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Was kann einer schon tun?

Peer Martin

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Beschreibung

Nicht wegschauen! Lesen! Handeln! Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Nizza, Istanbul und Berlin führt Peer Martin vier fiktive Gespräche an vier verschiedenen Orten. Er spricht mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem jungen somalischen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Es geht dabei um all die Fragen, die viele von uns derzeit umtreiben, und um diese: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird?
Ein hochaktueller, ebenso politischer wie poetischer Appell von Peer Martin, Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2016.
Auch als E-Book erhältlich.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 112
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 21.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7891-0867-9
Verlag Verlag Friedrich Oetinger GmbH
Maße (L/B/H) 16,5/10,9/1,5 cm
Gewicht 130 g
Auflage 1
Verkaufsrang 95382

Buchhändler-Empfehlungen

Jennifer Pereira, Thalia-Buchhandlung Bonn

Dieses Buch bringt Jugendliche und auch Erwachsene zum Nachdenken und eröffnet neue Gedankengänge z.B. zum Thema Flüchtlingskrise oder Klimawandel.

Kundenbewertungen

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Was kann einer schon tun?
von tigerbaer/heinz60 aus Karlsruhe am 23.12.2017

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Was kann einer schon tun?“ von Peer Martin gelesen. Der Autor führt in dem Buch vier fiktive Gespräche mit seiner Hündin Lola, dem Leipziger Au-pair-Mädchen Lisa, dem Flüchtling Barkhad und seinem Sohn Jakob. Allen vier und sich selbst stellt er die Frage „Gibt es noch einen Weg, all das ... Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Was kann einer schon tun?“ von Peer Martin gelesen. Der Autor führt in dem Buch vier fiktive Gespräche mit seiner Hündin Lola, dem Leipziger Au-pair-Mädchen Lisa, dem Flüchtling Barkhad und seinem Sohn Jakob. Allen vier und sich selbst stellt er die Frage „Gibt es noch einen Weg, all das zu retten?“. In Zeiten von zahlreichen Terroranschlägen, Krieg, Flüchtlingswellen, Zweifeln an der demokratischen Gesellschaft, Umweltkatastrophen und vielen anderen Problemen eine wohl mehr als berechtigte Frage. Und während man einerseits unter dem großen Druck „ich muss etwas tun“ förmlich vibriert, ist der große Zweifel in Form von „Was kann ich alleine schon erreichen?“ meist nicht weit. Mir ist schon lange keine Rezension für ein Buch mehr so schwer gefallen wie für dieses kleine Büchlein. Wobei das gar nicht daran liegt, dass es schlecht geschrieben wäre oder mir nicht gefallen hätte. Mir fehlen einfach die Worte, um meinen Eindruck in das passende Gewand zu hüllen. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich angefangen habe eine Rezension zu tippen und am Ende doch wieder alles gelöscht habe. Der Autor hat genau die Fragen gestellt, die auch ich mir immer wieder stelle und genauso wenig wie ich, findet er eine Antwort, aber das sollte wohl auch nicht der Anspruch sein. Keiner von uns kann für sich alleine die Probleme der Welt lösen, aber wir können im Kleinen, bei uns selbst anfangen und vielleicht ist dann einer von uns, der kleine Stein, der die große Lawine auslöst. Das Buch ist als Jugendbuch erschienen und dementsprechend ist die Sprache einerseits einfach und leicht verständlich gehalten, hat aber dennoch einen sehr tiefsinnigen Ausdruck, der stellenweise fast ins Philosophische geht. Ein Buch, dass jeden von uns einlädt ins Gespräch zu kommen, mit uns selbst und mit uns anderen. Von mir gibt es 5 Bewertungssterne!

"Du" selbst kannst Veränderungen herbeiführen!
von Melanie Enns aus L. am 15.11.2017

