Dichterhäuser

Mit Fotografien von Achim Bednorz

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Dichter leben im Trubel der Metropolen, in beschaulichen Kleinstädten oder idyllischen Dörfern. Immer jedoch sind ihre Häuser höchst individuelle Schöpfungen. Sie bilden nicht nur den Mittelpunkt erfolgreicher Karrieren, sondern erzählen auch von verzwickten Lebenslagen, politisch bewegten Zeiten und den Mühen des Schreibens. Bodo Plachta und Achim Bednorz haben Dichterhäuser in ganz Deutschland besucht und den ein oder anderen Blick über die Grenze gewagt. Sie waren bei Lessing in Wolfenbüttel, bei Fontane in Neuruppin und bei Anna Seghers in Berlin. Thomas Bernhards Bauernhof in Ohlsdorf ist ebenso zu besichtigen wie Dürrenmatts »Schriftstellerwerkstatt« in Neuchâtel. Brillante Farbaufnahmen von Bücherbergen, Schreibmaschinen und Salons gewähren einen faszinierenden Einblick in die Privaträume berühmter Literaten und lassen uns die »Kunst, schön zu wohnen« (Hermann Hesse) entdecken.

Portrait
Bodo Plachta ist Germanist und veröffentlichte zahllose Aufsätze und Bücher zur Neueren deutschen Literaturwissenschaft. In seinen Publikationen geht er immer wieder der Frage nach, wie und wo Literatur entsteht und in welcher räumlichen Umgebung Literaten, Musiker und Künstler leben und arbeiten.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8062-3612-5
Verlag WBG Theiss
Maße (L/B/H) 29,7/24,1/3 cm
Gewicht 1707 g
Abbildungen 155 farbige Abbildungen
Fotografen Achim Bednorz
Buch (gebundene Ausgabe)
49,95
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ein wunderschöner Bildband mit tollen Texten
von Gertie G. aus Wien am 22.10.2017

Das Duo Bodo Plachta (Autor) und Achim Bednorz (Fotograf) begibt sich auf Spurensuche nach berühmten Dichtern und deren Wirkungsstätten. Die beiden nehmen die Leser mit auf eine Reise durch Zeit und (deutschsprachigen) Raum. Vom Mittelalter bis in die Gegenwart begleiten wir die beiden auf der Suche nach den Häusern... Das Duo Bodo Plachta (Autor) und Achim Bednorz (Fotograf) begibt sich auf Spurensuche nach berühmten Dichtern und deren Wirkungsstätten. Die beiden nehmen die Leser mit auf eine Reise durch Zeit und (deutschsprachigen) Raum. Vom Mittelalter bis in die Gegenwart begleiten wir die beiden auf der Suche nach den Häusern der Dichter. Wir dürfen Einblick nehmen in Schreibstuben, Druckereien, Bibliotheken und Museen. Wir bekommen Hintergründe, Geschichte, G’schichteln über Erfolge und Misserfolge erzählt. Die kurzen, in sich abgeschlossenen Kapitel lassen ein längeres Verweilen bei dem jeweiligen Literaten zu. Ehrfurchtsvoll blättert der geneigte Leser in diesem prächtigen Bildband. Wie schön haben die Dichter gewohnt! Oder doch nicht? Ich durfte anlässlich eines Lübeck-Besuchs das „Buddenbrock-Haus“ besichtigen. Ein Eindruck, der nun durch dieses Buch wieder gefestigt wurde. Oder das Robert-Musil-Museum in Klagenfurt: ein feines kleines Museum, das neben dem Namensgeber an die beiden wohl bekanntesten Töchter Kärntens erinnert: Christine Lavant und Ingeborg Bachmann. Wie alle Fotobände nicht unbedingt als „Bettlektüre“ geeignet, ist das Buch doch 24x 30cm groß, 3cm dick und 1,7kg schwer. Das Buch besteht aus 11 Kapiteln, 245 Seiten mit 157 farbigen Abbildungen. Ein Zitat aus der Einleitung darrf nun auch zum Abschluss nicht fehlen: „Orte üben wohl deshalb eine derart große Anziehungskraft aus, weil sie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpfen und uns so Kontinuität vermitteln. Doch der Besuch dieser Orte allein reicht meistens nicht aus. Wir benötigen Erklärungen, um die oftmals komplexen spuren deuten zu können und um nicht in bloßer Verehrung zu verharren. Der Ort muss zum Erzählen gebracht werden, damit wir eine genauere Vorstellung davon gewinnen können, was hier einst geschah und was diesen Ort überhaupt auszeichnet und bewahrenswert macht.“ Das Buch macht Appetit, auf den Spuren der Dichter zu lustwandeln. Das eine oder andere Dichterhaus werde ich mir nun auch persönlich ansehen.

