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Der Wasserdieb

Roman

Er kam, um zu helfen, doch zwischen Hoffnung, Liebe und Verrat verließ er den Weg der Gerechten ...

Nach dem Tod seines Vaters, eines Arztes, der ihn stets ermahnte, etwas Sinnvolles zu tun, geht der englische Ingenieur Nick nach Afrika, um dort ein Kinderkrankenhaus zu bauen. Doch nach kurzer Euphorie gerät er zwischen alle Fronten. Er verliebt sich in Margaret, die Frau seines Gastgebers. Ihre Affäre droht nicht nur, das Glück einer ganzen Familie zu zerstören - sondern auch die Zukunft des jungen JoJo, der zu Nick wie zu einem Helden aufschaut. Darüber hinaus erkennt Nick, dass sein Arbeitgeber, der Gouverneur, korrupt ist. Er will aber nicht mehr tatenlos zusehen, wie die Bevölkerung von teuren Wasserlieferungen abhängig ist, obwohl ein einfacher Brunnen alle retten könnte. Er entwendet Geld und macht sich an die Arbeit. Eine wohlgemeinte Tat, die schwerwiegende Folgen für ihn hat - und für alle, die er liebt ...
Rezension
»Claire Hajaj [erzählt] mit Intensität und großem Gespür für die Menschen mit all ihren Stärken und Unzulänglichkeiten.«
Portrait
Claire Hajaj, 1973 in London geboren, hat ihr bisheriges Leben zwischen zwei Kulturen, der jüdischen und der palästinensischen, verbracht und versucht, sie zu vereinbaren. In ihrer Kindheit lebte sie sowohl im Nahen Osten als auch im ländlichen England. Sie bereiste alle vier Kontinente und arbeitete für die UN in Kriegsgebieten wie Burma oder Bagdad. Sie schrieb Beiträge für den BBC World Service, außerdem veröffentlichte sie Artikel in »Time Out« und »Literary Review«. Ihren Master in Klassischer und Englischer Literatur hat sie in Oxford gemacht. Zuletzt lebte sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Beirut.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.10.2017
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641216023
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Well
Dateigröße 2256 KB
Übersetzer Karin Dufner
Verkaufsrang 2960
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Geschichte voller Leidenschaft

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Stuttgart

Nick, ein junger Bauingenieur aus England, noch unentschlossen, ob er die Ehe mit seiner Verlobten eingehen soll, entscheidet sich, für ein Jahr nach Afrika zu gehen, um dort ein Kinderkrankenhaus zu bauen. Unterkunft findet er bei einem engagierten Arzt und seiner Frau, in die er sich schon bald leidenschaftlich verliebt. Dies und der Entschluss, Geld abzuzweigen für den Bau eines Brunnens, der die arme Bevölkerung vor dem sicheren Tod bewahren würde, hat fatale Folgen... Sehr spannend für ein ruhiges Wochenende!

Mehr als ein Schmöker

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Claire Hajaj erzählt die Geschichte des jungen Ingenieurs Nick, der nach Afrika kommt, um einmal etwas wirklich Sinnvolles zu tun. Doch seine Euphorie bekommt gleich mehrere tragische Dämpfer. Die Realität, die ihm in Form von Verrat, Hoffnungslosigkeit und Korruption entgegenschlägt, ist nur schwer für ihn zu ertragen. Er kam, um die Welt ein wenig besser zu machen. Doch was blieb? Dieses Buch ist kein Schmöker, der in einem Rutsch gelesen werden wird. Manche Passagen mögen ein wenig zu ausführlich und detailiert erscheinen. Dies ist meines Erachtens genauso gewollt. Denn mit ihrem mit feinem Gespür schafft es Claire Hajaj den Leser/die Leserin zum Nachdenken über Afrikas Gegenwart und seine zukünftige Rolle in Europa und der Welt anzuregen. Der Roman macht uns sensibel für Afrikas aktuelle politische und gesellschaftliche Situation und fordert indirekt auf, mehr in die afrikanische Zukunft, insbesondere die seiner Jugend, zu investieren. Es ist ein tiefgründiger nachhaltiger Roman, der sehr berührt und noch lange nachwirken wird. Ein Roman, der Beachtung finden und diskutiert werden sollte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
2
2
2
1
1

