Memory Game - Erinnern ist tödlich

Thriller

(11)
Wie findet man einen Mörder in einer Welt, in der es keine Erinnerungen gibt?In Claires Welt gibt es zwei Arten von Menschen: solche, die wie sie sind und sich nur an die Ereignisse des vorangegangenen Tages erinnern können, und solche wie ihren Ehemann Mark, deren Gedächtnis zwei Tage zurückreicht. Claire hat nur eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit: ihr Tagebuch. Was sie nicht rechtzeitig aufschreibt, geht für immer verloren. Eines Morgens steht die Polizei vor Claires Tür. Die Leiche einer Frau wurde im Fluss gefunden. Nach Aussage der Beamten war sie Marks Geliebte und er wird des Mordes verdächtigt. Sagt die Polizei die Wahrheit? Kann Claire ihrem Ehemann vertrauen? Und vor allem: Kann sie sich selbst vertrauen?
Portrait
Felicia Yap wuchs in Kuala Lumpur auf, studierte Biochemie in London und erwarb ihren Doktor der Geschichte an der University of Cambridge. Sie arbeitete bereits als Biologin, Historikerin, Dozentin, Kritikerin und Journalistin, unter anderem für The Economist und Business Times. Sie lebt in London, wo sie vor kurzem ein Programm zu Kreativem Schreiben an der Faber Academy abschloss. Memory Game – Erinnern ist tödlich ist ihr Debüt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 25.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7645-3182-9
Verlag Penhaligon
Maße (L/B/H) 21,5/13,6/4,3 cm
Gewicht 542 g
Originaltitel The Day after Yesterday
Übersetzer Bettina Spangler
Buch (Paperback)
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Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Hilden

Guter, spannender Roman, der sicher nicht für jeden Thrillerfan das Richtige ist. Wer sich aber auf eine ungewöhnliche Prämisse einlassen kann und gerne mitdenkt ist hier richtig! Guter, spannender Roman, der sicher nicht für jeden Thrillerfan das Richtige ist. Wer sich aber auf eine ungewöhnliche Prämisse einlassen kann und gerne mitdenkt ist hier richtig!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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tolle erste 200 Seiten…
von einer Kundin/einem Kunden am 16.11.2017

Meine Meinung: Ich fand die Idee extrem interessant und wirklich genial. Eine Dystopie mit Thrillerelementen – das klang verflucht gut. Der Start verlief wirklich gut und ich war sofort in der Geschichte angekommen und auch gefangen. Die ersten 200 Seiten flogen nur so dahin und ich war wirklich gespannt, worauf die... Meine Meinung: Ich fand die Idee extrem interessant und wirklich genial. Eine Dystopie mit Thrillerelementen – das klang verflucht gut. Der Start verlief wirklich gut und ich war sofort in der Geschichte angekommen und auch gefangen. Die ersten 200 Seiten flogen nur so dahin und ich war wirklich gespannt, worauf die Geschichte hinauslaufen würde. Wir erfahren die Details der Geschichte aus vier verschiedenen Perspektiven: von Claire, Hans, Sophia und Mark. Hans fand ich sehr interessant, clever und bewundernswert. Ihn mochte ich auf Anhieb und las auch seine Kapitel sehr gerne. Claire war für mich das naive Frauchen mit einer Menge Komplexe. Sie konnte anfangs gar nicht bei mir punkten, holte aber nach und nach auf. Sophia fand ich krass in vielerlei Hinsicht. Diese kann ich aber hier nicht erläutern. Nur Mark mochte ich nicht. Er war von Beginn an irgendwie falsch und wirkte mehr als mysteriös. Was sich anfangs als passend und gut erwies (vier Perspektiven), kam mir nach der Hälfte des Buches immer mehr in die Quere. Durch den permanenten Wechsel trat ich irgendwie auf der Stelle. Manchmal verwirrte mich dieser mehr als ich davon profitierte. Ich hätte mir auch mehr Erklärungen zur Welt gewünscht. Wie kam es dazu, dass sich die Menschen nicht mehr erinnern konnten, oder sollte es von Anfang an einfach so gewesen sein? Wie können mit diesem Gedächtnis alle möglichen Jobs ausgeführt werden? Wie kann eine Gesellschaft so funktionieren? Das konnte ich mir nur schwer vorstellen. Die Idee an sich finde ich immer noch klasse. Die Tagebuchaufzeichnungen der Protagonisten fand ich spannend zu lesen und habe mich das ein oder andere Mal gefragt, was ich von meinen Tagen wohl so aufschreiben würde. Nach circa der Hälfte habe ich mich jedoch leider angefangen zu langweilen. Leider ging es nicht weiter und die Geschichte zog sich dadurch für mich in die Länge. Da ich aber wissen wollte, was sich die Autorin für das Ende ausgedacht hat, las ich den Rest auch noch. Das Ende hat mich wirklich gereizt und hier war ich dann doch ein wenig verblüfft. Das Ende war für mich eine Überraschung! ****************** Fazit: Insgesamt ein Buch, das mich anfangs komplett gefangen genommen hat – von der Idee und auch von der Umsetzung her. Leider konnte mich nur etwa die Hälfte der Geschichte faszinieren, danach setzte ein wenig Langeweile beim Lesen ein. Das Ende wiederum ist gut gelungen und von mir nicht so erwartet. 3 Stars (3 / 5)

