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Die Vergessenen

MP3 Format, Lesung. Gekürzte Ausgabe

(87)
Das Böse verjährt nieManolis Lefteris erhält 2013 den Auftrag, geheimnisvolle Akten in seinen Besitz zu bringen. Er ahnt nicht, dass er im Begriff ist, ein Verbrechen aufzudecken, das weit in der Vergangenheit liegt. Die Spur führt ihn zu Kathrin Mändler, die sich, als sie 1944 eine Stelle als Krankenschwester annimmt, zum ersten Mal in ihrem Leben nützlich fühlt. Als sie dem charismatischen Arzt Karl Landmann begegnet, merkt sie zu spät, worin seine Arbeit besteht und dass diese das Leben vieler Menschen bedroht - auch ihr eigenes.Gelesen von Thomas M. Meinhardt.(1 mp3-CD, Laufzeit: 10h 7)
Portrait
Der Schauspieler Thomas M. Meinhardt ist gleichermaßen aus Fernseh- und Hörbuchproduktionen bekannt. Er hat bereits in mehreren TV-Serien wie beispielsweise "Tatort", "SOKO 5113" oder "Polizeiruf 110" mitgewirkt. Er spielte an zahlreichen renommierten Bühnen – vornehmlich am Münchner Metropoltheater in Erfolgsstücken wie "Tannöd" und "Unter dem Milchwald". Für den Hörverlag las er u. a. "Jimi Hendrix – Starting at Zero", Elisabeth Herrmanns "Versunkene Gräber", Erik Axl Sunds "Victoria-Bergman"-Trilogie und "Die Vergessenene" von Ellen Sandberg.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-CD
Sprecher Thomas M. Meinhardt
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 12.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783844527186
Genre Krimi/Thriller
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 607 Minuten
Hörbuch (MP3-CD)
11,89
bisher 13,99

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Buchhändler-Empfehlungen

„Die Vergessenen“

Anna Wuillemet, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Eine bewegende Geschichte über eine Krankenschwester aus dem zweiten Weltkrieg, die ihr Leben für hilflose Kinder einsetzt. Es wird aus der heutigen Zeit sowie aus der Vergangenheit erzählt. Spannende und zum Nachdenken anregende Story. Eine bewegende Geschichte über eine Krankenschwester aus dem zweiten Weltkrieg, die ihr Leben für hilflose Kinder einsetzt. Es wird aus der heutigen Zeit sowie aus der Vergangenheit erzählt. Spannende und zum Nachdenken anregende Story.

„Nichts ist je vergessen...“

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Die Journalistin Inge stößt auf eine Geschichte aus der Zeit des 2.Weltkriegs.Doch welche Rolle spielt ihre Tante im Zusammenhang mit Euthanasiearzt Landmann?
Ist es möglich, dass dieser Arzt es geschafft hat, sich eine neue Identität zu verschaffen und ein bis heute unbehelligtes Leben zu führen?
Auf der Suche nach der Wahrheit bringt sich Inge selbst in Gefahr - aber da scheint es auch jemanden zu geben, der sie bei ihrer Suche heimlich unterstützt...
Die Journalistin Inge stößt auf eine Geschichte aus der Zeit des 2.Weltkriegs.Doch welche Rolle spielt ihre Tante im Zusammenhang mit Euthanasiearzt Landmann?
Ist es möglich, dass dieser Arzt es geschafft hat, sich eine neue Identität zu verschaffen und ein bis heute unbehelligtes Leben zu führen?
Auf der Suche nach der Wahrheit bringt sich Inge selbst in Gefahr - aber da scheint es auch jemanden zu geben, der sie bei ihrer Suche heimlich unterstützt...