Die Umsetzung des Buches konnte mich nicht packen
von sommerlese am 23.12.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nachdem ich "Ismaels Orangen" gern gelesen habe, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Die Inhaltsangabe ist vielversprechend und die Thematik mit Brunnenbau in Afrika hat mich interessiert. Doch bei diesem Roman habe ich lange gebraucht und musste mich regelrecht zum Weiterlesen zwingen. Die Geschichte wird aus z... Nachdem ich "Ismaels Orangen" gern gelesen habe, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Die Inhaltsangabe ist vielversprechend und die Thematik mit Brunnenbau in Afrika hat mich interessiert. Doch bei diesem Roman habe ich lange gebraucht und musste mich regelrecht zum Weiterlesen zwingen. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven beleuchtet, was für einen tiefen Einblick sorgen könnte. Einmal erzählt der Engländer Nick, dann wieder Jojo, der Sohn der Gastfamilie. Seine Sichtweise ist mir ziemlich fremd geblieben und es war auch nicht immer deutlich, wer gerade den Erzählton angibt. Nick ist ein junger Mann, der von Schuldgefühlen geplagt wird, doch kaum in Afrika angekommen, stürzt er sich in eine Affaire, was weitere Gewissensbisse nach sich zieht. Außerdem glaubt er, die Korruption mit eigenem Handeln unterbinden zu können, doch das ist eine naive Einstellung und eine falsche Entscheidung. Sein eher unüberlegtes Handeln bringt ihm Schwierigkeiten, für die ich nur wenig Verständnis habe und deshalb konnte ich auch nicht mit ihm mitfühlen. Die eigentliche Handlung ist in diesem Roman schwer zu verfolgen, denn viele überflüssige Szenen sorgen für eine Ablenkung von den wesentlichen und wichtigen Dingen im Plot. Dabei hätte die Idee, die hinter dieser Story steckt, durchaus hochbrisantes Material für einen packenden Roman bereitgehalten. Wasserknappheit und Brunnenbau, ein neues Krankenhaus für afrikanische Kinder, hier glaubt man, von Hilfsprojekten zu erfahren, was aber nur unwesentlich stattfindet. Ich habe nicht einmal herausgefunden, in welchem Land Afrikas wir uns befinden und damit fehlt mir auch jede Orientierung für die Charaktere und Vorgänge. Wie schwer es die Afrikaner in ihren Ländern haben, gegen die Korruption anzugehen, weiß man und liest es auch in diesem Buch. Die Probleme afrikanischer Länder im Bereich Wasserversorgung, Unterversorgung von Krankenhäusern und unzureichendem Gesundheitswesen beschreibt die Autorin realistisch. Und dennoch gab es viele langatmige und unverständliche Vorgänge, die mich abgelenkt haben und mit den Protagonisten konnte ich ebenfalls nicht viel anfangen. Bei der Beschreibung von Religion zeigt sich deutlich die tiefe Verwurzelung der Afrikaner in ihren Geisterkult. Trotz der interessanten und aktuellen Probleme, die den afrikanischen Kontinent betreffen, konnte mich die Umsetzung dieses Buches nicht überzeugen und mitnehmen. Einige Längen und unverständliche Szenen haben es mir sehr schwer gemacht, am Ball zu bleiben und das Buch ohne große Pausen zu lesen.

Absolut lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wil ZH am 23.01.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zum Inhalt selbst haben schon meine Vorgänger berichtet. Aufgrund der Rezensionen war ich sehr gespannt auf das Buch. Soeben habe ich es fertig gelesen und muss sagen, es hat mir mehr als gut gefallen. Normalerweise lese ich Thriller oder Liebesromane. Dieses Buch ist ganz anders. Es beinhaltet auch eine Liebesgeschichte und auc... Zum Inhalt selbst haben schon meine Vorgänger berichtet. Aufgrund der Rezensionen war ich sehr gespannt auf das Buch. Soeben habe ich es fertig gelesen und muss sagen, es hat mir mehr als gut gefallen. Normalerweise lese ich Thriller oder Liebesromane. Dieses Buch ist ganz anders. Es beinhaltet auch eine Liebesgeschichte und auch einige Action. Das alles ist in eine Geschichte verwoben, die sehr bewegt. Es wird mir sicher noch lange nachklingen.

