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Zwei alte Frauen

Eine Legende von Verrat und Tapferkeit

Velma Wallis

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Beschreibung

Ein Nomadenstamm im hohen Norden von Alaska: Während eines bitterkalten Winters kommt es zu einer gefährlichen Hungersnot. Wie das alte Stammesgesetz es vorschreibt, beschließt der Häuptling, die beiden ältesten Frauen als »unnütze Esser« zurückzulassen, um den Stamm zu retten. Doch in der Einsamkeit der eisigen Wildnis geschieht das Unglaubliche: Die beiden alten Indianerfrauen geben nicht auf, sondern besinnen sich auf ihre ureigenen Fähigkeiten, die sie längst vergessen geglaubt hatten …

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 01.11.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-24569-2
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 16,5/12,1/1,5 cm
Gewicht 148 g
Originaltitel Two old women
Abbildungen 2010. mit Illustrationen von Heinke Both. 16,5 cm
Auflage 25. Auflage
Illustrator Heinke Both
Übersetzer Christel Dormagen
Verkaufsrang 9559

Buchhändler-Empfehlungen

Antje Roschlau, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein Buch, das mich nachdenklich zurück lässt. Worauf kommt es an? Was ist wirklich wichtig und was liegt in uns, ohne das wir es wissen? Gerade jetzt wichtiger denn je zu hinterfragen. Ein Buch, das jede der fünf Musen mehr als Wert ist!

Karsten Rauchfuss, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Eine alte Indianer - Legend, die einem an die Nieren geht und die Frage nach dem Sinn des Lebens aufwirft.Beeindruckend!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Überleben
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberiberg am 18.03.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sehr interessante Einblicke in das schwere Leben der indigenen Stämme im eisigen Norden von Nordamerika. Man erfährt auch wie die Menschen in der Wildnis aufeinander angewiesen sind.

Sehr klug
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle am 11.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Vom Wert des Willens und der Erfahrung des Alters berichtet diese berührende Geschichte - schnörkelos in der Sache und wunderbar in Farbigkeit der Naturbeschreibung.

Eine schöne Erzählung, langweilig geschrieben
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberlunkhofen am 04.11.2019

Als Legende, ist diese Geschichte lehrreich. Es ist eine harte Entscheidung des Häuptlings, die zwei alten Frauen, die ja für nichts anderes gut scheinen als ständig zu jammern, um das Überlebenswillen des ganzen Volkes zu hinterlassen. Bei der Tochter und dem Enkel der einen bilden sich besonders schwere Gewissensbisse. Aber... Als Legende, ist diese Geschichte lehrreich. Es ist eine harte Entscheidung des Häuptlings, die zwei alten Frauen, die ja für nichts anderes gut scheinen als ständig zu jammern, um das Überlebenswillen des ganzen Volkes zu hinterlassen. Bei der Tochter und dem Enkel der einen bilden sich besonders schwere Gewissensbisse. Aber so sind die Frauen nun in der bitteren Kälte mit wenig Ausrüstung auf ihre eigenen Fähigkeiten und alten Weisheiten angewiesen. Und sie schaffen es tatsächlich, den harten Winter durchzukämpfen. Sie erjagen, trocknen und lagern sogar grosse Nahrungsvorräte. Als das Volk – elend, verhungert und beschämt – zurückkehrt, spürt ein alter Fährtenfinder die zwei Frauen auf. Zum Erstaunen aller leben sie noch. Dann fängt der bange Versuch der Versöhnung an. Gegen Schluss bekommen wir die inneren Zerreissproben der Frauen mit, aber auch die Lektionen, die die jüngeren Stammesmitglieder von ihnen lernen. “Die Menschen begriffen nun, dass die zwei Frauen, so lange, wie sie schon lebten, gewiss mehr Dinge wussten, als das Volk für möglich gehalten hatte… Und so erwies das Volk ihnen seine Ehrerbietung, indem es auf das hörte, was sie zu sagen hatten.” Als Legende, ist diese Geschichte eben lehrreich. Es ist einfach schade, dass das Aneinanderreihen der Vorgänge und der Erzählstil so trocken und langweilig wirken, bis endlich die zwischenmenschlichen Beziehungen zum Vorschein kommen.


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