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Selbst ist die Pflanze

Einfach gärtnern - wie Samen sich verbreiten und den Garten gestalten

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gebundene Ausgabe
Fliegen, springen, schwimmen, »Taxi fahren« - Pflanzen haben vielfältige und raffinierte Methoden, um ihre Samen in die Welt zu tragen und passende Standorte zu erobern. Die Geoökologin Sigrid Tinz begleitet Akelei, Glockenblume, Storchschnabel oder Schlüsselblume auf ihren Wanderwegen und lässt uns dabei immer wieder staunen vor dem Erfindungsreichtum der Natur.
Wie sich die Beobachtungen fürs entspannte Gärtnern nutzen lassen, zeigt die Autorin höchst unterhaltsam und kompetent. Erprobte Praxistipps und Pflanzenporträts erleichtern die standortgerechte Auswahl und die Initialpflanzung empfehlenswerter Arten, um dem Zufall etwas nachzuhelfen. Die Nachkommen der sich selbst vermehrenden Pflanzen dürfen dann mit etwas Lenkung selbst entscheiden, wo sie sich niederlassen. Das spart Gärtnerinnen und Gärtnern auf Dauer Mühe und Geld, vor allem aber schenkt es viel Zeit: um der Natur bei der Arbeit zuzuschauen und Pflanzen- und Tierwelt zu genießen.
Das Buch erlaubt einen neuen Blick auf unsere heimischen Gartenpflanzen und lässt den Garten Jahr für Jahr ein bisschen überraschender, bunter und natürlicher werden.
Portrait
Sigrid Tinz, geboren 1975, ist freie Journalistin und Buchautorin für Umwelt-, Natur- und Gartenthemen. Die Geoökologin lebt mit ihren vier Kindern, Katzendame Miezi und Schäferhündin Mary im Münsterland. Ihre liebste Freizeitbeschäftigung: der kleine Familiengarten voller selbstständiger Blumen, die Groß und Klein viel gemeinsame Zeit für entspannte und spannende Naturerlebnisse lassen.
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  • Bei mir gärtnern die Blumen selbst 9
    Zu Fuß, zu Wasser, in der Luft: wie Pflanzen sich verbreiten 15
    Samenkörner, ihr müsst wandern: wie Pflanzen ihre Kinder in die Welt schicken 18
    Wer lange Arme macht, kommt auch voran: Ausläuferbildung 36
    Einjährig, zweijährig, ausdauernd: wie Pflanzen durchs Leben gehen 41
    Leben einen Sommer, kommen immer wieder: Einjährige 43
    Blühen einen Sommer, im Vorjahr zu sehen: Zweijährige 46
    Beständig und viele Jahre unsere Gartengäste: Stauden 48
    Jetzt geht’s los: planen, an den Start bringen und auf Trab halten 51
    Erst die Arbeit: gut geplant, ist halb geblüht 52
    Auf die Plätze, fertig: säen und pflanzen 56
    Lenken und loben: wie Sie Blühfreude und Verbreitungslaune fördern 58
    Was wo am besten wächst und wandert, Standort für Standort 69
    Wild und leer: am Anfang ist der Bauplatz 71
    Heiß, hell und trocken: Sonnen-Standorte 78
    Kühl und dunkel: Attraktives für den Schatten 81
    Nur abends Zeit: den Feierabend zum Erlebnis machen 84
    Feucht, feuchter, Gartenteich: Pflanzen mit nassen Füßen 87
    Hoch, höher, am höchsten: Pflanzen für die 3. Dimension 90
    Pflaster und Steine: was in engen Fugen wachsen kann 98
    Blühender Kies: wie es zwischen Steinen lebendig wird 101
    Belastbarkeit ist alles: auf Wegen, Plätzen und unter Hecken 104
    Im Spieleparadies: lebendige Gärten für Kinder 107
    Selbstständig im großen Stil: Blumenwiesen 112
    Blüten vom zeitigen Frühjahr bis späten Herbst 120
    Kleinselbstständig: für Teilbereiche oder wenig Platz 126
    Ruhige Kulisse und sehr, sehr selbstständig: Gräser 134
    Von Böhnchen und Blümchen: Selbstständige im Gemüsebeet 136
    Die Blumen gärtnern selbst: klingt das toll! 141
    In echt ist es noch viel toller 142
    Ja, aber 143
    Die Autorin 147
    Selbstständige Pflanzen im Überblick 149
    Zum Weiterlesen 170
    Bezugsquellen für Pflanzen und Saatgut 172
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 30.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89566-372-7
Verlag Pala
Maße (L/B/H) 24,6/17,7/1,5 cm
Gewicht 429 g
Abbildungen zahlreiche farbige Bilder und Illustrationen
Auflage 1
Illustrator Margret Schneevoigt
Verkaufsrang 60822
Buch (gebundene Ausgabe)
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19,90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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dem Zufall nachhelfen und entspannt gärtnern
von geheimerEichkater aus Essen am 22.02.2018

