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Früher hab' ich nur mein Motorrad gepflegt

Wie ein Sohn tapfer versucht, sich um seine alten Eltern zu kümmern

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Von einem, der auszog, um seinen alten Eltern zu helfen
Eines Tages ein Anruf, der alte Vater ist gestürzt, »Serienrippenbruch«. Autor und Kabarettist Bernd Gieseking wird klar: Er muss sich um seine alten Eltern kümmern. Ins Häuschen zu ziehen wäre ihm gefühlt zu eng, so stellt er einen Wohnwagen in den Garten. Einen Sommer lang will er helfen, sich um Haus und Hof kümmern. Aber er merkt schnell: Die Eltern sind fitter als befürchtet und er selbst langsamer als gedacht. Er lernt: Um wirklich zu helfen, muss er früh aufstehen!
Ein sehr rührendes Buch über das Älter werden der Eltern und die stete Sorge um ihre Autonomie. Und ein humorvoller Bericht über ein außergewöhnliches »Experiment«.

Rezension
Sein Buch ist [...] nicht nur eine einfühlsame Liebeserklärung an die eignen, sympathisch gezeichneten Eltern, […]. Es ist auch ein Buch über Heimat.
Portrait
Bernd Gieseking, geboren 1958 in Minden-Kutenhausen, ist Kabarettist und Autor: von Kolumnen für die »Wahrheit«-Seite der »taz«, Kinderbüchern, Kinderhörspielen für den WDR Hörfunk sowie diversen anderen Büchern. Bei FISCHER Taschenbuch erschienen: »Finne dich selbst!«, »Das kuriose Finnland-Buch – Was Reiseführer verschweigen«, sowie »Früher hab' ich nur mein Motorrad gepflegt«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783104904061
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1074 KB
Verkaufsrang 35.385
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Was ist mit Vater
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 30.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Irgendwann erreicht jeden von uns dieser gefürchtete Anruf: es ist was mit Mutter oder Vater passiert und dann stellt sich die Frage – was nun? Wer sich im Bekanntenkreis umhört, wird schnell feststellen, dass das kein Einzelfall ist. Jahrelang hat man den Gedanken daran weit weggeschoben. Es geht den... Irgendwann erreicht jeden von uns dieser gefürchtete Anruf: es ist was mit Mutter oder Vater passiert und dann stellt sich die Frage – was nun? Wer sich im Bekanntenkreis umhört, wird schnell feststellen, dass das kein Einzelfall ist. Jahrelang hat man den Gedanken daran weit weggeschoben. Es geht den alten Eltern ja noch gut. Sicher, kleine Gebrechen und Einschränkungen hat man wahrgenommen, aber es funktioniert doch alles. Bei den paar Besuchen war der Kaffeetisch gedeckt, der Kuchen war selbst gebacken und Hilfe wurde gar nicht erwartet oder gar angenommen. Aber wenn man sich die Zeit nimmt und hinter die Fassade aus Stolz und Eigensinn schaut, sieht es doch ganz anders aus. Der Kabarettist Bernd Gieseking schrieb auf, wie es ihm erging, als er sich der Tatsache stellte, dass die Kräfte der alten Eltern nachgelassen haben und Unterstützung gebraucht wird. Für einige Wochen hat er sich in einem Wohnwagen im Garten der Eltern einquartiert um da zu sein und zu erkennen, wo er helfen kann. Dabei hat er mehr über sich gelernt, als er dachte und auch seine Eltern aus einem völlig neuen Blickwinkel gesehen. Er wäre kein erfolgreicher Kabarettist, wenn er nicht aus den vielen kleinen Alltagsepisoden Witz und Komik geschöpft hätte. Das Leben im Alter muss ja nicht freudlos sein. Aber hinter den amüsanten Geschichten steckt schon mehr. Wenn er seinen Vater zum Arzt begleitet und feststellt, dass selbst er kaum den Ausführungen des gehetzten Arztes folgen kann – wie soll sein schwerhöriger Vater das verstehen. Oder wenn er begreift, dass seine Hilfe auch am Stolz der Eltern kratzt, die ein Leben lang unabhängig waren und nun schwer einsehen können, dass sich das Eltern – Sohn Verhältnis langsam umkehrt. Er muss sich aber auch der Frage stellen, wie viel er selbst aufgeben kann. Wohnort, Beruf, Lebensmittelpunkt – das ist heute nicht mehr an den Heimatort gebunden und führt zu Situationen, die frühere Generationen nicht kannten. Eine Herausforderung also, der er mit Humor und spitzer Feder begegnet. Ein Buch, das mich gut unterhalten, aber auch sehr nachdenklich gestimmt hat.