Dem Täter auf der Spur

So arbeitet die moderne Kriminalbiologie

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Während die Rechtsmedizin sich in erster Linie auf die Feststellung der Todesursache konzentriert, ist die Kriminalbiologie eher dem Täter auf der Spur. Mithilfe verschiedener Methoden wie der DNA-Typisierung ("Genetischer Fingerabdruck") und der Analyse von Insekten auf Leichen, von Täterspuren und von Funden am Tatort versucht diese Wissenschaftsdisziplin, wichtige Hinweise für die kriminalistischen Ermittlungen zur Verfügung zu stellen. Mark Benecke erklärt die Arbeitsweise der Kriminalbiologie und geht der Frage nach, warum die DNA-Typisierung so sicher ist wie keine andere kriminalistische Methode zuvor - und dennoch viele Menschen verunsichert.

Portrait
Dr. Mark Benecke, geb. 1970, Kriminalbiologe, arbeitet als Molekularbiologe und Wirbellosenkundler an rechtsmedizinischen Fragen und der Biologie des Todes, ist Gastdozent und -professor an Universitäten in den USA, den Philippinen, Vietnam und Kolumbien sowie Ausbilder an Polizeiakademien und Gast u. a. an der FBI-Akademie und der "Body Farm". Er leitet kriminalistische Spezialausbildungen in den USA und Kanada, unter anderem zur Auswertung von Blutspritzmustern; ist Autor von Übersichtsartikeln zu genetischen Fingerabdrücken und rechtsmedizinisch-kriminalistischer Gliedertierkunde. Zudem besitzt er ein umfangreiches Forschungsarchiv zur Kriminalgeschichte im Nachkriegsdeutschland, ist insektenkundlicher Gutachter in bekannten Kriminalfällen und gewähltes Mitglied internationaler Forschungsakademien, darunter der ältesten Naturforschungsvereinigung, der Linnean Society of London der International Academy of Legal Medicine und der American Academy for Forensic Sciences. Als sei dies nicht genug, betätigt sich Mark Benecke als Gastherausgeber des Sonderbandes "Forensic Entomology" für Forensic Science International und fungiert als wissenschaftlicher Berater für zahlreiche Fernsehsender.
Neben Artikeln in Fachzeitschriften publiziert er regelmäßig in Tages- und Wochenzeitungen, darunter FAZ, SZ, Die Welt, Die Zeit und taz. Mark Benecke lebt und arbeitet in Köln.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 335
Erscheinungsdatum 17.01.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-60562-0
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/2,7 cm
Gewicht 317 g
Abbildungen mit 94 Abbildungen 19 cm
Auflage 10. Auflage 2006
Verkaufsrang 2.647
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Die Arbeitsweise der modernen Kriminalbiologie
von Buechermaxe aus München am 16.05.2007

Mark Benecke ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für kriminalistische Sicherung, Untersuchung und Auswertung biologischer Spuren, also ein Fachmann seines Gebiets. Mark Benecke beschreibt die Arbeitsweise der modernen Krinimalbiologie. Er beschreibt das Zusammenspiel der Forensik, Rechtsmedizin und Kriminalbiologie in der Einleitung, um dann spezifisch auf bestimmte Verfahrens- und Vorgehensweisen... Mark Benecke ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für kriminalistische Sicherung, Untersuchung und Auswertung biologischer Spuren, also ein Fachmann seines Gebiets. Mark Benecke beschreibt die Arbeitsweise der modernen Krinimalbiologie. Er beschreibt das Zusammenspiel der Forensik, Rechtsmedizin und Kriminalbiologie in der Einleitung, um dann spezifisch auf bestimmte Verfahrens- und Vorgehensweisen in der Kriminalbiologie einzugehen. Was er an Wissen und Informationen versammelt, gehört nicht gerade zum appetitlichen Teil einer angewandten Wissenschaft, jedoch zu einem, bei dem es um Aufklärung und Überführung von Tätern geht, die zu Gewalttätern an Menschen geworden sind; also ein Teil, ohne den viele Gewaltakte in der Kriminalistik nicht aufgeklärt werden könnte. Ohne nun auf solche Details des Buchs eingehen zu können, muss man sagen, dass man das Buch bestimmt nicht mit großem Vergnügen lesen kann. Immerhin geht es darum, in welchen „Abbauprodukten“ die Natur ein totes Lebewesen zu ihren Grundbestandteilen zersetzt – um es gelinde auszudrücken. Es geht dabei um Tiere, die der Natur dabei behilflich sind sowie vorallem um den genetischen Fingerabdruck. Beide Teile werden im Buch sehr ausführlich dargestellt und abgehandelt. In einem dritten Teil werden Informationen zur sog. alten Kriminalbiologie gegeben. Ich habe das Buch zwar mit Interesse gelesen; jedoch keineswegs mit großer Freude. Allerdings ist dieses Buch für jeden Interessierten ein bedeutendes Werk, das Einblick in einen nicht ganz erfreulichen Teil der Biologie gibt. Wer sich also für die Vorgehensweise der modernen Kriminalbiologie interessiert, wird an diesem Buch nicht vorbeikommen.