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Zeit der Schwalben

Gekürzte Ausgabe, Lesung

(19)
Die 16-jährige Elizabeth ist begeistert von den jungen Leuten, die sie auf dem Anwesen der Freunde ihrer Eltern in Sussex kennenlernt. Die erwachsenen Kinder der Shaws nehmen sie mit zu Ausflügen, Picknicks, Gartenpartys, und sie erlebt in jenem Sommer Ende der 50er Jahre ihre erste Liebe. Doch dann schlägt das Schicksal zu.

Vierzig Jahre später besucht Addie Harington ihren Vater und ihre Geschwister, um den ersten Jahrestag des Todes ihrer Mutter Elizabeth zu begehen. Als sie sich kurz in das ehemalige Arbeitszimmer ihrer Mutter zurückzieht, klingelt das Telefon. Ein Unbekannter, der Addie offenbar für ihre Mutter hält, spricht von 'neuen Spuren' und erwähnt immer wieder ein Datum – Addies Geburtstag. Kurz darauf steht eine Frau vor der Tür der Haringtons. Sie behauptet, sie sei Addies Schwester.

Simone Kabst leiht ihre weiche, volle Stimme den Erzählpassagen um Addie im modernen London. Eva Gosciejewicz entführt die Hörer als Elizabeth mit zarter Nostalgie in das England der späten 50er Jahre.
Portrait
Eva Gosciejewicz studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Neben Engagements u.a. an den Kammerspielen München, dem Bayerischen Staatsschauspiel, dem Schauspiel Frankfurt und dem Theater Bremen und Auftritten in Film und Fernsehen ist sie eine vielbeschäftigte Hörbuchsprecherin.
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Beschreibung

Hörbuch (CD)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Großartiges Romandebut!!“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein Sommer, der alles verändert...
Über zwei abwechselnd erzählte Zeitstränge erschließt sich einem nach und nach die Familientragödie. Zum einen die Geschichte der 16jährigen Elizabeth Holloway, die wegen der schweren Erkrankung ihrer Mutter den Sommer bei Verwandten am Meer verbringt und sich verliebt. Zum anderen erfährt Adele Harrington vierzig Jahre später am Todestag ihrer Mutter, dass sie eine Schwester hat...
Eine spannende Spurensuche beginnt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen - spannend und bewegend bis zum Schluss!
Freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin!
Ein Sommer, der alles verändert...
Über zwei abwechselnd erzählte Zeitstränge erschließt sich einem nach und nach die Familientragödie. Zum einen die Geschichte der 16jährigen Elizabeth Holloway, die wegen der schweren Erkrankung ihrer Mutter den Sommer bei Verwandten am Meer verbringt und sich verliebt. Zum anderen erfährt Adele Harrington vierzig Jahre später am Todestag ihrer Mutter, dass sie eine Schwester hat...
Eine spannende Spurensuche beginnt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen - spannend und bewegend bis zum Schluss!
Freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin!

Nicole Simic, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Ein emotionaler, ergreifender und berührender Roman, der zu keinem Zeitpunkt langweilig ist. Positiv ist die klare und gewandte Sprache, mit der die Autorin ihren Roman erzählt. Ein emotionaler, ergreifender und berührender Roman, der zu keinem Zeitpunkt langweilig ist. Positiv ist die klare und gewandte Sprache, mit der die Autorin ihren Roman erzählt.

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Eine besondere Familiengeschichte: Nach dem Tod der Mutter taucht eine unbekannte Schwester auf. Adele recherchiert und lernt ihre Mutter ganz anders kennen. Tolle Idee! Eine besondere Familiengeschichte: Nach dem Tod der Mutter taucht eine unbekannte Schwester auf. Adele recherchiert und lernt ihre Mutter ganz anders kennen. Tolle Idee!

