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Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen

Roman

An seinem 83. Geburtstag kommt Eddie bei einem Unfall ums Leben. Es scheint das tragische Ende eines bedeutungslosen Daseins. Doch im Jenseits begegnet er fünf Menschen, die in seinem Leben eine entscheidende Rolle gespielt haben. Anhand ihrer Erzählungen offenbaren sie Eddie Zusammenhänge in seinem Schicksal, die ihm bislang verborgen waren. Sie lehren ihn, sich mit seiner Vergangenheit zu versöhnen und zeigen ihm den verborgenen Sinn in einem nur scheinbar bedeutungslosen Sein.

Rezension
"Effektvoll, gefühlvoll und ohne Scheu vor Pathos." Brigitte
Portrait
Mitch Albom begeisterte mit seinen Büchern "Dienstags bei Morrie" und "Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen" weltweit unzählige Leserinnen und Leser. Seine Bücher wurden in 45 Sprachen übersetzt und waren Nummer-1-Bestseller. Er lebt mit seiner Frau Janine in Detroit.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 220
Erscheinungsdatum 17.10.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-46077-9
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/1,7 cm
Gewicht 181 g
Originaltitel The Five People you Meet in Heaven
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Andrea Ott
Verkaufsrang 58848
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Jedes Ende ist auch ein Anfang

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Frankenthal

An seinem 83. Geburtstag stirbt Eddie und begibt sich auf eine neue Reise. Fünf Menschen die sein Leben beeinflusst oder deren Leben er beeinflusst hat trifft er im Himmel. Sie offenbaren ihm Zusammenhänge aus seinem Leben die er selbst nicht sehen konnte. Ein Buch zum innehalten und nachfühlen.