„ Brisanter Roman“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Brisanter Roman. Vera, Journalistin aus München, muss erkennen, das ihre Tante dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit hütet. Vera versucht das Rätsel zu lösen und ist sich plötzlich ihres Lebens nicht mehr sicher. Hilfe kommt von ungeahnter Seite. Die zweite Ebene des Romans beschreibt die Euthanasie-Anstalten der Nazis, dass es einem beim Lesen kalt den Rücken runterläuft und macht deutlich, das alte Nazi- Seilschaften Generationen überdauern können. Ein sehr bewegendes Leseerlebnis. Brisanter Roman. Vera, Journalistin aus München, muss erkennen, das ihre Tante dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit hütet. Vera versucht das Rätsel zu lösen und ist sich plötzlich ihres Lebens nicht mehr sicher. Hilfe kommt von ungeahnter Seite. Die zweite Ebene des Romans beschreibt die Euthanasie-Anstalten der Nazis, dass es einem beim Lesen kalt den Rücken runterläuft und macht deutlich, das alte Nazi- Seilschaften Generationen überdauern können. Ein sehr bewegendes Leseerlebnis.

„Erschütternd und spannend zugleich! “

Anika Meinhardt, Thalia-Buchhandlung Einbeck

Zwei Personen sind auf der Suche nach einem Dossier, dessen Inhalt sie beide nicht kennen. Als sich jedoch herausstellt, dass das Dossier brisante Augenzeugenberichte zu Euthanasiemorden in einer bayrischen "Heilanstalt" zu NS-Zeiten enthält, nimmt die Geschichte eine haarsträubende Wendung. "Die Vergessenen" hat mich vollends überzeugt. Dieser Thriller hat einen unglaublichen Spannungsbogen und lässt den Leser gleichzeitig erschüttert über das Grauen in der NS-Zeit zurück. Absolut empfehlenswert! Zwei Personen sind auf der Suche nach einem Dossier, dessen Inhalt sie beide nicht kennen. Als sich jedoch herausstellt, dass das Dossier brisante Augenzeugenberichte zu Euthanasiemorden in einer bayrischen "Heilanstalt" zu NS-Zeiten enthält, nimmt die Geschichte eine haarsträubende Wendung. "Die Vergessenen" hat mich vollends überzeugt. Dieser Thriller hat einen unglaublichen Spannungsbogen und lässt den Leser gleichzeitig erschüttert über das Grauen in der NS-Zeit zurück. Absolut empfehlenswert!

„Wenn Ärzte zu Mördern werden...“

Jutta Janßen, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ellen Sandberg ist das Pseudonym von Inge Löhning.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt.
Die eine spielt im Jahr 1944 in der Heil- und Pflegeanstalt Winkelberg, die zweite Ebene spielt 2013 in München.
Es handelt sich bei dem Buch nicht um einen typischen Krimi, sondern es ist gleichzeitig auch eine spannende
Familiengeschichte.
Absolut lesenswert!
Ellen Sandberg ist das Pseudonym von Inge Löhning.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt.
Die eine spielt im Jahr 1944 in der Heil- und Pflegeanstalt Winkelberg, die zweite Ebene spielt 2013 in München.
Es handelt sich bei dem Buch nicht um einen typischen Krimi, sondern es ist gleichzeitig auch eine spannende
Familiengeschichte.
Absolut lesenswert!

„Nichts ist je vergessen!“

Janina Bangert, Thalia-Buchhandlung Hanau

Ein Roman zwischen Fiktion und den wahren schrecklichen Ereignissen während des 2. Weltkriegs.
Manolis Lefteris, ein Mann für Problemlösungen der besonderen Art, bekommt den Auftrag ein bestimmtes Dossier ausfindig zu machen. Dieses Dossiert entpuppt sich jedoch als Beweisstück gegen einen noch lebenden ehemaligen Euthanasiearzt, und Manolis, dessen Vorfahren während des Krieges von deutschen Wehrmachtssoldaten ermordet wurde, sieht endlich eine Chance auf Gerechtigkeit.
Dieses Buch hat mich so gefesselt und gleichzeitig zutiefst berührt und schockiert! Unbedingt lesen und nicht vergessen!
Ein Roman zwischen Fiktion und den wahren schrecklichen Ereignissen während des 2. Weltkriegs.
Manolis Lefteris, ein Mann für Problemlösungen der besonderen Art, bekommt den Auftrag ein bestimmtes Dossier ausfindig zu machen. Dieses Dossiert entpuppt sich jedoch als Beweisstück gegen einen noch lebenden ehemaligen Euthanasiearzt, und Manolis, dessen Vorfahren während des Krieges von deutschen Wehrmachtssoldaten ermordet wurde, sieht endlich eine Chance auf Gerechtigkeit.
Dieses Buch hat mich so gefesselt und gleichzeitig zutiefst berührt und schockiert! Unbedingt lesen und nicht vergessen!

