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Der Prinz aus dem Paradies

Roman nach einer wahren Geschichte

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Rosemarie bekommt eine Reise nach Sri Lanka geschenkt. Da die fast Fünfzigjährige nicht an Zufälle glaubt, überwindet sie ihre Ängste vor dem Ungewissen. Dort lernt sie ihre große Liebe kennen: Kasun, einen Singhalesen, sehr viel jünger, ganz anders als sie. Doch Rosemarie lässt nur ihr Herz sprechen und heiratet Kasun ein Jahr später in seinem exotischen Land, von buddhistischen Mönchen gesegnet. Sie nimmt ihren Ehemann mit nach Deutschland, sendet viel Geld an seine Familie, doch nach sechs Monaten verschwindet er unter geheimnisvollen Umständen. Wird sie je die Gründe erfahren?

Portrait
Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Mit den Tatsachenromanen wie »Die Frau, die zu sehr liebte«, »Mein Mann, seine Frauen und ich«, »Der Prinz aus dem Paradies« und »Hinter den Türen« eroberte sie erneut die SPIEGEL-Bestsellerliste und machte dieses Genre zu ihrem Markenzeichen. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641203108
Verlag Diana Verlag
Verkaufsrang 15.646
eBook
9,99
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So abwegig, wie man glaubt, ist das Ganze gar nicht ...
von Nina W. aus Eppelborn am 28.02.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zum Inhalt:  Rosemarie bekommt eine Reise nach Sri Lanka geschenkt. Da die fast Fünfzigjährige nicht an Zufälle glaubt, überwindet sie ihre Ängste vor dem Ungewissen. Dort lernt sie ihre große Liebe kennen: Kasun, einen Singhalesen, sehr viel jünger, ganz anders als sie. Doch Rosemarie lässt nur ihr Herz sprechen und... Zum Inhalt:  Rosemarie bekommt eine Reise nach Sri Lanka geschenkt. Da die fast Fünfzigjährige nicht an Zufälle glaubt, überwindet sie ihre Ängste vor dem Ungewissen. Dort lernt sie ihre große Liebe kennen: Kasun, einen Singhalesen, sehr viel jünger, ganz anders als sie. Doch Rosemarie lässt nur ihr Herz sprechen und heiratet Kasun ein Jahr später in seinem exotischen Land, von buddhistischen Mönchen gesegnet. Sie nimmt ihren Ehemann mit nach Deutschland, sendet viel Geld an seine Familie, doch nach sechs Monaten verschwindet er unter geheimnisvollen Umständen. Wird sie je die Gründe erfahren? Über die Autorin:  Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen von "Die Champagner-Diät" und "Verwechseljahre" bis "Eine Handvoll Heldinnen" sensationellen Erfolg hatte. Auch mit ihren Tatsachenromanen "Kuckucksnest", "Die Frau, die zu sehr liebte" und "Mein Mann, seine Frauen und ich" eroberte sie die SPIEGEL-Bestsellerliste. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg. Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Homepage und auf ihrer Facebookseite. Mein Fazit und meine Rezension:  Auch ich kenne schon einige Bücher von der Autorin Hera Lind, insbesondere ihre neusten Werke, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Und ehrlicherweise muss ich sagen, dass mich nicht jedes von ihnen begeistern konnte. Nur mit diesem war es anders. Man merkt, dass die Autorin an jedem weiteren Werk wächst und wächst und sich immer mehr in die Schicksale und Geschichten von anderen Menschen hinein begibt.  In dieser Geschichte geht es um Rosemarie, die ihren Urlaub in Sri Lanka macht und dort dem Mann ihres Lebens begegnet und ihn wenige Zeit später auch heiratet. Sie nimmt den gebürtigen Singhalesen mit nach Deutschland und baut sich dort mit ihm eine gemeinsame Zukunft auf. Doch Kasun zieht es zurück in sein Heimatland um dort seine Ausbildung zu beginnen. Rosemarie vertraut ihm und unterstützt ihn finanziell, doch bald kommen auch ihr Zweifel und sie begibt sich selbst auf die Reise nach Sri Lanka, um ihren Mann zu suchen. Doch was sie dort erwartet, hätte sie nie gedacht.  