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Wovon sie träumten

Roman

(6)
Das Barbizon in New York: Die junge Journalistin Rose ist erst vor Kurzem in das elegante Apartmenthaus eingezogen. Im Lift trifft sie auf eine ältere Dame, deren ungewöhnliche Erscheinung Rose fasziniert. Vom Portier erfährt sie, dass Darby schon in den 1950ern hier lebte, als das Barbizon ein Wohnheim für junge Frauen war. Noch kann Rose nicht ahnen, wie eng ihr Schicksal mit Darbys verknüpft ist. Darby, die nicht nur ihr Gesicht hinter einem Schleier, sondern in ihrem Herzen ein dunkles Geheimnis verbirgt …

Rezension
»Mit viel New-York-Kolorit.«
Portrait
Die gebürtige Kanadierin Fiona Davis wuchs in New Jersey, Utah und Texas auf. Ihre Karriere als Schauspielerin führte sie schließlich nach New York, wo sie heute noch lebt. Ihre Wahlheimat New York prägt auch ihr Schreiben, sei es als Journalistin oder als Romanautorin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.10.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641198930
Verlag Goldmann
Übersetzer Ann-Catherine Geuder
Verkaufsrang 627
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Barbizon
von Katjuschka am 11.11.2017
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Die Journalistin Rose wohnt mit ihrem Freund Griff in einem Apartment, welches im ehemaligen Barbizon Hotel untergebracht ist. Im Lift trifft sie zufällig auf Darby, eine älteren Dame, die schon seit Jahrzehnten im Haus lebt. Darby ist eine beeindruckende und gleichzeitig geheimnisvolle Frau, die nur mit einem Schleier vor dem Gesicht... Die Journalistin Rose wohnt mit ihrem Freund Griff in einem Apartment, welches im ehemaligen Barbizon Hotel untergebracht ist. Im Lift trifft sie zufällig auf Darby, eine älteren Dame, die schon seit Jahrzehnten im Haus lebt. Darby ist eine beeindruckende und gleichzeitig geheimnisvolle Frau, die nur mit einem Schleier vor dem Gesicht ihr Appartement verlässt. Nachdem es im Job für Rose nicht besonders gut läuft, beschließt sie etwas über die Vergangenheit von Darby herauszufinden und sich gleichzeitig über die Geschichte des Hotels zu informieren. Nach und nach erfährt Rose, die jetzt mit dem Kameramann Jason zusammenarbeitet, von verschiedenen merkwürdigen Vorkommnissen im Umfeld von Darby und dem Barbizon. Als Griff sich von Rose trennt geht sie einen ungewöhnlichen Weg um an weitere Erkenntnisse der vergangenen Zeit zu gelangen. Was ist damals wirklich geschehen? Was für ein Geheimnis hat Darby? Das Barbizon Hotel für alleinstehende Frauen ist in den 50er Jahren die Anlaufstelle für die junge Darby, die sich auf Wunsch der Mutter hin in New York zur Sekretärin ausbilden lassen will. Darby möchte in Zukunft auch unbedingt, unabhängig von einem Mann, ein eigenständiges Leben führen. Die anderen Bewohnerinnen allerdings sind im Prinzip nur auf der Suche nach einem Ehemann. Sie trifft auf das Zimmermädchen Esme, die von einer Karriere als Sängerin und Schauspielerin träumt. Zusammen mit Esme geht sie in einen Jazz-Club, lernt eine ganz neue Welt kennen und verliebt sich in Sam. Dann wird Darby von der Schule verwiesen und gleichzeitig überschlagen sich auch anderweitig die Ereignisse. Haben Darby und Sam noch eine Chance? Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, beide Handlungsstränge sind gleichermaßen spannend. Die Beschreibungen des Barbizon sind sehr bildhaft und ich war in beiden "Geschichten" jederzeit an der Seite der jeweiligen Protagonistin. Sowohl Rose, als auch Darby waren mir sehr sympathisch. Beide hatten Träume von ihrem zukünftigen Leben, müssen aber irgendwann feststellen, dass Hoffnungen manchmal an der Realität scheitern.

