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Davonfliegen

Roman

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Annas ruhiges Leben ändert sich schlagartig, als eine neue Familie in ihr Nachbarhaus zieht. Nur zwei Tage dauert es, bis sie merkt, dass nebenan etwas schiefläuft. Sie hört die fünfjährige Charlie weinen, dann entdeckt sie Verletzungen an dem kleinen Mädchen, die sie nicht ignorieren kann. Anna informiert die Polizei, doch nichts passiert. Eines Tages steht Charlie vor ihrer Tür und bittet sie um Hilfe. Anna findet auf die Schnelle nur eine Lösung: das Mädchen zu packen und so weit wie möglich wegzulaufen. Sie flieht mit ihm in eine abgelegene Hütte in einem Regenwaldtal. Erst später wird ihr klar, dass es sich dabei um Kindesentführung handelt. Doch hatte sie eine Wahl?

Rezension
"Beeindruckender Roman, der die Zerrissenheit der Hauptfigur differenziert beschreibt, ohne den Sog der Geschichte zu bremsen." FÜR SIE
Portrait
Armstrong, Sarah
Sarah Armstrong wurde in Australien geboren und studierte Journalismus. Danach arbeitete sie beim Radio und gewann den renommierten "Walkley Award". Zusammen mit ihrem Mann, der ebenso Schriftsteller ist, unterrichtet sie Kreatives Schreiben. Die Autorin hat eine kleine Tochter und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Sydney. Nach «Nachts schwimmen» ist «Davonfliegen» Sarah Armstrongs zweiter Roman im Diana Verlag.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 28.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-29193-5
Verlag Diana Verlag
Maße (L/B/H) 20,7/13,9/4,2 cm
Gewicht 587 g
Originaltitel Promise
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Ute Brammertz
Buch (Paperback)
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14,99
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Spannend und Herzerweichend
von Lales Bücherwelt am 26.11.2017

Sarah Armstrong schafft es in diesem Buch Spannung, Gefühle und Moral zu vereinen. Ich habe bis zur letzten Seite mit der Protagonistin Anna mitgefiebert. Den Klappentext fande ich sehr interessant, allerdings hat er schon ziemlich viel verraten. Trotzdem wollte ich das Buch gerne lesen, da mich die Thematik sehr interessiert... Sarah Armstrong schafft es in diesem Buch Spannung, Gefühle und Moral zu vereinen. Ich habe bis zur letzten Seite mit der Protagonistin Anna mitgefiebert. Den Klappentext fande ich sehr interessant, allerdings hat er schon ziemlich viel verraten. Trotzdem wollte ich das Buch gerne lesen, da mich die Thematik sehr interessiert. Und zum Glück habe ich es gelesen, es war ein echtes Abenteuer! Das Cover auf dem blauen Hintergrund und die zwei Personen ist sehr einfach, aber sieht wunderbar aus und passt perfekt zur Handlung. Ebenso der Titel. Erst konnte ich mir darunter nicht viel vorstellen, aber im Nachhinein passt es. Die Handlung ist durchgängig aus der Sicht der Protagonistin erzählt und verläuft chronologisch. Das gefällt mir sehr gut, da man die Ereignisse von Anfang an miterlebt und die Charaktere kennenlernen und ihre weitere Entwicklung verfolgen kann. Zu Beginn der Geschichte, erfährt man, wie die neuen Nachbarn einziehen und wie Anna dazu denkt. Die alte Frau von vorher ist gestorben, aber sie war ruhig und Anna hatte ein freundschaftliches Verhältnis zu ihr. Doch die Ruhe ist mit den neuen Nachbarn vorbei. Öfters hört sie laute Geräusche, die ganz nach Schlägen klingen. Anna wird skeptisch. Wird da nebenan tatsächlich jemand geschlagen? Kurz darauf lernt sie die 5-jährige Nachbarstochter Charlie kennen. Dabei fallen ihr an dem Mädchen ungewöhnliche Verletzungen auf. Als Anna kurz darauf Zeuge weitere Auseinandersetzungen wird, informiert sie die Polizei und das Jugendamt. Doch auch noch einige Tage, Wochen später, hat sich nichts verändert. Als der Mann seine Tochter mitten im Garten "eine Lektion" erteilen will, schreitet Anna dazwischen. Anna tut es weh, dass das kleine Mädchen so verängstigt ist und beschließt zu handeln, als Charlie sie um Hilfe bittet. Kurzerhand nimmt sie das Mädchen an die Hand, setzt es ins Auto und fährt mit ihr los. Erst später begreift sie, dass auf ihrer (Straf)Tat 10 Jahre Gefängnisaufenthalt stehen. Aber kann sie jetzt noch alles in Ordnung bringen? Die Geschichte ist flüssig und gefühlvoll geschrieben. Bei einigen Stellen kommt die Handlung nicht auf den Punkt, wo ein bisschen drum hermgeredet wird, aber sonst kann man nichts bemängeln. Fazit: Es ist ein tolles Buch und lässt sich auf einige wenige Stellen absolut gut und schnell lesen. Ich kann es für alle empfehlen!

