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Alte Freunde

Roman

Zwei alte Schulfreunde. Craig war früher der charismatische Anführer, zu dem alle aufschauten und der zum Rockstar avancierte. Alan stand stets im Abseits, war Mitläufer. Dreißig Jahre später haben sich die Vorzeichen radikal geändert. Alan ist erfolgreicher Gourmetkritiker und Bestsellerautor, während sich Craig als Obdachloser auf Londons Straßen rumtreibt. Das Schicksal führt die beiden wieder zusammen. Alan greift seinem alten Freund unter die Arme und versucht ihn wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Und bald ist nichts mehr so wie es war.
Rezension
»Ein großartiger Roman voller Witz und guter Dialoge, mit etlichen unerwarteten Wendungen.«
Portrait
John Niven, geboren in Ayrshire im Südwesten Schottlands, spielte in den Achtzigern Gitarre bei der Indieband The Wishing Stones, studierte dann Englische Literatur in Glasgow und arbeitete schließlich in den Neunzigern als A&R-Manager einer Plattenfirma, bevor er sich 2002 dem Schreiben zuwandte. 2006 erschien sein erstes Buch, die halbfiktionale Novelle Music from Big Pink über Bob Dylan und The Band in Woodstock; 2008 landete er mit dem Roman Kill Your Friends - einer rabenschwarzen Satire auf die Musikindustrie - einen internationalen Bestseller. Es folgten die Romane Coma, Gott bewahre, Das Gebot der Rache, Straight White Male, Old School, Alte Freunde und Kill 'em all. John Niven schreibt außerdem Drehbücher. Er lebt derzeit in Buckinghamshire, England.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.10.2017
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641174798
Verlag Random House ebook
Originaltitel No Good Deeds
Dateigröße 2617 KB
Übersetzer Stephan Glietsch
Verkaufsrang 9907
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Buchhändler-Empfehlungen

Kommt bei weitem nicht an Nivens andere Werke heran!

Julian Baetz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Ein vorhersehbarer Handlungsstrang mit wenigen Überraschungen und einem Ende, dass so vorhersehbar wie simpel war. Wenig Wortwitz, keine sonderlich coolen Charaktere! Kurz: Gelesen und vergessen!

Freundschaft mal anders!