Zerschlagene Träume
von leseratte1310 am 11.11.2017
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Anfang der fünfziger Jahre herrschten noch strenge Regeln für junge Frauen und so gab es in New York ein Hotel für alleinstehende junge Frauen – das Barbizon. Darby fühlt sich wohl in diesem Haus, obwohl das Zimmer klein und recht spartanisch ist. Inzwischen ist aus dem ehemaligen Hotel ein... Anfang der fünfziger Jahre herrschten noch strenge Regeln für junge Frauen und so gab es in New York ein Hotel für alleinstehende junge Frauen – das Barbizon. Darby fühlt sich wohl in diesem Haus, obwohl das Zimmer klein und recht spartanisch ist. Inzwischen ist aus dem ehemaligen Hotel ein elegantes Apartmenthaus geworden. Gerade erst ist die junge Journalistin Rose mit ihrem Freund Griff hierhergekommen, als sie im Lift Darby begegnet, die immer noch in diesem Haus lebt und eine ungewöhnliche Erscheinung ist. Die Journalistin in Rose sorgt dafür, dass sie mehr über die geheimnisvolle verschleierte Frau wissen will. Der Schreibstil dieses Buches ist gut und flüssig zu lesen, die Geschichte packte mich von Anfang an. Es geht um junge Frauen, die ihre Träume und Hoffnungen von den Realitäten des Lebens zerschlagen sehen. Eine wichtige Rolle übernimmt das Barbizon, welches der Handlungsort in beiden Zeitsträngen ist. Barby hat ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Die bestimmt sogar, welchen Beruf ihre Tochter erlernen muss, dabei ist Sekretärin nicht das, was Darby will. Die meisten jungen Frauen aus dem Hotel schauen sich nach einem Mann um, aber das ist nicht Darbys Art. Durch die Puerto-Ricanerin Esme, die von einer Karriere als Sängerin und Schauspielerin träumt, wird Darby von ihrer Ausbildung abgelenkt. Sie lernt die Welt der Jazz-Clubs kennen und trifft dort Sam, in den sie sich verliebt. So kommt es, dass Darby von der Schule fliegt und sich mit ihrer Mutter zerstreitet. Doch dann geschieht etwas Furchtbares, das Darbys Leben vollkommen auf den Kopf stellt. Was soll sie nur tun? Aber auch bei Rose verläuft nicht alles geradlinig. Sie zieht mit Griff in dieses Haus ein und hofft auf eine gemeinsame Zukunft. Doch der hat plötzlich ganz andere Pläne. Auch beruflich hat sich Rose alles ganz anders vorgestellt. Da kommt ihr die Geschichte von Darby McLaughlin gerade recht. Sie forscht im Umfeld von Darby nach und es tauchen immer mehr Fragen auf. Was geschah damals wirklich? Nach einer Reihe von unerwarteten Wendungen verbinden sich am Ende die beiden Erzählstränge. Es ist eine interessante, spannende und komplexe Geschichte, die uns die Autorin hier erzählt. Ich kann das Buch nur empfehlen.

„Das Puppenhaus“
von hasirasi2 aus Dresden am 08.11.2017
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

