Endzeit

Graphic Novel

Olivia Vieweg

(4)
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Beschreibung


Der preisgekrönte Zombie-Comic!

Vor zwei Jahren haben Zombies die Erde überrannt. Weimar und Jena sind dank eines Sicherheitszauns die vermutlich letzten Orte menschlicher Zivilisation. Als Vivi (22) und Eva (26) sich zwischen den Städten schutzlos auf freiem Feld wiederfinden, müssen sie wohl oder übel gemeinsam den Kampf gegen die Untoten aufnehmen. Und damit auch gegen die Dämonen der eigenen Vergangenheit.

Eine mystisch-märchenhafte Horrorgeschichte voller Gefahren, aber auch ungeahnter Chancen für ein neues Leben in einer anderen Welt.

 

"Ein nahezu 300-seitiges Meisterstück", taz.die tageszeitung, Christoph Haas, 23.10.2018

Olivia Vieweg hat in Weimar Visuelle Kommunikation studiert und 2011 ihr Diplom mit dem Comic „Endzeit” gemacht. Sie war Mitherausgebern der Manga-Anthologie „Paper Theatre”, für die sie 2010 den ICOM Preis erhielt. 2012 gewann sie das Comic-Stipendium von Egmont mit ihrem Skript für „Antoinette kehrt zurück” (2014). Bei Suhrkamp liegen von Olivia Vieweg „Huck Finn” (2013) und „Schwere See, mein Herz“ (2015) vor. 2015 erhielt sie für ihre Drehbuchumsetzung von „Endzeit“ den TankredDorst-Preis. Der Film kam 2019 ins Kino. Für die von Isabel Kreitz kuratierte Reise "Die Unheimlichen" hat Olivia Vieweg "Antigone" in Comicform umgesetzt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Altersempfehlung 12 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 20.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-76169-9
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 24,5/17,7/3 cm
Gewicht 848 g
Auflage 3. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

„Wir können wieder alle Sterne sehen.“

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein Comic über eine Zombie-Apokalypse, der in Thüringen spielt?! Das musste ich einfach lesen. Die ganze Welt ist einer Zombie-Seuche zum Opfer gefallen und die einzigen bekannten Städte, die es bisher geschafft haben, erfolgreich zu überleben sind Jena und Weimar (!). Um die beiden Städte befindet sich ein bisher undurchdringlicher Zaun und die einzige Verbindung ist ein automatisch betriebener Güterzug. Mit diesem Zug werden die wichtigsten Dinge hin und her transportiert. Personen im Zug sind aufgrund der Ansteckungsgefahr verboten. Und doch haben sich zwei ungleiche Mädchen in den Zug geschlichen um mit ihm die Bedrängnis und Kälte des neuen Weimars zu entkommen. Als der Zug mitten auf der Strecke jedoch liegen bleibt, müssen die beiden versuchen, Jena zu Fuß zu erreichen. Quer durch die schrecklich schöne postapokalyptische Landschaft. Die Graphic Novel der Bauhaus-Absolventin Olivia Vieweg zeichnet sich weniger durch die typische Aktion aus, die man gern mit Zombie-Comics verbindet. Sie charakterisiert viele mehr die Übriggebliebenen; diejenigen, die das Ganze (bisher) überlebt haben. Was haben die Erfahrungen, die sie seit Ausbruch der Epidemie vor zwei Jahren gesammelt haben, aus ihnen gemacht? Wie halten sie durch und konnten sie noch etwas von ihren Hoffnungen und Träumen erhalten? Was ist mit der Menschlichkeit? Im ersten Moment wirkt es doch etwas seltsam, dass diese Geschichte mitten in Thüringen angesiedelt wurde. Doch diese relative Nähe, oder gar Regionalität, gibt dieser Geschichte noch eine zusätzliche persönliche Ebene, die sie sonst nicht hätte. Das finde ich sehr gelungen. Auch wenn der Zeichenstil eigentlich nicht ganz mein Fall ist, passt er hier sehr gut zur Story und Erzählweise. Zu glatte Bilder hätten schlicht die feinen Untertöne zerstört und die Protagonisten entfremdet. So wird auch hier eine gewisse Nähe erzeugt. Insgesamt ist „Endzeit“ eine wirklich empfehlenswerte Graphic Novel aus Deutschen Landen. „Weißt du, was das Tolle an unserer Apokalypse ist? Wir können wieder alle Sterne sehen.“

