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Biertrinker sind verdächtig

Pfalz-Krimi

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Detlev Menke, Frauenliebling und einziger Sohn eines großen Weingutes, hält nicht viel von regelmäßiger Arbeit. Er lebt vom Geld, das Mutter und Schwester erwirtschaften, ohne darüber weiter nachzudenken. Erst als ihm der Geldhahn zugedreht wird, und sich seine Freundin Michelle von ihm trennt, ist er gezwungen, etwas zu unternehmen. Am wenigsten Arbeit, dafür viel Spannung verspricht er sich vom Beruf eines privaten Ermittlers. Er wird also Detektiv, und gleich sein allererster Auftrag macht ihn zum Tatverdächtigen in einem spektakulären Mordfall. Die Frau, mit der er verabredet
war, um kompromittierende Fotos für deren Ehemann zu machen, liegt erdrosselt und splitternackt im Hotelbett, und seine Ex-Freundin Michelle wurde entführt ...
Portrait
Angelika Godau wurde zufällig, wie sie betont, in Bayern geboren, verbrachte aber die ersten zehn Lebensjahre im schönen Detmold. Schon ganz früh entdeckte sie ihr Talent, sich schriftlich auszudrücken. Bereits im jungen Alter von neun Jahren wurde ihr erster Artikel über eine Zirkusprinzessin in der Zeitung veröffentlicht. Kein Wunder, dass sie zuerst einmal Journalistin wurde und für verschiedene Tageszeitungen in Deutschland tätig war. Später studierte sie Psychologie und arbeitete als Therapeutin.
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Kurzweiliger und humorvoller Pfalzkrimi
von Buchwurm05 am 12.07.2018

Biertrinker sind verdächtig sagt man in der Pfalz und genau das ist Detlef Menke. Erfolgloser Privatdetektiv, Biertrinker, Herrchen von Dackel Alligator von Trifels kurz Alli genannt und Sohn der Weingutbesitzer Menke, das seine Mutter und Schwester nach dem Tod des Vaters erfolgreich weiterführen. Er ist das schwarze Schaf der... Biertrinker sind verdächtig sagt man in der Pfalz und genau das ist Detlef Menke. Erfolgloser Privatdetektiv, Biertrinker, Herrchen von Dackel Alligator von Trifels kurz Alli genannt und Sohn der Weingutbesitzer Menke, das seine Mutter und Schwester nach dem Tod des Vaters erfolgreich weiterführen. Er ist das schwarze Schaf der Familie, wird finanziell von ihr unterstützt und kennt sich mit Wein gar nicht aus. Jetzt steht er in einem Hotelzimmer und kann nicht fassen in was er wieder reingeraten ist. Sein Date liegt tot auf dem Bett. Natürlich ist er der Hauptverdächtige, da der Stick mit dem er seine Unschuld beweisen möchte verschwunden ist... Angelika Godau hat hier einen kurzweiligen, humorvollen Pfalz-Krimi mit sehr viel Lokalkolorit geschaffen. Die Protagonisten sind wie aus dem Leben. Da wird dann schon mal Tabea Kühn, Kommissarin der Mordkommission, von den Kollegen "die Kühne" genannt. Angelika Godau hat einen sehr lebendigen Schreibstil. Ich hatte das Gefühl als wäre ich dabei bzw. sitze der Autorin gegenüber und wir unterhalten uns, wobei sie mir eine Geschichte erzählt. "Biertrinker sind verdächtig" hat mich prächtig unterhalten. Da hat es auch nichts ausgemacht, dass man den Mörder schon relativ früh kannte. Zum Schluss gab es sogar noch einen heimlichen Helden. Empfehlenswert für alle die humorvolle Krimis mögen.