„Gerechtigkeit ?“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Drei verschiedene Handlungsstränge verwebt die versierte Krimi-Autorin(Sandberg ist das Pseudonym Inge Löhnigs) hier flüssig lesbar in einander.
Die Reporterin Vera Mändler findet ein altes, unbekanntes Foto ihrer Tante Kathrin aus NS-Zeiten.
Ein smarter "Problemlöser" und gelegentlicher Auftragskiller namens Manolis Lefteris soll belastende Dokumente be/entsorgen.
Und dann gibt es noch Einschübe aus der Vergangenheit: 1944 in einer sogenannten Pflege-und Heilanstalt ,wo die Tante Vera Mädlers als junge Krankenschwester arbeitet, die dokumentiert, aber später nicht offenlegt, mit welchen Machenschaften Menschen dort zum Wohle des Volkes "entsorgt" werden!
Um an diese Dokumente zu gelangen - bevor Vera sie findet - muss Manolis immer tiefer in die braune Vergangenheit tauchen und gerät dabei (mit der NS-Vergangenheit seiner griechischen Familie), langsam an die eigenen Grenzen...
Der gut recherchierte Roman mit kriminalistischer Attitüde berührt, liest sich gut und hinterlässt den Leser im Zwiespalt - wie hätte er gehandelt (damals und heute..)?!
Drei verschiedene Handlungsstränge verwebt die versierte Krimi-Autorin(Sandberg ist das Pseudonym Inge Löhnigs) hier flüssig lesbar in einander.
Die Reporterin Vera Mändler findet ein altes, unbekanntes Foto ihrer Tante Kathrin aus NS-Zeiten.
Ein smarter "Problemlöser" und gelegentlicher Auftragskiller namens Manolis Lefteris soll belastende Dokumente be/entsorgen.
Und dann gibt es noch Einschübe aus der Vergangenheit: 1944 in einer sogenannten Pflege-und Heilanstalt ,wo die Tante Vera Mädlers als junge Krankenschwester arbeitet, die dokumentiert, aber später nicht offenlegt, mit welchen Machenschaften Menschen dort zum Wohle des Volkes "entsorgt" werden!
Um an diese Dokumente zu gelangen - bevor Vera sie findet - muss Manolis immer tiefer in die braune Vergangenheit tauchen und gerät dabei (mit der NS-Vergangenheit seiner griechischen Familie), langsam an die eigenen Grenzen...
Der gut recherchierte Roman mit kriminalistischer Attitüde berührt, liest sich gut und hinterlässt den Leser im Zwiespalt - wie hätte er gehandelt (damals und heute..)?!

„Einfach grandios! “

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wie ich zu dieser Lektüre gekommen bin, ist wieder sehr witzig. Wir haben das Buch in den Laden bekommen. Das Cover fand ich nicht uninteressant. Die Autorin sagte mir nichts. Aber irgendwie habe ich sie nach Skandinavien eingeordnet. Und der Klappentext? Nicht schlecht, aber auch nicht so, dass ich gleich danach gegriffen hätte. Doch dann hat eine Freundin auf Facebook geschrieben, dass sie in München Karten für eine Lesung der Autorin hätte. Und die Autorin heißt bei Facebook nicht nur Ellen Sandberg, sondern auch Inge Löhnig! Und das hat mich doch nun so neugierig gemacht, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte.

Ellen Sandberg erzählt eigentlich mehrere Geschichten in einem Buch. Da ist zum einen die Geschichte von Manolis Lefteris. Manolis ist ein Halbgrieche. Schon früh hat er von seinem griechischen Vater dessen Geschichte gehört, die er während des 2. Weltkrieges mit der deutschen Wehrmacht erlebt hat. Durch diese Geschichte und dem, was daraus geworden ist, hat Manolis für immer den Glauben an die Gerechtigkeit verloren. Vordergründig ist er Besitzer eines Autohauses, doch eigentlich ist er etwas ganz anderes. Und so kommt er zu der Aufgabe, die im Klappentext beschrieben wird.