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Konnte Erwartungen nicht ganz erfüllen
von Julia Lotz aus Aßlar am 15.09.2018

WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Das Buch erreichte mich sehr überraschend und das erste was ich so von dem Buch sah und hörte, war das Cover, das mich sofort gepackt hatte und mir unheimlich viel Lust auf den Zeichenstil innen machte. Aber auch beim Titel "Endzeit" spuckte mir allerhand im Kopf: Apokalypse? Zombies? Ich war gespannt!... WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Das Buch erreichte mich sehr überraschend und das erste was ich so von dem Buch sah und hörte, war das Cover, das mich sofort gepackt hatte und mir unheimlich viel Lust auf den Zeichenstil innen machte. Aber auch beim Titel "Endzeit" spuckte mir allerhand im Kopf: Apokalypse? Zombies? Ich war gespannt! HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Leider nicht. Ich hatte durch den Zeichenstil und mein Kopfkino sehr hohe Erwartungen, die sich leider nicht komplett erfüllen konnten. Damit meine ich keinesfalls, dass der Comic schlecht wäre. Nur leider nicht so gut, wie ich mir vorgestellt hatte. WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Der tolle Zeichenstil des Covers zog sich auch nach Innen stringent durch. Das war toll, denn die Farben sind absolut meins und gleichzeitig so unüblich für das Genre. Außerdem habe ich Vivi sehr ins Herz geschlossen und ich fand es sehr toll, dass eine meiner Lieblingsstädte - Weimar - so im Fokus dieser Zombie-Apokalypse standen. WAS HAT MICH GESTÖRT? Gestört hat mich hauptsächlich die Geschichte selbst, die dann jedoch einen sehr großen Einfluss auf die Gesamtbewertung hatte. Auch mit ihr steht und fällt bei einem Comic alles. Ich habe mir trotz der Form einen tieferen Einblick in die Welt erhofft und nicht bekommen. Die Geschichte fing außerdem am Anfang sehr schön und spannend an, verlief sich aber nach und nach immer mehr und endete dann zum Schluss auch - naja irgendwie eben. So saß ich dann nach Beenden da und fragte mich, wieso ich das ganze gelesen habe und war mir nicht so sicher. FAZIT. Trotz des tollen Zeichenstils, des Settings und der interessanten Charaktere, konnte mich Olivia Vieweg mit dem Comic nicht ganz begeistern und abholen. Mir fehlte der rote Faden der Geschichte und ich hatte besonders zu Beginn deutlich höhere Erwartungen an den Comic, was sicher auch in meine Bewertung reinspielt. Dennoch bin ich nun sehr gespannt auf die Verfilmung des Comics.

2 Jahre nach Beginn der Zombie-Apokalypse.
von einer Kundin/einem Kunden am 08.05.2018

Nur in den Städten Weimar und Jena scheinen noch Menschen zu leben. Nach einem Zwischenfall am Grenzzaun, der Weimar zum Schutz vor wandernden Zombies umgibt, finden zwei überaus unterschiedliche Mädchen zueinander. Die beiden beschließen sich nach Jena durchzuschlagen. Es wird gemunkelt, dass dort an einem Impfstoff gegen den ... Nur in den Städten Weimar und Jena scheinen noch Menschen zu leben. Nach einem Zwischenfall am Grenzzaun, der Weimar zum Schutz vor wandernden Zombies umgibt, finden zwei überaus unterschiedliche Mädchen zueinander. Die beiden beschließen sich nach Jena durchzuschlagen. Es wird gemunkelt, dass dort an einem Impfstoff gegen den Zombievirus gearbeitet wird. Außerdem gibt es dort Medikamente. Auf ihrer Reise lernen Vivi und Eva sich gegenseitig zu helfen und werden zu einem vertrauten Team, das sich auch aus scheinbar ausweglosen Situationen zu retten weiß. Ein wunderschön gezeichneter Comic, der mit wenig Dialog eine rasante und doch gefühlvolle Geschichte erzählt. Vivi und Eva sind zwei unglaubliche und gut durchdachte Charaktere, die, wie wir erfahren, schon einiges durchmachen mussten und mir deshalb auch so ans Herz wuchsen.


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