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Aquila

MP3 Format, Lesung. Ungekürzte Ausgabe


Wenn die eigene Erinnerung trügt



Als Nika an einem Sonntagmorgen ziemlich verkatert in den Badezimmerspiegel schaut, steht dort diese Nachricht. Wer hat sie an den Spiegel geschmiert? Und was hat sie zu bedeuten? Wo sind Nikas Hausschlüssel und ihr Handy? Wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Und warum ist ihr heute überhaupt so schlecht, sie hat doch gestern gar nicht viel getrunken? Erst durch die Morgennachrichten im Fernsehen erfährt Nika, dass heute gar nicht Sonntag ist, sondern Dienstag. Ihr fehlt die Erinnerung an zwei ganze Tage, in denen irgendetwas Schreckliches passiert sein muss. Aber was?

"Mit faszinierender, wunderbarer Sicherheit wechselt Laura Maire die Tonlagen und Stimmungen – oft zwischen zwei Atemzügen, ganz unangestrengt und rätselhaft beiläufig."

(Jury Deutscher Hörbuchpreis 2014)

(1 mp3-CD, Laufzeit: 11h 53)

Portrait
Poznanski, Ursula
Ursula Poznanski, 1968 in Wien geboren, arbeitet als Journalistin für eine Reihe medizinischer Fachzeitschriften. Seit 2003 veröffentlicht sie auch Kinderbücher. Für "Die allerbeste Prinzessin" erhielt sie den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien 2005 und stand auf der Auswahlliste für den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Ihr Cyberthriller "Erebos" wurde von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 ausgezeichnet. Ende 2011 erschien ihr zweiter Jugendroman, der Thriller "Saeculum". Es folgten "Layers" (2015), "Elanus" (2016), "Aquila" (2017) und "Thalamus" (2018).

Maire, Laura
Laura Maire, geboren 1979 in München, absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Bekannt wurde sie durch eine Hauptrolle in der ARD-Vorabendserie "Verdammt verliebt". Sie synchronisierte u. a. Brie Larson in "Raum" (2016 mit einem Oscar ausgezeichnet) und Ashley Greene (als Alice Cullen) in der "Twilight"-Reihe. Daneben war sie immer wieder in "How I Met Your Mother" zu hören. Maire erhielt 2011 den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin. 2014 las sie für den Hörverlag den Thriller "Schattengrund" von Elisabeth Herrmann und erhielt für ihr "virtuoses Sprach-Spiel" noch einmal den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Laura Maire
Anzahl 1
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 18.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783844527056
Genre Kinder- und Jugendbücher
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 713 Minuten
Verkaufsrang 10129
Hörbuch (MP3-CD)
Hörbuch (MP3-CD)
15,39
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Gänsehaut pur bis zur letzten Seite

Francisca Tabea Doller, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Ihr Handy, ihre Schlüssel und ihr Pass sind unauffindbar. Und auch von ihrer Mitbewohnerin Jennifer fehlt jede Spur. Als diese dann plötzlich Tod aufgefunden wird, dreht sich Nika's Leben komplett.... was ist geschehen zwischen Samstagnacht und Dienstagmorgen? Ihre einzige Spur ist ein Zettel in ihrer Hosentasche mit merkwürdigen und schaurigen Anweisungen: Das Blut ist nicht deines. Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist. Halte dich fern von Adler und Einhorn ... Unheimlich packend. Schon nach der ersten Seite konnte ich mich nicht mehr von dem Buch trennen und musste es einfach weiterlesen. Genau wie Nika tappt auch der Leser völlig im Dunkeln und rätselt mit, was wirklich passiert ist. Wer hat Jennifer umgebracht? Was hat Nika damit zu tun? War sie es vielleicht sogar selbst? Wem kann man trauen? Gänsehaut-feeling für jung und alt!

Von der ersten Seite an extrem Spannend

Svenja Wiese, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Die junge Studentin Nika wacht auf und es sind zwei Tage vergangen, sie kann sich an nichts mehr erinnern. Ihre Mitbewohnerin ist spurlos verschwunden und warum ist sie in ihrer eigenen Wohnung eingesperrt, ohne Handy oder Computer? Nika entdeckt kleine, versteckte Botschaften, sie kann nur nicht viel damit anfangen. Was ist ihr widerfahren, sie versucht sich erfolglos daran zu erinnern. Sie versucht dieses Rätsel zu lösen, es ist nur alles andere als einfach. Ein wunderbarer (Jugend-) Psychothriller. Von der ersten Seite an extrem Spannend. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
81 Bewertungen
Übersicht
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2
0

