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Die Insel der Zitronenblüten

Roman

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Eine kleine Bäckerei auf Mallorca, der Duft des Sommers und ein geheimnisvolles Erbe ...Als Marina von ihrem Erbe erfährt, ahnt sie nicht, dass es ihr ganzes Leben verändern wird. Vor langer Zeit verließ sie ihre Heimat Mallorca und brach den Kontakt zu ihrer Schwester Anna ab. Niemals mehr wollte sie zurückkehren. Doch jetzt wurde ihnen beiden die kleine Bäckerei in Valldemossa vermacht. Auf der Insel angekommen, kann Marina dem Duft von Zitronenbrot nicht widerstehen. Sie weiß, sie sollte das alte Anwesen einfach verkaufen, aber irgendetwas hält sie davon ab - ein Geheimnis, das nur darauf wartet, gelüftet zu werden ...
Portrait
Cristina Campos wurde 1975 in Barcelona geboren und machte ihren Abschluss in Geisteswissenschaften an der Universität von Barcelona. Anschließend studierte sie an der Universität in Heidelberg, wo sie auch das dortige Filmfestival mitorganisierte. Nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat widmete sie sich ganz der Filmindustrie und arbeitet inzwischen seit zehn Jahren als Castingagentin für Film und Fernsehen. Nebenbei lebt sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben aus. Die Insel der Zitronenblüten ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 19.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0433-6
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/4,1 cm
Gewicht 389 g
Originaltitel Pan de limón con semillas de amapola
Übersetzer Michaela Messner
Verkaufsrang 13.189
Buch (Klappenbroschur)
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Buchhändler-Empfehlungen

„wunderschön , traurig und voller Gefühl“

Ute Ziegert, Thalia-Buchhandlung Freital

Marina verlässt mit 14 Jahren ihre mallorquinische Heimat und bricht auch den Kontakt zu ihrer Schwester ab. Bis eine Erbschaft auf Mallorca von einer ihr völlig fremden Frau , ihr Leben total auf den Kopf stellt. Marina verlässt mit 14 Jahren ihre mallorquinische Heimat und bricht auch den Kontakt zu ihrer Schwester ab. Bis eine Erbschaft auf Mallorca von einer ihr völlig fremden Frau , ihr Leben total auf den Kopf stellt.

„Die Insel der Zitronenblüten“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Zwei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein können, eine Erbschaft auf Mallorca, die das Leben beider verändert.

Dieser Debütroman ist eine wunderbar, spannende Lektüre!
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„Urlaubsbuch mit nachdenklichem Hintergrund“

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Dieses Buch ist für mich nicht nur ein Urlaubsbuch. Ihre Arbeit als Entwicklungshelferin in Äthiopien und die Idylle von Mallorca bringen Marina in Gewissenskonflikte. Dieses Buch ist für mich nicht nur ein Urlaubsbuch. Ihre Arbeit als Entwicklungshelferin in Äthiopien und die Idylle von Mallorca bringen Marina in Gewissenskonflikte.

Sandra Mertesdorf, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Ein Erbe, dass das Leben von zwei so unterschiedlichen Schwestern verändert, ein Geheimnis das es zu ergründen gilt und jede Menge Herzschmerz! Ein Erbe, dass das Leben von zwei so unterschiedlichen Schwestern verändert, ein Geheimnis das es zu ergründen gilt und jede Menge Herzschmerz!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Überraschend vielschichtiger Roman über zwei Schwestern und ihre unterschiedlichen Leben - sehr atmosphärisch auf Mallorca
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 13.08.2018

