Warenkorb

Die Kinder der Zeit

Roman

Die Zeit-Saga Band 1

Die letzten Menschen haben eine sterbende Erde verlassen, um in den Tiefen des Alls ein neues Zuhause zu finden. Als sie auf den Planeten Eden stoßen, scheint ihnen das Glück sicher: ideale Konditionen und eine florierende Ökosphäre. Doch was sie nicht wissen – es waren bereits Menschen hier gewesen, vor langer Zeit. Menschen, die Eden als Versuchsplaneten für ein vermessenes Projekt künstlicher Evolution ausersehen hatten. Doch ihr Experiment damals hat ungeahnte Spuren hinterlassen, und nun treffen ihre Nachfahren auf die vergessenen Kinder ihres Versuchs. Wer von ihnen wird das Erbe von Eden antreten?

Rezension
""[...] bringt in großartiger Weise zwei gänzlich unterschiedliche Spezies auf Kollisionskurs." Der Standard.at
Portrait
Adrian Tchaikovsky wurde in Woodhall Spa, Lincolnshire, geboren, studierte Psychologie und Zoologie, schloss sein Studium schließlich in Rechtswissenschaften ab und war als Jurist in Reading und Leeds tätig. Für seinen Roman »Die Kinder der Zeit« wurde er mit dem Arthur C. Clarke Award ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Leeds.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 672
Erscheinungsdatum 12.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31898-4
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,5/13,5/4,9 cm
Gewicht 640 g
Originaltitel Children of Time
Übersetzer Birgit Herden
Verkaufsrang 17425
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
15,99
15,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Lieferbar in 1-2 Wochen Versandkostenfrei
Lieferbar in 1-2 Wochen
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Weitere Bände von Die Zeit-Saga

mehr

Buchhändler-Empfehlungen

Lisa Mohr, Thalia-Buchhandlung Leuna

Dieses Buch hatte mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Sichtwechsel zwischen dem Rest der Menschheit und den Kindern der alten Zivilisation waren spannend und mit interessanten Ideen gespickt. Auch wenn das Ende etwas überraschte, bin ich sehr auf Band 2 gespannt!

Bemerkenswert guter, absolut einzigartiger Titel!

Luisa Scholz, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die Kinder der Zeit ist ein gewaltiges Sci-Fi-Epos welches nicht nur den Menschen in seiner Geschichte berücksichtigt, sondern Insekten, die sonst eher selten in guten Romanen ihren Platz finden. Tchaikovsky hat hier eine unvergleichlich interessante und faszinierende Welt geschaffen, die sich klar von anderen Sci-Fi-Romanen abhebt. In diesem Buch werden so viele Themen, wie Naturwissenschaft, Evolution, Technologie und Soziologie vereint und ist dabei gut recherchiert, aber vor Allem wird dadurch ein unglaublich gewaltiges Abenteuer geschaffen. Dystopisch, aber auch voller Hoffnung. Ein prachtvoll in Szene gesetzter Roman, einzigartig und klug. Jeder der gerne eine gute Geschichte entdecken möchte ist hier richtig! Lange ist es her das mich eine Geschichte so beeindrucken und nachhaltig begeistern konnte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
3
1
1
0
0

Highlight: Faszinierend, beeindruckend, inspirierend, emotional, atmosphärisch
von Julia Matos am 15.07.2019

