Meine Filiale

Die Dame mit dem Hündchen

Mit einem Nachwort von Bernhard Schlink

Anton Pawlowitsch Tschechow

(2)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
10,00
10,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 3,60 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

ab 10,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

0,49 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

ab 3,95 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Dmitri Gurow, ein gelangweilter, seiner Ehe überdrüssiger und an flüchtige amouröse Abenteuer gewöhnter Bankangestellter, geht während eines Urlaubs am Schwarzen Meer eine Affäre mit der jungen Anna Sergejewna ein. Als sie, die schüchterne Dame mit dem Hündchen, schließlich heim zu ihrem erkrankten Gatten reist, kehrt Gurow zu seiner Familie nach Moskau zurück und wartet darauf, dass sich die Erinnerung an sie verflüchtigen werde – wie bei all seinen Liebschaften zuvor. Doch bald erkennt er, dass die Begegnung mit ihr ihn völlig verwandelt hat und er unmöglich in sein altes Leben zurückkehren kann. Er folgt ihr in die Provinzstadt S., um sie wiederzusehen. Und was als ein Ferienflirt begann, entwickelt sich nun zu etwas, womit beide nicht gerechnet hatten: zu einer kompromisslosen Liebe gegen alle gesellschaftlichen Widerstände.

Anton Pawlowitsch Tschechow, am 29. Januar 1860 im russischen Taganrog geboren, gilt als der bedeutendste russische Erzähler und Dramatiker des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit Stücken wie Onkel Wanja, Die drei Schwestern und Der Kirschgarten wurde er weltberühmt. An Tuberkulose erkrankt, starb er während eines Kuraufenthaltes in Badenweiler (Schwarzwald) am 15. Juli 1904.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 66
Erscheinungsdatum 11.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-17734-0
Reihe Insel-Bücherei
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 18,4/12,1/1,2 cm
Gewicht 151 g
Abbildungen mit Bildern
Auflage 1
Illustrator Hans Traxler
Übersetzer Barbara Conrad
Verkaufsrang 57781

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
1
0
1
0
0

Tragische Schicksale!!
von Eva Lemberger aus Linz am 22.06.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Tragische Schicksale!! Woran erkennt man wahre Liebe bei einem notorischen Fremdgänger? An seiner Rückkehr. So geschehen bei Cechovs kurzer Erzählung „Die Dame mit dem Hündchen“. Cechov versteht es wie kein anderer mit wenig Federstrichen einen ganzen Kosmos menschlicher Gefühle zu zeichnen. Die tragische Kurzgeschichte „Stache... Tragische Schicksale!! Woran erkennt man wahre Liebe bei einem notorischen Fremdgänger? An seiner Rückkehr. So geschehen bei Cechovs kurzer Erzählung „Die Dame mit dem Hündchen“. Cechov versteht es wie kein anderer mit wenig Federstrichen einen ganzen Kosmos menschlicher Gefühle zu zeichnen. Die tragische Kurzgeschichte „Stachelbeeren“ zeigt wie Lebensziele, die mit Verbissenheit verfolgt werden zu Sinnentleerung und Einsamkeit führen. Die Liste gescheiterter Lebenskonzepte ließe sich beliebig fortsetzen. Die Geschichte „Der Mensch im Futteral“ spiegelt wie ein einseitiges, starres, konservatives Weltbild, welches nicht einen Hauch von Frühlingswind zuläßt , gnadenlos zu Selbstauslöschung führt. Dieses Büchlein möchte ich gerne für den bevorstehenden Urlaub empfehlen.

Die Dame mit dem Hündchen
von Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 09.02.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Die Dame mit dem Hündchen" ist eine Erzählung aus dem gleichnamigen DTV- Band der späten Prosa Anton Tschechows (1860- 1904) und erreicht, wie die meisten seiner Texte, nicht mal den Umfang eines kurzen Romans. Handlungsarm, wie fast alle Geschichten (und vor allem die Dramen), schildert Tschechow die Liebesbeziehung zwischen ... "Die Dame mit dem Hündchen" ist eine Erzählung aus dem gleichnamigen DTV- Band der späten Prosa Anton Tschechows (1860- 1904) und erreicht, wie die meisten seiner Texte, nicht mal den Umfang eines kurzen Romans. Handlungsarm, wie fast alle Geschichten (und vor allem die Dramen), schildert Tschechow die Liebesbeziehung zwischen dem verheirateten, lebenserfahrenen Gurov und der unglücklich verheirateten Anna Sergeevna. Schauplatz ist ein Kurort in Jalta. Beide scheinen hier für den Augenblick der Eintönigkeit des Lebens zu entkommen, entschließen sich auch nach dem Ferienaufenthalt, die Beziehung heimlich fortzusetzen und führen ab jetzt ein Doppelleben. Tschechow ist wirklich der Meister der " kleinen Form", der skizzenhaften Darstellung. Er glaubte daran, das sich die "wahren Dramen" im Verborgenen, in aller Stille abspielen. So ist das Thema dieser und anderer Erzählungen u. a. auch die Entlarvung von Lebenslügen in der bürgerlichen Existenz, der Selbstbetrug. Das Ende bleibt offen und lässt dem Leser viel Raum zur Interpretation. Tschechow, der vor genau 150 Jahren geboren wurde, hat nach seinem Studium kurz als Arzt praktiziert, war dann als freier Schriftsteller erfolgreich, seine Dramen werden auch heute immer wieder aufgeführt. Der Autor starb, erst 44 Jahre alt, an einem Lungenleiden. Tolstoi sagte über ihn: " Er war aufrichtig, und das ist ein großer Vorzug; er schrieb über das, was er sah, und wie er es sah."


  • Artikelbild-0