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Lost Places

Deutschlands vergessene Orte

Lost Places sind für die einen nur Bauruinen. Urban Explorer dagegen werden aus unterschiedlichen Gründen von den verlassenen Orten angezogen. Die einen nutzen sie als illegale Abenteuerspielplätze und genießen den Nervenkitzel des Unbekannten und Verbotenen. Die anderen sehen in ihnen stimmungsvolle Fotomotive, die den morbiden Charme des Verfalls dokumentieren.Mike Vogler und Thor Larsson Lundberg, zwei "Urbexer"-Abenteurer haben zwölf vergessene Orte in Deutschland erforscht: von der alten Fabrikantenvilla und einem VEB Presswerk über ein Sanatorium bis zum ehemaligen FDGB Ferienheim. Ihr Motto bei ihren ungewöhnlichen Expeditionen lautete: "Nimm nichts mit - außer Deinen Bildern. Lass nichts da - außer Deinen Fußspuren." Nun haben beide das einzigartige Ergebnis ihrer Nachforschungen in diesem Bildband veröffentlicht: Auf 176 Seiten stellen sie ihre Lieblings-Lost-Places nicht nur mit vielen faszinierenden Fotos vor, sondern mit ausführlichen Beschreibungen und spannenden Schilderungen über die wechselvolle Geschichte der in Vergessenheit geratenen Gruselorte.... Fazit: Großartige Fotografien voll morbider Faszination und Ästhetik - ein wunderbarer und künstlerischer Bild- und Schmökerband für alle Fotografie-Fans!

Mit "Lost Places - Die Reise geht weiter" haben die die beiden mittlerweile einen zweiten Bildband vorgelegt! Ein Must-Have für alle Fans!
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  • "Lost Place", das klingt für die meisten Menschen zunächst sicherlich geheimnisvoll, vielleicht sogar unheimlich. Sinngemäß heißt es auf Deutsch "Vergessener Ort". Was ist unter einem "Lost Place" zu verstehen? In der Mehrzahl handelt es sich um Objekte, deren ursprüngliche Nutzung aufgegeben wurde und die aufgrund fehlender Neunutzung dem Verfall preisgegeben sind. Unter der Bezeichnung "Lost Place" findet sich eine Vielzahl von Örtlichkeiten und Lokalitäten. Das können ehemalige Militäranlagen sein, nicht mehr genutzte Gesundheitseinrichtungen, wie Krankenhäuser oder Sanatorien, und ehemalige Industrieanlagen. Auch leer stehende Villen und Häuser, Erholungsheime, Hotels und ganze Dörfer gehören zum Themenspektrum der "Vergessenen Orte". Eines haben diese Örtlichkeiten gemeinsam: Sie wurden in ihrem Ursprung für ganz alltägliche Zwecke errichtet, haben aber durch ihren zum Teil seit Jahrzehnten andauernden Leerstand und den damit einhergehenden Verfall einen ganz eigenen, morbiden Charme entwickelt. In den vergangenen Jahren hat sich in Deutschland eine regelrechte Szene entwickelt, die als "Urban Exploration" bezeichnet wird. Die Motivation der sogenannten "Urbexer" liegt in der Suche und dem fotografischen Dokumentieren der "Lost Places". Viele "Urbexer" sehen ihr, zum Teil nicht ungefährliches, Hobby als willkommene Zivilisationsflucht aus dem immer stressiger und technisierter werdenden Alltag. Die zunehmende Verwilderung der Objekte, auch durch die Rückeroberung durch die Natur bedingt, übt eine Faszination aus, für die sich die "Urbexer" begeistern. Innerhalb der Urban-Exploration-Szene herrscht ein strenger Kodex, der sich am besten mit dem Slogan "Nimm nichts mit - außer Deinen Bildern. Lass nichts da - außer Deinen Fußspuren!" beschreiben lässt. Echte "Urbexer" verändern nichts an den besuchten Örtlichkeiten, hinterlassen keinen Müll und verhalten sich bei ihren Expeditionen unauffällig. Die genaue Lage der jeweiligen Objekte wird nur vertraulich und innerhalb der Szene weitergegeben, um der Zerstörung durch unvernünftige Zeitgenossen vorzubeugen. "Urban Exploration" ist jedoch kein bloßes Hobby, sondern muss zum Teil auch als historische Arbeit betrachtet werden. Viele der "Lost Places" werden irgendwann einmal abgerissen und verschwinden so unbemerkt. Das fotografische Dokumentieren und die schriftlichen Aufzeichnungen über die "Vergessenen Orte" dienen also durchaus einem guten Zweck. Mike Vogler und Thor Larsson Lundberg, die Verfasser des vorliegenden Bildbandes, haben es sich zum Ziel gesetzt, die Faszination und Ausstrahlung von "Vergessenen Orten" einem breiteren Publikum zu präsentieren. Das geschieht jedoch auf eine bewusst anonymisierte Weise, um die ausgewählten Örtlichkeiten im Sinne des Urbexer- Kodex zu schützen. Da einige der hier präsentierten "Lost Places" mittlerweile abgerissen wurden, leisten die Verfasser einen wichtigen Beitrag dazu, dass ein Teil lokaler deutscher Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 31.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95843-573-5
Verlag PLAZA
Maße (L/B/H) 29,4/24,8/2 cm
Gewicht 1239 g
Auflage 1. Auflage
Fotografen Thor Larsson Lundberg
Verkaufsrang 116666
Buch (gebundene Ausgabe)
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24,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Svenja Disselbeck, Thalia-Buchhandlung Hürth