„Eine Geschichte um darin zu versinken, Gänsehautfeeling“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Eine Geschichte über den Weg zu sich selbst, der Familie und den Mut Neues zu wagen. Sehr lesenswert - mit "Zeit der Schwalben" hat Nikola Scott eine ganz besondere Geschichte geschrieben. Zwei Zeitebenen führen die Geschichte voran und in Rückblicken erfahren wie Adele, die Lebensgeschichte der Mutter mit all ihren Höhen und Tiefen. Der 14.Februar wird immer ein besonderes Datum sein und ist zugleich Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Da gibt es Geheimnisse und ein Jahr nach dem Tod der Mutter taucht plötzlich eine Zwillingsschwester auf und Anrufe einer Detektei geben weitere Rätsel auf. Adele geht die Geschichte an und entdeckt ihren eigenen Weg ins Leben. Gänsehautmomente wechseln sich mit den unterschiedlichsten Gefühlen ab. Eintauchen in die Geschichte und darin zu versinken. Eine Geschichte über den Weg zu sich selbst, der Familie und den Mut Neues zu wagen. Sehr lesenswert - mit "Zeit der Schwalben" hat Nikola Scott eine ganz besondere Geschichte geschrieben. Zwei Zeitebenen führen die Geschichte voran und in Rückblicken erfahren wie Adele, die Lebensgeschichte der Mutter mit all ihren Höhen und Tiefen. Der 14.Februar wird immer ein besonderes Datum sein und ist zugleich Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Da gibt es Geheimnisse und ein Jahr nach dem Tod der Mutter taucht plötzlich eine Zwillingsschwester auf und Anrufe einer Detektei geben weitere Rätsel auf. Adele geht die Geschichte an und entdeckt ihren eigenen Weg ins Leben. Gänsehautmomente wechseln sich mit den unterschiedlichsten Gefühlen ab. Eintauchen in die Geschichte und darin zu versinken.

Brigitta Jahn, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Der Roman ist für mich der Geheimtipp des Herbstes! Die Geschichte um die 40jährige Addie ist voller Spannung und Tiefe und in einem wunderschönen,mitreißenden Schreibstil verfasst Der Roman ist für mich der Geheimtipp des Herbstes! Die Geschichte um die 40jährige Addie ist voller Spannung und Tiefe und in einem wunderschönen,mitreißenden Schreibstil verfasst

„Tolles Debüt!“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Eine Familiengeschichte voller Spannung und Tiefe, die auf zwei Zeitebenen erzählt wird und in einem schönen Stil geschrieben ist. Vergebe verdient 5 Musen. Eine Familiengeschichte voller Spannung und Tiefe, die auf zwei Zeitebenen erzählt wird und in einem schönen Stil geschrieben ist. Vergebe verdient 5 Musen.

Pia Buchhorn, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Eine tolle Geschichte, die unter die Haut geht.
Was passiert, wenn plötzlich dein unbekannter Zwilling vor der Tür steht...? Eine schöne Familiengeschichte und toll geschrieben.
Eine tolle Geschichte, die unter die Haut geht.
Was passiert, wenn plötzlich dein unbekannter Zwilling vor der Tür steht...? Eine schöne Familiengeschichte und toll geschrieben.

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Eine wunderschöne, warmherzige Familiengeschichte, von der man von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt ist! Für alle, die gerne Lucinda Riley lesen:-) Eine wunderschöne, warmherzige Familiengeschichte, von der man von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt ist! Für alle, die gerne Lucinda Riley lesen:-)