Niemand lebt grundlos

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Heimlich will wahrscheinlich so gut wie jeder Autor Thornton Wilder sein, den Menschen also in seinem Innersten berühren. Ob "Unsere kleine Stadt", "Die Brücke von San Luis Rey" oder "Pullman Car Hiawatha", Wilder war ein Experte in der Erhebung des Kleinen, der Gleichstellung von Mikro- und Makrokosmos, der seinesgleichen suchte. Auch Charles Dickens schaffte es in seiner bekanntesten Weihnachtsgeschichte, Menschen zu Bedeutung zu verhelfen. Wenn selbst jemand wie Ebenezer Scrooge zu sich finden und anderen die Welt verbessern kann, sollte das für den Rest von uns, die wir sowieso schon bessere Menschen sind, ein Leichtes sein! Mitch Albom hat wenig Angst vor Pathos. Während viele Autoren ihre Gefühle hinter Ironie verstecken, breitet er seine aus. Das ist manchmal etwas zu viel des Guten, aber gleichzeitig ist seine Herangehensweise auch sehr entwaffnend. Kein Wunder, dass sich Eddie, der verstorbene Protagonist, am Ende seiner Reise in den Himmel besser fühlt als am Anfang. Nach seinem Tod trifft Eddie auf fünf Freunde, die er in irgendeiner Form sprichwörtlich auf dem Gewissen hat - Leute, deren Schicksal eng mit seinem verbunden ist, selbst wenn er nicht alle von ihnen überhaupt kennt. Dadurch lernt er, dass nicht nur er und seine verstorbene Frau eine wichtige Rolle füreinander gespielt haben, sondern auch Menschen, deren Leben seins nur am Rande berührt haben. Es ist ein wenig das Phänomen, in der S-Bahn zu sitzen und darüber nachzudenken, dass all diese Leute ihre eigenen Lebenswelten haben. Oder sich nach vielen Jahren noch an den Verkäufer in einem schwulen Eiscafé in Hamburg zu erinnern, der für einen selber der erste Kontakt in der "Szene" war, während es für ihn einfach eine Arbeitsschicht war. Etwas distanzierend ist der Umstand, dass jeglicher Schicksalsschlag in Eddies Leben auf einen seiner Geburtstage fällt. Dadurch wirkt die Geschichte beinahe märchenhaft konstruiert und verliert ein wenig ihre Übertragbarkeit auf das eigene Leben. Ansonsten aber ist "Die fünf Menschen, die Dir im Himmel begegnen" absolut eine Geschichte für das eigene Seelenheil, die einen an die Menschheit und die Menschlichkeit glauben lässt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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5
3
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Nachdenklich aber doch nicht ganz ausgereift
von Buecherseele79 am 13.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„ Es mag seltsam erscheinen, eine Geschichte an ihrem Ende zu beginnen. Aber jedes Ende ist auch ein Anfang. Das weiß man nur noch nicht“. (Seite 7) An seinem 83. Geburtstag kommt Eddie „Wartung“ ums Leben. Unvorbereitet und voller Gram und Missgunst landet er im Jenseits. Und hier warten die 5 Personen die eine Begegnung m... „ Es mag seltsam erscheinen, eine Geschichte an ihrem Ende zu beginnen. Aber jedes Ende ist auch ein Anfang. Das weiß man nur noch nicht“. (Seite 7) An seinem 83. Geburtstag kommt Eddie „Wartung“ ums Leben. Unvorbereitet und voller Gram und Missgunst landet er im Jenseits. Und hier warten die 5 Personen die eine Begegnung mit Eddie hatten, von Kind an bis ins hohe Alter. Und Eddie lernt viele Dinge zu sehen die ihm zu Lebzeiten auf der Erde verborgen blieben. Doch was ist mit dem kleinen Mädchen passiert dass er retten wollte? Hat sie es geschafft oder wird Eddie ihr hier, im Jenseits, begegnen? Was geschieht nach dem Tod? Kommen wir in den Himmel? In die Hölle? Gibt uns Gott eine Einweisung, erhalten wir alle eine Wolke? Fragen über Fragen die keiner so wirklich beantworten kann und das ist vielleicht auch gut so. Der Autor Mitch Albom hat dieses Buch geschrieben weil sein Onkel Eddie, als er eine Nacht im Krankenhaus dem Tod näher war als überhaupt, alle Seelen seiner verstorbenen Lieben auf dem Bett bei ihm hat sitzen sehen. Also kann das Ende nicht so schlimm sein, oder? Diese Geschichte, die sein Onkel Eddie jedes Jahr erzählte, hat ihn dazu bewegt sich seine eigenen Gedanken zu machen. Für mich ein Buch welches Mut, Hoffnung und vielleicht auch etwas Frieden in diese große Frage bringt, auch jedem Menschen etwas die Angst vor dem Ende nimmt. Denn eines ist nun mal gewiss – der Tod ist sicher und keiner kann ihm entkommen. Das Buch ist kein spiritueller Wandel oder soll die Leute Gottesfürchtig oder überaus gläubig machen, nein, der Autor spinnt hier einfach die Geschichte von seinem Onkel Eddie zu einer eigenen Geschichte ein und geht sehr unbefangen und doch interessant an diese Thematik „was passiert nach dem Tod, was könnte uns im Jenseits erwarten?“ heran. Der Schreibstil ist ruhig, angenehm, er fließt dahin und lässt uns in verschiedene Situationen zusammen mit Eddie fallen, man ist immer gespannt wem Eddie begegnen wird, was für Erkenntnisse wird Eddie aus diesen Begegnungen ziehen, was und wie wird es ihn verändern? Und wo werden wir „landen“, nachdem wir den 5 Menschen begegnet sind? Was werden wir alles erfahren, auch ob das kleine Mädchen, welches Eddie retten wollte, überlebt hat? Durch kleine Einblendungen in den Kapiteln „Eddie hat Geburtstag“ erhält der Leser einen Einblick in das aktuelle Leben von Eddie, von Kindesbeinen an und was ihn mit der Zeit so veränderte. Eddie ist ein mürrischer Mensche der mit seinem Leben nie zufrieden war, er hat einige Rückschläge erhalten, Träume begraben, liebe Menschen verloren, manche Entscheidung gefällt die er gerne rückgängig gemacht hätte. Sprich, Eddie ist ein Mensch wie wir alle und doch war mir seine Griesgrämigkeit manchmal etwas zuviel, er hat gar nichts Gutes mehr in seinem Leben gesehen und war im Allgemeinen sehr unzufrieden. Ich habe es zeitweise verstanden denn Eddie ist in einer schwierigen Zeit aufgewachsen, auch die Erziehung durch die Eltern, speziell dem Vater, war noch eine ganz andere, auch hat Eddie unter alldem gelitten, aber ja, er hat irgendwann gar nichts Gutes mehr im eigenen Leben gesehen. Von Kindesbeinen an begleiten wir Eddie zu den 5 Menschen und da beginnt es, für mich, schon etwas holprig zu werden. Es waren zum Teil Menschen dabei die Eddie kurz oder länger kennengelernt hatte, die ihn ein Stück begleiteten und die er doch kennt. Aber eben auch Menschen die er nie kennengelernt hat, im sehr entferntesten Sinne mit ihnen zu tun hatte, wenn man das so sagen kann. Gegen Ende hatte ich dann das Gefühl dass der Autor nur noch schnell das Buch beenden wollte, die Ideen ausgingen oder keine Ahnung, aber es kam so schnell und abrupt und hat den Lesegenuss dann ordentlich gebremst. Umso mehr die Geschichte voranschritt, umso blasser wurden die Figuren, umso schneller kamen die „Belehrungen“ und die ein oder andere Richtung hatte mich dann eher ratlos und etwas verloren zurückgelassen. Ein Buch was den Leser ins Herz trifft, viele Dinge, Gefühle in jeglichen Facetten sind nachvollziehbar, erkennt man und doch zeigt dieses Buch auf der einen Seite auf dass jeder ein wertvolles Leben geführt hat, dass er Dinge falsch gemacht hat, aber auch richtig handelte und dass man nicht voller Missgunst und Wut durch das Leben laufen soll, verzeihen und genießen geben ein besseres Gefühl. Das fand ich sehr schön und toll umgesetzt, lässt mich als Leser auch gewisse Dinge überdenken und neu ordnen. Aber wie gesagt, vieles blieb doch etwas lieblos, zu schnell durchgezogen, manchmal verwirrend, blass und hin und wieder unsympathisch. Trotzdem würde ich das Buch, von seiner Gesamtheit empfehlen und hoffe das sein nächstes Buch mich mehr berührt.

