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Mann am Boden

Thriller

(7)
Tucson, Arizona. Eine dreiköpfige Familie wird in ihrem eigenen Haus überfallen und als Geisel gehalten. Doch schnell offenbart sich, dass der Vater ein doppeltes Spiel spielt. Wer sind die wahren Täter und wer die Opfer?

Zehn Jahre ist es her, seit John Turner und seine Frau ihre Zelte in Südafrika abbrachen, um gemeinsam mit ihrer Tochter Lucy in den USA ein neues Leben aufzubauen. Als drei Männer in ihr Haus in Arizona eindringen und sie als Geiseln nehmen, zerbricht das familiäre Idyll. Langsam kommen die Schatten aus Turners Vergangenheit ans Licht. Warum verließ die Familie ihre Heimat Johannesburg so überstürzt? Roger Smith, der härteste Krimiautor Südafrikas, erzählt in rasantem Tempo von Vertrauen, Korruption und den Fehlern der Vergangenheit, die jeden von uns zwangsläufig einholen. Und er beweist: Unschuldige gibt es in dieser Welt nicht.
Portrait
Roger Smith, geboren 1960, renommierter Drehbuchautor, Regisseur und Produzent, lebt und arbeitet in Thailand. Seine Romane begeistern Kritiker und Leser gleichermaßen und wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Krimipreis.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783608108941
Verlag Tropen
Dateigröße 3080 KB
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 19.683
eBook
11,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Ein rasanter Krimi, bei dem nichts so ist, wie es scheint...! Ein rasanter Krimi, bei dem nichts so ist, wie es scheint...!

„Beinharter Thriller von enormer Zugkraft“

Thomas K., Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Der gebürtige Südafrikaner John Turner, vor Jahren mit Frau und Kind in die Vereinigten Staaten emigriert, hat es als Kleinunternehmer in Tucson, Arizona zu bescheidenem Wohlstand gebracht. Seine Ehe freilich ist nach Jahr und Tag nur noch von gegenseitiger Abneigung geprägt.
So scheint sein Dasein freudlos dahinzuplätschern, bis eines Abends plötzlich drei maskierte Gestalten in sein Heim eindringen und ihn und seine Familie als Geiseln nehmen.
Doch bricht das grimme Schicksal tatsächlich willkürlich und anlasslos über John herein? Oder holt ihn ein Echo seines früheren, nicht ganz lupenreinen Lebens in Südafrika ein? So oder so: eine lange, schlimme Nacht beginnt...

Dieser Roman stellte meine erste Begegnung mit Roger Smith dar, welcher als Thriller-Autor für die eher hartgesottene Leserschaft gilt - und nun, da ich mir mit zuckendem Augenlid die Blutstropfen aus dem Antlitz wische, kann ich dies vollumfänglich bestätigen.
Allerdings verkommt die Gewaltdarstellung nie zu bloßem l'art pour l'art, sondern ist zwangsläufiger Teil der gekonnt und temporeich auf zwei Zeitebenen erzählten Handlung.
Nichts für Zartbesaitete, aber Freunden der härteren Gangart sei dies` Buch unbedingt empfohlen!
Der gebürtige Südafrikaner John Turner, vor Jahren mit Frau und Kind in die Vereinigten Staaten emigriert, hat es als Kleinunternehmer in Tucson, Arizona zu bescheidenem Wohlstand gebracht. Seine Ehe freilich ist nach Jahr und Tag nur noch von gegenseitiger Abneigung geprägt.
So scheint sein Dasein freudlos dahinzuplätschern, bis eines Abends plötzlich drei maskierte Gestalten in sein Heim eindringen und ihn und seine Familie als Geiseln nehmen.
Doch bricht das grimme Schicksal tatsächlich willkürlich und anlasslos über John herein? Oder holt ihn ein Echo seines früheren, nicht ganz lupenreinen Lebens in Südafrika ein? So oder so: eine lange, schlimme Nacht beginnt...

Dieser Roman stellte meine erste Begegnung mit Roger Smith dar, welcher als Thriller-Autor für die eher hartgesottene Leserschaft gilt - und nun, da ich mir mit zuckendem Augenlid die Blutstropfen aus dem Antlitz wische, kann ich dies vollumfänglich bestätigen.
Allerdings verkommt die Gewaltdarstellung nie zu bloßem l'art pour l'art, sondern ist zwangsläufiger Teil der gekonnt und temporeich auf zwei Zeitebenen erzählten Handlung.
Nichts für Zartbesaitete, aber Freunden der härteren Gangart sei dies` Buch unbedingt empfohlen!