Lost Places liegen zur Zeit voll im (Foto-)Trend. Dies ist ein toller Bildband mit interessanten Geschichten!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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beeindruckend
von geheimerEichkater aus Essen am 22.10.2018

In diesem hochwertig erstellten Bildband werden 12 Lost Places, die im Osten Deutschlands liegen, vorgestellt. Jeder dieser vergessenen Orte wird zunächst in einem Text beschrieben; man erfährt über frühere Nutzung, Umgestaltung, verschiedene Eigentümer und eine kurze Geschichte des Verfalls. Dem schließen sich professionelle... In diesem hochwertig erstellten Bildband werden 12 Lost Places, die im Osten Deutschlands liegen, vorgestellt. Jeder dieser vergessenen Orte wird zunächst in einem Text beschrieben; man erfährt über frühere Nutzung, Umgestaltung, verschiedene Eigentümer und eine kurze Geschichte des Verfalls. Dem schließen sich professionelle Fotos an, die das jeweilige Objekt aus vielen verschiedenen Betrachtungswinkeln und Ecken zeigen. Beieindruckend wird der Verfall samt herabhängender Tapeten, Rost, zurückgelassenen Gegenständen und auch Zeichen der späteren Verwüstung, wie Graffiti, in Szene gestzt. Ob Fabrikantenvilla, Sanatorien, Jugenderholungsheim, ein verlassenes Dorf, ein Jägerhaus oder ein Truppenübungsplatz – bei allen erlebt man in Foto und Text einen Hauch ihrer Vergangenheit und Geschichte. Es sind Orte, die ich wahrscheinlich nie selber gefunden und erforscht hätte; umso interessanter finde ich ihre Darstellung hier im Buch. Zwangsläufig gesellt sich zu dem Betrachten und Nachfühlen nicht nur die Frage, warum diese Bauwerke nicht weiter geschätzt und gepflegt wurden, denn manchesmal sind es ja nur wenige Jahrzehnte, die diesen Verfall hervorgerufen haben. Für mich genauso unverständlich bleibt die gezielte Zerstörung wie Scheibeneinwerfen oder mit Farbe besprühen. Da beruhigt es mich schon ein wenig, dass für diejenigen Leser, die die Objekte nicht kennen, schwieriger sein könnte, sie zu finden. Dieses aufwändig gestaltete Buch zeigt den Verfall der vorgestellten vergessenen Orte sehr beeindruckend auf.

12 vergessene Orte in einem Bildband vereint
von Leuchtturmwaerterin aus Kassel am 04.10.2018

