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Anna und der Schwalbenmann

Gavriel Savit

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Beschreibung


»Ein traumschönes Buch« (Brigitte)

Krakau, 1939. Anna ist noch ein Kind, als die Deutschen ihren Vater mitnehmen, einen jüdischen Intellektuellen. Sie bleibt mutterseelenallein zurück, in einer Welt voller Feindseligkeit. Dann trifft Anna den Schwalbenmann, der geheimnisvoll ist, charismatisch und klug. Er kann faszinierend viele Sprachen sprechen, lockt mit Vogellauten eine Schwalbe für sie an – und er ist Annas einzige Hoffnung. Sie schließt sich ihm an, lernt von ihm, wie man sich verbirgt. Wie man dem Tod entkommt. Aber in einer Welt, die am Abgrund steht, kann alles gefährlich werden. Auch der Schwalbenmann.



»„Anna und der Schwalbenmann“ ist ein feines, ein zartes Buch, das viele weise Dinge sagt und mit Phantasie gegen das Grauen kämpft. Ein lesenswertes Kleinod.«

Gavriel Savit ist Autor und Schauspieler. Nach seinem Abschluss an der Universität von Michigan - als Musicaldarsteller - zog er nach New York, um dort seine Bühnenlaufbahn zu verfolgen. Als Schauspieler und Sänger ist Gavriel Savit inzwischen auf drei Kontinenten aufgetreten, von New York bis Brüssel und Tokyo. Er lebt in Brooklyn. "Anna und der Schwalbenmann" ist sein erster Roman.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Altersempfehlung 14 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 12.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-31167-7
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/2,5 cm
Gewicht 250 g
Originaltitel Anna and the Swallow Man
Abbildungen 12 schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Sophie Zeitz-Ventura
Verkaufsrang 115336

Buchhändler-Empfehlungen

Gaby Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Dieser Roman liest sich wie durch einen Nebel...Wundervoll trotz des ernsten Themas. Bitte lesen!!!

Eine herzerwärmende Geschichte!

Laura Pittig, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Schon der Titel "Anna und der Schwalbenmann" macht neugierig. Was für eine Geschichte könnte sich darunter verbergen? Und genau dieses Rätselhafte zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Roman. Denn bis zum Schluss fragt man sich als Leser: Wer genau ist denn nun dieser geheimnisvolle Schwalbenmann? Und warum hilft er der kleinen Anna? Die Handlung beginnt im Jahre 1939 in Krakau. Anna ist erst sieben Jahre alt, als die Deutschen ihren jüdischen Vater mitnehmen. Anna ist zu jung um zu verstehen, wo er ist und warum er nicht mehr bei ihr sein kann. Und so steht die Siebenjährige plötzlich alleine da. Ein Glück, dass sie ganz zufällig auf einen mysteriösen Mann trifft, der sie auf eine eigenartige Weise an ihren Vater erinnert. Er ist klug, spricht unheimlich viele verschiedene Sprachen und am Wichtigsten - er ist für sie da. So zeigt er Anna mithilfe von wichtigen Grundsätzen, wie man in der Zeit des Krieges überleben kann und wird zu einem richtigen Freund für das Mädchen, das plötzlich niemanden mehr hatte. Irgendwann tritt diesem eingespielten Duo eine dritte Person bei - ein Jude. Das Überleben wird noch schwieriger, als es sowieso schon ist, aber die drei bilden ein gutes Team. Trotz dieser schweren Thematik und der Beschreibung der tragischen Ereignissen in den Zeiten des Zweiten Weltkrieges, hat mich dieser Roman berührt. Es gibt so viele rührende Momente zwischen Anna und dem Schwalbenmann, der immer mehr ein Vaterersatz für das kleine Mädchen wird. Der Schwalbenmann tut alles für Anna - er arrangiert sich sogar mit Annas neuem jüdischen Freund, um die Kleine glücklich zu sehen. Insgesamt wurde dieser Roman in einem einfachen Schreibstil verfasst, sodass man diesen schnell durchgelesen hat. Und diese wunderbare Geschichte wirkt zum Glück noch etwas nach...ich könnte mir sogar sehr gut einen zweiten Teil vorstellen, denn die Geschichte von Anna nimmt am Ende eine interessante Wendung an, die Potenzial für weiteren Erzählstoff bietet. Mal sehen, ob der Autor Gavriel Savit nach diesem Erstlingswerk zukünftig noch weitere tolle Bücher veröffentlichen wird. Bleibt zum Schluss nur noch ein Hinweis zur Aufmachung des Jugendbuches: Auf dem Cover steht der Vermerk, dass diese Geschichte für alle LeserInnen des Weltbestsellers "Die Bücherdiebin" geeignet ist. Da "Die Bücherdiebin" mein absolutes Lieblingsbuch ist, war ich natürlich ziemlich gespannt. Ein hohes Lob, das erst einmal zutreffen muss. Natürlich kann man aufgrund der Thematik einen Vergleich ziehen: beide Romane spielen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und beleuchten diese Problematik, ein kleines Mädchen ist jeweils der Hauptcharakter und es wird vor allem gezeigt, wie schlimm diese Zeit für Juden war. Doch abgesehen von dieser thematischen Gemeinsamkeit finde ich, dass die beiden Bücher sonst nicht wirklich viel verbindet. Beide Romane sind auf ihre Art und Weise einfach toll, aus diesem Grund sollte nicht bereits auf dem Cover auf ihre "Ähnlichkeit" hingewiesen werden. Lieber sollte man sich zu beiden Romanen ein eigenes Bild machen und sie jeweils für sich stehen lassen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
17
12
4
1
1