Ich habe schon einige Bewertungen und Eindrücke über das Buch gelesen und in fast allen liest man, dass Rosemarie als naive und dumme Frau betitelt wird. Ja, an einigen Stellen dachte ich das auch, schüttelte einfach nur den Kopf und hätte sie am liebsten wach gerüttelt. Es kann doch einfach nicht wahr sein, dass sie DAS nicht hat kommen sehen!? Doch dann habe ich weitergelesen und konnte mich von dem Buch einfach nicht los eisen. Man sollte hierbei auch immer im Hinterkopf behalten, dass es sich um eine Geschichte handelt, die von der Autorin recherchiert wurde und die auf einer wahren Begebenheit beruht! Und so dumm oder einfältig mir Rosemarie auch zu Beginn vorkam, so schnell musste ich doch meine Meinung über sie ändern, denn auch ich bin jemandem begegnet, dem genau dasselbe passiert ist: so fremd oder unglaublich ist das Ganze also nicht!  Aber man trifft nicht nur auf Rosemarie, die nicht nur ihren Job liebt, sondern auch ihren Mann und einfach alles für ihn tut, sondern auch auf Kasun, der erheblich jünger ist als sie und dem man zu Beginn der Geschichte einfach nur böse Absichten unterstellen möchte. Doch - ohne zu viel von der Geschichte vorweg zu nehmen - auch hier täuscht der Leser sich! Kasun bringt sich in die Familie ein, leistet seinen Beitrag und ist auch im Umgang mit Rosemarie ein liebevoller Ehemann. Für ihn geht die Familie über alles. Nur haben wir es hier mit einer Mentalität zu tun, die unserer Deutschen nicht immer ähnlich ist.  Mit diesem Roman hat mich Hera Lind vollends von ihren neuen Werken, die auf wahren Begebenheiten beruhen, überzeugt. Ihr Schreibstil ist flüssig und leicht und dabei so mitreißend, dass man sich nicht nur im malerisch schönen Sri Lanka wiederfindet, sondern auch versucht ist, während dem Lesen einfach ins Buch zu springen, um die Charaktere (insbesondere Rosemarie) ein um das andere Mal zu schütteln, um sie zur Vernunft zu bringen! Man wird also nicht nur durch die Geschichte unterhalten, sondern ist auch emotional so involviert, wie es eben nur gehen kann. Ich persönlich konnte das Buch einfach nicht zur Seite legen, musste mich ab und an regelrecht zu Unterbrechungen zwingen, um es dann doch wieder zur Hand zu nehmen und weiter zu lesen.  Die unmittelbar Beteiligten wachsen an diesen Geschichten, aber Hera Lind tut es auch! Für mich ist es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf die nächste Geschichte von ihr.

Liebe kennt keine Vernunft!
von Gina1627 am 04.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nie im Leben hätte Rosemarie Sommer damit gerechnet, dass sie auf einer Reise nach Sri Lanka, die sie von ihrem Sohn geschenkt bekommen hat, ihre große Liebe Kasun kennenlernt. Schon an ihrem ersten Abend werden zaghafte Blicke ausgetauscht und eine magische Anziehungskraft herrscht zwischen beiden. Als gestandene Frau... Nie im Leben hätte Rosemarie Sommer damit gerechnet, dass sie auf einer Reise nach Sri Lanka, die sie von ihrem Sohn geschenkt bekommen hat, ihre große Liebe Kasun kennenlernt. Schon an ihrem ersten Abend werden zaghafte Blicke ausgetauscht und eine magische Anziehungskraft herrscht zwischen beiden. Als gestandene Frau in den Vierzigern verliebt sie sich Hals über Kopf in einen weitaus jüngeren Singhalesen, der ihr den Zauber seines Landes aber auch seine Schattenseiten vorführt. Rosemarie wirft alle Bedenken über Bord, heiratet ihren Prinzen und nimmt ihn mit nach Deutschland, wo sie sich eine gemeinsame glückliche Zukunft aufbauen wollen. Aus Liebe und Verantwortung unterstützt sie sehr großherzig auch seine verarmte Familie in dem weit entfernten Land und ist verzweifelt, als Kasun urplötzlich wieder