„Harter Thriller mit derben Splattereinlagen!“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Vor zehn Jahren ist John Turner mit seiner damals noch schwangeren Freundin aus Südafrika abgehauen und die beiden haben sich in Amerika ein neues Leben aufgebaut. Zusammen mit Tochter Lucy leben Sie nun in Arizona, allerdings ist von echter Liebe nichts mehr übrig. Als drei Männer in ihr Haus eindringen und die Familie als Geisel nehmen, gerät alles ins Wanken, denn die Schatten aus Turners Vergangenheit legen sich über die Familie...

Roger Smith hat mit "Mann am Boden" einen schnellen, derben und blutigen Thriller verfasst, der einen sofort packt und durch die Story prügelt! Viel Zeit zum Atmen bleibt nicht, denn hier gehts recht schnell in die Vollen und mit blutigen Details wird nicht gegeizt. Smith zählt zu den härtesten Thriller-Autoren Südafrikas und jetzt weiß ich auch warum. Hier bleiben die Körperteile selten da, wo sie eigentlich hingehören. Es wird gesägt, gehackt, gehämmert, gebrochen und geschossen, das volle Programm. Wer auf explizite Szenen keinen Wert legt, der sollte auch nicht zu diesem Buch greifen, denn es geht wirklich ans Eingemachte. Das Ganze kommt allerdings nicht platt, sondern durchaus mit Anspruch daher und verkommt auf diese Weise nicht zu einer sinnlosen Splatter-Orgie. Die hier und da eingestreuten Akte der Gewalt lassen einen als Leser aber trotzdem oft schwer schlucken, denn auch wenn man mit einigen Dingen rechnet, andere kommen dafür so plötzlich, dass sie ordentlich schocken. Sehr gut gemacht, kann ich da nur sagen!
Die Geschichte um John Turner und seine Frau wird nicht gradlinig erzählt, sondern springt in der Zeit immer wieder vor und zurück und nur ganz langsam setzt sich das ganze Bild zusammen und enthüllt auf diese Weise eine schreckliche Vergangenheit. In diesem Roman hat wirklich jeder Dreck am Stecken und das wird mit zunehmender Seitenzahl immer deutlicher. Smith hat auch keinerlei Mitleid mit seinen Protagonisten und noch weniger mit seinen Nebencharakteren, einerseits bezogen auf die Biografie der einzelnen Personen, aber andererseits auch in Bezug auf die Gewalt, die er ihnen antut. Neben den blutigen Szenen kommen bei Turner auch Sex und Drogen nicht zu kurz, weswegen die zartbesaitete Leserschaft spätestens jetzt das Buch zurück legen sollte, denn auch hier nimmt Smith kein Blatt vor den Mund!
Am Ende bleibt ein wirklich gut erzählter, blutiger Thriller, der absolut für die Freunde derber Kost zu empfehlen ist, denn die werden hier wirklich komplett bedient!
Vor zehn Jahren ist John Turner mit seiner damals noch schwangeren Freundin aus Südafrika abgehauen und die beiden haben sich in Amerika ein neues Leben aufgebaut. Zusammen mit Tochter Lucy leben Sie nun in Arizona, allerdings ist von echter Liebe nichts mehr übrig. Als drei Männer in ihr Haus eindringen und die Familie als Geisel nehmen, gerät alles ins Wanken, denn die Schatten aus Turners Vergangenheit legen sich über die Familie...

Roger Smith hat mit "Mann am Boden" einen schnellen, derben und blutigen Thriller verfasst, der einen sofort packt und durch die Story prügelt! Viel Zeit zum Atmen bleibt nicht, denn hier gehts recht schnell in die Vollen und mit blutigen Details wird nicht gegeizt. Smith zählt zu den härtesten Thriller-Autoren Südafrikas und jetzt weiß ich auch warum. Hier bleiben die Körperteile selten da, wo sie eigentlich hingehören. Es wird gesägt, gehackt, gehämmert, gebrochen und geschossen, das volle Programm. Wer auf explizite Szenen keinen Wert legt, der sollte auch nicht zu diesem Buch greifen, denn es geht wirklich ans Eingemachte. Das Ganze kommt allerdings nicht platt, sondern durchaus mit Anspruch daher und verkommt auf diese Weise nicht zu einer sinnlosen Splatter-Orgie. Die hier und da eingestreuten Akte der Gewalt lassen einen als Leser aber trotzdem oft schwer schlucken, denn auch wenn man mit einigen Dingen rechnet, andere kommen dafür so plötzlich, dass sie ordentlich schocken. Sehr gut gemacht, kann ich da nur sagen!
Die Geschichte um John Turner und seine Frau wird nicht gradlinig erzählt, sondern springt in der Zeit immer wieder vor und zurück und nur ganz langsam setzt sich das ganze Bild zusammen und enthüllt auf diese Weise eine schreckliche Vergangenheit. In diesem Roman hat wirklich jeder Dreck am Stecken und das wird mit zunehmender Seitenzahl immer deutlicher. Smith hat auch keinerlei Mitleid mit seinen Protagonisten und noch weniger mit seinen Nebencharakteren, einerseits bezogen auf die Biografie der einzelnen Personen, aber andererseits auch in Bezug auf die Gewalt, die er ihnen antut. Neben den blutigen Szenen kommen bei Turner auch Sex und Drogen nicht zu kurz, weswegen die zartbesaitete Leserschaft spätestens jetzt das Buch zurück legen sollte, denn auch hier nimmt Smith kein Blatt vor den Mund!
Am Ende bleibt ein wirklich gut erzählter, blutiger Thriller, der absolut für die Freunde derber Kost zu empfehlen ist, denn die werden hier wirklich komplett bedient!