Markus Kowal, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Da trifft man auf der Straße seinen alten Schulkollegen, der immer der coolere war und jetzt ist dieser ein Obdachloser. Mal wieder ein saucooles Buch von Niven über Freundschaft und über überraschende neue Lebenswege, denen man einfach auf der Straße begegnet. Pflicht für Fans!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Freunde oder keine Freunde, das ist hier die Frage ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 14.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Alan ist erfolgreicher Gourmetkritiker und läuft gerade nach einem Restaurantbesuch durch die Straßen und sucht nach den passenden Worten für seine vernichtende Kritik. Gedankenversunken steht er da und wird plötzlich von jemandem angesprochen, einen Obdachlosen, der sogar seinen Namen kennt und jetzt, macht es bei Alan klick. E... Alan ist erfolgreicher Gourmetkritiker und läuft gerade nach einem Restaurantbesuch durch die Straßen und sucht nach den passenden Worten für seine vernichtende Kritik. Gedankenversunken steht er da und wird plötzlich von jemandem angesprochen, einen Obdachlosen, der sogar seinen Namen kennt und jetzt, macht es bei Alan klick. Es ist Craig, der ihn da anspricht, Craig sein alter Schulfreund, der Rockstar, der nun als Penner vor ihm steht. Alan ist mit der Situation überfordert, wie reagiert man, was macht man und wie kann er überhaupt helfen. So gehen die beiden erst mal was trinken, lassen alte Zeiten aufleben und dann nimmt Alan Craig einfach mit nach Hause. Es steht fest, Craig soll erst mal bei der Familie bleiben und er will ihm helfen, wo er kann. So nimmt Craig‘s Leben wieder Form an und läuft in eine gute Richtung, und während bei dem einen alles besser wird, strudelt Alans Leben einer Katastrophe entgegen. Was wird passieren? Wie stehen die beiden Schulfreunde zueinander? Und kann Craig der Obdachlosigkeit wirklich entfliehen? Ich hatte noch kein Buch von John Niven gelesen und ich bin ganz ehrlich, ich hätte dieses Buch auch nicht in die Hände genommen, wenn sich der Buchklub nicht dafür entschieden hätte. Obwohl das Cover allein schon recht stimmig ist, hätte ich es deswegen schon nicht in die Hand genommen, da lobe ich mir die englische Ausgabe, die ist da etwas unverfänglicher. Aber ich habe es gelesen, und wie es mir gefallen hat, erzähle ich euch nun. Alan war als Kind nicht der beliebteste Junge und eher ein geduldeter Mitläufer. In Schottland geborgen und immer mit dem Wunsch, der Enge und der sozialen Unterschicht zu entfliehen. Genau wie sein Freund der Rockstar. Aber schaut man Alan jetzt an, hat sich das Blatt gravierend geändert. Nun ist er der erfolgreiche Mann, verheiratet, drei Kinder und steht finanziell verdammt gut da. Durch die Heirat mit seiner Frau hat sich ihm auch die Oberschicht geöffnet und nun wandelt er auf ganz anderen Festen rum. Er ist angekommen und ist auch ein wenig stolz darauf. Als er nun Craig wieder trifft, ist er peinlich berührt, hilflos und irgendwie, weiß er nicht recht was er machen soll. Es ist eine verzwickte Situation, soll er ihn einfach wieder gehen lassen, sein Leben als Penner weiter zuführen, oder greift Alan ein. Er greift beherzt ein und sucht ganz blauäugig nach Lösungen um Craig zu helfen, denn sie sind doch Freunde. Alan ist ein wirklich gutmütiger Trottel, der durch günstige Wendungen in seinem Leben, endlich da ist, wo er immer hin wollte. Ein großes Haus, gute Absicherung, eine Familie und Anerkennung. Obwohl er es manchmal etwas übertreibt, nimmt man Alan sympathisch auf und begleitet ihn durch sein eigenes Chaos. Was mir als Erstes bei dieser Geschichte aufgefallen ist, geht es hier eigentlich wirklich um Freundschaft? Wie definieren die beiden Charakter ihre Freundschaft und was ist Freundschaft überhaupt für sie. Mit dieser, im Kopf schwirrenden Frage, habe ich das Buch gelesen und dabei entdeckt, das der Autor auch ein Spiegel auf unsere Gesellschaft geworfen hat. Schauen wir doch das Umfeld von Alan an, reiche und verwöhnte Statusmenschen, aber sind das, Freude? Ruft man diese in der Not? Aber was ist mit Craig, der unterm Dach wohnt. So richtig freundschaftlich gehen die beiden gar nicht miteinander um. Obwohl beider Lebenssituationen so unterschiedlich sind, spürt man sofort das unterschwellige Konkurrenzdenken. Dem einen ist es etwas unangenehm und den anderen nervt der Protz, der ihm unter die Nase gehalten wird. So spürt man die unausgeglichene Situation und fragt sich wohin wird das führen und ganz langsam erahnt man, wohin die Abwärtsspirale läuft. Ich muss sagen, mich hat diese Geschichte überrascht, mit solch einem realistischen Bild hatte ich nicht gerechnet und finde den Ansatz wirklich toll. Es ist eigentlich gar nicht so die Freundschaftsgeschichte an sich, sondern die eigenen Fragen, die man sich selbst danach stellt. Was ist Freundschaft für mich? Würde ich einen alten Schulfreund von der Straße mit nach Hause nehmen? Wie würde ich in einigen solcher Situation reagieren? Das finde ich, macht dieses Buch aus, das hat der Autor für mich geschickt gemacht. Allerdings fand ich einige ausschweifende Szenen wirklich zu viel ausgeschmückt und ein bisschen zu sehr in der fäkal Sprache gewälzt, das hätte für mich nicht sein gemusst, aber das scheint hier sein Humor zu sein. Der ganze Rest war allerdings gut zu lesen und wie gesagt, mit tollen Ansätzen und einigen Wendungen, die auch noch sehr unterhalten hatten. Für mich war das bestimmt nicht der letzte John Niven Roman, da er mich trotz meiner Ablehnung überzeugt und mir wirklich heiter Lesestunden beschert hat. Witzig, klug und zum Nachgrübeln.

Typisch John Niven!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gießen am 12.01.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Buch darüber wie sich zwei alte Freunde in ihren 40ern wiedersehen: Der eine früher beliebt, Rockstar und jetzt Obdachlos, der andere eher schüchtern und uninteressant, jetzt reicher Zeitschriftenautor mit reicher Frau und riesen Haus. Das Buch ist ganz nach John Nivens typischer Manier: Es gibt keinen wirklich "Guten", vi... Ein Buch darüber wie sich zwei alte Freunde in ihren 40ern wiedersehen: Der eine früher beliebt, Rockstar und jetzt Obdachlos, der andere eher schüchtern und uninteressant, jetzt reicher Zeitschriftenautor mit reicher Frau und riesen Haus. Das Buch ist ganz nach John Nivens typischer Manier: Es gibt keinen wirklich "Guten", viel Alkohol und Drogen und man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Spaß pur beim Lesen also, mit einer verärgerten Stimme im Hinterkopf, die einen davor warnt, dass da was im Busch ist, was die ganze Sache spannend hält. Jeder der schonmal John Niven gelesen hat, sollte auch hier wieder zuschlagen, andere sollten vielleicht eher mit "Musik from Big Pink" oder "Kill Your Friends" in seine Romane einsteigen.