Eine andere Geschichte ist die der Journalistin Vera, die gerade für eine Frauenzeitschrift arbeitet, aber gerne wieder in den politischen Journalismus zurückmöchte. Sie hat gerade großen Stress mit ihrem Cousin Chris, der auf die schiefe Bahn geraten ist und nun dringend viel Geld benötigt, weil er sich mit den falschen Leuten eingelassen hat. Zudem muss Vera auch noch erfahren, dass ihre geliebte Tante Kathrin während eines Besuchs von Chris einen Schlaganfall erlitten hat. Sie liegt ohne Bewusstsein im Krankenhaus. Und die Wohnung ihrer Tante ist verwüstet. Anscheinend hat Veras Cousin etwas gesucht. Doch was weiß Vera nicht, denn plötzlich ist Chris spurlos verschwunden. Während Vera versucht, die Wohnung wieder in Ordnung zu bringen, fällt ihr ein Foto in einem Fotoalbum auf. Es zeigt ihre Tante als blutjunge Krankenschwester in einem Krankenhaus, von dem ihre Tante nie gesprochen hat. Sie wird stutzig, da dieses Krankenhaus eine unrühmliche Vergangenheit hat. Dieses Bild lässt sie nicht wieder los. Ihre Instinkte als Journalistin sind geweckt und sie beginnt zu recherchieren.

Und dann gibt es natürlich noch die Geschichte von Kathrin, die im Klappentext erwähnt wird. Diese Geschichte wird immer einmal wieder eingeschoben. Es sind Erinnerungen, die Kathrin während ihrer Bewusstlosigkeit durch den Kopf gehen.

Dieses Buch liest sich ausgesprochen spannend! Ich war von Anfang an gefesselt und konnte nicht aufhören. Allerdings dauerte es einige Zeit, bevor ich wirklich verstanden habe, um was es geht, und wie die drei Handlungsstränge zusammengehören. Denn gerade der Teil, in dem Kathrin sich zurückerinnert, beginnt erst im 8. Kapitel. Solange habe ich mich tatsächlich gefragt, ob ich wirklich das richtige Buch zu dem Klappentext lese. Doch dann nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf. Und die Geschichte hat es in sich. Sie beschäftigt sich mit zwei wirklich dunklen Kapiteln unserer Vergangenheit. Und sie beschäftigt sich auch mit den Schwierigkeiten, mit denen die Justiz zu kämpfen hat – erschütternd und schrecklich.

Mich wird dieses Buch noch einige Zeit beschäftigen, denn durch die Geschichte gehen mir einige Fragen durch den Kopf. Wenn Recht gesprochen wird, ist es nicht immer gerecht. Wenn man dann der Gerechtigkeit auf die Sprünge helfen würde, steht man dann auf der gleichen Stufe wie der Verbrecher? Wie geht man damit um, wenn man heute Menschen beurteilen soll, deren Taten der damals gültigen Rechtsprechung folgten? Damals haben sie kein Unrecht begangen. Wer entscheidet, was Recht und was Unrecht ist? Und gibt es heute tatsächlich noch immer Menschen in hohen Ämtern, die schon im 3. Reich solche Ämter innehatten?

Dieses Buch ist gleichermaßen für Krimileser(innen) und Leserinnen von Romanen, die sich mit dem 3. Reich beschäftigen interessant. Ich musste bei der Lektüre speziell an die Bücher von Melanie Metzenthin „Im Lautlosen“ und Charlotte Roth „Bis wieder ein Tag erwacht“ denken.


Wie ich zu dieser Lektüre gekommen bin, ist wieder sehr witzig. Wir haben das Buch in den Laden bekommen. Das Cover fand ich nicht uninteressant. Die Autorin sagte mir nichts. Aber irgendwie habe ich sie nach Skandinavien eingeordnet. Und der Klappentext? Nicht schlecht, aber auch nicht so, dass ich gleich danach gegriffen hätte. Doch dann hat eine Freundin auf Facebook geschrieben, dass sie in München Karten für eine Lesung der Autorin hätte. Und die Autorin heißt bei Facebook nicht nur Ellen Sandberg, sondern auch Inge Löhnig! Und das hat mich doch nun so neugierig gemacht, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte.