... nennen die jungen Männer 1952 das Barbizon-Hotel für alleinstehende junge Frauen mitten in New York mit seinen strengen Regeln. Trotzdem wird ihr winziges spartanisches Zimmer für Darby zur Heimat, denn die Weltstadt und die anderen schicken Mädchen überfordern sie :„Man kann sich hierher zurückziehen, wenn die Stadt einen... ... nennen die jungen Männer 1952 das Barbizon-Hotel für alleinstehende junge Frauen mitten in New York mit seinen strengen Regeln. Trotzdem wird ihr winziges spartanisches Zimmer für Darby zur Heimat, denn die Weltstadt und die anderen schicken Mädchen überfordern sie :„Man kann sich hierher zurückziehen, wenn die Stadt einen zu überwältigen droht.“ (S. 434). Auch ihre Ausbildung zur Sekretärin ist nicht das, was sie sich vom Leben erträumt hat, aber ihre Mutter hat es so bestimmt. Während die anderen Mädchen auf Männerjagd gehen, freundet Darby sich mit dem Zimmermädchen Esme an, die sie in die Welt der Jazz-Clubs entführt. „Warum versteckst du dich vor allem, was dir das Leben gerade bietet?“ (S. 251) Esme, die aus Puerto Rico stammt, träumt davon Schauspielerin und Sängerin zu werden. Durch sie lernt Darby auch Sam kennen, der im Club seines Vaters kocht und von einem eigenen Restaurant (und bald auch Darby) träumt. Sie alle haben Träume, aber „Nicht jeder, der vom Ruhm träumt, schafft es auch.“ (S. 285) 2016 ist das Barbizon kein Hotel mehr und die ehemaligen Zimmer wurden zu riesigen Lofts umgebaut, lediglich im 3. Stock gibt es noch ein Dutzend kleiner Appartements für die ehemaligen Barbizon-Mädchen. Rose ist mit ihrem Partner Griff gerade erst eingezogen, als sie eine der alten Damen kennenlernt. Miss McLaughlin ist immer verschleiert, Gerüchten zufolge war sie 1952 in einen Skandal um das Hotel verwickelt und dabei wurde ihr Gesicht verstümmelt. Rose ist Journalistin und wittert DIE große Story. Eigentlich war Rose eine aufstrebende Fernsehmoderatorin, doch eine Enthüllungsstory hat ihr das Genick gebrochen. Jetzt arbeitet sie bei einem Medien-Startup und hofft auf die Verlobung mit Griff. Doch alles kommt anders. „Vier Koffer und ein Hund, der ihr nicht einmal gehörte. Das war alles, was ihr geblieben war.“ (S. 145) Die Story um Miss McLaughlin ist ihre große Chance, aber wie weit ist sie bereit dafür zu gehen? Darby hatte nie ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter. Diese beschimpfte sie immer wieder als plump, untalentiert und hässlich – sie entspricht so gar nicht den Vorstellungen der 50er. Dementsprechend sind ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstvertrauen quasi nicht vorhanden. Dass die anderen Mädchen auf ihrem Stockwerk, langbeinige dünne Ford-Models, sich über sie lustig machen, baut sie auch nicht gerade auf. Selbst in der Sekretärinnenschule wird ihr vorgeworfen, dass sie für diesen Beruf nicht hübsch genug ist. (Das Hauptziel der angehenden Sekretärinnen ist es, ihren späteren Chef zu heiraten!) Doch dann lernt sie die Journalistin Charlotte kennen und findet ihr Vorbild: Erfolgreich und von Männern unabhängig, ihr eigenes Geld verdienend. Auch Esme zeigt ihr eine Alternative – die Musik. Sie will Darby als Backgroundsängerin, um jeden Preis. Sam ist der einzige, der Darby fragt, was sie eigentlich will und ihr damit hilft, ihren Traum zu finden – aber wird sie ihn auch leben können? „Wovon sie träumten“ ist definitiv ein weiteres Lese-Highlight in diesem Jahr. Extrem geschickt spielt die Autorin mit den Erwartungen des Lesers, immer wieder legt sie neue Spuren, die dann doch ins Leere oder die Irre führen. Die Geschichte ist sehr spannend und komplex, wird abwechselnd aus der Sicht beider Frauen und Zeitebenen erzählt. New York und auch das Barbizon bilden dafür eine sehr eindrucksvolle Kulisse. Darbys und Rose´ Geschichte haben mich sehr berührt. Sie emanzipieren sich im Laufe der Geschichte immer mehr. Da Rose nicht direkt mit Darby reden kann, erforscht sie deren Vergangenheit über die Nachbarn, Freunde, Arbeitgeber und bekommt ein immer genaueres Bild von den damaligen Ereignissen – und stößt auf immer mehr Ungereimtheiten. Was ist damals wirklich passiert??? Mein Tipp für alle Fans des Films: „Mona Lisa Lächeln“.