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Memory Wall

Novelle


Was, wenn wir unsere Erinnerungen verlieren?



Unser Leben, unsere Welt werden durch unsere Erinnerungen zusammengehalten. Was geschieht mit uns, wenn wir sie verlieren, und welche Möglichkeiten tun sich auf, wenn andere unsere Erinnerungen wiederbeleben können? Der 74-jährigen Alma Konachek, die in einem Vorort von Kapstadt lebt, widerfährt genau dies. Sie verliert ihr Gedächtnis ...

Wie alle Werke Doerrs zeugt auch dieses von der Größe des Lebens – von der geheimnisvollen Schönheit der Fossilien, Wolken, Blätter – von dem atemberaubenden Glück, in diesem Universum zu leben. Die Vorstellungskraft und Sprachmacht, das Einfühlungsvermögen und die Erzählkunst Anthony Doerrs sind unvergleichlich.

Portrait
Anthony Doerr, 1973 in Cleveland geboren, lebt mit seiner Familie in Boise, Idaho. Für seinen Roman „Alles Licht, das wir nicht sehen“ erhielt er 2015 den Pulitzer Prize. Der Roman wurde ein internationaler Bestseller und in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Für seine Erzählungen und Romane wurde Doerr vielfach ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 12.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71554-1
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,7/11,8/1,7 cm
Gewicht 154 g
Abbildungen 1 schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Werner Löcher-Lawrence
Verkaufsrang 94301
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Stimmt nachenklich

Julia Dyroff, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Was nützen uns Erinnerungen, wenn wir nicht mehr auf sie zugreifen können, andere aber schon? Dieses Buch lässt sie nachdenklich und auch ein bisschen traurig zurück. Eine Lektüre die sprachlich wie inhaltlich überzeugt.

Wenig Papier, sehr gut verwendet!

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Diesmal nichts zum Inhalt, allerdings ein großes Lob an Herrn Doerr, der es geschafft hat, mich mit dieser kleinen, aber wunderbaren, fast philosophisch anmutenden Erzählung, auf so wenigen Seiten zu berühren. Magisch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Ergreifend und verzaubernd
von einer Kundin/einem Kunden am 09.02.2018

Die Erinnerung, wie schnell ist sie vergessen!? Alma Konacheck versucht mit Notizen, Fotos und Speidermedien die Erinnerung an ihren Mann zu erhalten. Dieses Buch fesselt und verzaubert den Leser zugleich! Es ist so bewegend geschrieben, das es noch lange zum nachdenken anregt und in Erinnerung bleibt!

Ein kleines Juwel
von Tany Bee am 19.12.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Alma hatte ein gutes Leben mit ihrem Mann Harold in Kapstadt. Doch nun ist sie alt, ihr Mann ist tot und sie verliert genau das, was ihr noch von ihrem Leben geblieben ist: Ihre Erinnerungen. Doch für Leute, die es sich leisten können, gibt es Hilfe: Ein dubioser Arzt „zapft“ Erinnerung aus Almas Kopf und speichert sie auf Kasse... Alma hatte ein gutes Leben mit ihrem Mann Harold in Kapstadt. Doch nun ist sie alt, ihr Mann ist tot und sie verliert genau das, was ihr noch von ihrem Leben geblieben ist: Ihre Erinnerungen. Doch für Leute, die es sich leisten können, gibt es Hilfe: Ein dubioser Arzt „zapft“ Erinnerung aus Almas Kopf und speichert sie auf Kassetten. So kann sie sie immer wieder erleben. Doch auch für andere sind Almas Erinnerungen interessant…. Ich habe im letzten Jahr „Alles Licht das wir nicht sehen“ von Anthony Doerr gelesen und es war eines meiner Highlights des Jahres, ich habe es seitdem oft empfohlen und verschenkt. Ich war etwas skeptisch, ob ein dünnes Büchlein wie „Memory Wall“ meinen hohen Erwartungen an den Autor gerecht werden kann. Ich muss sagen: es kann! Natürlich ist es weniger komplex auf Grund des Umfangs, aber es ist nicht weniger perfekt. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist unsere. Aber wie selbstverständlich lässt Doerr Science-Fiction-hafte Elemente einfließen, nämlich die des „Erinnerungsabzapfens“ und speicherns. Themen wie Rassismus oder Apartheid werden angesprochen, aber niemals vordergründig, sondern ganz natürlich im Lauf der Geschichte. Die Protagonisten sind nicht gut oder böse, sie sind irgendwas dazwischen, ganz wie im wahren Leben. Und sie handeln überaus überraschend. Ja, der Autor hat es wirklich oft geschafft mich zu überraschen in dieser Geschichte. Und zu berühren. Dieses Buch ist wirklich ein kleines Juwel. Anthony Doerr kann meisterhaft schreiben. Er hat es in die Riege meiner Lieblingsautoren geschafft und ich werde künftig jedes neue Buch von ihm sehnsüchtig erwarten.

