Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

Die Welt in Karten

Meisterwerke der Kartographie

Marjo T. Nurminen legt mit diesem großformatigen und großartig bebilderten Band eine Geschichte der Kartographie in Weltkarten vor. Von der Antike bis zur Aufklärung spannt sich der zeitliche Bogen, über 200 Karten sind in hervorragender Druckqualität im Vollbild und in Detailvergrößerungen abgebildet. Eingebettet in den jeweiligen historischen Kontext zeigt Nurminen, wie sich Darstellung und Technik in der Kartographie verändern, aber auch welche Paradigmenwechsel an den Karten ablesbar sind, welche Weltbilder sie abbilden: von der antiken T-O-Karte über die heilsgeschichtlichen Karten des Mittelalters, in denen Texte und Karte zum christlichen Weltbild verschmelzen mit Jerusalem als Zentrum der Welt, über die Seekarten der Entdecker und Händler bis hin zu thematischen Weltkarten wie etwa Aaron Arrowsmith's Karten mit den Reisen von James Cook. Erzählt wird dazu die Geschichte der Kartenmacher und ihrer Auftraggeber, die immer auch etwas über den Zweck verrät, dem die Karten dienten.
Rezension
"... ein wissenschaftlich solider, aber dennoch leicht zugänglicher Text. Er reicht von technischen Erläuterungen zu Projektionen und Druckverfahren bis zu Porträts von Seefahrern, Kosmografen und Kaufleuten, von denen ein jeder persönliche Ziele verfolgte, die Teil einer größeren Geschichte wurden. ... "Die Welt in Karten" macht daraus eine einzige fortlaufende Erzählung durchgehend mit großartigen Farbabbildungen in hervorragender Druckqualität illustriert. ... Der Leser beschließt die Lektüre dieses schönen und großartigen Buchs mit einem tiefen Gefühl der Demut vor dem gesammelten Wissen so vieler, die darum rangen, ihren Platz in der Welt zu verstehen." The Times Literary Supplement

"Die Welt in Karten" liefert eine wissenschaftliche Arbeit mit Anspruch und Stil. ... Dieses wundervolle Buch ist ein Denkmal für die Anstrengung und den Erfindungsreichtum, die von den Europäern an den Tag gelegt wurden, um die Welt in den Blick zu bekommen und zu verstehen, eine Suche, die bis heute fortgesetzt wird und die noch immer auf Karten angewiesen ist." Geographical Magazine

"Mit ihrem Buch sucht Marjo T. Nurminen die Sicht auf die Welt zu verstehen, die in Weltkarten überliefert ist. Zu den Schlüsselfragen des Buchs gehören: Was erzählen uns Karten über uns selbst? Was sagen sie über unsere Geschichte, unsere Kultur, unsere Einstellungen und Ideen? Wie veränderten und entwickelten sich europäische Karten innerhalb eines Zeitraums von 1000 Jahren? Zu welchen Zwecken wurden Weltkarten erstellt, wer fertigte sie an, für wen wurden sie hergestellt und wie? Das Buch vermittelt eine Erfahrung, die sowohl informativ als auch ästethisch ist. Es ist ein hervorragender Leitfaden für Kartenliebhaber, Historiker und das interessierte Publikum." Preiskommitees der finnischen "Historian Ystäväin Liitto" (Gesellschaft der Freunde der Geschichte)
Portrait
Marjo T. Nurminen (Jg. 1967) ist von Hause aus Archäologin, ihr Spezialgebiet ist aber Wissenschaftsgeschichte und -philosophie. Über 10 Jahre hat sie als Journalistin für das finnische Fernsehen gearbeitet und dort vor allem für Formate, die Themen aus der Wissenschaft populär aufbereiten. Ihr Buch "Tiedon Tyttäret" (Sisters of Science) hat den Tieto-Finlandia Award für das beste finnische Sachbuch 2008 gewonnen - es wurde in viele Sprachen übersetzt. Marjo T. Nurminen lebt mit ihrer Familie in Helsinki. Gina Beitscher studierte in Tel Aviv, Spanien und München. Sie war viele Jahre lang Dozentin am Sprachen- und Dolmetscher-Institut München und ist seit Jahrzehnten als Übersetzerin und Autorin tätig. Sie verfasste u. a. Sprachlehrwerke und übersetzte zahlreiche Bücher aus dem Englischen und mehreren romanischen Sprachen für namhafte Verlage.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2
  • Artikelbild-3
  • Artikelbild-4
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8062-3557-9
Verlag Wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
Maße (L/B/H) 34,5/25,8/3,5 cm
Gewicht 2706 g
Originaltitel The Mapmakers' World
Abbildungen mit über 300 farbigen Abbildungen und hist. Karten
Übersetzer Gina Beitscher
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
99,95
99,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
1
0
0
0
0

