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Die Vermessung der Welt

Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2005 (Shortlist)

Daniel Kehlmann

(161)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren - er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin. Doch kaum steigt Gauß aus seiner Kutsche, verstricken sie sich in die politischen Wirren Deutschlands nach dem Sturz Napoleons. Mit Phantasie und viel Humor beschreibt Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies, ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gradwanderung zwischen Einsamkeit und Liebe, Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg - ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Kraft und Brillanz.

Ich lese wie ein Kind, ein kleiner Junge. Ich glaube, ich habe völlig den Boden unter den Füßen verloren. Imre Kertész in seinem Tagebuch Letzte Einkehr über die Lektüre von Die Vermessung der Welt

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 301
Erscheinungsdatum 23.09.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-03528-0
Verlag Rowohlt
Maße (L/B/H) 21,2/13,7/2,7 cm
Gewicht 392 g
Auflage 52. Auflage
Verkaufsrang 7927

Buchhändler-Empfehlungen

Nun endlich...

Gaby Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

...habe ich auch mal einen " Kehlmann" gelesen. Mich hat diese Art zu schreiben nicht fesseln können. Auch andere Romane, die auf diese Art Geschichten miteinander, durcheinander verweben, sind nicht auf meiner "Liste der Lieblingsbücher"!

50 Tage seines Lebens fehlen. Wer war er in der Zeit?

Julia Busik, Thalia-Buchhandlung Vaihingen

Fabio Rossi wacht auf und wundert sich. Er ist im Krankenhaus. Wie kam er da hin? Nach und nach stellt er fest, dass ihm die Erinnerung an die letzten 50 Tage fehlen. Er macht sich auf die Suche und stellt fest, dass er die Person, die er in den letzten 50 Tagen war, nicht wieder erkennt. Fabio betrog seine Freundin, traf sich mit Leuten, die er normalerweise verabscheute und kündigte aus heiterem Himmel. Irgendwas kann da doch nicht stimmen und so macht er sich auf die Suche nach sich selbst. Oder eher: Was in den letzten 50 Tagen in ihn gefahren ist. Ein netter Krimi, der Fabios Spuren auf der Suche nach sich selbst begleitet. Während er immer mehr Ungereimtheiten findet, fragt man sich doch selber: Was bringt einen Menschen dazu, so eine Wendung zu vollziehen? Wer zwar gerne auf die Suche mit einem Protagonisten geht, jedoch auf Blut und Brutalität verzichtet, so ist er mit dem perfekten Freund doch richtig. Gut zu lesen, da es flüssig und schlüssig geschrieben ist. Martin Suter verfolgt auch hier seine typischen Charaktere, was einen in eine Bequemlichkeit rutschen lässt, da man sich seinen Teil schon denken kann (Die wunderschöne Partnerin, die den Protagonisten ablenkt. Der sturköpfige Protagnist, der seinen Willen haben muss, auch wenn die Beweise zu was anderem weisen, etc)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
161 Bewertungen
Übersicht
89
41
21
5
5

Bomben, Currywurst und Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Hamburg, 1945. Die Alliierten Bomber fliegen Ziele in ganz Deutschland an so auch in Hamburg. In einem Luftschutzbunker trifft der junge Gefreite zur See "Bremer" auf die Erzählerin Frau Brücker. Frau Brücker eine resolute Mittvierzigerin nimmt den jungen Mann mit nach Hause und versteckt ihn vor den "fliegenden Gerichten", eine... Hamburg, 1945. Die Alliierten Bomber fliegen Ziele in ganz Deutschland an so auch in Hamburg. In einem Luftschutzbunker trifft der junge Gefreite zur See "Bremer" auf die Erzählerin Frau Brücker. Frau Brücker eine resolute Mittvierzigerin nimmt den jungen Mann mit nach Hause und versteckt ihn vor den "fliegenden Gerichten", eine Gerichtsbarkeit auf der Suche nach Deserteuren. So verbringen sie die Zeit zusammen, immer mit der Angst doch noch verraten zu werden. Der Versteckte wird zum Liebhaber und als der Krieg zu Ende geht möchte Frau Brücker nicht das Bremer geht und so verlängert Sie den Krieg. Bremer muss ihr glauben ist Sie doch die einzige Quelle die er hat. Frau Brücker versucht auf dem Schwarzmarkt zu tauschen und zu handeln und so wird Sie auch später zu ihrem "Wurststand" kommen und ganz nebenbei die Currywurst entdecken. Es sind harte Zeiten und die die vorher noch gegen den "Tommy" gekämpft haben müssen sich jetzt mit dem Gewinner arrangieren. Irgendwann wird Bremer gehen aber Frau Brücke wird ein leben lang an die Zeit mit Bremer zurück denken. Ein sehr stimmungsvoller Roman der eindrücklich die letzten Tage des "tausendjährigen Reich" beschreibt und nebenbei mit einer großen Entdeckung aufwartet.

Nicht gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Basel am 27.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhaltlich ist das ein sehr schlechtes Buch. Nicht zu empfehlen

Grausam. Abscheulich. Abartig.
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dennoch wunderschön. Wir riechen mit dem Protagonisten mit. Wir ekeln uns vor den Ausdünstungen der Menschengewülste in Paris und genießen den Duft verschiedenster Blumen. Durch die sehr nüchterne Erzählweise geht die Identifikation aber nicht über das Nachempfinden der Gerüche hinaus. Obgleich wir sehr detailliert seine grauen... Dennoch wunderschön. Wir riechen mit dem Protagonisten mit. Wir ekeln uns vor den Ausdünstungen der Menschengewülste in Paris und genießen den Duft verschiedenster Blumen. Durch die sehr nüchterne Erzählweise geht die Identifikation aber nicht über das Nachempfinden der Gerüche hinaus. Obgleich wir sehr detailliert seine grauenhafte Kindheit geschildert bekommen, versackt Süskind nicht in küchenpsychologischen Analysen, Grenouille ist böse, fertig. Mit Grenouille erschuf Süskind einen der gleichzeitig anziehendsten und abstoßendsten Bösewichte der gegenwärtigen Literatur. Zurecht ein Klassiker, welcher in manchen Momenten etwas zu gezogen erscheint, etwa beim Aufzählen unermesslich vieler Gerüche, was aber auch seinen Sinn hat. Und natürlich wollen wir das Parfum am Ende auch riechen....


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