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Die Angstmacher

1968 und die Neuen Rechten

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Wer sind die Neuen Rechten – eine hochbrisante Innenansicht

Mit dem Aufkommen der AfD droht die Neue Rechte breite bürgerliche Schichten zu erfassen. Wer sind ihre Ideengeber, und wo haben sie ihre Wurzeln? Thomas Wagner hat exklusive Gespräche mit den Protagonisten der Szene geführt, darunter Götz Kubitschek, Martin Sellner und Alain de Benoist.
1968 ist der Ursprung des linksalternativen Narrativs unserer Zeit, dort wurden die Werte durchgesetzt, die uns heute immer noch zutiefst prägen: Meinungspluralismus, Demokratie, Gleichberechtigung, Emanzipation, Toleranz etc. Dass jedoch 1968 auch ein Neubeginn der politischen Rechten in Deutschland war, scheint auf den ersten Blick überraschend. Aber genau das war der Fall. 1968 markiert einen Bruch in der Geschichte des radikalrechten politischen Spektrums, der bis heute nachwirkt: Das Aufkommen rechtspopulistischer Bewegungen wie Pegida und Teile der AfD sind direkt auf diese Zeit zurückzuführen. Diesen überraschenden Befund stellt Thomas Wagners Buch überzeugend dar. Er zeigt Verbindungen auf, mit denen man wohl nicht gerechnet hätte, die aber essentiell sind zum Verständnis unserer Gegenwart und aktueller politischer Entwicklungen.

»Gestandene rechtskonservative Politiker und Professoren rennen gegen das Establishment an. Fünfzig Jahre zuvor waren es noch linke Studenten.« aus: Die Angstmacher
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783841213969
Verlag Aufbau digital
Dateigröße 4055 KB
eBook
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Kenntnisreich und umfassend.
von Aarne Bittner aus Hamburg am 06.02.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Man sollte vielleicht vor dem Lesen des Buches wissen, dass der Autor unter der "Neuen Rechten" die AfD und deren Umfeld versteht. Alles Weitere wird in diesem Buch kaum erwähnt, und wenn, dann nur als Abgrenzung oder als negativer Bezugspunkt. Von dieser Einschränkung ausgehend, ist das, was der Autor... Man sollte vielleicht vor dem Lesen des Buches wissen, dass der Autor unter der "Neuen Rechten" die AfD und deren Umfeld versteht. Alles Weitere wird in diesem Buch kaum erwähnt, und wenn, dann nur als Abgrenzung oder als negativer Bezugspunkt. Von dieser Einschränkung ausgehend, ist das, was der Autor hier abliefert, jedoch eines der umfassendsten und bestrecherchierten Sachbücher die ich gelesen habe, denn die Geschichte dessen, was zur Gründung der AfD geführt hat, beginnt tatsächlich mit der 68er Bewegungen, und wird anhand der Darstellung von, und Gesprächen mit, den entscheidenden Personen nachgezeichnet. Dabei geht der Autor wirklich in die Tiefe der Thematik, und man lernt viele (mir bis dahin zumindest) unbekannte Gruppierungen und Personen der Szene kennen. Zum Gelingen der Darstellung trägt positiv bei, das der Autor (so wie es normal sein sollte) mit den entsprechenden Personen persönlich spricht, und nicht einfach nur über sie schreibt. Das Buch ist nicht nur verständlich, sondern gar spannend geschrieben, und bleibt dabei fast immer objektiv in der Kommentierung, so dass die wenigen Stellen mit deutlicher Parteinahme vernachlässigbar sind. Zum Ende des Buches hin wird es dann sehr theoretisch, wenn Martin Sellner seine Metapolitik darlegen darf, und daran anschließend ein Kapitel folgt, in dem sich Theaterschaffende zu Wort melden (wobei ich auf letzteres gerne hätte verzichten können). Mein Fazit ist, will man sich über die AfD informieren (und nur über die), dann ist dieses das richtige Buch dafür. Zu wünschen wäre, dass dieser hervorragende Autor sich auch dem Rest der Szene annehmen würde, doch das wird wohl nicht gesehen.