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Der Gattopardo

Roman

Giuseppe Tomasi di Lampedusa

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Beschreibung

Voll wehmütiger Skepsis beobachtet Don Fabrizio, Fürst von Salina, den Beginn eines neuen Zeitalters – verkörpert durch seinen geliebten Neffen Tancredi und die verführerische Angelica, die ihre bürgerliche Herkunft für immer hinter sich lassen will. Das Meisterwerk des großen Erzählers um Tradition, Aufbruch und Leidenschaft im ausgehenden 19. Jahrhundert. Jetzt liegt der um zwei Fragmente vervollständigte Text in einer kraftvollen neuen Übersetzung vor.

"Mit feiner Ironie und Melancholie erzählt Tomasi di Lampedusa vom Niedergang eines Adelsgeschlechts - die Geschichte seiner Familie. Ein Meisterwerk!", emotion 20151120

Giuseppe Tomasi, Herzog von Palma und Fürst von Lampedusa, wurde am 23. Dezember 1896 in Palermo geboren und starb am 23. Juli 1957 in Rom. Neben Erzählungen schrieb er innerhalb weniger Monate seinen einzigen Roman: »Der Leopard«. Ein Jahr nach seinem Tod veröffentlicht, wurde er zum Welterfolg und machte Lampedusa zu einem der bedeutendsten italienischen Autoren der Moderne.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Gioacchino Lanza Tomasi
Seitenzahl 364
Erscheinungsdatum 01.12.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-24586-9
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19/12,1/2,5 cm
Gewicht 256 g
Originaltitel Il Gattopardo
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Giò Waeckerlin Induni

Buchhändler-Empfehlungen

Welch wuchtiges Werk!

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Es gibt diese seltenen Werke von wirklicher Durchschlagskraft. "Der Gattopardo" (oder "Der Leopard" in anderen Übersetzungen) gehört im Bereich der Romane auf diese Liste und stellt sich selbstbewusst neben "Moby-Dick", "Die Wurzeln des Lebens" oder "Buddenbrooks". Natürlich ist es vor Allem Letzteres, das am nächsten verwandt ist - in beiden geht es um den Verfall von Familien. Thomas Mann gewann den Literaturnobelpreis, mit besonderem Verweis auf "Buddenbrooks", während Giuseppe Tomasi di Lampedusa starb, noch bevor sein Roman veröffentlicht wurde. Zwar gibt es noch ein paar weitere Erzählungen von ihm, aber was hätte er vielleicht noch alles schaffen können, wenn das Timing anders gewesen wäre. Wie Mann beschreibt auch di Lampedusa gern - wo Mann aber im Konflikt zwischen Leidenschaft und nördlicher Kühle schreibt, erlaubt sich di Lampedusa, pompös zu werden und entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann, wenn einem Worte etwas bedeuten. Dadurch, dass es um den Verfall einer Familie geht, zählt es wohl nicht als Spoiler, dass das Ende niederschmetternd ist - die drei Schwestern laden sehr zum Mitleiden ein. Auf einem ganz anderen Blatt Papier: Ich habe durch diesen Roman den Namen Tancredi kennengelernt und empfinde das als großen Gewinn! "Der Gattopardo" ist kein wirklicher Geheimtipp, er wurde 1963 von Visconti verfilmt mit hochkarätigen Darstellern wie Burt Lancaster, Alain Delon und Claudia Cardinale. Trotzdem wird der Roman sicherlich seltener gelesen, als er sollte. Beenden Sie zumindest diesen Verfall jetzt!

Der Gattopardo

Benedikt Drießen, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Mein mit Abstand liebster und mir wichtigster Roman, ja wichtigstes Buch, ist Lampedusas Gattopardo: In Anbetracht erheblicher politischer Veränderungen, dem Erstarken Garibaldis und dem Emporkommen neuer herrschender Klassen berichtet Lampedusa in seinem Hauptwerk von seinen adeligen Vorfahren. Den Leoparden im Wappen führend lebt die Familie nun von vergehender und alter Pracht und ist gezwungen sich mit der Moderne zu arangieren. In vielen Skizzen erleben wir ein sizilianisches Sittenbild, welches wieder und wieder gelesen immer neue Einsichten, Perspektiven und menschliche Entwicklungen aufzeigt. Mit einem resignativen Unterton wird deutlich, dass sich, auch wenn die Umstände und Zeiten sich verändern, der Mensch immer derselbe bleibt. Damit ist Lampedusas Werk immer aktuell und von einer Kraft, vergleichbar mit antiken Autoren.

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