Ellen Sandberg erzählt eigentlich mehrere Geschichten in einem Buch. Da ist zum einen die Geschichte von Manolis Lefteris. Manolis ist ein Halbgrieche. Schon früh hat er von seinem griechischen Vater dessen Geschichte gehört, die er während des 2. Weltkrieges mit der deutschen Wehrmacht erlebt hat. Durch diese Geschichte und dem, was daraus geworden ist, hat Manolis für immer den Glauben an die Gerechtigkeit verloren. Vordergründig ist er Besitzer eines Autohauses, doch eigentlich ist er etwas ganz anderes. Und so kommt er zu der Aufgabe, die im Klappentext beschrieben wird.

Eine andere Geschichte ist die der Journalistin Vera, die gerade für eine Frauenzeitschrift arbeitet, aber gerne wieder in den politischen Journalismus zurückmöchte. Sie hat gerade großen Stress mit ihrem Cousin Chris, der auf die schiefe Bahn geraten ist und nun dringend viel Geld benötigt, weil er sich mit den falschen Leuten eingelassen hat. Zudem muss Vera auch noch erfahren, dass ihre geliebte Tante Kathrin während eines Besuchs von Chris einen Schlaganfall erlitten hat. Sie liegt ohne Bewusstsein im Krankenhaus. Und die Wohnung ihrer Tante ist verwüstet. Anscheinend hat Veras Cousin etwas gesucht. Doch was weiß Vera nicht, denn plötzlich ist Chris spurlos verschwunden. Während Vera versucht, die Wohnung wieder in Ordnung zu bringen, fällt ihr ein Foto in einem Fotoalbum auf. Es zeigt ihre Tante als blutjunge Krankenschwester in einem Krankenhaus, von dem ihre Tante nie gesprochen hat. Sie wird stutzig, da dieses Krankenhaus eine unrühmliche Vergangenheit hat. Dieses Bild lässt sie nicht wieder los. Ihre Instinkte als Journalistin sind geweckt und sie beginnt zu recherchieren.

Und dann gibt es natürlich noch die Geschichte von Kathrin, die im Klappentext erwähnt wird. Diese Geschichte wird immer einmal wieder eingeschoben. Es sind Erinnerungen, die Kathrin während ihrer Bewusstlosigkeit durch den Kopf gehen.

Dieses Buch liest sich ausgesprochen spannend! Ich war von Anfang an gefesselt und konnte nicht aufhören. Allerdings dauerte es einige Zeit, bevor ich wirklich verstanden habe, um was es geht, und wie die drei Handlungsstränge zusammengehören. Denn gerade der Teil, in dem Kathrin sich zurückerinnert, beginnt erst im 8. Kapitel. Solange habe ich mich tatsächlich gefragt, ob ich wirklich das richtige Buch zu dem Klappentext lese. Doch dann nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf. Und die Geschichte hat es in sich. Sie beschäftigt sich mit zwei wirklich dunklen Kapiteln unserer Vergangenheit. Und sie beschäftigt sich auch mit den Schwierigkeiten, mit denen die Justiz zu kämpfen hat – erschütternd und schrecklich.

Mich wird dieses Buch noch einige Zeit beschäftigen, denn durch die Geschichte gehen mir einige Fragen durch den Kopf. Wenn Recht gesprochen wird, ist es nicht immer gerecht. Wenn man dann der Gerechtigkeit auf die Sprünge helfen würde, steht man dann auf der gleichen Stufe wie der Verbrecher? Wie geht man damit um, wenn man heute Menschen beurteilen soll, deren Taten der damals gültigen Rechtsprechung folgten? Damals haben sie kein Unrecht begangen. Wer entscheidet, was Recht und was Unrecht ist? Und gibt es heute tatsächlich noch immer Menschen in hohen Ämtern, die schon im 3. Reich solche Ämter innehatten?

Dieses Buch ist gleichermaßen für Krimileser(innen) und Leserinnen von Romanen, die sich mit dem 3. Reich beschäftigen interessant. Ich musste bei der Lektüre speziell an die Bücher von Melanie Metzenthin „Im Lautlosen“ und Charlotte Roth „Bis wieder ein Tag erwacht“ denken.


