Die zwölf Leben des Samuel Hawley

Roman

(7)
Als Samuel Hawley mit seiner Tochter Loo nach Olympus zieht, soll das kleine Küstenstädtchen ihr Zuhause werden. Doch auch nachdem das ständige Umherziehen ein Ende hat, finden die beiden nur schwer Anschluss. Die Geheimnisse um Hawleys Vergangenheit machen die Einwohner von Olympus misstrauisch. Wieder sind Vater und Tochter sich gegenseitig die einzigen Freunde. Als Loo ihrer Großmutter begegnet, erfährt sie, dass hinter dem Unfalltod ihrer Mutter mehr steckt, als sie bisher glaubte. Loo wird eigenständiger, verliebt sich zum ersten Mal und sucht selbst nach Antworten. Hawleys Narben zeugen von seiner geheimnisvollen Geschichte, lange bevor es Loo gab. Und so sehr er auch versucht, seine Tochter zu schützen: Sein früheres Leben als Krimineller holt die beiden wieder ein.
Portrait
HANNAH TINTI, 1973 geboren, wuchs in Salem, Massachusetts, auf. Sie ist Autorin und Herausgeberin der Zeitschrift "One Story". Ihr erster Roman "Die linke Hand" erschien 2009 auf Deutsch und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie lebt in Brooklyn.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 30.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5769-2
Verlag Kein + Aber
Maße (L/B/H) 19/12,4/4 cm
Gewicht 569 g
Originaltitel The Twelve Lives of Samuel Hawley
Auflage 1. Auflage, neue Ausgabe
Übersetzer Verena Kilchling
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Ein Neuanfang“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Als Loo mit 12 Jahren das erste Mal ein Zuhause hat, ist es die Küstenstadt Olympus. Hier wagt ihr Vater Samuel erstmals zur Ruhe zu kommen. Und doch bleibt man lieber für sich, was nicht nur an den Vorurteilen und der Ablehnung der Menschen liegt, sondern auch an Samuels krimineller Vergangenheit. Die lässt ihn und auch Loo immer auf der Hut sein. Die erste Liebe kommt für Loo dennoch, der erste Liebeskummer auch, Familiengeschichten müssen bewältigt und eine letzte Katastrophe abgewendet werden. Hoffentlich schaffen es die beiden! Als Loo mit 12 Jahren das erste Mal ein Zuhause hat, ist es die Küstenstadt Olympus. Hier wagt ihr Vater Samuel erstmals zur Ruhe zu kommen. Und doch bleibt man lieber für sich, was nicht nur an den Vorurteilen und der Ablehnung der Menschen liegt, sondern auch an Samuels krimineller Vergangenheit. Die lässt ihn und auch Loo immer auf der Hut sein. Die erste Liebe kommt für Loo dennoch, der erste Liebeskummer auch, Familiengeschichten müssen bewältigt und eine letzte Katastrophe abgewendet werden. Hoffentlich schaffen es die beiden!

„Eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Story“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Die zwölfjährige Loo hatte wohl nicht mehr damit gerechnet, dass sie nach unzähligen Umzügen und überstürzten Aufbrüchen jemals mit ihrem Vater Samuel sesshaft werden könnte. Doch nun haben beide in einer kleinen Küstenstadt in Massachusetts tatsächlich so etwas wie ein Zuhause gefunden. Während Samuel sich als Fischer eine bescheidene Existenz aufbaut, beginnt für Loo die Zeit der großen Gefühle. Je mehr wir aber über Samuels Vergangenheit erfahren, desto mehr müssen wir um das kleine Vater-Tochter-Glück fürchten. In zwölf Kapiteln erzählt Hannah Tinti die Geschichte eines rast- und ruhelos Getriebenen, der auf seinem Weg vom Kleinkriminellen zum Auftragsmörder zwölf Schusswunden davongetragen hat. Dieser Roman ist in seiner Episodenhaftigkeit wunderbar komponiert und besticht durch zwei tolle Charaktere. Der Stil und die Atmosphäre des Buches erinnern mich an die großen Romane von Annie Proulx, wie etwa "Schiffsmeldungen". Eine lohnende Lektüre. Die zwölfjährige Loo hatte wohl nicht mehr damit gerechnet, dass sie nach unzähligen Umzügen und überstürzten Aufbrüchen jemals mit ihrem Vater Samuel sesshaft werden könnte. Doch nun haben beide in einer kleinen Küstenstadt in Massachusetts tatsächlich so etwas wie ein Zuhause gefunden. Während Samuel sich als Fischer eine bescheidene Existenz aufbaut, beginnt für Loo die Zeit der großen Gefühle. Je mehr wir aber über Samuels Vergangenheit erfahren, desto mehr müssen wir um das kleine Vater-Tochter-Glück fürchten. In zwölf Kapiteln erzählt Hannah Tinti die Geschichte eines rast- und ruhelos Getriebenen, der auf seinem Weg vom Kleinkriminellen zum Auftragsmörder zwölf Schusswunden davongetragen hat. Dieser Roman ist in seiner Episodenhaftigkeit wunderbar komponiert und besticht durch zwei tolle Charaktere. Der Stil und die Atmosphäre des Buches erinnern mich an die großen Romane von Annie Proulx, wie etwa "Schiffsmeldungen". Eine lohnende Lektüre.

„Eine wirklich spektakuläre Vater-Tochter Geschichte, die niemanden kalt lässt“

Lisa Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Samuel Hawley hat 12 Einschussnarben- und 12 Geschichten. Er und seine Tochter Loo sind immer unterwegs, immer in Bewegung, auf der Flucht vor den Schatten der Vergangenheit, die sie droht einzuholen. Loo weiß nicht, warum sie flüchten-oder vor wem, doch sie kennt es nicht anders.
Die Geschichte spielt in der Gegenwart, in der sie zum ersten mal sesshaft werden; in Olympus, der Heimat der toten Mutter Lily. Von dort aus wird immer wieder ein Blick in die Vergangenheit geworfen: in dir Zeit, bevor Loo auf der Welt war, in die Zeit in der sie klein war; langsam tasten sie sich an die Gegenwart. Und langsam ergibt alles einen Sinn..