Überzeugende Geschichte, gelungene Charaktere
von Book-addicted am 30.10.2017

?-> Story + Charaktere: Felicia Yap ist es gelungen mit "Memory Game" einen ganz neuen Roman zu schaffen. Man kann nicht einmal zwangsläufig sagen, dass es sich hierbei um eine Dystopie handelt, denn wir befinden uns im und um das Jahr 2015 und die Gegebenheiten sind keine Folge unseres... ?-> Story + Charaktere: Felicia Yap ist es gelungen mit "Memory Game" einen ganz neuen Roman zu schaffen. Man kann nicht einmal zwangsläufig sagen, dass es sich hierbei um eine Dystopie handelt, denn wir befinden uns im und um das Jahr 2015 und die Gegebenheiten sind keine Folge unseres derzeitigen Leben und Wirken. Ich war sehr gespannt auf diesen Roman, denn eine Welt, in der ich mich nur an den vorherigen Tag, oder maximal 2 davon, erinnern kann, ist für mich völlig undenkbar. Doch in genau solch einer Welt leben Claire und ihr Mann Mark, sie eine Mono - ein Mensch, der sich nur an den gestrigen Tag erinnern kann - und er ein Duo - jemand, der sich an gestern und vorgestern erinnern kann. Die Art und Weise der Umsetzung gefiel mir unglaublich gut, auch wenn ich am Anfang ein wenig Schwierigkeiten hatte, mich in diese Welt einzufinden. Zwar vergessen die Protagonisten die einzelnen Dinge der verschiedenen Tage, halten am Abend des aktuellen Tages jedoch die wichtigsten Ereignisse in einem Tagebuch fest (Steve Jobs durfte nicht fehlen, er erfand das iDiary - ein elektronisches Tagebuch). Lesen die betreffenden Personen ihre Mitschriften, so besteht die Gelegenheit, diese auswendig zu lernen und so zumindest einen Teil der Vergangenheit weiterhin als "Fakten" zu behalten. So ist jeder angehalten, am nächsten Tag den Eintrag des vorangegangenen Tages durchzulesen, um zu wissen, was sich ereignet hat. Nun ist es jedoch so, dass man sich selbst durchaus auch manipulieren kann - denn man vergisst ja, was sich ereignet hat, wenn man sich dies nicht - oder anders - in seinem Tagebuch notiert. Wollten wir in solch einer Welt leben? Definitiv nicht. Was hat das für Auswirkungen auf unsere zwischenmenschlichen Kontakte? Eine ganze Menge. Doch um diese Fragen präziser beantwortet zu bekommen, müsst ihr das Buch schon selbst lesen. Mich konnte Felicia Yap nicht nur mit ihrem gelungenen Setting überzeugen, sondern auch mit den Charakteren, die ich durch die Bank hinweg außerordentlich gelungen fand. Das komplette Buch fesselte mich von vorne bis hinten und ich wollte und konnte es kaum noch weglegen. Yap's Welt fasziniert und bringt einen zum nachdenken, lässt philosophieren, über den Wert von Erinnerungen in Beziehungen, darüber, wie wir uns verhalten würden und die Tatsache, dass auch in solch einer Welt Minderheiten existieren, die diskriminiert werden. Auch wenn ich mit dem Ende so überhaupt nicht gerechnet hätte (und ich habe mir so einige Theorien zurechtgelegt), gefiel es mir ziemlich gut, auch wenn es Raum für eine Fortsetzung lässt, die ich mir ehrlich gesagt nicht wünschen würde. Der Reiz des neuen und der Erinnerungen (bzw. deren fehlen), der dieses Buch zu etwas besonderem macht, würde in einer Fortsetzung wohl untergehen und das wäre sehr schade. -> Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Kapitel sind in einer angenehmen länge verfasst. Als Erzähler wechseln sich Mark, seine Frau Claire, seine Geliebte Sophia und der Ermittler Hans ab und bieten uns so einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der einzelnen Beteiligten. -> Gesamt: "Memory Game" ist anders, speziell, grandios. Die Geschichte überzeugt, die Charaktere sind gelungen und das Ende alles andere als vorhersehbar. Klare Leseempfehlung! Wertung: 5 von 5 Sterne!