Stimmt nachdenklich
von leseratte1310 am 16.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eddie betreibt seit vielen Jahren einen Rummelplatz. Trotz seines hohen Alters, hält er alles noch in Ordnung. Ausgerechnet an seinem 83. Geburtstag stürzt eine der "Free Fall"-Gondeln ab. Eddie sieh im letzten Moment, dass ein kleines Mädchen unter der Gondel hockt. Er zieht sie noch weg und wird dann selbst tödlich getroffen. ... Eddie betreibt seit vielen Jahren einen Rummelplatz. Trotz seines hohen Alters, hält er alles noch in Ordnung. Ausgerechnet an seinem 83. Geburtstag stürzt eine der "Free Fall"-Gondeln ab. Eddie sieh im letzten Moment, dass ein kleines Mädchen unter der Gondel hockt. Er zieht sie noch weg und wird dann selbst tödlich getroffen. Er findet sich im Himmel wieder, aber er hadert mit seinem Schicksal. Dann begegnet er fünf Menschen, die seinem Leben eine Rolle gespielt haben. Sie haben auf ihn gewartet. Vieles was Eddie getan hat, zeigt sich ihm nun aus einer ganz anderen Perspektive. Er selbst hat das nie so betrachtet, aber sein Leben war sinnvoll. Nun erst erkennt auch er, dass sein Leben lebenswert war. Eddie ist ein brummiger Typ, der einem nicht auf Anhieb sympathisch ist, aber ich mochte ihn trotzdem. Dies ist mein erstes Buch des Autors Mitch Albom. Sein Schreibstil ist eindringlich und lässt sich angenehm lesen. Es ist eine emotionale und berührende Geschichte, die leise abläuft und einen trotzdem packt. Das Leben ist ein ewiges Auf und Ab. Der Mensch macht Fehler und tut Gutes, manchmal ohne weiter darüber nachzudenken. Aber immer hat sein Handeln auch Folgen. Es bleibt nicht aus, dass man über sein eigenes Leben nachdenkt, wenn man dieses Buch liest. Man sollte im Leben mit anderen und auch mit sich selbst aufmerksam und achtsam umgehen. Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es nur empfehlen.