Ein imposantes Meisterwerk
von Gertie G. aus Wien am 30.09.2018

Die finnische Archäologin und Autorin Marjo Nurminen hat für Liebhaber von historischen Landkarten ein wunderbares Werk geschaffen. In diesem großformatigen Atlas (34 x 25 cm) zeigt sie uns eine Auswahl von prächtigen Land-, See- und Weltkarten. Der Schwerpunkt liegt bei der Darstellung von frühen Karten, also zwischen dem 7. un... Die finnische Archäologin und Autorin Marjo Nurminen hat für Liebhaber von historischen Landkarten ein wunderbares Werk geschaffen. In diesem großformatigen Atlas (34 x 25 cm) zeigt sie uns eine Auswahl von prächtigen Land-, See- und Weltkarten. Der Schwerpunkt liegt bei der Darstellung von frühen Karten, also zwischen dem 7. und 17. Jahrhundert. In fünf große Kapitel fasst die Autorin die Reise in die Vergangenheit zusammen: • Die Mittelalterliche Welt in Karten • Die Wiederentdeckung der antiken Geografie • Auf zu neuen Welten • Die Weltkarte rückt in Blickfeld • Die Welt ist umrundet Jedes Kapitel ist noch in Spezialgebiete untereilt und endet mit einem Fazit. So erfahren wir im ersten Teil einiges über die mittelalterlichen Seekarten (Portolane) sowie über Richtungen, Entfernung und Maßstab auf den Karten. Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit der Wiederentdeckung der antiken Landkartenkunde. Der dritte Abschnitt hat die Reisen in die Neue Welt zum Thema. Hier lesen wir auch, dass die Osmanen (1517) unter Admiral Piri Reis beim Zeichnen einer exakten Weltkarte die Nase vorne hatten. Im vierten Kapitel lernen wir die Neuerungen in Mathematik und Astronomie der Renaissance kennen. Großformatige Weltkarten rücken in den Fokus von Forschern, Entdeckern und Herrschern. Der fünfte und letzte Abschnitt widmet sich den großen Entdeckern und den begleitenden Kartografen. Vor allem den Niederländern gebührt hier der Respekt. Nun werden auch die ersten Globen wie wir sie heute kennen, angefertigt. Der Epilog gibt dann einen Ausblick auf die späteren Ereignisse wie Aufklärung, Kolonialismus sowie die technischen Innovationen, die die Kartografie nachhaltig beeinflussen. Meine Meinung: Ein Großteil der abgebildeten Karten stammt aus Nurminens eigener Sammlung. Die Abbildungen sind oft doppelseitig und mehrfärbig. Wir erfahren einiges über die Kartenherstellung. Zuerst per Hand, dann mit der Erfindung des (Buch)Drucks werden Karten auch für die Allgemeinheit erschwinglich und verbreiten sich schnell. Zu jeder Karte wird deren Schöpfer wie z. B. Martin Waldseemüller (1507), soweit bekannt, vorgestellt. Allerdings bedarf es einiges an Fachwissen, um den erläuternden, umfangreichen Text und die am Ende etwas versteckte Darstellung der verschiedenen Kartenprojektionen im Detail zu verstehen. Geografen, Mathematikern und Geodäten sind Fachbegriffe wie zylindrische, stereographische und Kegelprojektion geläufig, andere werden hier wohl ein wenig nachlesen müssen. Wer sich näher mit diesem Thema beschäftigen möchte, findet im Anhang eine Vielzahl von weiterführender Literatur. „Alte Karten sind wie ein Fenster in die Geschichte.“ Sagte Abraham Ortelius, ein flämischer Meisterkartograf, Verleger und Sammler bereits im 16. Jahrhundert. Dem ist wohl wenig hinzuzufügen. Fazit: Ein imposantes und höchst informatives Werk. Gerne gebe ich 5 Sterne.