Ein Werk, das für mich als Noch-SF-Neuling neue Welten erschließt, da es über Forschung und Kämpfe um Leben, Macht, Territorium usw. weit hinausgeht. Durch den Erzählstil fühlte ich mich angesprochen und involviert. Es wird chronologisch erzählt und kapitelweise zwischen drei sehr unterschiedlichen Orten/Lebensrealitäten gewech... Ein Werk, das für mich als Noch-SF-Neuling neue Welten erschließt, da es über Forschung und Kämpfe um Leben, Macht, Territorium usw. weit hinausgeht. Durch den Erzählstil fühlte ich mich angesprochen und involviert. Es wird chronologisch erzählt und kapitelweise zwischen drei sehr unterschiedlichen Orten/Lebensrealitäten gewechselt, jede auf ihre eigene Weise faszinierend, wobei die Erlebnisse und Einschätzungen von Portia, Bianca und Fabian die größten Wow-Erlebnisse und Gefühle bei mir entfacht haben. Autor Adrian Tchaikovsky widmet sich tiefgründig der Frage, wie Evolution funktionieren könnte und lässt teilhaben an der Entwicklung von sozialen Strukturen (inkl. Umgang mit anderen Spezies), Bildung, Wissenschaft und Kultur einer nicht-menschlichen Art auf einem fernen Planeten. Es ist spürbar, dass er in solchen Themenfeldern studiert hat und Leidenschaft dafür hegt. Die Namensfindung ist sehr gut gelöst. Sowohl erheitert als auch nachdenklich gestimmt haben mich die Geschlechterrollen. Auch zu Details wie z. B. Kommunikationsbarrieren hat der Autor viel Aufwand betrieben und ein insgesamt realistisches Szenario entwickelt. Das ist sogar faszinierender als die Frage, wie es den letzten Resten der Menschheit ergeht. Unweigerlich entwickelte ich Sympathien für im Konflikt zueinander stehenden Figuren. Es war abenteuerlich, sehr spannend und ich möchte keine Seite missen. Die Beschreibungen erzeugen Atmosphäre. Es bildeten sich lebhafte, teils epische Bilder vor meinem inneren Auge. Das Ende überrascht und ist gleichzeitig stimmig, beantwortet offene Fragen und stellt absolut zufrieden. Dies ist eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Ich freue mich auf „Die Erben der Zeit“, eine optionale Fortsetzung, die im Dezember 2019 erscheint.

Nichts für Arachnophobiker
von einer Kundin/einem Kunden am 30.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In „Die Kinder der Zeit“ hat die Menschheit fast endgültig versagt. Die Erde ist vergiftet, ein paar wenige Menschen sind ins All aufgebrochen um dort vom Versagen einer ganzen Zivilisation erneut und wiedereingeholt zu werden. Auf einem Planeten wurde die Evolution künstlich erzeugt und nicht wie geplant hat ein Primat den Spru... In „Die Kinder der Zeit“ hat die Menschheit fast endgültig versagt. Die Erde ist vergiftet, ein paar wenige Menschen sind ins All aufgebrochen um dort vom Versagen einer ganzen Zivilisation erneut und wiedereingeholt zu werden. Auf einem Planeten wurde die Evolution künstlich erzeugt und nicht wie geplant hat ein Primat den Sprung zum intelligenten und sich selbst bewussten Wesen geschafft, sondern die Spinne (=Ameisen und eine Krabbenart ebenfalls). Also Arachnophobiker aufgepasst! „Die Kinder der Zeit“ wird eine doppelte Herausforderung für euch. Der Roman wird abwechselnd aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Einerseits aus der Sicht der Spinnen (Na no na ned!), und aus der Sicht ein paar weniger Menschen. Wobei die Erzählungen aus Sicht der Spinnen immer sehr klar und strukturiert sind und die Erzählungen aus Sicht der Menschen immer ein wenig unstrukturierter und ungeordneter daherkommen. Manche Hintergründe werden einfach nicht erklärt und der geneigte Leser wird von Adrian Tchaikovsky in die Pflicht genommen selbst ein wenig Mitzudenken. Da macht das Lesen des Romans sehr abwechslungsreich. Obwohl der Roman auf ein langes Vorgeplänkel verzichtet und die fast gänzliche Auslöschung des menschlichen Lebens schnell abgehandelt wird, beginnt man erst peu à peu zu erahnen, wie Adrian Tchaikovsky die evolutionäre Entwicklung sieht. Unweigerlich kreisen dem Leser die Themen im Kopf herum. Selbst lange nachdem man „Die Kinder der Zeit“ gelesen hat. Tchaikovsky hat einige interessante Details der Geschichte verpasst, die eindeutig beweisen, wie kreativ und äußerst gelungen dieses Buch konstruiert wurde. Das halboffene Ende deutet auf eine weitere spannende Geschichte hin.

