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Krieg der Welten

Roman

detebe Band 23537


H. G. Wells' klassischer Roman einer interplanetarischen Invasion

H. G. Wells schuf 1898 mit dem Krieg der Welten den ersten Roman einer interplanetarischen Invasion, der das Vorbild zahlloser Marsmenschen-Märchen wurde. Orson Welles produzierte 1938 nach diesem SF-Klassiker das berühmteste Hörspiel aller Zeiten: obwohl als Hörspiel angekündigt, brach Panik aus, die Menschen verließen fluchtartig die Städte, weinten, beteten und glaubten an das Ende der Welt.
Rezension
"Die Schockwirkung, die das Buch auf die zeitgenössischen Leser ausübte, ist wohl nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß Wells mit exakten Orts- und Zeitangaben gearbeitet, die Handlung also im vertrauten Erlebnisraum seiner Landsleute angesiedelt hat. Er schreckte sie aus ihrer viktorianischen Selbstgerechtigkeit, zeigte ihnen die Kehrseite des technischen Fortschritts. Sie sollten verstehen lernen, wie es etwa den Eingeborenen einer Kolonie zumute war, wenn ein waffenstrotzendes englisches Schiff dort vor Anker ging." (Kindlers Neues Literatur Lexikon)

Portrait
H.G.Wells wurde 1866 in Bromley bei London geboren. Er studierte Naturwissenschaften und war Mitbegründer der Royal College of Science Association. Nach einer Lungenblutung, die ihn zu ausschließlich sitzender Tätigkeit zwang, widmete er sich vermehrt dem Schreiben – sowohl wissenschaftlicher wie fiktiver Werke. Wells war einer der ersten, der Phänomene wie Zeitreisen und die Invasion der Erde durch Wesen aus dem All in die Literatur einführte und so die Entwicklung der Science-fiction-Literatur entscheidend mitprägte. H.G.Wells starb 1946 in London.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 25.05.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23537-1
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,3/2 cm
Gewicht 254 g
Originaltitel The War of the Worlds
Auflage 10. Auflage
Übersetzer Claudia Schmölders, G.A. Crüwell
Verkaufsrang 68160
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein wahrer Klassiker, mehrmals verfilmt und unsterblich geworden durch das Hörbuch. Die Dichte der Erzählung sorgt noch immer für Gänsehaut, so dass man das Buch nicht weglegt.

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Keine Verfilmung reicht an das Original heran. Wells hat mit diesem Buch Grundsteine für das ganze Sci-Fi-Genre gelegt. Über hundert Jahre alt und kein bisschen angestaubt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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It's The End Of The World As We Know It ...
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 02.03.2013

