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Das Inselhaus

Kriminalroman

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Sieben Menschen, die einander noch nie getroffen haben, werden aus den unterschiedlichsten Gründen zu einem Arbeitsaufenthalt auf eine Insel eingeladen. Wie sich herausstellt: auf eine einsame Insel. In ein Haus aus Glas. Doch warum gerade sie? Und wer ist überhaupt derjenige, der ihnen anonym die Einladung hat zukommen lassen? Wer lässt extra ein Haus für sie bauen? Und warum? Während ihres Aufenthalts geschehen seltsame und unerklärliche Dinge auf der Insel. Immerhin gibt es keine Toten. Zumindest noch nicht …
Portrait
Leonora Christina Skov, geboren 1976, ist in ihrer Heimat Dänemark für ihre sarkastische Literaturkritik und ihre bissige Kolumne in der Wochenzeitung Weekendavise bekannt. Für ihre Romane »Das Turmzimmer« und »Der erste Liebhaber« wurde sie von der dänischen Kritik gefeiert. Leonora Christina Skov lebt in Kopenhagen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641187910
Verlag btb
Dateigröße 675 KB
Übersetzer Nora Pröfrock
Verkaufsrang 10.375
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„"Wer im Glashaus sitzt, ...“

Bonny Kramer, Thalia-Buchhandlung Hilden

sollte nicht mit Steinen werfen."
Wenn man sich an diesen Vorsatz hält, sollte sich doch eigentlich eine Katastrophe verhindern lassen, oder etwa nicht? Betrachtet man die Personen in diesem Kriminalroman, dann wäre ich mir da nicht so sicher.
Das Inselhaus hält seinen Leser bis zur letzten Seite gefangen. Nicht nur auf der Insel, sondern ganz im Gegenteil in den Gedanken und Erinnerungen der handelnden Charaktere. Die Gestaltung dieser gelingt der Autorin geradezu perfekt. Ebenso verhält es sich mit dem sprachlichen Stil. Somit nimmt man es der Autorin auch kaum übel, wenn dieser Krimi an der ein oder anderen Stelle auch mal eine Schwäche zeigt. Perfekter Krimi für zwischendurch.

sollte nicht mit Steinen werfen."
Wenn man sich an diesen Vorsatz hält, sollte sich doch eigentlich eine Katastrophe verhindern lassen, oder etwa nicht? Betrachtet man die Personen in diesem Kriminalroman, dann wäre ich mir da nicht so sicher.
Das Inselhaus hält seinen Leser bis zur letzten Seite gefangen. Nicht nur auf der Insel, sondern ganz im Gegenteil in den Gedanken und Erinnerungen der handelnden Charaktere. Die Gestaltung dieser gelingt der Autorin geradezu perfekt. Ebenso verhält es sich mit dem sprachlichen Stil. Somit nimmt man es der Autorin auch kaum übel, wenn dieser Krimi an der ein oder anderen Stelle auch mal eine Schwäche zeigt. Perfekter Krimi für zwischendurch.

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Hilden

Spannender Thriller, der bis zur Auflösung in Atem hält und durch gute Charakterzeichnung besticht. Angelehnt an Christies "Und dann gabs keins mehr" aber durchaus eigenständig. Spannender Thriller, der bis zur Auflösung in Atem hält und durch gute Charakterzeichnung besticht. Angelehnt an Christies "Und dann gabs keins mehr" aber durchaus eigenständig.

Saskia Hoppe, Thalia-Buchhandlung Emden

Eine wirklich interessante Idee, die beim Lesen süchtig macht. Man möchte unbedingt alle Zusammenhänge aufklären und wird leider etwas enttäuscht am Ende. Trotzdem lesenswert! Eine wirklich interessante Idee, die beim Lesen süchtig macht. Man möchte unbedingt alle Zusammenhänge aufklären und wird leider etwas enttäuscht am Ende. Trotzdem lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Langatmig und verwirrende Sprünge
von einer Kundin/einem Kunden aus Boll am 06.07.2018

Ich muss ehrlich zugeben, hohe Erwartungen hatte ich schon, als ich das Inselhaus begann zu Lesen. Meine Vorfreude hielt leider nicht lange an. Die Zeitsprünge bzw. Erinnerungen und Erzählungen der Protagonisten im Inselhaus, sind für meinen Geschmack zu langatmig, verwirrend und eher unspannend. Dies ist, so denke ich, reine... Ich muss ehrlich zugeben, hohe Erwartungen hatte ich schon, als ich das Inselhaus begann zu Lesen. Meine Vorfreude hielt leider nicht lange an. Die Zeitsprünge bzw. Erinnerungen und Erzählungen der Protagonisten im Inselhaus, sind für meinen Geschmack zu langatmig, verwirrend und eher unspannend. Dies ist, so denke ich, reine Geschmackssache. Ich brauche dennoch packende Spannung, welche mich Seite für Seite fesselt. Leider vermisste ich diesen Spannungsaufbau in diesem Krimiroman komplett..