Mord in der Pfalz
von mabuerele am 17.08.2017

„...Es war deutlich, dass seine Kollegin etwas gegen den jungen Mann hatte...Da er aber etliche Jahre verheiratet war, wusste er, wann es für einen Mann besser war zu schweigen...“ Als Detlev Menke das Hotelzimmer betritt, liegt die Frau, die dieser treffen wollte, auf dem Bett. Doch dort wartet sie nicht... „...Es war deutlich, dass seine Kollegin etwas gegen den jungen Mann hatte...Da er aber etliche Jahre verheiratet war, wusste er, wann es für einen Mann besser war zu schweigen...“ Als Detlev Menke das Hotelzimmer betritt, liegt die Frau, die dieser treffen wollte, auf dem Bett. Doch dort wartet sie nicht auf das Rendezvous, denn sie ist tot. Detlev ruft die Polizei. Oberkommissarin Tabea Kühn und Norman Sand treffen auf Detlev. Normans Gedanken gibt das obige Zitat wieder. Die Autorin hat einen humorvollen Krimi geschrieben. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Detlev war 8 Jahre, seine Schwester Wiebke 12 Jahre, als der Vater starb. Die Mutter hat das Weingut der Familie weitergeführt. Nun steht ihr Wiebke zur Seite. Detlev ist allerdings in erster Linie Sohn. Als ihm die Familie droht, dass der monatliche Scheck ausbleiben könnte, macht er ein Detektivbüro auf. Sein erster Fall sollte der Nachweis der Untreue einer Ehefrau sein. Die Frau aber ist nun tot. Der Ehemann scheint vom Tod seiner Frau nicht sehr betroffen. Er ist leidenschaftlicher Angler. Alles andere interessiert ihn nur marginal. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Selbst mit dem Pfälzer Dialekt von Peter Pawenke, dem Leiter der K11, hatte ich keine Probleme. Gekonnt kombiniert die Autorin eine spannende Handlung mit vielfältigen Informationen. Ich mag auch den Rechtsmediziner, der einerseits viel Humor hat und der mich außerdem darüber aufklärt, welche Unterschiede es zwischen einem Fernsehkrimi und der Wirklichkeit gibt. Die Besonderheiten von Bad Dürkheim, insbesondere der Wurstmarkt, spielen in der Geschichte ebenfalls eine Rolle. Gut dargestellt wird die Entwicklung von Detlev. Es ist nicht nur die Oberkommissarin, deren Ablehnung und Missachtung er ertragen muss. Auch die Standpauke, die ihm Anette auf dem Wurstmarkt hält, ist nicht von schlechten Eltern. Berührend fand ich das Gespräch zwischen Detlev und seiner Schwester. Es war eine der großartig ausgearbeiteten ernsten Szenen. Der mögliche Täter zeichnet sich relativ früh ab. Spannung wird aber dadurch aufgebaut, dass nicht klar ist, wie manch anderer in das Geschehen verstrickt ist. Die Wahrheit erfahren die Kriminalisten nur stückweise. Allerdings wird Tabea sehr schnell deutlich, wenn man versucht, ihr Märchen zu erzählen. Im Team der Kriminalisten herrscht eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Das Besondere der Schreibstils ist, dass es in bestimmten Abschnitten Ich-Erzähler gibt. So wird der beginn der Geschichte aus der Sicht von Detlev geschildert. In einem langen Monolog hat der Täter ebenfalls die Möglichkeit, mich über seine Vorgehensweise, seine Motivation und seine Vergangenheit zu informieren. Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Ich hoffe auf weitere Fälle des Teams. Mit einem weiteren Zitat möchte ich die Rezension beenden: „...Kennst du den Unterschied zwischen einen Rhein-Hessen und einem Pfälzer? Der aus Rheinhessen geht abends aus, trinkt drei Weinschorle, nimmt sich ein Taxi und lässt sich nach Hause fahren, der Pfälzer trinkt auch drei Weinschorle und ist der Fahrer...“

Toller Pfalzkrimi mit viel Humor und noch mehr Spannung
von vronika22 aus Worms am 13.08.2017