„"Der Schatten meiner Mutter"“

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Was auf den ersten Blick wie eine der üblichen Familiengeschichten daherkommt, entwickelt sich rasch zu einem komplexen Sittengemälde der Fünfziger Jahre! Addie, Konditorin in einem kleinen Café in London, vermisst ihre vor einem Jahr verstorbene Mutter Elizabeth, kann sich aber auch nicht von ihrem übermächtigen Schatten und ihren Forderungen, mehr aus sich zu machen, lösen.
Mit dem unvermuteten Auftauchen einer Fremden, die behauptet ihre Schwester zu sein, mysteriösen Anrufen auf einem Handy, von dem niemand wusste und eingestreuten Tagebucheinträgen der 17jährigen Lizzie (Elizabeth) nimmt die Geschichte Fahrt auf und hält einen bis zum Schluss gefangen. Das ein oder andere Klischee sei verziehen, denn die Hauptcharaktere sind durchweg schlüssig, das Grundgerüst ist clever gebaut… und das geschichtliche Thema, ohne jetzt irgendwas zu verraten, ist meiner Meinung nach sehr gut recherchiert und dargestellt!
Toll geschrieben, nicht nur für Kate Morton Fans!
Was auf den ersten Blick wie eine der üblichen Familiengeschichten daherkommt, entwickelt sich rasch zu einem komplexen Sittengemälde der Fünfziger Jahre! Addie, Konditorin in einem kleinen Café in London, vermisst ihre vor einem Jahr verstorbene Mutter Elizabeth, kann sich aber auch nicht von ihrem übermächtigen Schatten und ihren Forderungen, mehr aus sich zu machen, lösen.
Mit dem unvermuteten Auftauchen einer Fremden, die behauptet ihre Schwester zu sein, mysteriösen Anrufen auf einem Handy, von dem niemand wusste und eingestreuten Tagebucheinträgen der 17jährigen Lizzie (Elizabeth) nimmt die Geschichte Fahrt auf und hält einen bis zum Schluss gefangen. Das ein oder andere Klischee sei verziehen, denn die Hauptcharaktere sind durchweg schlüssig, das Grundgerüst ist clever gebaut… und das geschichtliche Thema, ohne jetzt irgendwas zu verraten, ist meiner Meinung nach sehr gut recherchiert und dargestellt!
Toll geschrieben, nicht nur für Kate Morton Fans!

„Was wäre, wenn plötzlich, dein dir unbekannter, Zwilling vor dir stehen würde?“

Eva Bahlmann, Thalia-Buchhandlung Bremen

Dies passiert Adele Harington am ersten Todestag ihrer Mutter.
Wirklich packend wird man als Leser durch zwei Erzählstränge geführt, die zu einem wirklich unvorhersehbaren Ende führen.
Toll gemacht und absolut authentisch zeichnet die Autorin die Welt einer jungen Frau, die unehelich schwanger wird und sich von da an durchs Leben beißt.
Unbedingt lesen!!
Dies passiert Adele Harington am ersten Todestag ihrer Mutter.
Wirklich packend wird man als Leser durch zwei Erzählstränge geführt, die zu einem wirklich unvorhersehbaren Ende führen.
Toll gemacht und absolut authentisch zeichnet die Autorin die Welt einer jungen Frau, die unehelich schwanger wird und sich von da an durchs Leben beißt.
Unbedingt lesen!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
15
4
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Berührende, melancholische Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen über die Suche nach den eigenen Wurzeln
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 05.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Adele Haringtons Mutter Elizabeth ist gerade ein Jahr tot, als eine Frau erscheint, die behauptet, eine Tochter von Elizabeth zu sein. Phoebe ist wie Addie am 14. Februar 1960 geboren und unmittelbar nach ihrer Geburt adoptiert worden. Adele hatte nie ein inniges Verhältnis zu ihrer verschlossenen Mutter, kann sich... Adele Haringtons Mutter Elizabeth ist gerade ein Jahr tot, als eine Frau erscheint, die behauptet, eine Tochter von Elizabeth zu sein. Phoebe ist wie Addie am 14. Februar 1960 geboren und unmittelbar nach ihrer Geburt adoptiert worden. Adele hatte nie ein inniges Verhältnis zu ihrer verschlossenen Mutter, kann sich jedoch unmöglich vorstellen, dass diese ihre Zwillingsschwester weggeben haben könnte. Bevor sie ihren Vater fragen kann, erleidet dieser einen Herzinfarkt und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Phoebe lässt nicht locker und schließlich ist die Beweislast so erdrückend, dass Addie erkennen muss, tatsächlich 40 Jahre um ihre Seelenverwandte bracht worden zu sein und dass der Vater, bei dem sie aufgewachsen ist, nicht ihr leiblicher Vater ist. Addie und Phoebe machen sich gemeinsam auf den Weg nach Sussex, wo ihre Mutter die Jahre 1958 und 1959 als Jugendliche verbracht hat, nachdem ihre Mutter an Krebs verstorben war. Der Roman handelt im Jahr 2000 mit der Spurensuche der beiden Zwillingsschwestern und wie sie ihre eigene Herkunft und die Geschichte ihrer Mutter durch Nachforschungen und die Tagebucheinträge von Elizabeth aufdecken. In Rückblicken erfährt man, was sich Ende der 50er-Jahre ereignet hat und wie die Umstände von Elizabeths Schwangerschaft und der Geburt ihrer beiden Mädchen waren. "Zeit der Schwalben" ist eine Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen, wobei die Gegenwart den größeren Anteil hat. Erzählt wird die Geschichte von drei Frauen und ihren Beziehungen zu ihren Müttern bzw. Töchtern und eine Suche nach der eigenen Identität. Durch Tagebucheinträge von Elizabeth erhält man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der jungen Frau, die mit 17 Jahren von ihrem streng religiösen Vater weggeschickt wurde, als ihre Mutter im Sterben lag. Erschreckend ist zu lesen, wie mit jungen, ungewollt Schwangeren in den 50er-Jahren umgegangen wurde und was Elizabeth durchgemacht haben muss. Aber auch Adeles innere Zerrissenheit, das Gefühl von ihrer Mutter nicht richtig angenommen worden zu sein, und die distanzierte Beziehung zu ihrer jüngeren Schwester Venetia ist sehr eindringlich und nachvollziehbar erzählt. Der Roman mutet ein wenig melancholisch an und berührt, da man als Leser spürt, dass Adele ihr Leben lang unbewusst auf der Suche war. Erst am Ende, als alle Spuren zusammengeführt werden und Phoebe und Adele ihre Herkunft aufgeklärt haben, ist Addie auch für eine Beziehung zu ihrem langjährigen Freund Andrew offen und mutig genug, beruflich einen Neuanfang zu wagen. Neben der gefühlvollen Familiengeschichte und der Suche nach Wahrheit ist "Zeit der Schwalben" damit auch ein Selbstfindungsroman, der mich sowohl auf dem historischen Erzählstrang, der so traurig und brutal war, als auch auf der zeitgenössischen Ebene, auf der Addie zu ihren Wurzeln findet, berührt und bis zum Ende perfekt unterhalten hat.