NO GOOD DEED - Das folgenreiche Wiedersehen zweier Schulfreunde nach 30 Jahren und der Fluch der guten Tat
von j.h. aus Berlin am 15.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Alan Grainger ist Ende 40 und scheint alles erreicht zu haben: Als Gourmetkritiker mit eigener Zeitungskolumne und zahlreichen Büchern ist er beruflich ebenso erfolgreich wie privat mit einer attraktiven Frau aus reicher Familie und drei Kindern. Auch von der Immobilienblase hat die Familie profitiert und lebt in einem schönen H... Alan Grainger ist Ende 40 und scheint alles erreicht zu haben: Als Gourmetkritiker mit eigener Zeitungskolumne und zahlreichen Büchern ist er beruflich ebenso erfolgreich wie privat mit einer attraktiven Frau aus reicher Familie und drei Kindern. Auch von der Immobilienblase hat die Familie profitiert und lebt in einem schönen Haus im Umland von London. An einem kühlen Herbsttag wird Alan in der Londoner Innenstadt von einem Obdachlosen angesprochen, der sich als sein früherer Schulfreund Craig herausstellt. Im Gegensatz zum damaligen Außenseiter Alan stand Craig - auch aus ärmlichen Verhältnissen stammend - während der gemeinsamen Schulzeit in Schottland stets im Mittelpunkt und begann (von Alan mit Neid gesehen) eine vielversprechende Karriere als Rockstar, die abrupt endete. Nicht nur aus alter Verbundenheit - sondern auch aus einem unterschwelligen Triumphgefühl heraus - geht Alan mit Craig zunächst etwas trinken und nimmt ihn dann mit nach Hause. Eine durchaus verhängnisvolle Entscheidung ... John Niven (*1966) entwickelt mit der Geschichte zweier Schulfreunde mit extrem unterschiedlichen Lebenswegen eine bitterböse Farce über den Fluch der guten Tat, die letztlich nicht nur aus uneigennützigen Motiven erfolgt und in folgenreicher Weise alte Rachegefühle befördert. NO GOOD DEED (deutsch: Keine gute Tat) spielt innerhalb einiger Wochen im London der Gegenwart und zeigt, wie schnell ein Mensch durch widrige Umstände fast alles verlieren kann. Dabei nimmt John Niven die oberflächliche "Upper Class" ebenso aufs Korn wie die Musikbranche (sein früheres Tätigkeitsgebiet) oder die allgegenwärtigen Bewertungen: "Heutzutage gab es eigentlich nur noch zwei Sorten von Kritiken: die Fünf-Sterne-Jubelarie und den Ein- oder Zwei-Sterne-Verriss. Letzterer war mehr oder weniger an der Tagesordnung. Verständlicherweise, schließlich war ja auch fast alles schlecht. Ein Großteil der Architektur, der Bücher, der Filme, der Musik, des Essens und folgerichtig der Restaurants war schlecht. Sogar die meisten Rezensionen waren schlecht. Wer für diese Theorie eine Bestätigung brauchte, musste nur einen Blick darauf riskieren, was die Amateure so fabrizierten: Die Kommentare, die unter so ziemlich jeder Kritik zu finden waren, offenbarten das unsichtbare Monster, das unter der Wasseroberfläche lebte, wo es stotternd, geifernd und zeternd über das gerade Gelesene herfiel." (S. 61 f.) Leider verliert Nivens neuestes Werk im zweiten Teil etwas an Schwung. Die vorhersehbare Handlung hat keine wirklichen Überraschungen mehr parat und endet unerwartet schnell - als sei die vorgegebene Seitenzahl vom Autor nun erreicht worden. Der HEYNE-Verlag veröffentlichte NO GOOD DEED in bewährt hervorragender deutscher Übersetzung von Stephan Glietsch in der HARDCORE-Reihe. Es ist ganz sicher nicht Nivens bestes Werk, garantiert aber dennoch einige Stunden gute Unterhaltung.