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Römisches Vermächtnis

Ein Fall für Commissario Caselli

Rom Krimi 4

(7)
Als Adriana Vitullo in ihrer schönen Wohnung am Campo de' Fiori ermordet aufgefunden wird, hält sich die Trauer über den Tod der alten Dame bei ihren Angehörigen und Bekannten in Grenzen. Denn alle hatten ein Interesse an ihrem Erbe: Ihr Sohn, der Antiquitätenhändler mit den drei Windhunden, ihre Mitbewohnerin Franca, die ihr weniges Geld bei Astro-Hotlines vergeudet, und der ebenso schnöselige wie sensible Untermieter Sebastiano.

Seine Ermittlungen führen Caselli ins Kartenleger-Milieu und bevor er sich versieht, wird ihm selbst eine Prophezeiung gemacht. Er werde sich schon bald verlieben, noch während des Falls ...

Commissario Alessandro Caselli ermittelt in Rom - ein eleganter Kriminalbeamter mit guten Manieren und Geschmack. Für Krimifans, Italienliebhaber, Romreisende und Leser von Andrea Camilleri.

LESER-STIMMEN

"Jede Menge Arbeit für den Commissario Caselli, der sympathische Ermittler löst den Fall offenbar so im Vorbeigehen, aber genaugenommen nimmt er die Dinge sehr ernst. Es ist wieder sein Charme, dem der Leser hier erliegt." (Bookstar, Lesejury)

"Ein Krimi mit italienischen Charme. Ein sehr guter Schreibstil, die Orte sind sehr gut beschrieben, auch die Landschaft sowie die Menschen." (Amberstclair, Lesejury)
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 01.06.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783732543601
Verlag BeTHRILLED by Bastei Entertainment
Dateigröße 1795 KB
Verkaufsrang 33.770
eBook
6,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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In Rom ermittelt man anders
von Ladybella911 aus Besancon am 06.04.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Man nehme: Einen sizilianischen Commissario, der Wert auf stilvolle elegante Kleidung legt und ausnahmslos nur weiße oder blaue Hemden trägt... Einen liebevollen Familienvater als eifrigen Assistenten, der sein Budget ab und an auf nicht ganz legale Weise aufbessert.... Eine reiche ältere, Signora, die extrem geizig ist und die behinderte Tochter ihrer einstmals... Man nehme: Einen sizilianischen Commissario, der Wert auf stilvolle elegante Kleidung legt und ausnahmslos nur weiße oder blaue Hemden trägt... Einen liebevollen Familienvater als eifrigen Assistenten, der sein Budget ab und an auf nicht ganz legale Weise aufbessert.... Eine reiche ältere, Signora, die extrem geizig ist und die behinderte Tochter ihrer einstmals besten Freundin zwar aufgenommen hat, aber schamlos ausnutzt..... Und eine nicht mehr ganz junge und knusprige Signorina, die sich rettungslos in einen senegalesischen Flüchtling verliebt und zudem noch süchtig nach Horoskopen und dem Geheimnis von Tarotkarten ist.... Ihre Kartenlegerin, Artemis, zieht ihr gnadenlos das Geld aus der Tasche Außerdem gibt es einen Sohn, dessen Geschäft am Rande einer Pleite steht, eine chinesische Familie, die ihre Nachbarn terrorisiert ... und und und.... All dies verwebt Bianca de Palma zu einem gemächlichen aber sehr spannenden Roman mit einem plötzlichen Todesfall ? war es es Mord? Viele trickreiche Wendungen, sozialkritische Anmerkungen, interessante Einzelheiten über römische Berühmtheiten, Bauwerke und viel römisches Flair machen diesen Krimi aus, der mich bestens unterhalten hat und in dem typischen Schreib-Stil der Autorin geschrieben ist, der für mich einen hohen Wiedererkennungswert hat und die Charaktere, Rom und seine Sehenswürdigkeiten vor meinem inneren Auge erstehen lässt ? fast so, als würde man selber durch die alten Gassen und Viertel streifen, mit Commissario Castelli bei einem Glas trockenen Weißwein den aktuellen Fall besprechen. Von mir gibt es 4 gute Sterne und eine Empfehlung. Autor: Bianca Palma