Sehr schön und lesenswert!
von Wedma am 18.08.2017

„Dichterhäuser“ von Bodo Plachta mit Fotografien von Achim Bednorz ist in wunderbares Buch, bei dem man die Welt um sich für paar schöne Stunden vergessen kann. Tolle Texte und atmosphärische Fotos verzaubern von den ersten Seiten an. Zum Autor: „Bodo Plachta ist Germanist und veröffentlichte zahllose Aufsätze und Bücher zur... „Dichterhäuser“ von Bodo Plachta mit Fotografien von Achim Bednorz ist in wunderbares Buch, bei dem man die Welt um sich für paar schöne Stunden vergessen kann. Tolle Texte und atmosphärische Fotos verzaubern von den ersten Seiten an. Zum Autor: „Bodo Plachta ist Germanist und veröffentlichte zahllose Aufsätze und Bücher zur Neueren deutschen Literaturwissenschaft. In seinen Publikationen geht er immer wieder der Frage nach, wie und wo Literatur entsteht und in welcher räumlichen Umgebung Literaten, Musiker und Künstler leben und arbeiten.“ Zum Fotografen: „Achim Bednorz ist seit Jahrzehnten international als freiberuflicher Fotograf unterwegs. Er hat zahlreiche opulente Bildbände zur Kunstgeschichte veröffentlicht. Seine ganz besondere Liebe gilbt der Architekturfotografie.“ Das Buch besteht aus 11 Kapiteln, 245 Seiten mit 157 farb. Abbildungen, plus Einleitung, Anhang bestehend aus Anmerkungen, Hinweisen/Anschriften der Dichterhäuser samt ihren Internetadressen, Literaturhinweisen, Register, Bildnachweis. Man schlägt das Buch auf und taucht in faszinierende Welten ein, der Geist der Zeit zum Greifen nah. Man staunt über die räumlichen Gepflogenheiten der vergangenen Epochen, über die aufwendige Verarbeitung der Zimmer, z.B. Bettina von Arnim Musiksalon im Schloss Wiepersdorf; über die Schönheit der Landschaften, s. z.B. das Foto vom Schloss Rheinsberg mit stillem Wasser im Vordergrund als Schauplatz von Kurt Tucholskys Erzählung Rheinsberg; man staunt über so viel Atmosphäre, Poesie, Romantik, (verspielter) Eigenart, oder auch über „die neue Sachlichkeit der Einrichtung“ uvm. „Orte üben wohl deshalb eine derart große Anziehungskraft aus, weil sie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpfen und uns so Kontinuität vermitteln.“, schreibt Bodo Platt in der Einleitung. „Doch der Besuch dieser Orte allein reicht meistens nicht aus. Wir benötigen Erklärungen, um die oftmals komplexen spuren deuten zu können und um nicht in bloßer Verehrung zu verharren. Der Ort muss zum Erzählen gebracht werden, damit wir eine genauere Vorstellung davon gewinnen können, was hier einst geschah und was diesen Ort überhaupt auszeichnet und bewahrenswert macht.