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Ach, Papa

Wie mein Vater und ich wieder zueinanderfanden. Eine Tochter-Vater-Geschichte

"Mareike Nieberding ist eine tolle Autorin. Sie schreibt direkt und klar, mit Wucht und Flow." Volker Weidermann

Ihre ganze Kindheit und Jugend wurde Mareike Nieberding von ihrem Vater eingesammelt und abgeholt. Egal, wo sie war, egal, wie betrunken, egal, mit wem unterwegs. Um ein Uhr nachts vom Schützenfest, um sieben nach der Schicht in der Kneipe. Ihr Vater war ihr Beschützer, Tröster, ein gnadenloser Optimist. Wenn sie ihm heute gegenübersitzt, fragt sie sich, wer dieser ergrauende Mann mit den Sommersprossen eigentlich ist, was er fühlt und denkt, ob er glücklich ist. Irgendwann zwischen damals und heute haben die beiden aufgehört, sich kennenzulernen. Wenn er sie vom Bahnhof abholt, reden sie auf dem Weg nach Hause über das Leben von Nachbarn und Bekannten, bis sie schließlich wortlos vor ihrem eigenen stehen. Sie streiten nicht. Sie haben sich nur nichts zu sagen.
Ach, Papa erzählt davon, warum die meisten Tochter-Vater-Beziehungen nach der Pubertät nicht mehr dieselben sind. Und wie man sich wieder nahekommt, wenn man sich schon fast verloren hat.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 187
Erscheinungsdatum 15.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46812-8
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 21,6/12,8/2,2 cm
Gewicht 238 g
Buch (Paperback)
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14,95
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Zurück zum Vater, der immer da war
von einer Kundin/einem Kunden aus Groß-Gerau am 10.02.2018

Mareike hat als gelernte Journalistin eine stilsichere Sprache, um ihre ganz eigene Problematik, die sie selbst in ihrer Vater-Tochter Beziehungen entwickelt hat, mit ihm aufzuarbeiten.Von einer, die auszog , um ihren Vater wiederzufinden.Das Buch wirkt, wie eine Selbstreflexion des bisherigen Lebens und ist sehr individuell auf... Mareike hat als gelernte Journalistin eine stilsichere Sprache, um ihre ganz eigene Problematik, die sie selbst in ihrer Vater-Tochter Beziehungen entwickelt hat, mit ihm aufzuarbeiten.Von einer, die auszog , um ihren Vater wiederzufinden.Das Buch wirkt, wie eine Selbstreflexion des bisherigen Lebens und ist sehr individuell auf ihre eigene Thematik bezogen.Der Konflikt, für Außenstehende minimal wirkend, wird durch dieses Buch ein Stück abgearbeitet. Man bekommt einen Einblick über ihre familiären Strukturen, vor allem auch, wie reich das Leben bisher , in der es zwischenzeitlich zu einer gefühlten Entfremdung gekommen war.Schön finde ich, das hier keine Schuldigen gesucht werden, sondern diese Beziehung als gemeinsames Konstrukt wahrgenommen wird. Es wird über Beziehung im Allgemeinen, über das Selbst und Zweisamkeit gesprochen. Welchen Wert eine gute Bindung für das Funktionieren von partnerschaftlichen Beziehungen hat .Mir war Mareikes Vater durchweg sympathisch und Mareike erschien mir z.T ungerecht, was aber in der Sturm und Drang Zeit sicher normal ist und zu diesem späteren Gelingen geführt hat. Das Lesen war angenehm, es bleibt aber das Resultat, das es ein sehr individueller Roman ist , man an der gemeinsamen Geschichte der Beiden teilgenommen hat, als Betrachter und Zuhörer,...selbst Vater einer nun in der Pubertät befindlichen ersten Tochter bleibt für mich daraus der Wunsch, das mein Kontakt nicht 10 Jahre "schleift" und sich niemand von mir wirklich loslösen muß...we will see.