Evolution, Auslöschung und Neuanfang
von Sabrina K. am 06.04.2018

Die letzten Menschen haben eine sterbende Erde verlassen, um in den Tiefen des Alls ein neues Zuhause zu finden. Als sie auf den Planeten Eden stoßen, scheint ihnen das Glück sicher: ideale Konditionen und eine florierende Ökosphäre. Doch was sie nicht wissen – es waren bereits Menschen hier gewesen, vor langer Zeit. Menschen, d... Die letzten Menschen haben eine sterbende Erde verlassen, um in den Tiefen des Alls ein neues Zuhause zu finden. Als sie auf den Planeten Eden stoßen, scheint ihnen das Glück sicher: ideale Konditionen und eine florierende Ökosphäre. Doch was sie nicht wissen – es waren bereits Menschen hier gewesen, vor langer Zeit. Menschen, die Eden als Versuchsplaneten für ein vermessenes Projekt künstlicher Evolution ausersehen hatten. Doch ihr Experiment damals hat ungeahnte Spuren hinterlassen, und nun treffen ihr Nachfahren auf die vergessenen Kinder ihres Versuchs. Wer von ihnen wird das Erbe von Eden antreten? (Klappentext) Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten. Ganz zu Anfang muss ich sagen: Von diesem Buch sollten Arachnophobiker ihre Finger lassen, zu ihrem eigenen Schutz, denn die „vergessenen Kinder“ sind ein Spinnenvolk. Meine kleinen grauen Zellen mussten sich ganz schön anstrengen, um die Technik der Spinnen teilweise nachvollziehen zu können, auch wenn ich manches nicht ganz verstanden habe. Faszinierend war es allemal, wie auch die gesamte Idee der Erhebung von Tieren durch einen Evolutionsvirus. Ich kann jetzt nicht sagen, inwiefern das realistisch ist, da mir dafür die wissenschaftlichen Grundlagen fehlen, aber vorstellbar ist es jedenfalls. Für mich war es ein wenig problematisch, dass es keinen Charakter gibt, der einem irgendwie ans Herz wächst. Die Spinnen sind Spinnen und dort wechselt auch immer die Generation, so dass man es immer mit jemand Neuem zu tun hat. Die Menschen verhalten sich meistens irgendwie seltsam bzw. dumm und tatsächlich denke ich an manchen Stellen, dass es vielleicht besser wäre, wenn sie einfach aussterben würden. Von Sympathie also keine Spur. Es ist eher, als würde ich einen wissenschaftlichen Bericht über die letzte Arche lesen und wie es ausgegangen ist, ohne aber besonders mitzufiebern. Das Tempo des Romans ist eher langsam, für meinen Geschmack an manchen Stellen zu langsam. Im Nachhinein fällt mir aber auf, dass die Erzählgeschwindigkeit ein wenig Ähnlichkeit mit der Evolution hat: Erst passiert lange Zeit so gut wie gar nichts, nur damit sich am Schluss die Ereignisse überschlagen. Das Ende kam für mich – ohne zu viel davon zu erzählen – etwas abrupt und für mein Empfinden zu harmonisch und einfach. Allerdings hat es mich tatsächlich überrascht und das ist etwas, was selten vorkommt. Trotzdem habe ich daran noch ein wenig zu knabbern und weiß nicht, ob ich es wirklich gut finden soll. Dieser Roman ist wirklich nur etwas für Leser, die Science-Fiction lieben. Nie und nimmer würde ich diesen Titel einem Sci-Fi-Neuling empfehlen, denn damit würde man niemanden einen Gefallen tun. So ganz bin ich mir noch nicht sicher, was ich von diesem Buch halten soll, und ob es mir wirklich gefallen hat. Es war auf jeden Fall kein totaler Reinfall.