Wer's findet, dem gehört's

Meine Tagebücher und ich

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»Wer anderer Leute Tagebücher liest, der bekommt, was er verdient.« David SedarisIn Wer's findet, dem gehört's gewährt Sedaris der Welt zum ersten Mal Einblick in seine privaten Aufzeichnungen - eine persönliche Erzählung davon, wie ein drogensüchtiger Schulabbrecher mit einer Schwäche für billige Pfannkuchen und dem Talent, jeden Job zu verlieren, zu einem der lustigsten Menschen auf dem Planeten wurde. Die meisten Tagebücher - sogar die großer Schriftsteller - sind unvorstellbar dröge, weil sie von Gefühlen, Träumen, dem Innenleben handeln. Sedaris' Tagebücher sind einzigartig, weil sie sich nach außen wenden. Er erklärt uns nicht, wie sich die Welt für ihn anfühlt, er zeigt uns die Welt, und damit auch, was ihn wirklich ausmacht.Wer's findet, dem gehört's belegt, dass Sedaris - mit seinem scharfen Blick und offenen Ohr für das Bizarre, das Schöne und das Unbequeme und mit seiner Großherzigkeit, die nicht einmal sein misanthrophischer Sinn für Humor ganz verbergen kann - zu einem unserer besten Beobachter gehört.
Portrait
David Sedaris, geboren 1956 in Johnson City, New York, lebt in der Normandie und London. Er schreibt u. a. für die New York Times, den New Yorker und Esquire. Mit Büchern wie „Naked" und "Fuselfieber“ wurde er zum Bestsellerautor.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 18.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89667-574-3
Verlag Karl Blessing Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/13,9/5 cm
Gewicht 809 g
Originaltitel Theft by Finding. Diary
Übersetzer Georg Deggerich
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Juhu! Juhu! Juhu! Endlich ein neuer David Sedaris! Ein Muss in jedem Bücherregal. Für Fans von T:C Boyle oder Max Goldt! Immer ein Genuss! Juhu! Juhu! Juhu! Endlich ein neuer David Sedaris! Ein Muss in jedem Bücherregal. Für Fans von T:C Boyle oder Max Goldt! Immer ein Genuss!

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THEFT BY FINDING - Die unterhaltsam-nachdenklichen Tagebücher des genialen Alltags-Beobachters David Sedaris von 1977 bis 2002
von j.h. aus Berlin am 19.10.2017

Seit 1977 schreibt der für seine unterhaltsamen Beobachtungen des alltäglichen Wahnsinns populäre amerikanische Schriftsteller David Sedaris (*1956) Tagebücher, in die er nun erstmals Einblick gewährt. Der seit längerem in England lebende Bestsellerautor hat seine Aufzeichnungen nochmals gründlich durchgesehen und eine entsprechende Auswahl aus den Texten vorgenommen. Der Leser wird... Seit 1977 schreibt der für seine unterhaltsamen Beobachtungen des alltäglichen Wahnsinns populäre amerikanische Schriftsteller David Sedaris (*1956) Tagebücher, in die er nun erstmals Einblick gewährt. Der seit längerem in England lebende Bestsellerautor hat seine Aufzeichnungen nochmals gründlich durchgesehen und eine entsprechende Auswahl aus den Texten vorgenommen. Der Leser wird dabei auch Zeuge seiner schriftstellerischen Entwicklung. Bis etwa 1982 wirken die niedergelegten Gedanken wie jene eines gewöhnlichen jungen Menschen mit einem wachen Blick für seine Umgebung, der mit den Problemen seiner Drogensucht zu kämpfen und noch kein wirkliches Lebensziel vor Augen hat. Dann verfeinern sich die sprachlichen Bilder in den pointierten Alltagsbeobachtungen merklich: "Ich war nie jemand, der über seine Gefühle schreibt, zum Teil deshalb, weil sie nicht besonders interessant sind (selbst für mich nicht), vor allem aber, weil sie sich laufend verändern. Wenn es aber um die Gefühle anderer geht, sieht die Sache schon ganz anders aus." (S. 9) Die vorliegende Auswahl bietet eine unterhaltsam-nachdenkliche Mischung aus Reflexionen über eigene Erlebnisse und die persönliche Entwicklung von David Sedaris einerseits und sich häufig selbst kommentierende Alltagsbeobachtungen und notierter Dialoge seiner Mitmenschen andererseits. Selbst einige Kochrezepte sind enthalten - der Vielfalt des Alltags gehorchend. "Abgesehen davon erwarte ich nicht, dass irgendwer alles von Anfang bis Ende liest. Es ist eher die Sorte Buch, die man mal hier und mal dort aufschlägt, wie das College-Jahrbuch eines Freundes oder eine Witzesammlung." (S. 13) Entgegen dieser ungewöhnlichen Empfehlung des Autors im Vorwort habe ich das Buch dennoch komplett gelesen und wurde nicht enttäuscht. Einige für den Leser zunächst ohne Sinn scheinende Einträge sind für die Entwicklung durchaus bedeutsam, andere bleiben tatsächlich nur Impressionen ohne tiefere Bedeutung. Doch so sind Tagebücher nun einmal... Der BLESSING-Verlag legt das im Original 2016 veröffentlichte Buch in gewohnt hervorragender und die sprachlichen Pointen erhaltender Übersetzung von Georg Deggerich vor. Bereits im Vorwort teilt David Sedaris mit, dass ein zweiter Band mit den Jahren 2003 bis 2017 erscheinen wird. Man kann auf die wachsende Altersweisheit durchaus gespannt sein!