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Die Toten vom Djatlow-Pass

Eines der letzten Geheimnisse des Kalten Krieges

Alexej Rakitin

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Beschreibung

Im Februar 1959 werden an einem eisigen Gebirgspass im Ural die Leichen von neun jungen Wanderern gefunden – barfuß, radioaktiv verstrahlt und mit rätselhaften Verletzungen. „Tod durch Erfrieren“ ist die offizielle Version. Doch woher rühren die gebrochenen Rippen, die eingeschlagenen Schädel, warum liegen die Toten wie nach einer Flucht weit von ihrem Lager entfernt? Auch heute noch sorgt der Tod der Gruppe für Spekulationen: War es Raubmord? Eine Lawine? Ein misslungener Raketentest? Oder gar der Yeti? Alexej Rakitin rollt nach Einsicht in die bislang streng geheimen Akten den Fall neu auf. Und gelangt dabei auf eine ganz eigene Spur, die mitten hineinführt in das Schattenreich der Spionage im Kalten Krieg.

Alexej Rakitin muss aufgrund der Brisanz seiner Recherchen seine Identität schützen. Er schreibt unter Pseudonym, zeigt keine Fotos von sich und tritt öffentlich nicht in Erscheinung..
Kerstin Monschein, geboren 1979 in Eisenstadt, Übersetzerstudium (Deutsch, Englisch, Russisch) in Graz und St. Petersburg. Übersetzungen von Marina Stepnowa, Andrej Kurkow u. a.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 672
Erscheinungsdatum 10.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71604-3
Verlag btb
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/3,8 cm
Gewicht 579 g
Originaltitel Pereval Dyatlova (Перевал Дятлова)
Abbildungen 155 schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Kerstin Monschein
Verkaufsrang 80161

Buchhändler-Empfehlungen

Henrike Bley, Thalia-Buchhandlung Berlin

Das tragische Mysterium um den Djatlow Pass beschäftigt bis heute viele Menschen. Wahnsinnig gut recherchiert, versteht der Autor es alle Fäden zusammenzuführen und uns eine glaubwürdige These am Ende vorzustellen. Trauen Sie sich auf die Spurensuche ins Uralgebirge!

Einblicke in den Kalten Krieg

Martin Roggatz, Thalia-Buchhandlung Bonn (Universitätsbuchhandlung Bouvier)

Das Russland oder westliche Staaten der Öffentlichkeit Einblick in ihre Geheimdienst-Operationen gewähren geschieht äußerst selten. Hier liegt ein Blick in eine Operation zur Informationsbeschaffung über die russischen Atomwaffen-Rüstung aus den späten Fünfzigern vor, der es an Spannung mit jedem erstklassigen Kriminalroman aufnehmen kann. Bei Berichten über die Geheimdienstwelten sollte man immer größte Vorsicht als Leser walten lassen. In diesem Buch belegt der Autor aber minutiös seine Schlußfolgerungen, so das die Wanderung mit tödlichem Ausgang für alle Teilnehmer ein hervorragend rekonstruiertes Faktum und keine spinnerte Fiktion ist.

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Rezension zu "Die Toten vom Djatlow Pass"
von Zsadista am 27.10.2018

Im Januar 1959 macht sich eine Gruppe von neun jungen Wanderern auf den Weg durch den eisigen Gebirgspass im Ural. Einen Monat später werden alle tot gefunden. Doch sie sind nicht nur einfach gestorben. Irgendetwas ist passiert, aber was? „Die Toten vom Djatlow Pass“ ist kein Roman, sondern eine Zusammenfassung und Überlegung... Im Januar 1959 macht sich eine Gruppe von neun jungen Wanderern auf den Weg durch den eisigen Gebirgspass im Ural. Einen Monat später werden alle tot gefunden. Doch sie sind nicht nur einfach gestorben. Irgendetwas ist passiert, aber was? „Die Toten vom Djatlow Pass“ ist kein Roman, sondern eine Zusammenfassung und Überlegung über die Ereignisse dieser Wanderung. Zusammengefasst wurde das Ganze von dem Autor Aleksej Rakitin. Ich selbst muss gestehen, ich habe von dem Ereignis noch nie gehört. Ich bin also absolut voreingenommen in dieses Buch eingestiegen. Das Buch ist natürlich sehr umfassend, weil auch erst einmal alle Personen vorgestellt werden. Ich muss auch sagen, ich konnte nicht so schnell lesen und musste immer wieder zurück blättern. Ich konnte mir am Anfang schlecht die Namen merken. Das Werk ist sehr fesselnd geschrieben. Zwischendurch sind auch einige Originalbilder eingefügt, was ich sehr gut fand. Das Buch selbst umfasst 670 Seiten und ist sehr voll geschrieben. Da ich auch nicht jeden Tag daran lesen konnte, dauerte es seine Zeit, bis ich damit durch war. Ich fand das sehr positiv, denn durch solche Berichte sollte man nicht rennen, wie durch manchen Roman. Manche Punkte wurden vielleicht etwas zu ausführlich oder zu oft erwähnt. Da hätte man evtl. ein paar Seiten kürzen können, aber so schlimm empfand ich das jetzt nicht. Ich fand das Buch sehr gut geschrieben und recherchiert. Auf jeden Fall war es gut zu lesen, auch wenn man von dem Ereignis noch nie gehört hat. Ob alles so stimmt, weiß ich nicht, ich hab im Nachhinein keine Forschungen angestellt und hab alles als so geschehen hingenommen.


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