Erinnerungen
von Nicole aus Nürnberg am 29.10.2017

Meine Meinung zum Thriller: Memory Game Erinnern ist tödlich Aufmerksamkeit: Diesen Punkt erfahrt ihr wie stets auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog. Wie ich das gelesene empfand: Das Buch selbst war irre gut zu lesen. Es ist flüssig und gut lesbar. Die Thematik und auch Geschichte... Meine Meinung zum Thriller: Memory Game Erinnern ist tödlich Aufmerksamkeit: Diesen Punkt erfahrt ihr wie stets auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog. Wie ich das gelesene empfand: Das Buch selbst war irre gut zu lesen. Es ist flüssig und gut lesbar. Die Thematik und auch Geschichte fesselte mich bis an die letzte Seite, so das ich tatsächlich eine ganze Nacht lang durchgelesen habe, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Doch das Ende war für mich grausig und passte nicht recht zum Buch, zumindest empfand ich es als unglaubwürdig und ich tat mir ziemlich schwer mit diesem Ende. Charaktere: In diesem Buch spielen zwei Irre mit, die so unterschiedlich sie sind auch so unterschiedlich ihre Geschichte haben. Ein Constable der ziemlich klug ist, aber etwas verschleiert. Ein Ehepaar das Mono und Duo ist, und ein kleines unschuldiges Baby. Alle Charaktere sind interessant gestaltet und haben ihre Eigenheiten und Feinheiten. Jedoch konnte ich immer wieder innerlich den ein oder anderen an die Wand klatschen. Am Ende hat mich ein Charaktere so verstört und auch ungläubig zurück gelassen das ich nur den Kopf schütteln konnte und irgendwie erwarte, gerade von diesem Charakter noch einmal zu lesen. Themen im Buch: Die Themen im Buch finde ich sehr breit gefächert, und vielleicht kommt es deswegen dazu, das manches einfach nicht richtig ausgegoren ist und auch einfach nicht schlüssig. Die Welt des Vergessens muss ich hinnehmen und doch empfinde ich sie nicht als ausgefeilt und rund, irgendwie ist es etwas besonderes irgendwie aber auch zu abgedreht. Die Gedanken und Ideologien im Buch erinnerten mich manchmal an die Welt, in der ich heute lebe. Wie Menschen aufeinander losgehen, nur weil sie anders ticken oder einfach anders sind, wie die Welt in schwarz weiß aufgeteilt wird, wie das Wetteifern und gleichzeitig fertig machen im Raum steht, ohne es auszusprechen aber jeder weiß was Sache ist, das hatte mich manchmal ziemlich im Buch erschreckt, das schlimmste war für mich aber das Gedankengut auf Seite 123 wie sie redeten erinnerte mich an eine Welt, in der ich nicht leben wollen würde, und wo wir doch alle irgendwie hinsteuern, das dritte Reich. Erschreckend und ziemlich heftig. Jedoch steht da nicht wortwörtlich das es darum geht, es hat sich einfach in mir dieser Gedanke eingeschlichen, der sich auch recht schnell wieder aus mir herausgeschlichen hat um mich dann in völlig andere Bahnen und Gedanken warf. Übrigens das Thema Vergessen finde ich nach wie vor faszinierend und spannend, jedoch so wie es im Buch dargestellt