Was sind wir ohne unsere Erinnerungen?
von Lilli33 am 23.03.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die amerikanische Originalausgabe von „Memory Wall“ enthält neben der titelgebenden Novelle noch fünf weitere kurze Erzählungen. Schade, dass der deutsche Verlag diese nicht mit übernommen hat. Dafür ist aber der Schutzumschlag sehr schön gelungen mit seiner seidig schimmernden Oberfläche - wie auch schon bei „Alles Licht, d... Die amerikanische Originalausgabe von „Memory Wall“ enthält neben der titelgebenden Novelle noch fünf weitere kurze Erzählungen. Schade, dass der deutsche Verlag diese nicht mit übernommen hat. Dafür ist aber der Schutzumschlag sehr schön gelungen mit seiner seidig schimmernden Oberfläche - wie auch schon bei „Alles Licht, das wir nicht nicht sehen“ - und den goldenen Ammoniten. Diese passen sehr gut zum Inhalt, denn Fossilien spielen hier eine große Rolle. Inhalt: Die 74-jährige Weiße Alma Konachek lebt in einem Vorort von Kapstadt. Sie leidet unter einer schnell fortschreitenden Demenz. Deshalb ist sie Patientin einer Klinik, die eine Methode entwickelt hat, Erinnerungen auf Kassetten zu speichern, sodass man sie immer wieder aufs Neue durchleben kann. Hinter einer von Almas Erinnerungen ist Roger her. Nacht für Nacht bricht er zusammen mit dem Waisenjungen Luvo in Almas Haus ein, um an ihrer Erinnerungswand nach einem ganz speziellen Ereignis zu suchen. Denn Alma versucht, mit Hilfe von Notizen, Fotos und Erinnerungskassetten an der „Memory Wall“ ihr Leben unter Kontrolle zu halten. Seit ihr Mann vor vier Jahren gestorben ist, kümmert sich nur ihr schwarzer Diener Pheko um sie. Pheko lebt mit seinem fünfjährigen Sohn Temba in einem Elendsviertel. Das Schicksal all dieser Personen ist auf gewisse Weise über diese eine bestimmte Erinnerung verknüpft. Meine Meinung: Sprachlich ist das vorliegende Büchlein wirklich ein Kleinod. Anthony Doerr vermag mit wenigen Worten so viel auszudrücken - und das auf eine wunderschöne, poetische und bildhafte Weise. „und leisen, raubtierhaften Autos“ (S. 11) „Eine Bodendiele im Wohnzimmer quiekt.“ (S. 11) „Die Uhr unten im Wohnzimmer tickt und tickt und lässt die Nacht verrinnen.“ (S. 13) Diese Aufzählung könnte ich schier endlos fortsetzen. Der Autor bringt uns mit seiner Geschichte aber auch zum Nachdenken, zum Beispiel darüber, was von uns bleibt, wenn unsere Erinnerungen verloren sind. Vieles ist zwischen den Zeilen zu lesen, und man sollte auf keinen Fall hastig lesen, um möglichst viel von dem, was Doerr uns mitteilen möchte, zu erkennen. Ich bin eigentlich kein Freund von so kurzen Erzählungen - ich mag lieber lange, ausführliche Romane. Und so hätte ich mir auch hier zuweilen etwas detailliertere Ausführungen gewünscht. Es gibt so vieles, was wegen der Kürze des Buches nicht zur Sprache kommen konnte, aber doch interessant gewesen wäre im Zusammenhang mit dieser Geschichte. Auch schienen mir nicht alle Handlungsweisen der Protagonisten wahrscheinlich. Bei manchen Szenen hat mich das gestört, weil es für mich so nicht passte, bei anderen Szenen fand ich es in Ordnung. Das ist sicher Ansichtssache und wird von jedem anders empfunden. Neben dem Hauptthema Erinnerungen werden hier auch Themen wie Vergänglichkeit, Arm und Reich, Schwarz und Weiß und noch weitere kurz angerissen. Fazit: Eine wunderbare Erzählung, die mich berührt hat, die mir wahrscheinlich aber aufgrund der Kürze nicht nachhaltig in Erinnerung bleiben wird. Es gäbe einfach noch so viel mehr zu sagen.