Die Eismacher

Roman

Ernest van der Kwast

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Beschreibung


Wenn Liebe auf der Zunge zergeht.

Inmitten der malerischen Dolomiten liegt das Tal der Eismacher. Giuseppe Talamini behauptet gar, die Eiscreme wurde hier erfunden. Und er muss es wissen, schließlich haben sich die Talaminis seit Generationen dieser Handwerkskunst verschrieben. Jedes Jahr im Frühling siedeln sie nach Rotterdam über, wo sie während der Sommermonate ein kleines Eiscafé betreiben. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt: zartschmelzendes Grappasorbet, sanftgrünes Pistazieneis, zimtfarbene Schokolade. Dennoch beschließt der ältere Sohn Giovanni, mit der Familientradition zu brechen, um sein Leben der Literatur zu widmen. Bis ihn eines Tages sein Bruder aufsucht: Luca, der das Eiscafé übernommen hat, ist inzwischen mit Sophia verheiratet, in die beide Brüder einst unsterblich verliebt waren. Und er hat eine ungewöhnliche Bitte …

Ernest van der Kwast wurde 1981 in Bombay geboren und ist halb indischer, halb niederländischer Herkunft. Seine Romane sind internationale Bestseller. In Deutschland erschienen bisher »Fünf Viertelstunden bis zum Meer«, »Die Eismacher« und »Mama Tandoori«. Ernest van der Kwast lebt mit seiner Familie in Rotterdam.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 12.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71597-8
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/3 cm
Gewicht 322 g
Originaltitel De ijsmakers
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Übersetzer Andreas Ecke

Buchhändler-Empfehlungen

Die Poesie des Eismachens

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Seit vielen Generationen wird in der Familie Talamini die Kunst des Eismachens weitergegeben. Zwischen Italien und den Niederlanden pendelnd lernen auch die Söhne Luca und Giovanni die Fertigkeit und denken sich neue Kreationen aus, die sie später herstellen wollen. Doch dann verliebt sich Giovanni nicht nur in die Poesie, sondern auch beide Söhne in die gleiche Frau ...

Wunderbar!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein beeindruckender Familien-Roman! Über Norditalien, die Dolomiten, die Drei Zinnen, das Eis machen, das Pendeln zwischen zwei Welten, über Poesie und Literatur! Wunderbar!

Kundenbewertungen

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Enttäuscht!
von Anuschka aus Kaiserslautern am 05.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es geht leider nicht sehr tief ins Leben der Eismacher, was ich mir erwartet hätte. Mehr um Poesie... und das drum herum! Ich fand es sehr anstrengend und ziemlich langweilig zu lesen. Für mich fehlt der Geschichte „Hand und Fuß“. Würde es nicht weiter empfehlen...

Die Eismacher
von Bärbel Könnecke aus Stolzenau am 03.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen. Mehr über die Geschichte der Eismacher. Es wurde sehr viel über Schriftsteller und Poeten geschrieben. Ich kann das Buch nicht empfehlen.

Die Geschichte des Eises aus der Sicht einer Eismacherfamilie
von Ulrike Frey aus Haltern am See am 04.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Familie Talamini lebt inmitten der malerischen Dolomiten. Der Ururgroßvater des Protagonisten Giovanni ist mit Freunden und Nachbarn 1891 auf die Idee gekommen, aus dem St. Gotthard-Tunnel Schnee und Eis zu ernten. Anschließend haben sie es um eine Trommel gepackt, Salz hinzuzufügen, damit es nicht zu schnell schmilzt. In di... Die Familie Talamini lebt inmitten der malerischen Dolomiten. Der Ururgroßvater des Protagonisten Giovanni ist mit Freunden und Nachbarn 1891 auf die Idee gekommen, aus dem St. Gotthard-Tunnel Schnee und Eis zu ernten. Anschließend haben sie es um eine Trommel gepackt, Salz hinzuzufügen, damit es nicht zu schnell schmilzt. In die Trommel kommt der Brei, der gerührt werden und immer wieder von der kalten Wand abgestreift werden muss. Drehen, drehen, drehen. Die Masse wird mehr und berkommt die richtige Konsistenz, doch man muss aufpassen. Drehen, drehen, drehen, das ist die Melodie, mit der die Familie lebt. Natürlich wussten die Italiener nicht, dass auch auf anderen Flecken unserer Erde die gleichen Versuche mit Erfolg unternommen wurden. Ebenso wurde z.B. die Eistüte wahrscheinlich von einem aus Syrien stammenden Italiener erfunden. Die Familie der Talaminis ist sehr erfolgreich, sie haben auch in Rotterdam ein Eiscafe. Giovanni hat einen jüngeren Bruder Luca, für den er immer da ist. Doch es kommt der Tag, als sich Giovanni dazu entscheidet, für die Literatur zu leben. Er ist sehr erfolgreich, veranstaltet große Poetry Festivals und umgibt sich mit Schriftstellern. Sein Bruder spricht von Stund an kein Wort mehr mit ihm, hat er doch sein Leben der Familientradition vorgezogen und sein jüngerer Bruder muss seinen Platz einnehmen. Allerdings im Privatleben bekommt Luca das schönste Mädchen des Dorfes, in das auch Giovanni verliebt war. Wenn man sich die Geschichte der Talaminis ansieht, so merkt man, dass in jeder Generation das Eismachen mehr als Pflicht gesehen wird. Der Vater von Vater Guiseppe wird erst einmal Abenteurer, nachdem er durch den St. Gotthardttunnel verschwunden ist; Giovannis Vater wäre gerne Erfinder geworden, tja, und er hat die Poesie. Natürlich hat er ständig Kontakt zu seiner Familie, nur sein ehemals bester Freund, sein Bruder Luca, meidet ihn und spricht mehrere Jahre kein Wort mit ihm. Bis auf den Tag, als er eine an ihn herantritt und ihn um etwas Außergewöhnliches bittet. Ernest van der Kwast hat eine wunderbare bildhafte Sprache, ich sehe alles vor mir und kann das Eis schmecken. Wortgewaltig berichtet er über das Leben einer Eismacherfamilie mit all ihren Sorgen und Nöten. Besonders schön finde ich die Zitate der Schriftsteller/Poeten. Das Buch erschien im April 2018 in der Taschenbuchausgabe bei btb und Randomhouse.


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