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Wild

oder Der letzte Trip auf Erden

(5)
Die berühmte Shackleton-Expedition in die Antarktis – erzählt wie nie zuvor: Im Jahr 1914 bricht der englische Abenteurer Frank Wild zusammen mit dem bedeutenden Polforscher Ernest Shackleton und 26 Männern zum »letzten Trip auf Erden« auf – sie wollen die Antarktis durchqueren. Ihr Schiff, die Endurance, aber wird vom Packeis zerstört, drei Monate driften sie auf einer Eisscholle nordwärts und retten sich schließlich auf eine Insel, auf der sie nie jemand finden würde. Während Shackleton aufbricht, um Hilfe zu holen, bleiben 22 Männer unter der Führung von Frank Wild zurück, in dauernder Dunkelheit und eisiger Kälte. Allein durch seine Persönlichkeit erhält Wild in seinen Männern das Vertrauen auf Rettung aufrecht – einen ganzen antarktischen Winter lang, dem schlimmsten Gefängnis der Welt. Es ist die wahre Geschichte über die Wildnis und das, was uns darin überleben lässt.
Rezension
Messners Roman ist auch eine Streitschrift in eigener Sache. Sein Leben ist ja eine moderne Variante der Heldentaten der Polarforscher.
Portrait
Reinhold Messner, geboren 1944, ist der berühmteste Bergsteiger und Abenteurer unserer Zeit. Als Kletterer, Höhenbergsteiger, Grenzgänger und ›Philosoph in Aktion‹ hat er immer wieder neue Maßstäbe gesetzt. Messner bestieg als erster Mensch alle vierzehn Achttausender, darunter erstmals den Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff und allein (›Everest Solo‹). 1989/90 gelang ihm zusammen mit Arved Fuchs die Durchquerung der Antarktis zu Fuß. Heute kämpft Reinhold Messner als Autor und Filmemacher für einen ökologisch nachhaltigen Umgang mit der Natur, bewirtschaftet Bergbauernhöfe und gestaltet sein Bergmuseum, das Messner Mountain Museum, mit seinen sechs Standorten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 312 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783104905136
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 5932 KB
Verkaufsrang 9.249
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Auf in die Antarktis“

Jasmin Stenger, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Das neue Buch von Reinhold Messner: Diesmal geht es in die Kälte und Wildnis der Antarktis. Spannung und Abenteuer pur- eben ein echter Messner. Das neue Buch von Reinhold Messner: Diesmal geht es in die Kälte und Wildnis der Antarktis. Spannung und Abenteuer pur- eben ein echter Messner.

„Ein Abenteurer im Krisen-Management-Modus“

Gerd Gewinner, Thalia-Buchhandlung Hof

Die berühmte Antarktis-Expedition von Shakleton. Reinhold Messner ist selbst erfahren im Meistern von schwierigsten körperlichen wie seelischen Belastungen. Hier jedoch beschäftigt er sich mit einem der
Nachwelt leider recht unbekannten Abenteurer. Der Engländer Frank Wild steht bei ihm diesmal im Fokus.
Er wuchs in einer Extrem-Situation über sich hinaus. Super spannend !!!
Die berühmte Antarktis-Expedition von Shakleton. Reinhold Messner ist selbst erfahren im Meistern von schwierigsten körperlichen wie seelischen Belastungen. Hier jedoch beschäftigt er sich mit einem der
Nachwelt leider recht unbekannten Abenteurer. Der Engländer Frank Wild steht bei ihm diesmal im Fokus.
Er wuchs in einer Extrem-Situation über sich hinaus. Super spannend !!!

„Brutalität und Schönheit der Wildnis - abenteuerlich“

Sebastian Krieg, Thalia-Buchhandlung Kassel

Messners Roman um die Abenteurer Shackleton und Wild ist aufregend und spannend. Man leidet mit den Männern der verschiedenen Expeditionen zu Begin des 20. Jahrhunderts mit, wenn sie zum Beispiel - Kälte und Hunger ausgeliefert - entscheiden, die lahmenden, angestrengten Schlittenhunde zu töten, um den Vorrat aufzubessern und die Überlebenschancen zu verbessern. Die Schilderungen von Wildnis und Kälte sind dabei so eindringlich, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Ein Buch für Wilde und solche, die es werden wollen! Messners Roman um die Abenteurer Shackleton und Wild ist aufregend und spannend. Man leidet mit den Männern der verschiedenen Expeditionen zu Begin des 20. Jahrhunderts mit, wenn sie zum Beispiel - Kälte und Hunger ausgeliefert - entscheiden, die lahmenden, angestrengten Schlittenhunde zu töten, um den Vorrat aufzubessern und die Überlebenschancen zu verbessern. Die Schilderungen von Wildnis und Kälte sind dabei so eindringlich, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Ein Buch für Wilde und solche, die es werden wollen!

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Wild war der Vertreter Shackletons bei der Antarktisüberquerung. Durch seine besonnene und ruhige Art rettete er der Mannschaft das Leben. Zuvor war das Schiff zerstört worden. Wild war der Vertreter Shackletons bei der Antarktisüberquerung. Durch seine besonnene und ruhige Art rettete er der Mannschaft das Leben. Zuvor war das Schiff zerstört worden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Total spannend
von S.A.W aus Salzburg am 25.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich wollte das Buch erst nur querlesen, um mir einen Eindruck zu holen, es hat mich aber sofort gepackt und ich habe es bis zur letzten Zeile verschlungen. Zugegeben, die Antarktis interessiert mich, darum ist es toll, die Erforschung des Kontinents von 1901 bis 1917 als großes Projekt der... Ich wollte das Buch erst nur querlesen, um mir einen Eindruck zu holen, es hat mich aber sofort gepackt und ich habe es bis zur letzten Zeile verschlungen. Zugegeben, die Antarktis interessiert mich, darum ist es toll, die Erforschung des Kontinents von 1901 bis 1917 als großes Projekt der Belle Epoque zu begreifen, wo man im damalig führenden England mit Shackleton und Scott mitfieberte. 1901 reisen die beiden gemeinsam, Scott erreicht 82Grad Süd, rivalisiert aber total mit Shackleton. Dieser schlägt 1909 zurück und erreicht auf seiner eigenen Expedition 88Grad Süd. Sein ruhiger, besonnener Stellvertreter Frank Wild überredet ihn rechtzeitig umzukehren und so überleben sie ganz knapp. Auf Shackletons Route erreicht Scott 1912 den Südpol, aber Amundson ist ihm zuvorgekommen. Am Rückweg erfriert Scott mit seinen 4 Begleitern und wird zum Märtyrer Englands. Dies will Shackleton toppen und die Antarktis von der Weddel-See zum Rossmeer durchqueren, sein Schiff bleibt aber gleich im Packeis stecken. Nach einem Winter im Eis rudern die 28 Männer nach Elefants Island und überwintern dort nochmal. Shackleton segelt mit einem Boot und ein paar Männern nach Südgeorgien, überquert dieses und alarmiert die Walffangstation, kann so seine Mannschaft auf Elefants Island retten. Eine Gradwanderung zwischen Todesmut und Besonnenheit, die besonders Frank Wild gut beherrscht und damit zweimal eine Expedition vor dem sicheren Tod rettet. Die Antarktis-Durchquerung macht Reinhold Messner Jahrzehnte später mit Arved Fuchs. Seine Expertise merkt man beim Lesen des Buches siehe auch Opelt, R: Wasser und Eis: Alpen-Klima-Krimi