Unvorhersehbar und spannend
von Blaxy87 aus Hannover am 03.01.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Ich schätze, die meisten von uns hatten schonmal einen Hangover. Mit Kopfschmerzen aufwachen, keine Ahnung was in der letzten Nacht passiert ist und reumütig den Alkohol verteufeln. Jedem, der diese Situation kennt, fällt es leicht mit der Protagonistin Nika mitzufühlen, denn genau hier beginnt die Geschichte. Doch eigen... Ich schätze, die meisten von uns hatten schonmal einen Hangover. Mit Kopfschmerzen aufwachen, keine Ahnung was in der letzten Nacht passiert ist und reumütig den Alkohol verteufeln. Jedem, der diese Situation kennt, fällt es leicht mit der Protagonistin Nika mitzufühlen, denn genau hier beginnt die Geschichte. Doch eigentlich hatte Nika doch gar nicht so viel getrunken. Und wie schlimm war der Abschluss wirklich?! Nicht nur, dass weder ihr Handy, noch ihre Schlüssel oder ihr Reisepass unauffindbar sind, auch Nikas Mitbewohnerin Jenny ist anscheinend spurlos verschwunden. Dafür findet sich eine rätselhafte Nachricht am Badezimmerspiegel an. Als die junge Studentin dann auch noch erfährt, dass ihr Blackout nicht nur eine Nacht umfasst, sondern gleich zwei einhalb volle Tage, ist sie höchst alarmiert. Was ist geschehen? Und wer ist dieser Mann, der sie immer wieder verfolgt? Nikas Reise auf der Suche nach Antworten hat es in sich! Die Story hat mich schon am Anfangsszenario gepackt und dafür gesorgt, dass ich mich beklemmend an meine jugendlichen Eskapaden erinnerte. Die Tatsache, das Nika recht allein in einer fremden Stadt, mitten in Italien, zurechtkommen und sich ab einem gewissen Punkt den Behörden gegenüber rechtfertigen muss, hat bei mir nochmal eine Schippe an Thrill draufgelegt. Kann es schlimmer kommen? - Ja, das kann es, wie der Leser (oder in meinem Fall Zuhörer) von Kapitel zu Kapitel feststellen darf. Nachdem ich nun auch schon einige Jugendbücher von der Autorin kennenlernen durfte, ist "Aquila" in meinen Augen nicht nur eines der Stärksten, sondern auch der Erwachsensten. Ein wenig störte mich Nikas Einfältigkeit. Nachdem man einen so schlimmen Absturz hatte, den man sich nicht erklären kann, und dann realisiert, dass wirkliche schlimme Dinge in der Zeit der Hirnabstinenz passiert sind, würde ich keine gefährlichen Alleinunternehmungen mehr veranstalten.. Aber jeder Mensch ist anders, also darf die Protagonistin auch etwas "blöd" sein. Dafür ist die Geschichte im Ganzen wirklich gelungen! - Bis zum Schluss tappte ich im Dunkeln, was genau passiert ist und wie der Zusammenhang zwischen einzelnen Momentaufnahmen besteht. Bravo, Frau Poznanski! Ich war zwar noch nie in Italien, aber "Aquila" hat mir ein sehr stimmiges Bild vor das geistige Auge gezimmert. Siena war ein interessanter Schauplatz und hat mich voll und ganz überzeugt. Ganz besonders möchte ich noch die Sprecherin des Hörbuchs loben. Ich hab mich in den knappen 12 Stunden Laufzeit nicht ein einziges Mal genervt gefühlt. Die Betonungen sitzen allesamt, genau wie die Stimmlage.

Solide Spannung aber nicht überragend.
von Lexa aus Ulm am 24.06.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Ein Blackout. Keine Erinnerungen mehr an die letzten drei Tage. Vor der wunderbaren Kulisse Sienas. Ursula Poznanzki schreibt wie gewohnt mitreißend, spannend und packend. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Mit der Protagonistin Nika begibt man sich auf die nervenaufreibende Spurensuche durch das italienische Siena. Das... Ein Blackout. Keine Erinnerungen mehr an die letzten drei Tage. Vor der wunderbaren Kulisse Sienas. Ursula Poznanzki schreibt wie gewohnt mitreißend, spannend und packend. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Mit der Protagonistin Nika begibt man sich auf die nervenaufreibende Spurensuche durch das italienische Siena. Das Flair dieser wunderschönen Stadt wird gut transportiert und man bekommt Lust nach Italien zu reisen. Man kann das Buch nicht aus der Hand legen, da man erfahren möchte was zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen geschehen ist. Allerdings hat man wenig Zugang zu Nika und den anderen Charakteren. Zwar blättert man vor Spannung, Seite um Seite weiter, dennoch entwickelt sich weder Sympathie noch Antipathie zu den Charakteren. Schade! Denn dass, hätte das Buch noch mal ein Ticken besser gemacht. Spannung ja – aber mitunter schleichen sich kleine Längen ein. Man liest trotzdem weiter, da es so gestaltet ist, dass man unbedingt wissen will wie es weiter geht, dennoch ist es manchmal sehr anstrengend. Auch das Ende, war mitunter ein wenig vorhersehbar und etwas zu konstruiert, kann enttäuschen und man hat eventuell andere Erwartungen. Ein solider, spannender Roman wie man es von der Autorin kennt, dennoch aber nicht ihr Stärkster.

