den Zimmern fremder Familien stahlen. Sie erinnert sich an die Erzählungen darüber, wie ihre Eltern und Großeltern sich kennen lernten. Insgesamt las ich lieber über die Vergangenheit Alis|sas, als über seine/ihre verwirrende und anstrengende Gegenwart, die so gar nichts mit der auf dem Klappentext erwähnten Suche nach ihrem Zwillingsbruder, sondern eher mit der Suche nach ihrem inneren Zwilling zu tun hatte. Es geht um vieles in diesem Roman. Um Heimat und Migration, um Fremdenfeindlichkeit und Judenhass, um Familie und Herkunft, um Kindesmissbrauch und Inzest, um Identität und Transgender. Für mich waren es zu viele Themen, die hier auf 366 Seiten angerissen wurden und teilweise verwirrend daher kamen. Auch war dies das erste Buch, das ich bezüglich Transgender las und hatte das Gefühl, das es dem Thema und auch dieser Personengruppe nicht gerecht wird. Wenngleich mich die Thematik interessiert und ich darüber durchaus mehr erfahren möchte, konnte mich diese Geschichte nicht begeistern.

Ein interessantes Debüt mit einigen Schwächen
von Areti aus Melle am 27.10.2017

Inhalt: Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre verkrallen sie sich in die Locken des anderen, wenn die Eltern aufeinander losgehen. Später, in der westdeutschen Provinz, streunen sie durch die Flure des Asylheims, stehlen Zigaretten aus... Inhalt: Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre verkrallen sie sich in die Locken des anderen, wenn die Eltern aufeinander losgehen. Später, in der westdeutschen Provinz, streunen sie durch die Flure des Asylheims, stehlen Zigaretten aus den Zimmern fremder Familien und riechen an deren Parfumflaschen. Und noch später, als Alissa schon ihr Mathematikstudium in Berlin geschmissen hat, weil es sie vom Boxtraining abhält, verschwindet Anton spurlos. Irgendwann kommt eine Postkarte aus Istanbul – ohne Text, ohne Absender. In der flirrenden, zerrissenen Stadt am Bosporus und in der eigenen Familiengeschichte macht sich Alissa auf die Suche – nach dem verschollenen Bruder, aber vor allem nach einem Gefühl von Zugehörigkeit jenseits von Vaterland, Muttersprache oder Geschlecht. Wer sagt dir, wer du bist? Davon und von der unstillbaren Sehnsucht nach dem Leben selbst und seiner herausfordernden Grenzenlosigkeit erzählt Sasha Marianna Salzmann in ihrem Debütroman Außer sich. Intensiv, kompromisslos und im besten Sinn politisch. Meine Meinung: "Außer sich" von Sasha Marianna Salzmann ist ein interessanter Debütroman mit einigen Schwächen. Die Geschichte an sich ist eigentlich interessant, allerdings erlebt man hier nicht viel von Alissas Suche nach ihrem Bruder, sondern eher ihre Suche nach sich selbst, nach ihrem eigenen Ich. Das Buch wird überwiegend aus Alissas Sicht geschrieben, nur am Ende gibt es ein wenig aus der Perspektive ihres Bruders Anton. Der Einstieg in die Erzählung fiel schon schwer, da der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig ist und es sehr viele Personen gibt. Immer wieder wird die Handlung von Geschichten aus der Vergangenheit unterbrochen. Diese sind zum Teil zwar super spannend und interessant, andererseits aber auch sehr in die Länge gezogen, sodass ich es am liebsten überlesen hätte und mich teilweise schon fragte: Was soll das eigentlich alles? Man lernt hier das Schicksal jüdischer Russen kennen, die von Russland nach Deutschland zogen. Das wird wahrscheinlich recht authentisch rübergebracht, größtenteils geht es aber um etwas ganz anderes: Alis (Alissas) Findung zu sich selbst, zu der Person, die sie eigentlich ist und den Schwierigkeiten dabei. Ali ist keine typische Protagonistin, die man gut versteht und in die man sich gut hineinversetzen kann. Im Gegenteil: Ihre Handlungen und Reaktionen auf Erlebnisse sind teilweise sehr unverständlich. Das macht es auch so schwer, in das Buch hineinzufinden. Fazit: Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen, da der Schreibstil mir nicht zusagte und manche Stellen einfach zu lang gezogen waren. Zudem hätte ich mir gewünscht, mehr von Anton zu erfahren. Daher kann ich das Buch leider nicht weiter empfehlen.

Vielschichtiges Debüt
von Forti am 23.10.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Viele sehen bei "Außer sich" die Transgender-Thematik im Vordergrund. Für mich ist aber die sowjetisch-jüdische Familiengeschichte, die über vier Generationen hinweg erzählt wird und einen Hauptteil des Romans ausmacht, fast noch interessanter. Ali(ssa), die einen ähnlichen biografischen Hintergrund wie die Autorin Sasha Marianna Salzmann hat, ist auf der... Viele sehen bei "Außer sich" die Transgender-Thematik im Vordergrund. Für mich ist aber die sowjetisch-jüdische Familiengeschichte, die über vier Generationen hinweg erzählt wird und einen Hauptteil des Romans ausmacht, fast noch interessanter. Ali(ssa), die einen ähnlichen biografischen Hintergrund wie die Autorin Sasha Marianna Salzmann hat, ist auf der Suche: vordergründig nach dem verschwundenen Zwillingsbruder, im Grunde aber auch nach der eigenen Identität. Das umfasst nicht nur die geschlechtliche Identität, sondern auch den familiären und kulturellen Hintergrund. Die Geschichte des ersten Teils (ca. Zweidrittel des Buchs) springt zwischen den Zeiten und Personen hin und her ... ebenso in der Erzählperspektive: ist die Geschichte vorwiegend in der dritten Person verfasst, gibt es doch auch Abschnitte, die von einem Ich-Erzähler erzählt werden. Der zweite Teil des Buches konzentriert sich dann auf die Zeit von Ali und Anton in Istanbul: eine rastlose Suche in einem Land im Umbruch. Die Familiengeschichte Alis, ihre Transgender-Identität, das Leben in der Sowjetunion, das Leben als Migrant in Deutschland und die aktuellen Entwicklungen in der Türkei - hieraus ergibt sich ein thematisch vielfältiger Roman. Erzählt wird das auch sprachlich außergewöhnlich, in einer oft ganz eigenen Grammatik. Teils abenteuerliche Schachtelsätze und immer wieder eingestreute kyrillisch geschriebene russische Worte und Sätze mögen auf den ersten Blick abschrecken - für mich war es aber ein besonderes Leseerlebnis. Bitte nicht irritiert sein, sondern sich einfach darauf einlassen! Insgesamt ein beeindruckendes, aktuelles Roman-Debüt! Leseempfehlung!