aus ihrem Leben verschwindet. Warum hat er ihr dies angetan? Sie setzt alle Hebel in Bewegung um die Gründe zu erfahren. Die Erlebnisse von Rosemarie Sommer beruhen auf einer wahren Geschichte und werden von Hera Lind sehr feinfühlig und mit viel Herz in einem wirklich lesenswerten Buch erzählt. Schon alleine der Titel des Romans wurde sehr liebevoll ausgewählt und passt perfekt zu all den Gefühlen, die der Leser zusammen mit Rosemarie in der, in der Ich-Form geschriebenen Erzählung, erlebt. Über Allem steht das Wunder der Liebe, die unvorhergesehen gekommen und einzigartig erfüllend ist, aber sie auch in eine tiefe Verzweiflung führt. Nicht immer kann man Rosemaries Entscheidungen nachvollziehen und als realistisch denkender Mensch schüttelt man manchmal den Kopf vor so viel Unvernunft und Naivität und hätte sie sehr gerne in einigen Situationen zurückgehalten. Doch wiederum ist man von ihrem großen Herzen, ihrem Glauben an das Gute im Menschen und ihrem unerschütterlichem Vertrauen fasziniert. Für sie waren es die richtigen Entscheidungen in ihrem Leben, die sie nie wieder hergeben will. Es ist kein Buch, das Frauen ermahnen soll vorsichtig und überlegt zu sein, sondern ein dankbarer Rückblick von Rosemarie, diese einzigartige und ihr Leben verändernde Liebe erlebt zu haben. Mein Fazit: Hera Lind und Rosemarie Sommer haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden geschenkt und mir einen nicht vermuteten Blickwinkel auf eine sehr interessante wahre Geschichte aufgezeigt. Dies wurde durch das Nachwort der Protagonistin und von Hera Lind noch unterstrichen. Verdient vergebe ich 4 Sterne.

so wenig Paradies wie Prinz
von Elke Seifried aus Gundelfingen am 21.11.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rosemaries Sohn Mario arbeitet in einem Reisebüro und als sie ihm entnervt sagt, dass sie dringend eine Auszeit, möglichst weit weg von hier, braucht, macht er kurzen Prozess und bucht für sie als Geburtstagsgeschenk eine Sri Lanka Reise. Sie ist wenig erfreut, so weit weg wollte sie ja gar... Rosemaries Sohn Mario arbeitet in einem Reisebüro und als sie ihm entnervt sagt, dass sie dringend eine Auszeit, möglichst weit weg von hier, braucht, macht er kurzen Prozess und bucht für sie als Geburtstagsgeschenk eine Sri Lanka Reise. Sie ist wenig erfreut, so weit weg wollte sie ja gar nicht, mal abgesehen davon wo ist das denn überhaupt? Reichlich schlecht gelaunt und voller Zweifel macht sie sich trotzdem auf. Wie befürchtet findet sie auch zuerst wenig Gefallen an der tollen Insel, erst als den scheuen Kellner entdeckt, mit ihm sehsüchtige Blicke austauscht und sich schließlich sogar mit ihm treffen kann, scheint sich der Urlaub doch noch als ein glücklicher Wink des Schicksals zu entpuppen. Ohne jeglichen sexuellen Kontakt, bittet Kansun sie am letzten Abend um Hilfe. Er möchte in Deutschland arbeiten, um seine Familie finanziell unterstützen zu können. Schmetterlinge im Bauch, die Hoffnung auf mehr oder doch nur gute Absichten, einem armen Singalesen ein besseres Leben ermöglichen zu können? Ich vermag es nicht zu beurteilen, vielleicht von allem ein bisschen, auf jeden Fall verspricht sie ihm, ihn nach Deutschland zu holen. Ein Jahr und viele Behördengänge später sowie um einige tausend Mark leichter kann sie ihn endlich in München am Flughafen abholen. Kansun umgarnt sie sofort und um Rosemarie ist es geschehen. Es scheint geradezu so zu sein, als hätte ihr irgendjemand einen Schalter im Gehirn umgelegt, der sie nicht mehr denken lässt. Nach gut vier Wochen der Hochzeitsantrag, schließlich ist das Visum befristet. Kansun anfangs liebevoll und fürsorglich wird immer anspruchsvoller, eine Winterjacke für 586 Mark, weitere 500 Mark für Geschenke für seine