Brisantes Tabuthema in den 50er Jahren
von einer Kundin/einem Kunden aus Leverkusen am 02.11.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Um den nahenden Tod ihrer Mutter nicht miterleben zu müssen, wird die 16-jährige Elizabeth Holloway Ende der 50er Jahre von ihrem Vater zu einer befreundeten Familie ans Meer gebracht. Dort verbringt sie einen unbeschwerten Sommer und verliebt sich zum ersten Mal. Vierzig Jahre später erfährt Adele Harington am einjährigen... Um den nahenden Tod ihrer Mutter nicht miterleben zu müssen, wird die 16-jährige Elizabeth Holloway Ende der 50er Jahre von ihrem Vater zu einer befreundeten Familie ans Meer gebracht. Dort verbringt sie einen unbeschwerten Sommer und verliebt sich zum ersten Mal. Vierzig Jahre später erfährt Adele Harington am einjährigen Todestag ihrer Mutter, dass sie eine Schwester hat. Die Suche nach der Wahrheit beginnt…. Der Plot wird aus Sicht von Adele in der Ich-Form erzählt. Einzelne Kapitel werden durch die Tagebucheinträge der jungen Elizabeth ergänzt. Durch diese Einträge bekommt der Leser vermittelt, was sich tatsächlich Ende der 50er Jahre ereignete und was es mit der Schwester von Adele auf sich hat. Das Buch startet schnell mit dem Todestag der Mutter und lässt Spannung aufkommen. Die beiden Schwestern machen sich zusammen auf den Weg der Wahrheitsfindung. Wenn man die Länge in der Mitte überwunden hat, wird man ab Seite 380 für das Durchhalten belohnt und erfährt endlich die rücksichtslose Wahrheit. Elizabeth ist ein junges naives Mädchen, das eine sehr enge Bindung zu ihrer Mutter hat. Der Vater ist ein gefühlskalter Mann, der mit seiner Tochter nicht so recht etwas anzufangen weiß. Die schwere Krankheit der Mutter belastet sie sehr und man kann gut nachvollziehen, wie sie den Sommer am Meer genießt. Nach dem Tod ihrer Mutter fällt Elizabeth in ein tiefes Loch, welches der Vater nicht zu füllen vermag. Dass Elizabeth sich nach Liebe und Geborgenheit sehnt, ist nur allzu verständlich. Leider wird ihr das zum Verhängnis. Adele lebt sehr zurückgezogen und ist kein Freund von Veränderungen. Gerne verdrängt sie so manche Sache. Nachdem ihre Schwester vor der Tür steht, muss sie sich jedoch mit ihr auseinandersetzen. Im Laufe der Zeit öffnet sie sich ihr gegenüber und durchlebt im Ganzen einen Reifeprozess. Fazit: Meiner Meinung nach hätte das Buch kürzer gefasst werden können, damit der Spannungsbogen aufrecht erhalten bleibt. Dieses war mein erstes Buch aus den 50er Jahren und ich bin schockiert, wie in dieser Zeit mit dem Thema umgegangen wurde. Von daher war es sehr lehrreich und ich kann es Lesern, die Bücher, die in zwei Zeiten spielen, bevorzugen, weiterempfehlen. Ich danke Was liest du und dem Verlag für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplars.