„„Wer wird mahnen, wenn die letzten Überlebenden des Holocaust sterben? - Wir!““

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Dieser Roman geht unter die Haut und liest sich wie ein Krimi.
Erzählt wird auf zwei Zeitebenen:
1944 – die junge Krankenschwester Kathrin Mändler arbeitet in der Heil- und Pflegeanstalt Winkelberg und bemerkt erst spät, was um sie herum geschieht. Ellen Sandberg gelingt es sehr gut, die Zerrissenheit und Ohnmacht derer, die sich gegen das Nazi-Regime stellten, darzulegen. Sie verdeutlicht den damals herrschenden Zeitgeist und zeigt mit welchem Blick man auf psychisch Kranke und geistig Behinderte schaute - erschreckend schockierend.
München, 2013 – die Jagd auf Dossiers und Akten führen in Kathrins düstere Vergangenheit und es stellt sich die Frage, wer heute noch Schaden nehmen könnte, würden die Akten öffentlich. Eine beispiellose und intensive Suche, die Manolis Lefteris, den Mann für besondere Aufträge genauso an seine Grenzen bringt wie Kathrins Nichte Vera. Die einzige Zeitzeugin, die Licht ins Dunkel bringen könnte, liegt im Koma. Wird sie daraus erwachen und ihre Geschichte erzählen?
Der Roman setzt den Opfern der Euthanasie ein Denkmal und lässt das Schicksal der 'Vergessenen' lebendig werden. Er fordert uns auf, alles daran zusetzen, um die grausamen Morde auch heute noch lückenlos aufzuklären. Denn wer wird mahnen, wenn die Letzten dieser Generation aussterben?

Wer das Thema vertiefen möchte, kann sich dazu die ausdrucksstarken Portraitfotos des Fotografen Luigi Toscano ansehen, die er im Rahmen seines Projekts „Gegen das Vergessen“ zusammengestellt hat und Überlebenden des Holocaust - vielleicht zum letzten Mal - Gelegenheit gibt, uns ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen.
Dieser Roman geht unter die Haut und liest sich wie ein Krimi.
Erzählt wird auf zwei Zeitebenen:
1944 – die junge Krankenschwester Kathrin Mändler arbeitet in der Heil- und Pflegeanstalt Winkelberg und bemerkt erst spät, was um sie herum geschieht. Ellen Sandberg gelingt es sehr gut, die Zerrissenheit und Ohnmacht derer, die sich gegen das Nazi-Regime stellten, darzulegen. Sie verdeutlicht den damals herrschenden Zeitgeist und zeigt mit welchem Blick man auf psychisch Kranke und geistig Behinderte schaute - erschreckend schockierend.
München, 2013 – die Jagd auf Dossiers und Akten führen in Kathrins düstere Vergangenheit und es stellt sich die Frage, wer heute noch Schaden nehmen könnte, würden die Akten öffentlich. Eine beispiellose und intensive Suche, die Manolis Lefteris, den Mann für besondere Aufträge genauso an seine Grenzen bringt wie Kathrins Nichte Vera. Die einzige Zeitzeugin, die Licht ins Dunkel bringen könnte, liegt im Koma. Wird sie daraus erwachen und ihre Geschichte erzählen?
Der Roman setzt den Opfern der Euthanasie ein Denkmal und lässt das Schicksal der 'Vergessenen' lebendig werden. Er fordert uns auf, alles daran zusetzen, um die grausamen Morde auch heute noch lückenlos aufzuklären. Denn wer wird mahnen, wenn die Letzten dieser Generation aussterben?

Wer das Thema vertiefen möchte, kann sich dazu die ausdrucksstarken Portraitfotos des Fotografen Luigi Toscano ansehen, die er im Rahmen seines Projekts „Gegen das Vergessen“ zusammengestellt hat und Überlebenden des Holocaust - vielleicht zum letzten Mal - Gelegenheit gibt, uns ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen.