Gut erzählte Geschichte ohne Innovationen
von Krimisofa[dot]com am 07.05.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das btb im Namen des btb Verlages steht für ?besondere Taschenbücher", und besonders sind sie wirklich, das hat man schon bei ?Was ich getan habe? gemerkt. Nicht immer steht das, was im Klappentext der Bücher geschrieben wird, im Vordergrund ? dafür viel mehr die Charaktere. So ist es auch... Das btb im Namen des btb Verlages steht für ?besondere Taschenbücher", und besonders sind sie wirklich, das hat man schon bei ?Was ich getan habe? gemerkt. Nicht immer steht das, was im Klappentext der Bücher geschrieben wird, im Vordergrund ? dafür viel mehr die Charaktere. So ist es auch beim ?Inselhaus?, der kein Haudrauf-Thriller ist, sondern sich sehr langsam und subtil aufbaut. Auf diversen Shoppingportalen ? allen voran das mit dem A vorne und dem N hinten ? wurde das Buch ziemlich runtergeschrieben. Doch so schlecht ist es gar nicht. Wir reisen also mit sieben Charaktere im Gepäck auf die fiktive Insel Stormø, und jeder dieser sieben Charaktere hat seine ganz persönliche Geschichte in der Tasche, die uns erzählt wird. Da ist zum Beispiel Robin, die Reisejournalistin, die wir bereits im ungenannten Prolog, der nach der Zeit auf Stormø spielt, kennenlernen. Oder der Wissenschaftler Kevin, dessen Freundin schwanger ist ? mit einem Kind, das er nie wollte und bei dem die Möglichkeit besteht, dass es behindert ist. Oder Greta, die Duftexpertin, die ausnehmend zynisch und mindestens genau so unsympathisch ist. Diese und weitere vier Leute werden wegen ihrer ?herausragenden Leistungen zur Freude Dänemarks? ins Haus auf Stormø eingeladen. Wobei man sich als Leser recht schnell fragt, welche Leistung es ist, wenn man als Autor ein paar hundert Bücher verkauft hat oder inwiefern es zur Freude Dänemarks beiträgt, wenn man noch an der Leistung arbeitet. Es wird also recht schnell klar, dass dieses Label die reinste Farce ist. Letztlich sollte man nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt und tunlichst sein Geschäft im Keller verrichten. Beides machen die sieben oder eben nicht, denn Steine hat jeder von ihnen in der Vergangenheit schon geworfen, weshalb sie es auf Stormø nicht mehr müssen ? das erledigt auf der Insel schon wer anderer. Man merkt aber, dass die Geschichte eines jeden einzelnen Charakters interessant ist. Dass Leonora Christina Skov einen guten und einnehmenden Schreibstil hat, macht die Sache nur noch besser. Einen Hauptcharakter gibt es auf den ersten Blick jedoch nicht, wir springen immer von einem der sieben Charaktere zum nächsten, was anfangs ziemlich lähmend sein kann, weil man vielleicht nicht die Lebensgeschichte eines jeden einzelnen erzählt bekommen will, und man sich fragt, wann wir denn endlich zum Teil, der auf dem Klappentext steht, kommen. Aber den sollte man in den ersten 200 Seiten ausblenden ? erst dann können wir den Thriller in dem Buch erahnen. Wobei es gesamt betrachtet dann doch mehr ein Drama als sonst etwas ist, das bestätigt auch das Fehlen eines jeglichen Showdowns. Hintenraus wird es noch ziemlich psychologisch und der Nachhall dessen war bei mir enorm. Negativ anlasten kann man dem Buch, dass es eigentlich keine Innovationen bereithält und dass natürlich von Anfang an klar ist, dass es auf der Insel weder Handy- noch Internetempfang gibt und die Fähre, die die sieben zur Insel gebracht hat, erst zu einer unbekannten Zeit wieder kommt ? das alles hat man zuletzt bei Jonas Winners ?Murder Park? gelesen. Auch der Täter, also jener Mensch, der die sieben auf die Insel eingeladen hat, ist am Ende alles andere als eine Überraschung. Tl;dr: ?Das Inselhaus? von Leonora Christina Skov ist eine gut erzählte Geschichte mit interessanten Charakteren, die alle ihre ganz eigene Geschichte mit auf die Insel nehmen. Bis zuletzt ist das Buch eher dem Drama- als dem Thriller-Genre zuzuordnen und hält auch keinerlei Innovationen bereit ? dafür gräbt die Geschichte bei jedem Charakter ziemlich tief.