Interessante Thematik
von einer Kundin/einem Kunden am 02.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Dieses Buch wird in zwei unterschiedlichen Erzählsträngen, in zwei verschiedenen Zeiten erzählt. Der eine beschäftigt sich mit der Gegenwart, während der andere in England in den 50er Jahren. Die Autorin widmet sich hier einem Thema, welches man heutzutage selten antrifft, das aber auch zur damaligen und akuten Zeit totgeschwiegen... Meine Meinung: Dieses Buch wird in zwei unterschiedlichen Erzählsträngen, in zwei verschiedenen Zeiten erzählt. Der eine beschäftigt sich mit der Gegenwart, während der andere in England in den 50er Jahren. Die Autorin widmet sich hier einem Thema, welches man heutzutage selten antrifft, das aber auch zur damaligen und akuten Zeit totgeschwiegen wurde: Was geschah mit jungen ledigen Frauen, die schwanger wurden? Die Autorin macht auf die Missstände der damaligen Zeit aufmerksame, welche sich noch Jahrzehnte später nicht aufgelöst hatten. Es ist also noch gar nicht so lange her, seitdem diese Lebensweise auf überwiegende Akzeptanz in der Gesellschaft trifft. Entschlossen das Buch zu lesen habe ich mich aber trotzdem, weil ich das Thema sehr interessant finde und ein sehr spannendes Interview der Autorin gelesen habe, welches man sich hierdurchlesen kann. Das Buch berichtet von einem Familiengeheimnis. Erst hat man gar keine Ahnung was dort vor sich geht. Durch die Rückblenden in die Vergangenheit der toten Mutter anhand ihrer Tagebücher und Briefe, gelingt es dem Leser nach und nach den Schleier zu lüften und man erfährt, was damals wirklich geschehen ist. Meiner Meinung nach hat die Autorin die Emotionen der Charaktere damals wie heute sehr gut transportiert. Man wird in die Thematik gut eingeführt und erhält einen umfassenden Eindruck von den unterschieden zwischen der Sichtweise damals und heute. Neben dieser historischen Komponente gibt es auch eine Liebesgeschichte, die mich letztendlich überzeugen konnte. Aber ganz viel Wert wird eben auf die Familiengeschichte und den Umgang mit einer neuen Familienstruktur, die eigentlich nie hätte anders sein sollen, gelegt. Es geht hier um Menschlichkeit, Enttäuschung aber auch die Bewältigung von Trauer und die Suche nach der eigenen Identität. Die Charaktere sind aussagekräftig gestaltet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Das Buch war auch nicht vorhersehbar, sondern ging stets seinen ganz eigenen Weg. Das war erfrischend. So konnte auch konstant die Spannung gehalten werden. Der Schreibstil ist angenehm lesbar. Er ist flüssig. Die Autorin legt dabei auf aussagekräftige Beschreibungen wert, die einem das Verständnis erleichtern. Die Dialoge sind oftmals tiefgründig und emotional aber auch eine Prise Humor darf nicht fehlen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ich finde es gut, dass auf diese Thematik aufmerksam gemacht wird, auch wenn sie vielleicht in der heutigen Gesellschaft nicht mehr so präsent ist, jedoch sieht man gerade an dem Fall, der in diesem Buch geschildert wird, dass solche Ereignisse durchaus Ausstrahlungswirkung bis in die Gegenwart haben.