„Manche Verbrechen...“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

... werfen einen langen Schatten, deren zerstörerische Wirkung noch Jahrzehnte nachwirkt.
Der vermeintliche Routineauftrag, einige alte Dokumente zu beschaffen, führt einen Privatermittler und eine Journalistin in eine Klinik mit dunkler Vergangenheit und bringt sie in tödliche Gefahr, denn es gibt noch immer Menschen, die um jeden Preis verhindern müssen, dass ihre Taten im Dritten Reich ans Tageslicht kommen.
Hochspannender und vielschichtiger Krimi, der geschickt zwei Zeitebenen miteinander verknüpft und eine ebenso abgründige wie berührende Geschichte erzählt.
... werfen einen langen Schatten, deren zerstörerische Wirkung noch Jahrzehnte nachwirkt.
Der vermeintliche Routineauftrag, einige alte Dokumente zu beschaffen, führt einen Privatermittler und eine Journalistin in eine Klinik mit dunkler Vergangenheit und bringt sie in tödliche Gefahr, denn es gibt noch immer Menschen, die um jeden Preis verhindern müssen, dass ihre Taten im Dritten Reich ans Tageslicht kommen.
Hochspannender und vielschichtiger Krimi, der geschickt zwei Zeitebenen miteinander verknüpft und eine ebenso abgründige wie berührende Geschichte erzählt.

„Gegen das Vergessen“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Als begeisterte Leserin der Kommissar Dühnfort-Krimireihe von Inge Löhnig war ich gespannt auf ihr neustes Werk, veröffentlich unter dem Pseudonym Ellen Sandberg. Kein Krimi diesmal, aber eine spannende Geschichte, die ungesühnte Verbrechen der NS Zeit zum Thema hat. Die damaligen Ereignisse wurden von der Autorin sehr gut recherchiert und anschließend nah an den historischen Fakten erzählt. Ein höchst lesenswerter Roman vor historischen Hintergründen! Als begeisterte Leserin der Kommissar Dühnfort-Krimireihe von Inge Löhnig war ich gespannt auf ihr neustes Werk, veröffentlich unter dem Pseudonym Ellen Sandberg. Kein Krimi diesmal, aber eine spannende Geschichte, die ungesühnte Verbrechen der NS Zeit zum Thema hat. Die damaligen Ereignisse wurden von der Autorin sehr gut recherchiert und anschließend nah an den historischen Fakten erzählt. Ein höchst lesenswerter Roman vor historischen Hintergründen!

„Drückende Vergangenheit“

Elvira Sperling, Thalia-Buchhandlung Bautzen

Ellen Sandberg, die eigentlich Inge Löhnig heißt und Ermittler-Krimis schreibt, hat für diesen Roman das Genre gewechselt. Und es hat sich gelohnt!
Die "Vergessenen" ist sowohl spannend als auch sehr berührend geschrieben. Die Autorin hat lange die geschichtlichen Hintergründe recherchiert und auch die authentischen Orte besucht. Der Roman spielt auf 2 Zeitebenen.
Gegenwart: Manolis ist ein Mann für besondere Aufträge. Er soll Akten aufspüren, die sich im Besitz einer alten Dame befinden.
Vera ist Journalistin und die Nichte der alten Dame. Als ihre Tante einen Schlaganfall hat, sucht Vera in der Wohnung Sachen fürs Krankenhaus. Dabei stößt sie auf ein Bild, das ihre Tante 1944 als Krankenschwester vor einer berüchtigten Heilanstalt zeigt. Doch davon hat ihre Tante nie etwas erzählt.
Vergangenheit: Kathrin hat eine Arbeit in der Heilanstalt Winkelberg bekommen. Dort begegnet sie dem faszinierenden Dr. Landmann. Lange ahnt sie nicht, das er für die Insassen und auch für sie eine große Gefahr darstellt.
Ellen Sandberg hat Vergangenheit und Gegenwart sehr gut miteinander verknüpft. Die Personen und ihre Handlungen sind sehr glaubwürdig. Ein Roman, der zeigt, wie viel Macht die Vergangenheit auch nach vielen Jahren noch hat.
Ellen Sandberg, die eigentlich Inge Löhnig heißt und Ermittler-Krimis schreibt, hat für diesen Roman das Genre gewechselt. Und es hat sich gelohnt!
Die "Vergessenen" ist sowohl spannend als auch sehr berührend geschrieben. Die Autorin hat lange die geschichtlichen Hintergründe recherchiert und auch die authentischen Orte besucht. Der Roman spielt auf 2 Zeitebenen.
Gegenwart: Manolis ist ein Mann für besondere Aufträge. Er soll Akten aufspüren, die sich im Besitz einer alten Dame befinden.
Vera ist Journalistin und die Nichte der alten Dame. Als ihre Tante einen Schlaganfall hat, sucht Vera in der Wohnung Sachen fürs Krankenhaus. Dabei stößt sie auf ein Bild, das ihre Tante 1944 als Krankenschwester vor einer berüchtigten Heilanstalt zeigt. Doch davon hat ihre Tante nie etwas erzählt.
Vergangenheit: Kathrin hat eine Arbeit in der Heilanstalt Winkelberg bekommen. Dort begegnet sie dem faszinierenden Dr. Landmann. Lange ahnt sie nicht, das er für die Insassen und auch für sie eine große Gefahr darstellt.
Ellen Sandberg hat Vergangenheit und Gegenwart sehr gut miteinander verknüpft. Die Personen und ihre Handlungen sind sehr glaubwürdig. Ein Roman, der zeigt, wie viel Macht die Vergangenheit auch nach vielen Jahren noch hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
87 Bewertungen
Übersicht
73
13
1
0
0

Fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus Burg am 06.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Am Anfang war es schwierig in den Inhalt hinein zu kommen, aber dann war das Buch absolut fesselnd. Ein Thema welches nie vergessen werden darf. Sehr zu empfehlen!

Hat mich leider nicht überzeugt
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Für mich war dieser Roman leider etwas enttäuschend. Bei Lovelybooks wurde er als Kriminalroman betitelt, dabei war für mich leider keine Spannung da. Die Charaktere haben mir super gefallen und der Schreibstil hat mich auch echt überzeugt, aber die Handlung an sich leider einfach nicht. Man wurde von Beginn... Für mich war dieser Roman leider etwas enttäuschend. Bei Lovelybooks wurde er als Kriminalroman betitelt, dabei war für mich leider keine Spannung da. Die Charaktere haben mir super gefallen und der Schreibstil hat mich auch echt überzeugt, aber die Handlung an sich leider einfach nicht. Man wurde von Beginn an zu sehr in die Handlungsstränge hineingeworfen, sodass man die ersten knapp 100 Seiten nicht wirklich im Bilde war, worum es eigentlich geht. Allgemein war für meinen Geschmack einfach zu viel drumherum Gerede, darum gibt es von mir nur 3 / 5 Sternen.

Kann man das wirklich vergessen?? Darf man es vergessen??
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Vera Mändler, Journalistin bei einer Frauenzeitschrift ist schon lange unzufrieden mit diesem Job. Sie möchte wieder zu einer anspruchsvolleren Zeitschrift wechseln. Wiederwillig macht sich auf die Suche nach ihrem verschwundenen Neffen Chris und findet ein spannendes Thema für einen Wechsel. Beim Aufräumen der Wohnung ihrer Tante Kathrin, die einen Schlaganfall... Vera Mändler, Journalistin bei einer Frauenzeitschrift ist schon lange unzufrieden mit diesem Job. Sie möchte wieder zu einer anspruchsvolleren Zeitschrift wechseln. Wiederwillig macht sich auf die Suche nach ihrem verschwundenen Neffen Chris und findet ein spannendes Thema für einen Wechsel. Beim Aufräumen der Wohnung ihrer Tante Kathrin, die einen Schlaganfall erlitten hatte, findet sie Hinweise auf die Tätigkeit ihrer Tante als Pflegekraft in einer Heil- und Pflegeanstalt in der Zeit des Dritten Reiches. Das Buch führt uns weit in die Vorgänge damals, zeigt den Umgang mit geistig Kranken und wie die Täter auch heute sich vor ihrer Verantwortung drücken. Immer wieder begegnet ihr dabei ein Unbekannter, der sein ganz eigenes Interesse an dem Ganzen hat und ein undurchschaubares Spiel spielt Sehr spannend und interessant.