Marina arbeitet als Ärztin ohne Grenzen und ist gerade in Äthiopien, als sie erfährt, dass sie zusammen mit ihrer Schwester Anna ein Anwesen auf Mallorca - eine Mühle mit Bäckerei - geerbt hat. Sie selbst hat Mallorca vor vierzehn Jahren endgültig den Rücken gekehrt, nachdem es mit ihrem Schwager... Marina arbeitet als Ärztin ohne Grenzen und ist gerade in Äthiopien, als sie erfährt, dass sie zusammen mit ihrer Schwester Anna ein Anwesen auf Mallorca - eine Mühle mit Bäckerei - geerbt hat. Sie selbst hat Mallorca vor vierzehn Jahren endgültig den Rücken gekehrt, nachdem es mit ihrem Schwager zu einem Eklat gekommen war. Nun reist sie zurück in ihre Heimat, um das Erbe abzuwickeln und trifft nach der langen Zeit zum ersten Mal wieder auf den verbliebenen Teil ihrer Familie. Weder Anna noch sie wissen, warum die fremde Frau ihr gesamtes Hab und Gut an sie vererbt hat. Im Grundbuchauszug ist nur ersichtlich, dass ihrer Großmutter bis zu ihrem Tod 10 % des Anwesens in Valldemossa gehört hatten. Anna und ihr Ehemann Armando stehen nach einer Fehlinvestition in Panama vor dem Ruin und sind auf den Verkauf der Immobilie angewiesen. Vor Ort verschiebt Marina die Entscheidung und verweigert ihre Zustimmung, da sie zunächst herausfinden möchte, wer María Dolores Molí Carmona, die rassige Lola, war und in welchem Verhältnis sie zu ihnen gestanden haben könnte. Zusammen mit Lolas Freundin Catalina nimmt sie die Bäckerei wieder in Betrieb und backt die traditionellen mallorquinischen Rezepte, die sie noch von ihrer Großmutter kennt. Marina versucht dem Geheimnis des Erbes auf die Spur zu kommen, auch wenn - oder gerade weil - Catalina sie bittet, die Vergangenheit und Lola in Frieden ruhen zu lassen und reflektiert dabei ihr eigenes Leben, ihre Tätigkeit als Ärztin ohne Grenzen und ihre Beziehung zu Mathias, der gerade als Entwicklungshelfer auf Haiti ist. Anders als Cover und Titel suggerieren, ist "Die Insel der Zitronenblüten" kein unbeschwerter Sommerroman, sondern ein vielschichtiger Roman über zwei Schwestern, die sich neu kennenlernen und mit 46 bzw. 49 Jahren ihrem Leben eine andere Richtung geben. Marina und Anna sind völlig unterschiedliche Frauen. Die jüngere Marina ist tougher, intelligenter und hat ihr Leben bisher ganz ihrer Tätigkeit als Ärztin ohne Grenzen gewidmet. Sie ist nie sesshaft geworden, hat sich enger an einen Ort oder einen Mann binden können, auch wenn es schon Überlegungen gegeben hatte, zusammen mit Mathias eine Penthouse Wohnung in Berlin-Prenzlauer Berg zu kaufen. Anna ist dagegen eine oberflächlichere Person, für die Luxus und das Wahren des äußeren Scheins wichtig sind. Ihre erste, wahre Liebe Antonio hat sie ziehen lassen und stattdessen später den raffgierigen Spekulanten Armando geheiratet, mit dem sie eine 14-jährige Tochter hat, die nicht ihren Vorstellungen eines weiblichen Mädchens entspricht. Der Roman behandelt neben der Beziehung der Schwester und dem Erbe noch weitere Themen wie die Armut in Entwicklungsländern, die Situation von Waisenkindern, das Leben von Hausangestellten fernab ihrer Heimat, Schwierigkeiten einer Auslandsadoption, Krankheit und Tod, aber auch das überschaubare Leben auf einer Insel, bei dem jede Abweichung von der Norm sofort auffällt sowie Rezepte und das traditionelle Bäckerhandwerk - so viele Themen, dass es schwierig wird, einen roten Faden zu erkennen, denn das Geheimnis um das Erbe tritt damit in den Hintergrund. Der Roman ist überraschend tiefgängig und hat mich auch aufgrund der anschaulichen Beschreibung der balearischen Insel, so dass man sich selbst wünscht, auf Mallorca zu sein, gut unterhalten. Die Zweifel der Charaktere an ihren Lebenswegen und die Schwierigkeit jedes einzelnen, seinen Platz im Leben zu finden, sind nachvollziehbar beschrieben. Es ist nicht vorhersehbar, wie sich Anna und Marina entscheiden werden, sei es in Bezug auf die Beziehungen zu ihren Partnern oder in Bezug auf das Erbe. Spannung wird durch die Neugier darauf aufrechterhalten, wer die Bäckerin Lola eigentlich war und weshalb sie ausgerechnet den ungleichen Schwestern ihr Millionenvermögen vermacht hat. Durch die persönlichen Schicksale von Anna und Marina sorgt die Autorin zusätzlich für Dramatik.

Schöne Geschichte, aber zu langatmige und verwirrende Umsetzung
von RoRezepte am 03.08.2018

