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Wir schlafen nicht

Ausgezeichnet mit dem Preis der SWR-Bestenliste 2004. Roman

Kathrin Rögglas vielstimmiges und rasantes Porträt unserer rastlosen Arbeits- und Lebenswelt: Sie schlafen nicht. Ob Unternehmensberater, Online-Redakteur oder Key Account Managerin: Sie schlafen nicht. Denn es geht um Organisation, um Content, um Kommunikation, vor allem aber um die eigene Identität. Auch hier auf dieser Messe, wo sie gerade stehen, mit dieser Frau, die ihnen Fragen stellt. Und so reden sie, reden über ihr Leben mit der Droge Arbeit, über Hierarchien, über Erfolg und Privatleben. Sie erzählen von unserer Arbeitswelt - von Überidentifikation, Konkurrenz und Pleiten. Das Gespräch gleicht einer Stunde der Offenbarung: Die Business Analysten analysieren sich selbst.
Kathrin Röggla hat für diesen Roman zahlreiche Interviews mit Consultants, Coaches, Programmieren und Praktikanten geführt. Sie hat diese Gespräche zu einem fiktiven Kosmos verwoben, der zugleich fremd und erschreckend vertraut erscheint.
Ein außergewöhnlicher Roman, der einen bestechend scharfen Blick auf das Berufsleben wagt. Ein Porträt der Menschen in unserer Gesellschaft, von denen man sagt, dass sie unsere Gegenwart gestalten - einzigartig in der deutschsprachigen Literatur.
Portrait
Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Sie arbeitet als Prosa- und Theaterautorin und entwickelt Radiostücke. Für ihre Bücher erhielt sie zahlreiche Preise, darunter den Italo-Svevo-Preis, den Anton-Wildgans-Preis und den Arthur-Schnitzler-Preis; ›wir schlafen nicht‹ wurde mit dem Preis der SWR-Bestenliste und dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch ausgezeichnet. Sie veröffentlichte unter anderem die Prosabücher ›Niemand lacht rückwärts‹, ›Abrauschen‹, ›Irres Wetter‹, ›really ground zero‹, ›wir schlafen nicht‹, ›die alarmbereiten‹, das mit dem Franz-Hessel-Preis geehrt wurde, sowie gesammelte Essays und Theaterstücke unter dem Titel ›besser wäre: keine‹. Zuletzt erschien ›Nachtsendung. Unheimliche Geschichten‹ (2016).

Literaturpreise:

Mainzer Stadtschreiberin (2012)

Arthur-Schnitzler-Preis (2012)

Franz-Hessel-Preis (2010)

Anton-Wildgans-Preis (2009)

Solothurner Literaturpreis (2005)

Internationaler Preis für Kunst und Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg (2005)

Förderpreis des Schillergedächtnispreises (2004)

Preis der SWR-Bestenliste (2004)

Bruno Kreisky Preis 2004 für das beste politische Buch

Alexander von Sacher-Masoch-Preis (2001)

Italo-Svevo-Preis (2001)

Nossack-Förderpreis (2003)

RIAS Preis (2003)

New York Stipendium des Literaturfonds (2001

Reinhard Priessnitz-Preis (1995)

Meta-Merzpreis (1995)

Salzburger Landesliteraturpreis (1992)
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 01.02.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-16886-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,9/12,7/2 cm
Gewicht 176 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 119848
Buch (Taschenbuch)
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