Nichten und Neffen in Sri Lanka und so weiter. Es gelingt ihm immer besser seinen Willen durchzusetzen, indem er ihr Schuldgefühle einredet. Die geplante Hochzeit in Deutschland klappt nicht, weil angelblich Papiere fehlen, Abmachungen zur Heirat in Sri Lanka werden nicht eingehalten und Rosemarie wacht und wacht nicht auf, nicht einmal als sie einen Anruf von einer anderen Urlauberin bekommt, der Kansun wohl auch die Ehe versprochen hat. Selbst dann überwiegt bei ihr noch die Liebe. Ich habe lange gelesen mit der Hoffnung, jetzt endlich muss sie ihn doch einmal vor die Tür setzen, wurde beim Lesen teilweise richtig ärgerlich über sie und auch Kansun und konnte immer weniger verstehen. Zu wissen, wie die Geschichte endet war dann irgendwann mein einziger Antrieb weiter zu lesen. Leider konnte mich auch das Finale nicht überzeugen. Klar hört man das immer wieder, das Urlauberinnen auf solche jungen Männer hereinfallen und dass es sich hier um eine wahre Geschichte handelt macht das Ganze noch unfassbarer für mich. Eine Wertung der Geschichte fällt mir deshalb auch schwer, weil ich nicht über fremde Menschen urteilen möchte und kann, was hier auch keinesfalls stattfinden soll. Mein großes Problem war wohl, dass Rosemarie war von Anfang an nicht sympathisch war. Schon im Flieger dachte ich, oh das ist eine Besserwisserin, denkt, weil sie Psychologie studiert hat, über Menschenkenntnis zu verfügen und ist eine Frau, di völlig Fremden sofort ihre Lebensgeschichte erzählt. Mich hat nicht gewundert, dass das junge Pärchen neben ihr sich bald die Kopfhörer aufgesetzt hat. Klar Liebe macht blind, ein Stück weit kann ich auch verstehen, dass sie die Aufmerksamkeit und Kansuns Schwärmen eingelullt haben. Sie ist ein Gutmensch, der Hilfegen ist ihr sicher eigen. Allerdings ist mir absolut unverständlich, wie lange man so naiv sein und sich auch so viel bieten lassen kann. Auch Kansun wurde mir zunehmend unsympathischer, und an ihrer Stelle hätte ich ihn längst vor die Tür gesetzt. Die Nebendarsteller sind gut gezeichnet, bei Rosemaries knapp neunzigjährigem Vater angefangen, über den ich viel schmunzeln konnte, über ihre Schwester, die mit ihrer abschätzigen Art sehr gut das Gerede der Leute demonstriert, bis hin zu Kansuns Vater, der ebenfalls weiß, wie er sie unter Druck setzen kann. Der Schreibstil der Autorin liest sich locker, leicht und die Seiten fliegen zum Glück nur so dahin. Ihr gelingt es gut, Kansuns Taktik, sich Rosemaries Vertrauen zu ergaunern darzustellen, auch deren Gefühle, ihre Enttäuschungen und Hoffnungen sind gut getroffen. Ich träume noch jetzt von meiner Sri Lanka Rundreise vor Jahren und deshalb hat mich die Buchbeschreibung sofort angesprochen. Leider wurden meine Erwartungen noch einmal per Kopfkino auf die tolle Insel reisen zu dürfen enttäuscht. Der Strand, weil kein toller Sandstrand, ist nichts, der „Pool pippiwarm“, beeindruckende Sehenswürdigkeiten werden nur gestreift, meist überwiegt die miese Laune weil die Ausflüge anstrengend sind. Aber nicht nur diese, sondern auch die Einstellungen und die Religion der Einheimischen werden von ihr oder Urlaubsbegleitung Eberhard madig geredet. Sicher sollte es dem Leser ein Grinsen entlocken, wenn Marlene sich vermeintlich aus Versehen mit dem Hintern und sehr zum Ärger der Aufseher auf Buddhas Tischplatte setzt, oder sie sich mit dem Wasser, das das Toilettenpapier ersetzt, versucht die Haare zu waschen, ich konnte darüber allerdings nicht schmunzeln. Alles in allem konnte mich der Roman leider nicht begeistern, ein Tatsachenroman, der schwer zu glauben ist. Sicher gut ist, dass vielleicht die eine oder andere Touristin gewarnt werden könnte, wobei das ja immer nur den anderen passiert, so dachte Rosemarie ja auch.