Inhalt: Detlev Menke, Sohn einer Winzerfamilie ist sozusagen "von Beruf Sohn" und lebt munter in den Tag hinein - allerdings auf Kosten der Familie. Nun hat er ein Fernstudium gemacht und sich als Detektiv selbständig gemacht. Sein erster Auftrag besteht aus einer Verabredung mit der 26jährigen Britta Steinbach in einem... Inhalt: Detlev Menke, Sohn einer Winzerfamilie ist sozusagen "von Beruf Sohn" und lebt munter in den Tag hinein - allerdings auf Kosten der Familie. Nun hat er ein Fernstudium gemacht und sich als Detektiv selbständig gemacht. Sein erster Auftrag besteht aus einer Verabredung mit der 26jährigen Britta Steinbach in einem Hotelzimmer. Der Auftrag ist etwas mysteriös und es sollen kompromittierende Fotos gemacht werden. Detlev vermutet, dass ein eifersüchtiger Ehemann dahinter steckt. Doch als Detlev ins Hotelzimmer kommt findet er Britta Steinbach ermordet vor. Dadurch gerät er selbst unter Mordverdacht.....dies sollte zum Inhalt genügen....schließlich möchte ich nichts vorweg nehmen. Meine Meinung: Dieser Krimi spielt in der Pfalz. Da ich selbst eine echte Pfälzerin bin und die Umgebung von Bad Dürkheim sehr gut kenne, kann ich bestätigen, dass Angelika Godau alles sehr gut recherchiert hat. Die ganzen Ortschaften und Lokalitäten gibt es wirklich genau so! Mit Saumagen, Leberknödel, "Wingerte", und natürlich dem Dürkheimer Fass und dem Wurstmarkt usw. hat es die Autorin geschafft wirklich sehr viel Pfälzer Lokalkolorit in den Krimi einzubauen. Das Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern. Es kommt recht bald Spannung auf und dieser Spannungsbogen hält sich bis zum Ende. Und gekonnt verstand es die Autorin wirklich bis zum Ende Spannung zu erhalten, obwohl schon fast zur Buchmitte ein sehr starker Verdacht auf den Mörder aufkam, der sich dann immer mehr erhärtet und bestätigt hat. Vom Schreibstil her ist das Buch richtig gut zu lesen. Es ist in viele sehr kurze Kapitel gegliedert. Diese Kapitel sind in wechselnder Sichtweise aus Sicht der verschiedenen Hauptprotagonisten geschrieben. Dies ist sehr schön gelöst, weil man sich so in alle sehr gut hineinversetzen kann.Und es war auch immer klar, aus welcher Sicht gerade berichtet wird, obwohl die Kapitel nicht übertitelt sind. Die Geschichte ist immer mit ein wenig Humor, teilweise auch mit Sarkasmus gewürzt, so spielt ein Dackel namens Alligator oder auch Alli eine nicht unbedeutende Rolle. Auch diese Idee fand ich sehr witzig. Meine Lieblingsstelle ist auf Seite 225, also es darum geht, dass jemand mit einem Aschenbecher erschlagen wurde: "Tatwaffe ist ganz eindeutig der Aschenbecher. Ich sage ja immer, rauchen kann tödlich sein" Köstlich dieser Humor, kann ich (als Nichtraucherin) nur sagen! Da es sich um einen Pfälzer Regionalkrimi handelt, spielt die Gegend um Bad Dürkheim, sowie eine Winzerfamilie und natürlich der Wurstmarkt eine bedeutende Rolle. Gelegentlich ist auch etwas Pfälzer Dialekt eingestreut, vor allem wenn Ermittler Pawenka etwas gestresst oder aufgeregt war. Dadurch kam der Krimi bei mir sogar noch authentischer an. Die Protagonisten konnten mich sehr gut überzeugen. Angelika Godau schafft es alles sehr realistisch beim Leser ankommen zu lassen, als wäre man selbst dabei. So konnte ich mir den Stress der Winzerfamilie Menke zu Zeiten des Wurstmarktes lebhaft vorstellen. Und auch Sohn Deti wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer. Und auch beim Ermittlungsteam war mir einer sympathischer als der andere. Herrliche Protagonisten mit vielen Eigenarten kommen insgesamt vor und beleben den Krimi noch zusätzlich. Sehr schön fand ich es, dass auch immer wieder aus Sicht der Ermittler berichtet wurde und man sozusagen einen kleinen Blick hinter die Kulissen der Polizei werfen konnte. Angelika Godau hat sich sowohl in der Rechtsmedizin als auch bei der Polizei genauestens erkundigt und gute Recherchearbeit geleistet. Sie weiß wirklich immer wovon sie schreibt. Der Krimi ist sehr autentisch geschrieben. Alles in allem wirklich ein toller Pfalzkrimi. Jeder der gerne humorvolle Regionalkrimis liest, sollte diesen unbedingt lesen. Und für Pfälzer Krimifreunde ist dieser Krimi sowieso ein Muss!