Kleine Geschichte des Fremdsprachenlernens

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Das Lernen einer Fremdsprache war in Europa schon immer von großer Bedeutung. Ohne Kenntnis des Lateinischen und später der unterschiedlichen Nationalsprachen kamen die Menschen, die an der Kultur des Kontinents teilnehmen wollten, nicht aus. Von entsprechender Bedeutung war das Lehren einer Fremdsprache. Selbst die Sprachwissenschaften, die sich in Grammatiken, Rhetoriken und Wörterbüchern niedergeschlagen haben, sind weitgehend aus einem didaktischen Impuls entstanden.
Die „Kleine Geschichte des Fremdsprachenlernens“ stellt den Traditionszusammenhang zwischen dem dritten vorchristlichen Jahrhundert und heute in einer konzisen Raffung übersichtlich dar. Sie ist ideengeschichtlich orientiert, schildert aber auch alte Unterrichtspraktiken, soweit wir diese kennen. Sie regt darüber hinaus zu neuen Detailstudien an.
Das Buch ist gleichermaßen für die Studentinnen und Studenten des einschlägigen Philologiestudiums wie für die Fortbildung der Fremdsprachenlehrerinnen und -lehrer in den altsprachlichen wie den neusprachlichen Unterrichtsfächern interessant. Es kann als Textgrundlage für ein- oder zweisemestrige Seminare dienen und mit Hilfe der angeführten weiteren Literatur zum Ausgangspunkt individueller Studien werden.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 184
Erscheinungsdatum 20.05.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-503-07946-9
Verlag Schmidt, Erich Verlag
Maße (L/B/H) 21,2/14,6/1,7 cm
Gewicht 267 g
Buch (Taschenbuch)
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Für viele Fachrichtungen relevant
von Brigitte Ecker BA aus Wien/Österreich am 13.04.2007

Das Werk befasst sich mit dem Fremdsprachenunterricht vom Alten Orient (als Grundlage für den europäischen Fremdsprachenunterricht) bis in die Gegenwart, wobei der neuzeitliche Fremdsprachenunterricht in Deutschland den herausragenden Schwerpunkt bildet. Die Einleitung bilden systematische und historiographische Annahmen. Es wird nicht nur der Unterricht in den lebenden Fremdsprachen behandelt, sondern auch der... Das Werk befasst sich mit dem Fremdsprachenunterricht vom Alten Orient (als Grundlage für den europäischen Fremdsprachenunterricht) bis in die Gegenwart, wobei der neuzeitliche Fremdsprachenunterricht in Deutschland den herausragenden Schwerpunkt bildet. Die Einleitung bilden systematische und historiographische Annahmen. Es wird nicht nur der Unterricht in den lebenden Fremdsprachen behandelt, sondern auch der in den toten Sprachen (Latein, Altgriechisch, Althebräisch), wobei alle Themenkreise wie Stundenausmaß, Stellung innerhalb des Fächerkanons, Lehrbücher, Lehrmethoden... Berücksichtigung finden. Eine ausführliche Literaturliste, die "Zeitleiste" genannte Zeittafel und den Indizes (Sach- und Namenregister) runden den Band ab. Aufgrund des behandelten Zeitraumes hat Werner Hüllen häufig abstrahiert und verallgemeinert, bietet jedoch durch seine Literaturangaben die Möglichkeit zu weitergehenden Studien, die er mit seinen Thesen auch anregen möchte. Positiv hervorzuheben sind seine Literaturempfehlungen zu Beginn jedes Kapitels. Schwachpunkte sind einige Tippfehler und der zu kleine Schriftgrad vor allem bei Zitaten, der Literaturliste, der Zeittafel und den Indizes, die das Auge bei Lesen rasch ermüden lassen. Der Band ist sehr verständlich und anregend geschrieben. Das Werk bietet eine sehr grundlegende und wichtige Einführung in das Thema nicht nur für Studierende und Lehrende moderner Philologien, Sprachwissenschaftler, Fremdsprachenlehrer aller Bildungseinrichtungen, sondern auch für klassische und orientalische Altertumswissenschaftler und Pädagogen. Der Leser wird angeregt, sich weiterhin mit diesem Themenkreis zu beschäftigen und weitergehende Studien zu betreiben. Im Rahmen meines Studiums ist das Werk für meine Diplomarbeit (Alte Geschichte, Pädagogik) und im Rahmen einer schriftlichen Arbeit im Rahmen meines Studiums der Klassischen Archäologie sehr wichtig und war eine Anregung, mich im Rahmen meines Studiums und meiner späteren wissenschaftlichen Laufbahn eingehender mit dem Fremdsprachenunterricht im klassischen Altertum sowie im Alten Orient zu beschäftigen.