Autor und Fotograf haben in diesem Bildband 12 verschiedene Lost Places für die Welt "sichtbar" gemacht. Die Aufmachung des Bildbands ist sehr hübsch. Tolles Papier, auf dem die Bilder super zur Geltung kommen, eine Fadenbindung, damit die Seiten richtig zusammenhalten und ein großzügiger Satzspiegel geben dem Buch ein ho... Autor und Fotograf haben in diesem Bildband 12 verschiedene Lost Places für die Welt "sichtbar" gemacht. Die Aufmachung des Bildbands ist sehr hübsch. Tolles Papier, auf dem die Bilder super zur Geltung kommen, eine Fadenbindung, damit die Seiten richtig zusammenhalten und ein großzügiger Satzspiegel geben dem Buch ein hochwertiges Auftreten. Zu Beginn jeder Location gibt es eine kurze Zusammenfassung darüber wann das Objekt erbaut, wie es genutzt und wann es schließlich aufgegeben wurde. Durch diese Texte erfährt man nicht nur etwas über die Gebäude, sondern auch Hintergrundinfos zu geschichtlichen Zusammenhängen, gerade über die Zeit während des DDR-Regimes. Das finde ich persönlich super, denn über den 2. Weltkrieg weiß man doch sehr viel, aber über die Zeit der Besatzungszonen konnte ich so noch einiges Neues erfahren. Danach kommen einige Seiten mit Bildern des jeweiligen Ortes. Ich bin keine Fotografin und kann daher nur wenig zur Qualität der Bilder sagen. Allerdings ist mir aufgefallen, dass manche Bilder (für meinen Geschmack) zu sehr nachbearbeitet wurden. Ich bin kein Fan von Weichzeichnern und mag auch übertrieben hervorgehobene Farben nicht so. Allerdings ist das tatsächlich Geschmacksache. Einige Objekte kenne ich bereits aus Videos oder anderen Bildbänden, doch gab es auch Orte, die mir vollkommen neu waren. So habe ich alles mit großem Interesse gelesen und kann dieses Buch Fans von "Vergessenen Orten" wirklich empfehlen. Ich gebe diesem Bildband 4 von 5 Sternen und freue mich auf den nachfolgenden Band, der bereits im Regal auf mich wartet.

„Nimm nichts mit – außer Deinen Bildern. Lass nichts da – außer Deinen Fußspuren!”
von Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 18.10.2017

Vom Titel her hätte ich erwartet, dass ich Gebäude aus dem gesamten Bundesgebiet finden werde, doch sind alle aufgeführten und vorgestellten „Lost Places“ aus dem ostdeutschen Teil des Landes. An sich nicht schlimm, da ich aber am völlig anderen Ende lebe, hätte ich doch ganz gerne Gebäude in meinem Umfeld bestaunt. Die Idee des... Vom Titel her hätte ich erwartet, dass ich Gebäude aus dem gesamten Bundesgebiet finden werde, doch sind alle aufgeführten und vorgestellten „Lost Places“ aus dem ostdeutschen Teil des Landes. An sich nicht schlimm, da ich aber am völlig anderen Ende lebe, hätte ich doch ganz gerne Gebäude in meinem Umfeld bestaunt. Die Idee des Buches selbst gefällt mir außerordentlich gut. Es ist sehr beeindruckend, weshalb wunderschöne, einst prunkvolle Häuser nun dem Verfall ausgesetzt sind. Die Geschichten dazu sind erstaunlich und gehen oft sehr nahe. Ich hätte nie gedacht, dass ein Gebäude in mir solche Gefühle wecken kann. Als sähe man die Geister der Menschen, die einst darin gelebt, gearbeitet oder auch gelitten hatten. Sehr schön wäre eine weitere Ausgabe, dann mit einem Index und Gebäude aus ganz Deutschland, unterteilt in die einzelnen Bundesländer. Da wären dann auch kleinere Fotos kein Problem, denn sie sind meist wirklich großformatig. Auch wenn ich große Fotos gern mag – hier sieht man durchweg Elend und Verfall: das kann man auch in halbseitigen Fotos erkennen, betrachten, verstehen und nie wieder vergessen. Gewünscht hätte ich mir bei den Texten zu den einzelnen Places dann auch, dass erwähnt wird, welches davon bereits abgerissen wurde (wie im Vorwort erwähnt). Ein wenig erstaunt mich auch, dass bei vielen der Orte nicht mal genannt wird, wo genau sie sich befinden (nur Ortskürzel). Soll man nicht hinfinden? Aufgrund der Fotos ist das keine Erklärung. Kaputtmachen kann man kaum noch etwas … Es ist schade, wie übel die Menschen mit den Häusern umgegangen sind. Reine Zerstörungswut, die ich nie begreifen werde. Das Besetzen solcher Häuser könnte ich noch nachvollziehen. Auch wenn sich Obdachlose einfinden würden. Doch die Zerstörung ist mir nicht erklärbar. Genau dies aber macht das Buch so einzigartig. Es zeigt, wie wenig Respekt vor fremdem Eigentum, das nicht geschützt wird, existiert. Es führt vor Augen, wie vergänglich alles ist. Eine Übersichtskarte wäre klasse, Adressen. Die Häuser sind Geschichte – und ein Besuch (im Sinne des Urbexer-Mottos) würde oftmals doch reizen. Live erleben ist immer noch eindrucksvoller, als Fotos sehen. Kein lustiges Buch, aber eines, das im Gedächtnis bleiben wird. Vier Sterne!