Ein sanftes, leises Buch, das bewegt und nicht mehr loslässt
von Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 31.10.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Trotz seiner 83 Jahre arbeitet Eddie noch immer auf dem Jahrmarkt. Er ist für die Kinder „Eddie Wartung“ und bastelt ihnen Pfeifenreinger-Tierchen. Ausgerechnet an seinem Geburtstag geschieht ein Unglück im Park und sein Versuch, ein kleines Mädchen zu retten, endet für ihn tödlich. Er findet sich im Himmel wieder und trifft nac... Trotz seiner 83 Jahre arbeitet Eddie noch immer auf dem Jahrmarkt. Er ist für die Kinder „Eddie Wartung“ und bastelt ihnen Pfeifenreinger-Tierchen. Ausgerechnet an seinem Geburtstag geschieht ein Unglück im Park und sein Versuch, ein kleines Mädchen zu retten, endet für ihn tödlich. Er findet sich im Himmel wieder und trifft nach und nach auf fünf Menschen, die auf ihn gewartet haben. Nicht alle kennt er, aber alle erzählen ihm Dinge, die eine ganz besondere Bedeutung haben … Zuvor hatte ich das Hörbuch „Wer im Himmel auf dich wartet“ genossen und ich war neugierig, was der eigentliche Vorgänger des Buches in sich birgt. Fest steht, dass es keine Rolle spielt, in welcher Reihenfolge man diese Geschichten liest oder hört. Von der Logik her ist dies Band ein, aber die Geschichten sind eigenständig. Sie bauen nicht aufeinander auf, sie betreffen quasi nur zufällig zwei identische Figuren. Die Geschichte ist ruhig und dennoch bewegend. Sie tröstet auch – zumindest hat sie diese Wirkung auf mich. Die Vorstellung eines „vernetzten“ Himmels ist wunderschön und den Wert des eigenen Lebens zu erkennen und sich mit dem Schicksal zu versöhnen, das finde ich einfach herrlich, wunderbar, großartig. Mitch Albom schafft es, in beiden Geschichten ruhig und sachlich zu schildern, was er sagen möchte. Es gibt keine echte Spannung, dennoch fesselt das Buch. Das ist fast schon magisch! Dabei lässt er Eddie nicht als unerkannten Helden durchs Leben schreiten, sondern zeigt auch auf, wo er sich geirrt hat, wo er falsch gehandelt hat und welche einschneidenden Folgen dieses Handeln hatte. Aber eines ist nicht möglich, wenn das andere nicht zuvor geschehen ist und so hängt eben alles zusammen und nichts davon ist unwichtig. Ja, alles im Leben hat seinen Sinn, auch wenn wir es oft erst sehr spät verstehen. Ich mag dieses sanfte, leise Buch sehr und werde die Wirkung, die es auf mich hat, nicht so schnell vergessen. Es lässt mich daran glauben, dass die, die schon gegangen sind, nach fünf besonderen Begegnungen darauf warten, selbst einer von fünf zu sein, bevor sie endgültig ihre Reise beenden. In Frieden, in Zufriedenheit, ausgeglichen und glücklich. Sicher kein Buch für jeden. Aber eins perfekt für mich. Und sicher nicht ohne Grund nach vierzehn Jahren neu aufgelegt! Ich gebe fünf Sterne.