Ein echtes Muss für Poznanski Fans
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 13.01.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Das Buch beginnt damit, dass wir uns mit Nika, der Protagonistin, in einer Wohnung in Siena, Italien, befinden. Sie hat keinerlei Erinnerungen an den vergangenen Abend, sowie die letzten beiden Tage. Dass Dienstag statt Sonntag ist, erfährt sie erst durch die Nachrichten im Fernsehen. Schnell stellt sich heraus, dass Nika in i... Das Buch beginnt damit, dass wir uns mit Nika, der Protagonistin, in einer Wohnung in Siena, Italien, befinden. Sie hat keinerlei Erinnerungen an den vergangenen Abend, sowie die letzten beiden Tage. Dass Dienstag statt Sonntag ist, erfährt sie erst durch die Nachrichten im Fernsehen. Schnell stellt sich heraus, dass Nika in ihrer Wohnung eingeschlossen ist und sie weder Handy, Schlüssel oder Laptopakku finden kann. Allerdings findet sie einige Hinweise darauf, was in den letzten Tagen passiert sein könnte. So entdeckt sie einen von sich selbst verfassten Zettel mit kryptisch verfassten Sätzen, eine verstörende Botschaft auf dem Badezimmerspiegel sowie ein mit Blut durchtränktes T-shirt auf dem Boden. Was hat all das zu bedeuten? Zudem ist ihre Mitbewohnerin Jenny spurlos verschwunden. Steckt sie hinter der ganzen Sache? Schließlich waren sie zusammen am Vortag feiern und Jenny kann schon mal unberechenbar werden. Nachdem Nika, mit Hilfe von Jennys Freund Lennard, die Wohnung verlassen kann, stellt sich heraus, dass die Mitbewohnerin tot in der Kanalisation der Stadt gefunden wurde - und die Polizeit hält Nika für die Mörderin! Wie kann sie nur ihre Unschuld beweisen, wenn sie sich doch an die letzten beiden Tage nicht erinnern kann? Nika sucht verzweifelt nach Antworten auf die unzähligen Fragen, welche sie sich stellt. Was ist mit Jenny passiert? Wo sind ihre persönlichen Gegenstände? Warum kann sie sich nicht erinnern? Und vor allem - was soll sie jetzt bloß tun? Mit Hilfe des Zettels, den sie in ihrer Hosentasche findet, kann sie sich Schritt für Schritt vorwärst arbeiten. Sie weiß zwar nicht, was die Sätze zu bedeuten haben, findet es aber im Laufe der Zeit mit sehr merkwürdigen Methoden heraus. Während die Italiensiche Polizei überzeugt von Nikas Schuld an Jennys Tod ist, kann sie sich absolut nicht vorstellen die Mörderin zu sein. Keiner weiß was tatsächlich in den Bottini - der Kanalisation Sienas - geschehen ist. Weder Lennard, noch Stefano - ein junger Italiener, den Nika im Laufe des Buches sehr gut kennen lernt - noch die Polizei. Dann taucht auch noch immer wieder der „Skorpionmann“ auf - ein Fremder mit einer Skorpion-Tätowierung auf dem Arm -, der Nika zu verfolgen scheint. Als am Tatort Nikas Reisepass gefunden wird, nur wenige Meter von der Leiche entfernt, stehen ihre Chancen richtig schlecht noch heil aus dieser Sache heraus zu kommen. Nach und nach kommen Fetzen der Erinnerung zurück, leider aber zusammenhanglos und alles andere als sinnvoll. Gemeinsam mit Stefano macht sie sich auf die Suche nach ihrer Erinnerung der vergangenen Tage. Woran sie sich erinnert ist schrecklich, hat sich doch plötzlich Bilder von den Bottini vor Augen, wie sie über ihrer Freundin steht und lacht.... Die ganze Geschichte ist sehr verworren und verschlüsselt, sodass nicht nur Nika, sondern auch der Leser selbst sich die ganze Zeit fragt, wer denn nun Jenny ermordet hat und warum Nika sich nicht erinnern kann. Und was hat der geheimnisvolle „Skorpionmann“ mit dem Mordfall zu tun? Am Ende kehren durch gewisse emotionale Impulse, wie Bilder oder Töne und Gerüche, Nikas Erinnerungen wieder auf und bringen Licht in das Ganze. Es stellt sich heraus, dass Jennys Tod ein sehr merkwürdiger Unfall war und ihr Blut nicht an Nikas Händen klebt, sie aber nicht unwesentlich dazu beigetragen hat, dass die Dinge und Ereignisse sich so entwickelt haben. Der Leser tappt das gesamt Buch über genauso im Dunkeln wie die Protagonisn, was mir sehr gut gefällt. Diese Spannung, welche von Anfang an gegeben ist, zieht sich durch die gesamten 425 Seiten. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und muss Ursula Poznanski mein Kompliment aussprechen. Das ist eins der besten Bücher dieser Autorin, welches ich lesen durfte. Es ist spannend, mitreisend und überaus interessant. Für Poznanski Fans ein klares MUSS im Bücherregal!