Hannah Tinti hat ein wahnsinnig spannendes Werk geschaffen. Wenngleich die Grundstimmung eher ruhig, teilweise fast düster ist, möchte man bald nicht mehr aufhören zu lesen und immer weitere Puzzleteile sammeln, bis Samuel Hawleys Leben als großes Ganzes vor uns liegt. Neben dem sehr stimmigen Ablauf hat Tinti auch interessante Charaktere geschaffen; jeder hat seine hellen und dunklen Seiten an sich und man möchte unbedingt herausfinden, welche Seite im jeweiligen Fall die stärkere ist.
Dies ist eine absolute Leseempfehlung. Ich bin froh, den nicht allzu ansprechenden Klappentext ignoriert und mich dennoch darauf eingelassen zu haben. Meiner Meinung nach eines der besten Bücher diesen Jahres.
Samuel Hawley hat 12 Einschussnarben- und 12 Geschichten. Er und seine Tochter Loo sind immer unterwegs, immer in Bewegung, auf der Flucht vor den Schatten der Vergangenheit, die sie droht einzuholen. Loo weiß nicht, warum sie flüchten-oder vor wem, doch sie kennt es nicht anders.
Die Geschichte spielt in der Gegenwart, in der sie zum ersten mal sesshaft werden; in Olympus, der Heimat der toten Mutter Lily. Von dort aus wird immer wieder ein Blick in die Vergangenheit geworfen: in dir Zeit, bevor Loo auf der Welt war, in die Zeit in der sie klein war; langsam tasten sie sich an die Gegenwart. Und langsam ergibt alles einen Sinn..

Hannah Tinti hat ein wahnsinnig spannendes Werk geschaffen. Wenngleich die Grundstimmung eher ruhig, teilweise fast düster ist, möchte man bald nicht mehr aufhören zu lesen und immer weitere Puzzleteile sammeln, bis Samuel Hawleys Leben als großes Ganzes vor uns liegt. Neben dem sehr stimmigen Ablauf hat Tinti auch interessante Charaktere geschaffen; jeder hat seine hellen und dunklen Seiten an sich und man möchte unbedingt herausfinden, welche Seite im jeweiligen Fall die stärkere ist.
Dies ist eine absolute Leseempfehlung. Ich bin froh, den nicht allzu ansprechenden Klappentext ignoriert und mich dennoch darauf eingelassen zu haben. Meiner Meinung nach eines der besten Bücher diesen Jahres.

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Ganz besonders schöne, rasant erzählte Vater-Tochter-Geschichte mit Kino-Potenzial
für alle LeserInnen von "Rubinrotes Herz, eisblaue See" oder "Die Schatten von Race Point".
Ganz besonders schöne, rasant erzählte Vater-Tochter-Geschichte mit Kino-Potenzial
für alle LeserInnen von "Rubinrotes Herz, eisblaue See" oder "Die Schatten von Race Point".

„Zwölf Leben – zwölf Kugeln“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Samuel Hawley war Auftragskiller und Auftragsdieb. Während dieser Zeit geriet er immer wieder in Schießereien und wurde zwölf Mal verwundet. Mittlerweile hat sich Samuel zur Ruhe gesetzt und lebt mit Tochter Loo in der Kleinstadt Olympus. Eines Tages holt Samuel die Vergangenheit ein….Was für eine Geschichte! Die knapp 600 Seiten hatte ich leider viel zu schnell durch… Samuel Hawley war Auftragskiller und Auftragsdieb. Während dieser Zeit geriet er immer wieder in Schießereien und wurde zwölf Mal verwundet. Mittlerweile hat sich Samuel zur Ruhe gesetzt und lebt mit Tochter Loo in der Kleinstadt Olympus. Eines Tages holt Samuel die Vergangenheit ein….Was für eine Geschichte! Die knapp 600 Seiten hatte ich leider viel zu schnell durch…

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2017

Hawley war Mitte vierzig, sah jedoch jünger aus. Er war groß wie ein Langschiff, mit breiten Schultern, die ein wenig hingen von all den Jahren, in denen er mit Loo auf dem Beifahrersitz seinen Pick-up kreuz und quer durchs Land gelenkt hatte. Seine Hände waren schwielig von seinen Gelegenheitsjobs.....Und... Hawley war Mitte vierzig, sah jedoch jünger aus. Er war groß wie ein Langschiff, mit breiten Schultern, die ein wenig hingen von all den Jahren, in denen er mit Loo auf dem Beifahrersitz seinen Pick-up kreuz und quer durchs Land gelenkt hatte. Seine Hände waren schwielig von seinen Gelegenheitsjobs.....Und Hawley hatte Waffen.Viele Waffen. Die wertvollsten verwahrte er in seinem Zimmer. Andere waren in Kisten im ganzen Haus verteilt. Loo ist zwölf als ihr Vater ihr das Schießen beibringt. An ihre Mutter Lily kann sich Loo nicht mehr erinnern. Sie ist in einem See ertrunken. Schon eine ganze Weile lebt Loo nun mit ihrem Vater in dem kleinen Küstenstädtchen Olympus in Massachusetts. Es scheint, als wären die Jahre des Herumziehens und der ständige Schulwechsel vorbei. Es fällt schwer, Anschluss zu den Einheimischen zu finden. Sie werden immer noch argwöhnisch beobachtet......