wurde, fehlte mir etwas. Natürlich kann ich selbst mir Überlegen wie sich etwas weiter entwickelt und bildet, trotz allem hätte ich es besser gefunden wenn die Autorin ihr Buch selbst noch etwas präziser formuliert hätte. Ein anderes berührendes Thema im Buch ***ACHTUNG SPOILER*** ist der frühe Kindstod. Wenn Eltern ihre Kinder zu früh verlieren und es eigentlich keinen ersichtlichen Grund dafür gibt, ist einfach grausig und ich will gar nicht mich selbst in einer solchen Rolle wiederfinden. Was mich jedoch fürchterlich aufregte das wieder einmal die psychisch kranken und labilen schlecht dargestellt werden und das die Klinik, die im Buch eine Rolle spielt, auch nicht gut wegkommt. Wie sollen Menschen die an Depression oder ähnlichem Leiden Mut fassen in eine Klinik zu gehen, wenn sie nur von Büchern umzingelt sind, die alles schlecht machen? Nunja, das war das einzige was mich wirklich sehr gestört hatte. ***SPOILER ENDE*** Schreibstil: Die Autorin schreibt sehr intensiv und Bild gewaltig. Das finde ich gut. Das Buch wechselt von Dialogen zu Tagebucheinträgen oder Akten. Dabei kommt die Geschichte nicht zu kurz. Es ist dank der Autorin leicht sich in das Geschehen einzufügen, auch wenn ich nicht mit allem mit konnte, so konnte ich zumindest mich in das Buch fallen lassen und mich bis zum Ende unterhalten lassen, fand ich sehr angenehm und das Buch war dadurch auch schnell zu lesen. Spannung: Nachdem ich recht schnell heraus fand, wer der vermeintliche Täter ist, fand ich es irre spannend, wie das ganze sich aufgelöst hat, obwohl die letzten Seiten dann doch etwas zu verworren und verrückt geworden sind, das ich wirklich am Ball bleiben musste, weil ich einfach erfahren wollte, wie dieses Buch endet. Deswegen in der Spannung hat die Autorin es geschafft mich am Ball zu halten, ohne das ich das Buch am Ende aus der Hand legen konnte und mich lieber in eine Schlaflose Nacht begab. Zitate aus dem Buch: Seite 309: Wer erinnert sich an mehr, als er zugeben will? Wer belügt andere, und wer macht sich selbst etwas vor? Was geschieht, wenn man sich nicht an die Wahrheit erinnert? Können wir uns selbst und andere wahrhaftig kennen? Seite 410: Entspricht Liebe den Erinnerungen? Oder entsprechen Erinnerungen der Liebe? Empfehlung: Ich finde das Buch kann ich euch gut empfehlen, wenn ihr jedoch davon abseht, das alles perfekt ausgefeilt ist. Die Spannung dafür extrem hoch ist und auch die Charaktere besonders ticken. Auch und gerade dann, wenn ihr euch selbst hinterfragt und eure Welt nicht nur als gegeben hinnehmt sondern selbst etwas verändern wollt, dann empfehle ich euch dieses Buch. Wie gesagt das Ende empfinde ich als zu abgedreht und auch die Erinnerungen und die Welt darum herum fand ich etwas zu unausgearbeitet. Bewertung: Dem Buch gebe ich aufgrund der Unterhaltung und das es mich nicht mehr loslassen wollte gerne vier Sterne, für fünf Sterne fehlte mir zu vieles und das Ende war mir zu abgedreht.