verwirrend, langatmig und zäh
von Buchwurm am 14.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Er kam, um zu helfen, doch zwischen Hoffnung. Liebe und Verrat verließ er den Weg der Gerechten“ „Der Wasserdieb“ ist ein Roman aus der Feder der 1973 in London geborenen Autorin Claire Hajaja. Um was geht es? Nick ist Ingenieur in England, dem es nach dem Tod seines Vaters nach Afrika zieht, um dort ein Kinderkrankenh... „Er kam, um zu helfen, doch zwischen Hoffnung. Liebe und Verrat verließ er den Weg der Gerechten“ „Der Wasserdieb“ ist ein Roman aus der Feder der 1973 in London geborenen Autorin Claire Hajaja. Um was geht es? Nick ist Ingenieur in England, dem es nach dem Tod seines Vaters nach Afrika zieht, um dort ein Kinderkrankenhaus zu bauen. Dabei lässt er in London seine Verlobte zurück. In Afrika angekommen stürzt er sich voller Eifer in die Arbeit, stellt aber bald fest, dass sein Auftraggeber korrupt ist und die Dorfbevölkerung darunter zu leiden hat. Nick trifft eine Entscheidung, mit der er zwar eine wohlgemeinte Tat begeht, die allerdings schwerwiegende Folgen, nicht nur für ihn haben soll. Meinung: Als erstes möchte ich hier das sehr schön gestaltete Cover und die schöne Aufmachung des Hardcoverbuches, versehen mit einem Lesebändchen erwähnen, all dies ist sehr ansprechend und gefällt mir gut. Leider ist dies auch alles, was ich am Ender der Lektüre an diesem Roman toll fand. Der Klapptext klang so interessant und vielversprechend und deutete auf einen bewegenden Roman hin. Dier Ernüchterung kam jedoch sehr schnell und ich muss sagen, schon lange habe ich mich mit einem Roman wie diesem hier so schwer getan. Ich musste mich regelrecht zum zu Ende lesen zwingen. Beginnen will ich allerdings am Anfang, erzählt wird aus der Sichtweise zweier Personen, einmal aus der von Nick und einmal von jemand aus der Dorfbevölkerung. Und schon hier beginnt das Chaos, die Übergänge sind fließend, es ist also auf den ersten Blick nicht ersichtlich, wer nun erzählt, beim Lesen ist man so natürlich erst einmal irritiert, geht wieder einige Sätze zurück um nicht den Faden zu verlieren. Dann die Handlung, die sich lang zieht wie ein Kaugummi, viele überflüssige Szenen beschreibt und es überhaupt nicht vermag den Leser mitzunehmen. Im Gegenteil, von Seite zu Seite wird es schwieriger sich zu konzentrieren, immer wieder schweifen die Gedanken ab und es fällt schwer den Faden nicht zu verlieren. All dies sollte bei einem guten Roman nicht der Fall sein. Die Idee zu diesem Roman muss man allerdings sagen ist hervorragend und hätte eine vielversprechende, spannende Story werden können, doch leider hat die Autorin hier all ihr Potential verschenkt. Selbst die Protagonisten vermochten es nicht mich zu überzeugen, stellenweise haben sich mich mit ihrem Verhalten verärgert uns zum Kopfschütteln gebracht. Wie soll man nun einen solchen Roman bewerten? Einem Roman, bei dem man sich am Ende ärgert ihn gelesen zu haben und seine Zeit dafür verschwendet hat? Einen Roman, bei dem das Potential nicht einmal im Anfang ausgeschöpft wurde? Hier tue ich mich wirklich schwer und ich habe lange überlegt. Da mich das Cover und die Aufmachung des Buches allerdings angesprochen haben vergebe ich hierfür insgesamt einen Stern. Fazit: auf den ersten Blick interessant und vielversprechend, später verwirrend, langatmig und zäh mit Protagonisten über die man nur den Kopfschütteln kann