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Mein Leben am Limit

Eine Autobiographie in Gesprächen mit Thomas Hüetlin

Reinhold Messner

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Beschreibung

Schon immer ist Reinhold Messner weiter gegangen als alle anderen. Früh ließ er das Tal seiner Südtiroler Kindheit hinter sich, bestieg alle 14 Achttausender und durchquerte zu Fuß die größten Sand- und Eiswüsten der Erde. Was aber beflügelt diesen Erfolgsmenschen? Und woher schöpft er Kraft und Phantasie, sich immer wieder neu zu erfinden? Kritisch und offen stellt der »Spiegel«-Reporter Thomas Hüetlin ihm die entscheidenden Fragen zu einem »Leben am Limit«.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.09.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-24535-7
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/3 cm
Gewicht 282 g
Abbildungen mit 6 Fotos. 19 cm
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 52362

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Der Mensch Reinhold Messner - Hut ab
von Mandurah aus Wunstorf am 19.01.2007

Früher habe auch ich mich bedingt durch die Hetze in vielen Medien dazu hinreißen lassen, bei der Erwähnung des Namens „Reinhold Messner“ an den gängigen Yeti-Witz zu denken „Treffen sich zwei Yetis, du, ich habe den Messner gesehen, was, gibt es den wirklich“. Messner war für mich - ohne mich mit ihm auch nur ein einziges Mal o... Früher habe auch ich mich bedingt durch die Hetze in vielen Medien dazu hinreißen lassen, bei der Erwähnung des Namens „Reinhold Messner“ an den gängigen Yeti-Witz zu denken „Treffen sich zwei Yetis, du, ich habe den Messner gesehen, was, gibt es den wirklich“. Messner war für mich - ohne mich mit ihm auch nur ein einziges Mal objektiv auseinandergesetzt zu haben - ein Mensch, dem die dünne Luft in den höheren Bergregionen nicht bekommen ist, er war ein Witz. Nachdem ich feststellen mußte, daß nicht alles im Leben einfach schwarz und weiß ist und mich die Leistungen der Bergsteiger allgemein immer mehr fasziniert haben, habe ich mir u.a. dieses Buch geholt. Thomas Hüetlin, bekannt als „Spiegel“-Korrespondent, ist mit diesem Interview von Reinhold Messner ein tiefer, schonungsloser Blick in dessen Seele gelungen. Beschreibt Messner, wie er als Kind zu seinen ersten Touren aufbrach, muß man über den Lausbuben lächeln, der sich einfach vor der Arbeit auf dem elterlichen Hof oder der Schule drückte und sich davonstahl. Nach so vielen Jahren ist es erschütternd, wie sehr ihn der Tod seines Bruders Günther und die nachfolgende öffentliche Diskussion um die damaligen Geschehnisse am Berg getroffen hat. Es ist zudem beeindruckend, wie viel physischen und psychischen Schmerz Menschen wie er ertragen können ohne daran zu zerbrechen. Hut ab! Um einen Blick auf den Menschen Reinhold Messner, nicht auf seine Taten zu bekommen, die man als Nicht-Bergsteiger ja doch nicht so nachvollziehen kann, weil es einfach unvorstellbar ist, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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