davonfliegen
von Sabine aus Köln am 08.10.2017

Schon das erste Buch „nachts schwimmen“ von der Autorin hat mir sehr gut gefallen, so dass ich neugierig war auf ihren neuen Roman – und auch wenn dieser ganz anders ist als der Vorgänger, konnte auch er mich in ihren Bann ziehen. Die Autorin greift ein interessantes Thema auf, denn man kommt nicht umhin, sich zu fragen, wie ... Schon das erste Buch „nachts schwimmen“ von der Autorin hat mir sehr gut gefallen, so dass ich neugierig war auf ihren neuen Roman – und auch wenn dieser ganz anders ist als der Vorgänger, konnte auch er mich in ihren Bann ziehen. Die Autorin greift ein interessantes Thema auf, denn man kommt nicht umhin, sich zu fragen, wie man selber gehandelt und reagiert hätte. Neben Anna zieht eine neue Familie ein – es dauert aber nicht lange, da fällt ihr auf, dass mit der kleinen Charly nicht gut umgegangen wird. Sie informiert die Polizei und das Jugendamt, doch nichts passiert. Als Charly zu ihr kommt und sie um Hilfe bittet, nimmt sie kurzerhand das Kind und verschwindet – und erst im Nachhinein wird ihr klar, dass sie nun eine Kindesentführerin ist. Es braucht nur wenige Seiten, um in der Geschichte anzukommen – und damit auch in dem Konflikt, in dem Anna sich befindet. Ich habe sie gleich ins Herz geschlossen und mit ihr gefühlt und gelitten – erst, als sie sich so hilflos fühlt, weil sie Charly nicht helfen konnte, obwohl sie öffentliche Stellen eingeschaltet hat, dann bei ihrer Flucht mit dem kleinen Mädchen, die sie immer mehr in Gewissenskonflikte bringt. Anna ist ein sehr differenzierter Charakter: Eigentlich ist sie kein Mensch, der impulsiv und unüberlegt handelt, doch als ihre Hilfeschreie nicht gehört werden, ist sie verzweifelt und weiß sich und Charly nicht anders zu helfen, als einfach mit ihr wegzulaufen. Auf der Flucht wird sie sich dann der Konsequenzen klar – und trotzdem setzt sie Charlys Wohl weiter immer an erste Stelle. Ich habe Anna Zerrissenheit gut spüren können, ihre Verzweiflung und Hilflosigkeit – und natürlich habe ich mich gefragt, wie ich wohl selber reagiert hätte. Von Anfang an konnte mich die Geschichte fesseln, und die Autorin hat es geschafft, den Spannungsbogen stetig steigen zu lassen, bis er sich dann beim überraschenden Ende auflöst. Es gibt immer wieder unerwartete Wendungen, die es nie langweilig werden lassen und auch wenn man meint zu wissen, wie die Geschichte ausgeht, wird man doch eines besseren belehrt. Vor allem aber haben mir die vielen unterschiedlichen zwischenmenschlichen Aspekte der Geschichte gefallen – die verschiedenen Beziehungsgeflechte, die sich durch die Entführung ergeben. Dabei spielen Freundschaft, Vertrauen und Loyalität eine große Rolle, aber auch Verlust und Enttäuschung in öffentliche Stellen und Behörden. Der Schreibstil ist eingängig und lässt sich flott und flüssig lesen, so dass die Seiten rasch dahingeflogen sind. Mich hat das Buch von Anfang an gepackt und auch zum Nachdenken über das eigene Handeln und Tun angeregt. So hat es mich nicht nur unterhalten, sondern hallt immer noch nach – ich gebe 4,5 von 5 Sternen. Mein Fazit Eine interessante Geschichte, die den Leser zum Nachdenken über das eigene Handeln anregt, die aber auch gut unterhält und spannend bis zum Ende bleibt. Dabei gibt es immer wieder unerwartete Wendungen und ein Ende, das ich so nicht erwartet hätte – mich hat die Autorin auch mit diesem Buch wieder überzeugen können, so dass ich 4,5 von 5 Sternen vergebe.

von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2017
Bewertet: anderes Format

Eine Thematik, die Bauchschmerzen macht, verpackt in eine mitreißende Geschichte. Was würden Sie tun?