Nimmt man Wells Klassiker heute zur Hand, fällt einem sogleich die Sprache auf, welche, im Gegensatz zu vielen seiner zeitgenössischen Kollegen, keinerlei Staub angesetzt hat und sich auch nicht in altertümlich wirkenden Formulierungen verliert. Das liegt in erster Linie am Erzählstil, der, einer Berichterstattung gleich, rückbl... Nimmt man Wells Klassiker heute zur Hand, fällt einem sogleich die Sprache auf, welche, im Gegensatz zu vielen seiner zeitgenössischen Kollegen, keinerlei Staub angesetzt hat und sich auch nicht in altertümlich wirkenden Formulierungen verliert. Das liegt in erster Linie am Erzählstil, der, einer Berichterstattung gleich, rückblickend von den Ereignissen des Krieges berichtet und der fiktiven Geschichte einen dokumentarischen, und damit glaubhaften Charakter verleiht. Trotz des wissenschaftliche Tons, den Wells mit Fakten und Theorien seiner Zeit äußerst autoritär untermauert, fühlt sich der Leser mittendrin im Geschehen, da uns der Autor stets Zugang zu den Empfindungen und Erfahrungen des Erzählers lässt. Und diese werden, besonders für damalige Verhältnisse, äußerst plastisch und vor allem drastisch, geschildert. Nach einem noch recht nachdenklichen und poetischen Beginn wird der Leser direkt in die Feuer eines gänzlich ungleichen Krieges geworfen. Von jetzt auf gleich ist der überlegene Mensch zur gejagten Beute geworden, wird die Idylle des ländlichen Englands zu einer verwüsteten Ebene und die Millionenstadt London zu einem brennenden Trümmerhafen. Neben seiner sprachlichen Brillanz künden diese Bilder auch von Wells' visionärem Geist, beschreibt er hier doch beinahe exakt die Verheerungen der beiden späteren, realen Weltkriege. Einfach, verständlich und doch prägnant und eindringlich, versteht es Wells mit dem richtigen Wort die richtige Stimmung zu erzeugen, die Handlung dem Leser zugänglich zu machen. Mit feiner Hand skizziert er die Reaktionen der Menschen auf die Invasion, deren starrköpfiger Hochmut bald egoistischer Panik weicht. So abstrakt das Szenario ist – Wells nutzt genau dieses für seine Gesellschaftskritik. Unbarmherzig stößt er die Menschheit, welche den Waffen der Marsmenschen nichts entgegenzusetzen hat und zu tausenden in Hitzestrahlen sowie tödlichen Gaswolken jämmerlich verreckt, vom Thron. Selbst der Stolz des Empire, die britische Flotte, versagt im Angesicht der Feinde. Ehemals prächtige Schlachtschiffe werden in der Verzweiflung sogar für Kamikaze-Angriffe verwendet. Der damals selbstverständlichen Vorstellung vom Menschen als Krone der Evolution wird durch Wells Geschichte gänzlich der Boden entzogen, (Achtung, Spoiler!) sind es am Ende doch ausgerechnet die kleinsten Lebewesen, die für den Fall der feindlichen Invasoren sorgen. „Krieg der Welten“, auf dem Höhepunkt des imperialistischen Zeitalters entstanden, zeigt, dass der überhebliche weiße Bürger des mächtigsten Reiches der Erde sich seiner Überlegenheit nicht zu sicher sein sollte – und nicht sicher sein kann. (Am Schluss wird gar eine mögliche Rückkehr der Marschmenschen in Aussicht gestellt: „Und wer kann wissen, ob die Vernichtung der Marsleute nicht nur einen kurzen Aufschub bedeutet? Vielleicht gehört ihnen und nicht uns die Zukunft.“) Der unbarmherzige Feldzug der Marsmenschen gegen die Menschen ist Wells' Art, seinen Landsleuten den Spiegel, und damit ihre Fehler, vors Gesicht zu halten. Er weist auf die Gefahren des falschen Stolzes hin und lässt uns schließlich auch den Umgang mit den vermeintlich Schwächeren überdenken. Eine zeitlose Botschaft, die diesem spannenden und oft auch sehr berührenden Buch, Nachhaltigkeit verleiht und es letztlich über viele andere Titel des Genres erhebt. An „Krieg der Welten“ von H. G. Wells führt kein Weg vorbei. Auch mehr als ein Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung hat dieses Werk nichts von seiner Faszination verloren.

Interessanter Klassiker
von L.M. aus Zuhause am 19.02.2012

"Krieg der Welten" ist zweifellos ein Klassiker der Science-Fiction. So oft wurde der Stoff schon adaptiert, sooft schon persifliert, das man die Geschehnisse zu kennen glaubt, ohne einen Blick in diesen Roman geworfen zu haben. Vor allem besticht die fast schon dokumentarisch wirkende Beschreibung des Lebens in England zu B... "Krieg der Welten" ist zweifellos ein Klassiker der Science-Fiction. So oft wurde der Stoff schon adaptiert, sooft schon persifliert, das man die Geschehnisse zu kennen glaubt, ohne einen Blick in diesen Roman geworfen zu haben. Vor allem besticht die fast schon dokumentarisch wirkende Beschreibung des Lebens in England zu Beginn des 20.Jahrhunderts, wenige Jahre vor Ausbruch des ersten Weltkrieges. In dieses Leben fallen die Marsianer ein, legen Großbritannien in Schutt und Asche, versuchen das Land für sich urbar zu machen, wobei sie jedoch auf Gegenwehr von überraschender Seite stoßen. Wells demontiert in seinem durchaus kritischen Werk den "Alleinherrschaftsanspruch" des Menschen, beschreibt dessen Rolle als integralen, nicht weiter bedeutenden Bestandteil der Natur. Besonders interessant ist die (für die damalige Zeit) kritische Haltung zur Kolonialpolitik der Weltmächte. In dieser Hinsicht weißt "Krieg der Welten" beinahe schon satirische Züge auf; Großbritannien, eine der bedeutensten, mächtigsten Kolonialmächte, wird von Eindringlingen von "Außerhalb der Insel" überrollt und erst durch Zufall von diesen befreit - nachdem es vollständig zerstört wurde. Lesenswert.

Puhhh
von Martina aus Bielefeld am 20.04.2007

Dieses Buch hat nicht besonders viel mit dem umgesetzten Film zu tun. Es ist doch schon anders!! Aber natürlich sehr gut! Schon witzig gemacht aber auch beängstigend. Denn die Vorstellung, dass sowas mal wirklich passieren könnte- würde wohl keinem schmecken. Spannend und leicht zu lesen.