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Krumme Type, krumme Type

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Als die neunzehnjährige Tina Rutherford verschwindet, ist jedem in Chabot, Mississippi klar, wer dafür verantwortlich ist. Denn 25 Jahre zuvor war schon die junge Cindy Walker nach einem Date mit dem Nachbarssohn Larry Ott spurlos verschwunden. Für das Verbrechen konnte Larry aus Mangel an Beweisen nie verurteilt werden, wurde aber fortan gemieden und lebte in ritualisierter Einsamkeit. Erneut unter Verdacht, ist sein Haus vermehrt Ziel betrunkener Rednecks; er wird angeschossen und der junge schwarze Constable Silas Jones mit den lästigen Ermittlungen betraut – eine gemeinsame Vergangenheit und ein dunkles Geheimnis verbinden ihn mit Larry.
Schon Faulkner wusste, dass sich die Vergangenheit nicht beerdigen lässt, und in Franklins Südstaaten-Roman um Freundschaft, Verrat und Alltagsrassismus brechen alte Wunden auf und offenbaren, dass man, getrieben von Furcht und Feigheit, schlimme Fehler begehen kann
Portrait
Tom Franklin wurde 1963 in Dickinson, Alabama geboren. Mit Jobs in Lagerhäusern, Fabriken und auf einer Sondermülldeponie finanzierte sich der Sohn eines Automechanikers sein Studium und begann zu schreiben. Er wurde mehrfach ausgezeichnet. Sein erster Roman, Die Gefürchteten, erschien hierzulande 2005. 2011 schaffte er es mit Crooked Letter, Crooked Letter auf die Bestsellerliste der New York Times. Heute unterrichtet Franklin an der University of Mississippi und lebt mit seiner Frau, der Poetin Beth Ann Fennelly, und den gemeinsamen Kindern in Oxford, Mississippi.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Frank Nowatzki
Seitenzahl 350
Altersempfehlung 15 - 99
Erscheinungsdatum 27.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-927734-99-9
Verlag Pulp Master
Maße (L/B/H) 17,5/11,2/3,8 cm
Gewicht 335 g
Originaltitel Crooked letter, crooked letter
Auflage 1
Übersetzer Nikolaus Stingl
Verkaufsrang 2.433
Buch (Taschenbuch)
15,80
inkl. gesetzl. MwSt.
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Genussvoller Roman mit Südstaaten-Flair, der kritisch gesellschaftlich verankerten Rassismus aufgreift, noir zu lesen, und ohne Hoffnung auf ein glückliches Happy-End! Lesen! Genussvoller Roman mit Südstaaten-Flair, der kritisch gesellschaftlich verankerten Rassismus aufgreift, noir zu lesen, und ohne Hoffnung auf ein glückliches Happy-End! Lesen!

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Tiefer Süden
Sprache und Stimmung erinnern an Faulkner, Tennessee Williams und Harper Lee mit einem guten Schuss True Detektive. Beklemmend aktuell und einfach nur Großartig.
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Kundenbewertungen

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Ein rassistischer Roman im Südstaaten-Country-Flair!
von Schurken.blog aus Österreich am 15.08.2018

Larry, oh Larry, der weiße Junge hat keine Freunde. Nur Bücher von Stephen King begleiten ihn. Selbst seine Mutter betet zu Gott, er möge dem Jungen wenigstens einen einzigen Freund schicken. Doch mit Freundschaften ist das nicht so leicht in Chabot, wo Schwarze und Weiße aufeinandertreffen und zusammen leben... Larry, oh Larry, der weiße Junge hat keine Freunde. Nur Bücher von Stephen King begleiten ihn. Selbst seine Mutter betet zu Gott, er möge dem Jungen wenigstens einen einzigen Freund schicken. Doch mit Freundschaften ist das nicht so leicht in Chabot, wo Schwarze und Weiße aufeinandertreffen und zusammen leben müssen. Denn rassistische Ansichten stecken tief drinnen in den Menschen und sorgen für Vorurteile und Ausgrenzungen. Als dann ein Mädchen spurlos verschwindet, wird Larry verdächtigt. Doch man kann dem Jungen nichts nachweisen, nur ausgrenzen, der Außenseiter wird zum Außenseiter. Jahre später verschwindet wieder ein Mädchen. Larry, inzwischen 41 Jahre alt, gerät natürlich sofort in den Verdacht. Seine Außenseiterrolle, die er ohnehin schon inne hat, wird nochmal verstärkt. Erst als er im Krankenhaus landet will ein Polizist den Fall klären. Der Polizist ist ein Schwarzer und natürlich wird gemunkelt, warum Silas Larry helfen will. Denn, wie gesagt, Rassismus lebt hier zwischen all den Menschen, obwohl sie alle zu diesem Ort gehören und sich von klein auf kennen. Tom Franklin zeigt in diesem Roman, dass es egal ist, welche Hautfarbe man hat. Dass das Leben da keinen Unterschied macht, es vergibt die Chancen auf ein gutes Leben per Zufallsprinzip. Franklin zeigt die Folgen der Rassentrennung, wie schwierig es ist, Menschen wieder zusammenzuführen, jahrhundertaltes Rassismusproblem aus den Zellen zu bekommen. Die Widersprüche im täglichen Leben zwischen Schwarzen und Weißen, die es eigentlich besser wissen, und doch wieder rassistisch handeln. Die Vorurteile, die man als Verdächtigter durchleben muss. Die Ausgrenzung von jungen Leuten, die einfach nur scheu oder zurückgezogen leben. Oder eben die vermeintlich ?falsche Hautfarbe? haben. All das packt Franklin in eine Geschichte, in der es um Freundschaft und Verrat geht, die sich über Jahrzehnte streckt, die wie vererbt wirkt und aus der es aufgrund gesellschaftlicher Festgefahrenheit kaum eine Chance gibt, diesen Rassismusquatsch endlich zu beenden. Ein absolut genussvoller Roman mit Südstaaten-Flair, der kritisch gesellschaftlich verankerten Rassismus aufgreift, noir zu lesen, und ohne Hoffnung auf ein glückliches Happy-End ist. Weil das Leben nicht fair ist. Hier in Chabot.