Stephan Kliem, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Die Geschichte von John Turner ist harter Stoff - vor Jahren in Südafrika die falsche Entscheidung getroffen, fällt es Jahre später in den USA auf ihn zurück! Lesen!!! Die Geschichte von John Turner ist harter Stoff - vor Jahren in Südafrika die falsche Entscheidung getroffen, fällt es Jahre später in den USA auf ihn zurück! Lesen!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
2
5
0
0
0

sehr brutal und brutal gut
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 25.01.2018
Bewertet: Paperback

Mit dem Titel „Mann am Boden“ beschreibt Roger Smith seine Geschichte im neuem Roman ziemlich knapp aber physisch und psychologisch sehr treffend. John Turner ist mit seiner Familie nach Amerika ausgewandert nachdem er sich in Südafrika in eine ausweglose Lage manövriert hatte. Mit Frau und Tochter hat er in... Mit dem Titel „Mann am Boden“ beschreibt Roger Smith seine Geschichte im neuem Roman ziemlich knapp aber physisch und psychologisch sehr treffend. John Turner ist mit seiner Familie nach Amerika ausgewandert nachdem er sich in Südafrika in eine ausweglose Lage manövriert hatte. Mit Frau und Tochter hat er in den USA ein scheinbar solides und unscheinbares neues Leben begonnen. Alkohol und Drogen glaubt er ebenso hinter sich wie Mord und andere Verbrechen. Aber als er sich in Grace verliebt und mit allen Mitteln den Plan von einer Scheidung in die Tat umsetzen will, holt er sich erneut Gewalt und Tod in sein Haus und als um ihn herum alles eskaliert, findet er sich bald blutig und mit einer Knarre am Kopf auf dem Fußboden wieder. Roger Smith gehört zu den Autoren, die ihre Thriller immer mit einer gehörigen Portion brutaler Gewalt und jeder Menge blutiger Szenen erzählen. Seine Romane sind rabenschwarz und sein Humor ist bitterböse. Er hat mit seinen Darstellern wenig Mitleid und treibt sie von einem Abgrund in den nächsten, spart dafür mit positiven Gefühlen wie Hoffnung, Vertrauen oder Freundschaft. Ich brauche immer zwei, drei Abschnitte, um mich an diesen leicht depressiven Ton zu gewöhnen und die Brutalität ist teilweise grenzwertig. Aber immer wieder gerate ich dann in den Lesesog seiner Bücher, denn Smith kann mit einigen Dingen bei mir immer punkten. Seine Sprache ist kraftvoll und eindringlich und er schildert die Beziehungen seiner Protagonisten und ihre Gefühlswelten sehr intelligent und mit einem psychologischen Scharfsinn, der mir unter die Haut geht. Obwohl also John Turner wirklich kein Held ist, sondern stattdessen ein schwerer Alkoholiker, der seine Drogensucht mit diversen Verbrechen finanziert hat, auch vor Entführung und Erpressung nicht zurückgeschreckt und einen Mord in Auftrag gegeben hat, kam mir dieser Kerl doch irgendwie ziemlich nahe. Seine Empfindungen, z.B. für seine Geliebte, waren erstaunlich tief und glaubwürdig und viele seiner Verfehlungen habe ich ihm trotz allem nachgesehen und wünschte ein ums andere Kapitel, dass er irgendwie aus diesem Horrortrip lebend rauskommen würde. Die letzten 50 Seiten muss man an einem Stück lesen. Dabei haben mich zwei Wendungen tief erschüttert und tatsächlich erst auf den letzten drei, vier Seiten erkennt der Leser, wo die Reise hingeht, und wie Roger mit den Gefühlen und Gedanken des Lesers spielt, um ihn dann gegen eine Wand laufen zu lassen. Das ist ganz große Erzählkunst. Das ist hart, brutal und schwer verdaulich. Das hallt nach und wühlt auf. Also Vorsicht. „Mann am Boden“ ist nichts für Zartbesaitete. Es belohnt dafür mit einem ausgeklügelten Plot, der atemlos gleich mehreren Höhepunkten entgegenjagt, und am Ende in mehr als einem Blutbad endet.