Sigrid Tinz stellt zunächst verschiedene Strategien der Pflanzen vor, durch Ausläufer, Brutzwiebeln, Absenker, durch Fallschirmsamen, die vom Wind weitergetragen oder elaiosomenbehaftete Samen, die per Ameisentaxi beispielsweise in Mauer- oder Wegfugen getragen werden, sich selber auszusäen oder zu vermehren. Danach stellt sie ... Sigrid Tinz stellt zunächst verschiedene Strategien der Pflanzen vor, durch Ausläufer, Brutzwiebeln, Absenker, durch Fallschirmsamen, die vom Wind weitergetragen oder elaiosomenbehaftete Samen, die per Ameisentaxi beispielsweise in Mauer- oder Wegfugen getragen werden, sich selber auszusäen oder zu vermehren. Danach stellt sie eine kaum abreißende Menge an Pflanzen vor, sortiert nach unterschiedlichen Standorten und Bedürfnissen an Boden, Licht oder Wasser; zu jedem dieser Kapitel findet sich eine Artenliste als Empfehlung und am Ende des Buches eine große Übersicht, die sie alle zusammenfaßt, Hinweise auf entsprechende Seitenzahl, Lebenszyklus oder zum Fördern bzw. Lenken gibt. Unter den vorgestellten Pflanzen gibt es viele, die die meisten als „Unkraut“ ansehen und aus dem Garten entfernen, obwohl sie sich ja selber den perfekten Platz zum Wachsen ausgesucht haben und an den Gärtner keine weiteren Ansprüche stellen. Der Leser erfährt, wie einfach, preiswert, regional und entspannt sich gärtnern läßt, wenn man die Schönheit dieser Pflanzen erkennt und sie dort wachsen läßt bzw. einschränkt, wenn es genug von ihnen im Garten gibt, welche man zügig entfernen sollte, weil sie sonst garantiert Überhand nehmen oder welche kaufbaren Pflanzen, einmal eingesetzt, sich selbst weitererhalten, vielleicht durch den Garten „wandern“ bis sie den perfekten Standort gefunden haben – und auch, dass die, die nicht wiederkommen, wohl eben diesen nicht gefunden haben. Ich muß gestehen, dass im Buch derart viele Pflanzennamen vorkamen, dass ich es nur in Rechnernähe gelesen und ganz viele Pflanzen online nachgeschlagen habe; viele von eben diesen kenne ich seit vielen Jahren aus unserem Garten, hätte aber nie deren Namen gewußt – und fürchte, ich werde sie auch ziemlich schnell wieder vergessen. Einige jedoch habe ich mir eingeprägt um sie dieses Jahr beim Jäten zu verschonen, wie beispielsweise den kriechenden Günsel, den ich immer für eine wilde Minzart gehalten und aus Sorge, er könne alles überwuchern, halbherzig entfernt hatte. Für mich konnte ich eine Liste an Pflanzen erstellen, die nun weiter in unseren Garten bleiben oder ergänzt werden. Besonders der Gedanke, dass man selber dann nicht mehr nachsäen oder -pflanzen muß, gefällt mir sehr gut; obwohl ich schon seit Jahren diese Richtung, eher unbewußt, verfolge, werde ich es nun konsequenter und mit noch mehr Spaß ausbauen.