Casellis vierter Fall
von mabuerele am 23.03.2018
Bewertet: Taschenbuch

?...Er fuhr gerade über die Ponte Fascista und sah die Wasser des Tibers silbern im Sonnenlicht glänzen. Einige Möwen saßen auf den Pfeilern, und die gigantischen Adler auf den monumentalen Travertinsockeln schienen die Brücke achtsam und erhaben zu bewachen...? Adriana ist eine ältere Dame. Sie lebt in Rom, hat Franca,... ?...Er fuhr gerade über die Ponte Fascista und sah die Wasser des Tibers silbern im Sonnenlicht glänzen. Einige Möwen saßen auf den Pfeilern, und die gigantischen Adler auf den monumentalen Travertinsockeln schienen die Brücke achtsam und erhaben zu bewachen...? Adriana ist eine ältere Dame. Sie lebt in Rom, hat Franca, Tochter einer Freundin, bei sich aufgenommen und außerdem ein Zimmer an einen Jurastudenten vermietet. Franca bittet Adriana um Geld, da sie mit einem Freund ins Kino gehen möchte. Die aber lehnt ab. Wenige Minuten später verhindert Franca, dass Adriana die falschen Tabletten nimmt. Am Abend verlässt Franca das Haus und hört den Streit zwischen Adriana und ihren Sohn. Am nächsten Tag wird Adriana von der Putzfrau tot in ihrer Wohnung gefunden. Die Polizei geht auf Grund der Spurenlage von einem Verbrechen aus. Der Fall landet bei Commissario Caselli. Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben. Es ist der vierte Fall für Commissario Caselli und seinen Partner Scurzi. Die Personen werden gut charakterisiert. Franca ist ein widersprüchliche Persönlichkeit. Sie ist als Folge der Kinderlähmung behindert. Ihr Vater war ein Spieler und hat damit das Familienvermögen durchgebracht. Nach seinem Tod kamen Franca und ihre Mutter mehr schlecht als recht über die Runden. Einerseits ist Francas Verbitterung auf die freudlose Kindheit und Jugend zurückzuführen, andererseits agiert sie in manchen Situationen sehr geschickt. Als Folge ihrer Einsamkeit genießt sie die Gespräche mit Ameris in der Astro-Hotline, obwohl sie sich die eigentlich nicht leisten kann. Ein Lichtblick ist in letzter Zeit ihre Freundschaft mit Anaya, einem Senegalesen. Doch sie sieht die Beziehung realistisch, wie das folgende Zitat andeutet: ?...Zu zweit, wenn es nicht passt, ist man oft einsamer als allein...? Geraldo, der Sohn der Toten, steckt ebenfalls in finanziellen Schwierigkeiten. Außerdem verliert sein Antiquitätenladen zunehmend die gehobene Kundschaft, weil im Nachbarhaus eine chinesische Familie einen Laden gemietet hat und die ganze Straße mit lauter Musik terrorisiert. Die Ermittlungen werden von Caselli und Scurzi gut durchdacht und konsequent durchgeführt, doch ihre Verhöre bringen sie kaum weiter. Dabei darf ich die beiden auf ihren Wegen durch Rom begleiten. Ein Beispiel für die gekonnte Beschreibung der Stadt ist das Eingangszitat. Es zeigt außerdem, dass die Autorin das Spiel mit Wörtern und Metaphern sehr gut beherrscht. Zu den stilistischen Feinheiten gehört für mich das Gespräch von Caselli mit Ameris, Francas Ansprechpartnerin bei der Astro-Hotline. Anstatt seine Fragen zu beantworten, textet sie ihn zu und legt ihm zum Schluss die Karten. Ab und an trifft sich Caselli am Abend mit drei Freunden. Dabei wird das aktuelle Thema der Migranten in Italien äußerst kontrovers diskutiert. Schnell zeigt sich, dass für einige Aspekte der Geschichte ein Blick in die Vergangenheit hilfreich ist. Die komplexen Verflechtungen der Elterngeneration von Franca und Geraldo haben nicht nur deren Leben stark beeinflusst, sondern wirken bis heute nach. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Darin gibt es auch über die Rezension hinaus noch eine Menge an lesenswerten Feinheiten zu entdecken.

Römisches Vermächtnis: Ein Fall für Commissario Caselli (Rom Krimi 4)
von Erika Ritterswürden aus Dorsten am 19.03.2018

Der vierte Fall von Commissario Caselli, der smarte Sizilianer ist wieder voll in seinem Element. Aber dieses mal ist der Fall so verzwickt und man sich fragt, kann er den Mörder/in überführern? Die Autorin schreibt wieder sehr gut und man merkt das sie sich genau auskennt in die Begebenheiten... Der vierte Fall von Commissario Caselli, der smarte Sizilianer ist wieder voll in seinem Element. Aber dieses mal ist der Fall so verzwickt und man sich fragt, kann er den Mörder/in überführern? Die Autorin schreibt wieder sehr gut und man merkt das sie sich genau auskennt in die Begebenheiten Siziliensmentalität mit allem drum herum. Auch etwas aus politischer Sicht fügt sie mit ein und es sind recht interessante Argumentationen, die ich in einigen Punkten teile. Die Charaktere sind wieder hervorragend und kommen als sehr starke Persönlichkeiten rüber. Leser die Italien lieben kommen auf ihre Kosten. Schreibstil ist auch wieder sehr gut und man konnte das Buch flüssig lesen. In allem ein guter Krimi, mit einem Ende wo keiner mit rechnet.