Anna und Marina Vega de Vilallonga erben von einer unbekannten Frau eine Bäckerei samt Mühle im Dorf Valldemossa auf Mallorca. Die beiden bis dahin zerstrittenen Schwestern werden sich nach mehreren Jahrzehnten das erste Mal wieder sehen. Doch zuerst gibt die Autorin Cristina Campos Einblick in die jeweiligen Leben der... Anna und Marina Vega de Vilallonga erben von einer unbekannten Frau eine Bäckerei samt Mühle im Dorf Valldemossa auf Mallorca. Die beiden bis dahin zerstrittenen Schwestern werden sich nach mehreren Jahrzehnten das erste Mal wieder sehen. Doch zuerst gibt die Autorin Cristina Campos Einblick in die jeweiligen Leben der beiden Frauen. Anna, mittlerweile 50 Jahre und Mutter einer pubertierenden Tochter, lebt mit ihrem Mann Armando in der elterlichen Villa ohne großartigen persönlichen Perspektiven und erdrückenden Schuldenlasten, nach dem die kleine Familie Jahrzehnte lang in Reichtum lebten. Aber Anna lebte schon immer ganz nach dem Motto "Sehen, Hören und Schweigen" und erduldete jede Bestimmung über ihr Leben. "Das Leben ist nun einmal nicht so, wie wir es gerne hätten, sondern so, wie es eben ist." Marina, die kleinere Schwester, bekam die Möglichkeit zu studieren und lebte seit 3 Jahren mit ihrem Lebensabschnittsgefährten Matthias in Äthiopien. Gemeinsam arbeiten sie als Entwicklungshelfer bei Ärzte ohne Grenzen bis die Geburt eines äthiopischen Mädchen Marinas Herz berührte, nachdem ihr Mutterinstinkt eigentlich bereits verstarb. Ein spontanes Erbe einer unbekannten Frau lässt Marina nun nach Mallorca zurückfliegen. Auch wenn keiner, besonders Armando, nicht damit gerechnet hat, möchte Marina die Bäckerei vorerst nicht verkaufen. Sie fühlt sich mit den Räumlichkeiten verbunden und möchte herausfinden, wer die spendable Frau María Delores Moli war. Im weiteren Verlauf finden wir eine Mischung aus "Rückkehr in die Heimat", dem"Ankommen und Verarbeiten" und den Aufbau der Bäckerei sowie Freunde und Nachbarn, die zu Familie werden. Auch Anna und ihre Tochter werden immer mehr ein Teil davon, blühen auf und Anna fängt an, auch einmal an sich zu denken. "»Zuhause ist dort, wo man erwartet wird.«" Der Anfang des Romans war für mich ein wenig schwierig. Der Epilog verwirrte mich so sehr, dass ich die ersten Kapitel zur Erholung und Findung brauchte. Leider muss ich auch erwähnen, dass für mich das Buch an einigen Stellen viel zu langatmig war - die über 400 Seiten zogen sich. Den Epilog hatte ich bereits wieder vergessen, sodass das Ende wieder spannend aber leider viel zu überraschend und schnell zu Ende erzählt war. "Zum Brotbacken brauch man Zeit, Liebe und Stille." Besonders hat mir die innere Verbundenheit der Schwestern gefallen, welche trotz des Streites immer für den anderen da waren. Zusätzlich konnte der Leser mehr über Insel, das damalige Leben und über das Backen mit Händen erfahren. Wir erfuhren auch einiges Äthiopien und über Ärzte ohne Grenzen. Die Geschichte der zwei Schwestern und der unbekannten Frau ist gut überlegt, sodass Lesespaß garantiert ist.

Wunderschön aber auch sehr traurig
von einer Kundin/einem Kunden aus Altdorf am 11.05.2018

Meine Meinung: In jungen Jahren verläßt Marina ihre Heimat Mallorca, brach den Kontakt zu ihrer Schwester ab und wollte eigentlich nie mehr nach Hause zurückkehren. Doch da erben die beiden von einer unbekannten Frau namens Lola die kleine Bäckerei in Valdemossa samt Mühle. Marina läßt es keine Ruhe, warum soll eine fremde... Meine Meinung: In jungen Jahren verläßt Marina ihre Heimat Mallorca, brach den Kontakt zu ihrer Schwester ab und wollte eigentlich nie mehr nach Hause zurückkehren. Doch da erben die beiden von einer unbekannten Frau namens Lola die kleine Bäckerei in Valdemossa samt Mühle. Marina läßt es keine Ruhe, warum soll eine fremde Frau ihnen einen so wertvollen Besitz vererben und beginnt nachzuforschen. Doch die Bewohner sind zwar voll des Lobes für Lola, wollen aber nicht mehr über sie verraten..... So wunderschön wie das Cover, am liebsten würde ich in diesem Gäschen spazierengehen, fand ich auch die Geschichte. Cristina Campos bietet uns so viel mehr, als der Klappentext vermuten läßt. Es gibt soviele Geschichten in der Geschichte. Wir lernen die beiden Schwestern kennen, die sehr unterschiedlich sind. Marina ist sehr selbstständig und arbeitet bei Ärzte ohne Grenzen. Hier wird ihr alles abverlangt und ich kann sie nur bewundern, wie sie mit ihrem Freund Mathias alle Einsätze bestreitet. Anna ist eher zurückhaltend, hat in Armando einen sehr jähzornigen und raffgierigen Ehemann, der sie auch noch nach seinen Vorstellungen geformt hat. In Rückblicken dürfen wir an dem Leben der beiden Schwestern teilhaben, wie sie noch klein waren, wie jede ihren Partner kennengelernt hat und wie deren Leben nach ihrer Trennung weiterverlaufen ist. Alle Protagonisten sind sehr lebendig gestaltet und durch den bildhaften Schreibstil, der einem die Schönheit des Landes nahebringt und auch deren Einwohner, hat man das Gefühl, selber Teil der Geschichte zu sein. Man kann so richtig schön in der Geschichte versinken, die auch sehr traurig ist und richtig Tiefe hat. Ich konnte auch Marinas Zweifel sehr gut nachvollziehen, ob sie die Mühle verkaufen oder behalten soll. Ich habe die Stunden in der Backstube sehr genossen und kann das Zitronenbrot richtig auf meiner Zunge schmecken. Für mich ein rundum gelungenes Buch, das mir schöne Lesestunden geschenkt hat und daher auch 5 Sterne verdient hat.