Auf dem Weg nach Nirgendwo
von Jenny Vogler am 11.12.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Ich weiß, dass eine Tochter in diesen Zeiten nicht ohne Vater sein sollte. Aber ist es nicht genauso schlimm für einen Vater, ohne Tochter zu sein?“ Inhalt 1939 ist für Anna ein dunkles Jahr, denn nachdem ihr Vater von den Deutschen verhaftet wurde, steht sie als Waise ganz alleine da, ohne Obdach, ohne Essen und ohne Sch... „Ich weiß, dass eine Tochter in diesen Zeiten nicht ohne Vater sein sollte. Aber ist es nicht genauso schlimm für einen Vater, ohne Tochter zu sein?“ Inhalt 1939 ist für Anna ein dunkles Jahr, denn nachdem ihr Vater von den Deutschen verhaftet wurde, steht sie als Waise ganz alleine da, ohne Obdach, ohne Essen und ohne Schutz. Verzweifelt treibt sie sich in den Straßen von Krakau herum und versucht irgendwie zu Überleben. Eines Tages begegnet ihr ein hagerer, intelligenter Mann, der weder einen Namen noch eine Geschichte zu haben scheint dafür aber fließend alle möglichen Sprachen spricht. „Der Schwalbenmann“ nimmt Anna zu sich und beginnt mit ihr eine Flucht durch die endlose, winterlich Welt Polens, um sie nach Danzig zu bringen. Auf dem gemeinsamen Weg werden sie so unscheinbar wie ein paar Vögel am Himmel, doch für Anna verändert sich damit ihre ganze kleine Welt. Meinung Dieser Jugendroman hebt sich durchaus von der klassischen Jugendliteratur zum Thema 2. Weltkrieg ab, denn diesmal geht es nicht um ein besonderes Menschenleben, welches vernichtet wird, sondern eher um eine Parabel, die von den Kriegsschrecken und Veränderung ganz am Rande erzählt. Eine stille, dennoch fesselnde Geschichte, die durch ihre gekonnt gewählte Erzählperspektive tiefe Einblicke in den Kopf eines Kindes gewährt. Zunächst begegnet der Leser zwei einsamen, verzweifelten Menschen, einem naiven Kind und einem irgendwie geheimnisvollen Fremden. Ihre Wanderung durch die Wälder und entlang von Flüssen, verändert den Blickwinkel, denn immer wieder findet sich Güte, Zuneigung und Akzeptanz in den winzigen Dingen des Alltags. Das geteilte Essen, der improvisierte Unterstand mit Hilfe eines Regenschirms und die Gespräche über das Wissen, den Intellekt und die Unabdingbarkeit ihrer Wanderung. Nur wer in Bewegung bleibt, kann Überleben und nur wer überlebt, kann dieser unmenschlichen, kriegsgetrübten Welt entkommen. Selbst als Anna auf einen Juden trifft, der entgegen aller Vorsichtsmaßnahmen handelt, lässt sie der Schwalbenmann gewähren. Stellt Zuneigung und Menschlichkeit über die persönlichen Nöte und wird dennoch von der eigenen Unzulänglichkeit eingeholt. Besondern gut gelungen empfand ich die ausgewogene Verteilung der Stellungsverhältnisse innerhalb der kleinen Gruppe, keiner wollte um jeden Preis seinen Willen durchsetzen, keiner trägt die Verantwortung allein und nur gemeinsam sind sie wirklich so stark, wie sie sein müssen, um nicht unterzugehen in ihrem unwirtlichen, lebensunwürdigen Alltag. Am Rande vermittelt der junge amerikanische Autor wichtige charakterliche Voraussetzungen, die den Menschen vom Unmenschen trennen und zeigt, wie es trotz der ständigen Bedrohung durch Hunger, Verfolgung und Krieg gelingen kann, die eigene Integrität zu wahren. Fazit Ich vergebe 4 Lesesterne für diesen ungewöhnlichen, stillen Jugendroman der sich auf besondere Art und Weise mit dem Thema Krieg auseinandersetzt und virtuos eine Geschichte entwirft, die fast einer traurigen Melodie ähnelt. Punktabzug gibt es für den vagen, sehr ungewissen Ausgang der Erzählung, der einfach zu viele Fragen offenlässt und die endgültige Aussage des Buches irgendwie verwässert. Wer gerne Bücher über den Krieg aus der Sicht eines Kindes liest, wird hier auf seine Kosten kommen und eine melancholisch, intensive Reise mit Anna und ihren Weggefährten erleben.

von einer Kundin/einem Kunden aus Landau am 25.08.2016
Bewertet: anderes Format

Eine sehr gefühlvolle Geschichte über das Mädchen Anna und ihren unfreiwilligen Beschützer, dem "Schwalbenmann", die Zufall und Schicksal während des 2. Weltkriegs zusammenführen.

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 13.08.2016
Bewertet: anderes Format

Komische Gedankengänge und einige Längen machen dieses Buch anstrengend. Auch die gewählte Sprache ist nicht immer ganz einfach zu lesen. Dennoch eine spannende Zeit vor WW2.


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