“ Dies gelingt diesem Buch ganz wunderbar. Jedem Kapitel steht ein kurzer Text voran, der das Kommende kurz erläutert. Manchmal ist es die Quintessenz zur Romantik und ihrer Selbstverständnis in Abgrenzung zur Aufklärung und Klassizismus. Manchmal geht es um die Zeichen der Zeit, wie im Kapitel über Fallada, Marieluise Fleißer und Barlach. Andermal liest man im Kapitel eine knappe Zusammenfassung eines kurzen Dichterlebens in diesem Haus, wie bei Novalis, an anderer Stelle kommt ein etwas längerer Text zu den Wohnräumen von Goethe mit Angabe, welche Werke dort geschrieben wurden und u.a. das Foto vom Zimmer, in dem er gestorben war. Im anderen Kapitel geht es um bestimmte Charaktereigenschaften, wie bei Jean Paul in Bayreuth, die er in dem abgebildeten Haus pflegte uvm. Die Texte, in einer aussagestarken und eleganten Sprache verfasst, sind eher kurz als lang, liefern aber das Wesentliche, Spannende, Wissenswerte, was man in Verbindung zu den abgebildeten Wohnräumen berichten kann, und wecken Neugier auf die Dichter und ihre Werke, bzw. laden dazu ein, gleich zu den Stücken zu greifen und sie nochmals lesen, da man nun weiß, wo und ggf. unter welchen Umständen sie geschrieben wurden. Die Vergangenheit ist in diesem Buch so lebendig und zu Greifen nah, dass man sich wähnt, in diesen Epochen zu verweilen und die Dichter dort zu treffen. Wohnräume von Hesse, Heine, Mann wurden u.a. auch beleuchtet, z.B. Das Esszimmer von Thomas Mann im alten Giebelhaus in der Mengstraße „wandelt sich im Roman zum ‚Götterzimmer‘“, auch „das Landschaftszimmer“ ist mit einem großen, schönen Foto dabei. Man sieht auch das runde Zimmer im Hölderlin-Turm an der Tübinger Neckarfront, oder auch den selbst konstruierten Schreibstuhl von Gleim, und vieles mehr. Die von Dürrenmatt bunt ausgemalte Toilette hat, wie vieles andere, einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Kapitel sind lesefreundlich kurz, sodass man jederzeit eine Pause einlegen kann. Das möchte man aber nicht, weil man gespannt ist, was als Nächstes kommt und welche Fotos einem die Sinne wieder mal, oft auf eine andere Art, betören werden. Ich konnte erst dann das Buch für paar Stunden zuklappen, als die Hälfte schon längst überschritten war, musste aber später unbedingt wieder reinschauen, da ich gespannt war, wie es weitergeht. Das Buch ist sehr schön gestaltet: dickes, weißes, alterungsbeständiges Papier, festes Einband in tiefem Grün, Umschlag. Der Band ist recht groß: aufgerundet 24x 30cm, 3cm dick und schwer: 1,7kg. Am besten hat man einen geräumigen Lesetisch, auf dessen Fläche man das Buch ausbreiten kann. Fazit: Ein wahres Schmuckstück und ein großartiges Geschenk aus dem Hause Theiss/WBG an alle, die Literatur und ihre Dichter lieben und besser kennenlernen wollen. Lesegenuss garantiert. Und diese Fotos! Ein wahres Fest fürs Auge! Die schönen Stunden, die man mit dem Band verbringt, klingen noch länger nach. Kann auch sein, dass dieses Buch Ihr Leben verändert. Nach dieser Lektüre kann man schöne Reise(n) zu den Dichterhäusern planen und abends in den Werken der Autoren schmökern oder diese vortragen, deren Wohnräume man am Tage besucht hat. Ein tolles Geschenk für Freunde und Familie. 5 wohl verdiente Sterne.