"Was kann einer schon tun?" ist ein Büchlein der Herausforderung. Mich hat es nachdenklich gestimmt, denn die Frage "Was kann einer schon tun?" steht oftmals im Raum, wenn wir uns hilflos und machtlos fühlen. In diesem Büchlein geht es um die Flüchtlingspolitik und dies nicht anklagend oder beängstigend, sondern darum, sich mit ... "Was kann einer schon tun?" ist ein Büchlein der Herausforderung. Mich hat es nachdenklich gestimmt, denn die Frage "Was kann einer schon tun?" steht oftmals im Raum, wenn wir uns hilflos und machtlos fühlen. In diesem Büchlein geht es um die Flüchtlingspolitik und dies nicht anklagend oder beängstigend, sondern darum, sich mit einigen guten Gedanken auseinanderzusetzen. Die 112 Seiten sind rasch gelesen und dennoch ist es etwas Bleibendes, was ich als sehr gelungen empfand. Ich finde die Anregungen, die Peer Martin versteckt innerhalb der fiktiven Gespräche führt anregend, mutmachend und authentisch. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich meine eigene Angst und Befürchtungen in Luft auflösen, wenn ich mich mit diesem oder jenem auseinandersetze. Es ist nur ein kleiner Teil von Flüchtlingen die fanatisch sind. Der andere Teil kommt aus Krisengebieten oder Armut. Natürlich war der Strom derer, die Schutz und Hilfe suchten beängstigend, aber dennoch konnte ich das Denken und Handeln verstehen. Ich würde mir niemals anmaßen, sie nicht willkommen zu heißen. Ich als Einzelne kann vielleicht den Verlauf der Geschichte nicht ändern, aber ich kann verändern indem ich mich ändere. Wie könnte das aussehen? Dies muss ich für mich noch herausfinden, aber einen kleinen Anstoß habe ich nun bekommen und bin über Aussage und Schreibstil positiv überrascht. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung für "Was kann einer schon tun?" Ein Büchlein, das tatsächlich provoziert und nachdenklich stimmt. Danke dafür.

Schlägt gute Themen mit Redebedarf an, welche jedoch nicht gut ausgearbeitet werden!
von Der Medienblogger am 22.10.2017

Ein Buch, das aufrüttelt und bewegt – vom Jugendliteraturpreisträger 2016! Dies verpsricht uns der Klappentext des kleinen Büchleins „Was kann einer schon tun?“ von Peer Martin. Eine nette Umschreibung im zweiten Teil des zitierten Satzes, sodass man auf den ersten Blick denkt, das Buch hätte den Jugendliteraturpreis gewonnen. A... Ein Buch, das aufrüttelt und bewegt – vom Jugendliteraturpreisträger 2016! Dies verpsricht uns der Klappentext des kleinen Büchleins „Was kann einer schon tun?“ von Peer Martin. Eine nette Umschreibung im zweiten Teil des zitierten Satzes, sodass man auf den ersten Blick denkt, das Buch hätte den Jugendliteraturpreis gewonnen. Aber kann das Buch tatsächlich aufrütteln und bewegen, auf wichtige Themen aufmerksam machen, motivieren, eine Stimme zu erheben, sich für die Welt einzusetzen? Diese wichtigen Fragen stelle ich mir in der folgenden Rezension. Ja, in diesem Buch werden viele wichtige Themen mit Redebedarf angesprochen, bei denen es wert ist, sich einzusetzen und Position zu beziehen. Dabei findet der Autor auch einige gute Gedanken, die dem Leser einen kurzen Denkanstoß bieten. Dabei fangen leider auch schon die Probleme bei diesem Buch an: Da in diesen vier Gesprächen, aus denen das Buch besteht, kein persönlicher Bezug aufgebaut werden kann, wirken die Konversationen merkwürdig leb- und substanzlos. Daraus folgt, dass das Buch leider sehr kraftlos wirkt, als hätte es seine Energie verloren. Der Autor verwendet meiner Meinung nach an zu vielen Stellen zu viel Konjunktiv, durch welchen der Leser keinen persönlichen Bezug zu den Problemen aufbauen kann. Ich für meine Stelle habe dort keinen Bezug gesehen. Der Autor listet hier eine große Aneinanderreihung von Problemen auf, die zweifelsohne existieren und über die geredet werden muss, ist aber dadurch, dass der Autor mit keinen konkreten Vorstellungen aufwarten kann, sondern immer nur darauf plädiert: „Es muss sich etwas ändern.“, ziemlich negativ und nicht, wie es meiner Meinung nach sein sollte, motivierend und bewegend. Nach dieser kurzen Rezension, proportional zu dem kurzen Büchlein, konnte ich für mich feststellen, dass ich mich den fast ausschließlich positiven Rezensionen meiner Vorgänger nicht anschließen kann, da es meiner Meinung nach zu negativ und leblos wirkte. Dennoch kratzt der Autor einige gute Themen an, mit mehr Tiefgang, konkreten Vorschlägen und einer lebendigeren Erzählweise hätte mir das Buch gefallen können. Jetzt kann ich aber leider keine Leseempfehlung aussprechen. Genrewertung: 5/10 Punkte Gesamtwertung: 4/10 Punkte

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