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Das Geheimnis des Glasbläsers

Historischer Roman

(14)
Nur eines ist zerbrechlicher als Glas: die Liebe

Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach - so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden - und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel.

Eine packende Spionagegeschichte aus dem Spätmittelalter über gläserne Schätze, übermächtige Gegner und eine unerreichbare Liebe
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 573
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 26.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17627-4
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,9/13,1/3,5 cm
Gewicht 496 g
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
11,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Das Geheimnis des Glasbläsers
von dorli am 06.03.2018

Rom, 1452. Anlässlich seiner Vermählung mit der portugiesischen Königstochter Eleonore bekommt Friedrich III. ein besonderes Geschenk des Dogen von Venedig überreicht – Gläser, die so klar sind, als bestünden sie aus fest gewordenem Gebirgswasser. Friedrich will die von den Venezianern streng geheim gehaltene Rezeptur für dieses Kristallglas und fordert, seinen... Rom, 1452. Anlässlich seiner Vermählung mit der portugiesischen Königstochter Eleonore bekommt Friedrich III. ein besonderes Geschenk des Dogen von Venedig überreicht – Gläser, die so klar sind, als bestünden sie aus fest gewordenem Gebirgswasser. Friedrich will die von den Venezianern streng geheim gehaltene Rezeptur für dieses Kristallglas und fordert, seinen besten Glasbläser mit dem Auftrag auszusenden, sich bei dem berühmten Glasmacher Angelo Barovier einzuschleichen und das Geheimnis aufzudecken. Die Wahl fällt auf den jungen Simon Glaser. Simon ist zwar sehr talentiert, aber auch ein Tunichtgut und Träumer, der nur Flausen im Kopf hat und von seinem Herrn, dem Waldvogt von Hauenstein, nicht ohne Hintergedanken für diese Aufgabe ausgewählt wird. Zur Seite gestellt bekommt Simon für die gefährliche Reise weder einen erfahren Ritter noch ein edles Ross, sondern den als dümmlich geltenden Scherbensammler Ulf und dessen Esel Lilli. Wenn auch widerwillig, zieht Simon mit seinen Begleitern los, ohne zu ahnen, dass diese Reise ereignisreicher und abenteuerlicher werden soll, als er es sich je hätte träumen lassen… In seinem historischen Roman „Das Geheimnis des Glasbläsers“ entführt Ralf H. Dorweiler den Leser mitten hinein in das ausgehende Mittelalter und wartet mit einer gut ausbalancierten Mischung aus Historie, Abenteuer, Spannung und Romantik auf. Ralf H. Dorweiler erzählt sehr unterhaltsam, die Beschreibungen und Schilderungen sind detailreich und farbenfroh. Jede Szene wirkt lebendig und ist fesselnd, so dass ich ruckzuck mittendrin im Geschehen war. Ich konnte mir sowohl die Handlungsorte wie auch die vorherrschenden Gegebenheiten bestens vorstellen und zudem prima mit den Akteuren mitfiebern. Der Autor schont seine Helden während ihrer abenteuerlichen Wanderschaft nicht, sondern lässt sie fast alles erleben, was sich eben Mitte des 15. Jahrhunderts erleben lässt. Einmal abgesehen von ihrem eigentlichen Auftrag, die geheime Zusammensetzung des Cristallos auszuspionieren, begegnen die beiden Gauklern, Banditen und Piraten, müssen viel Kraft bei der Überquerung der Alpen lassen, kommen mit der Pest in Kontakt, jagen einem Serienmörder hinterher und landen schließlich im Schlachtengetümmel zwischen Osmanen und Byzantinern in Konstantinopel. Die Akteure bekommen allesamt schnell ein Gesicht, sie wirken echt, sind ausdrucksstark und haben Persönlichkeit, sie zeigen Emotionen und handeln entsprechend ihren Eigenheiten. Es war äußerst spannend, ihre Wege zu verfolgen und es hat Spaß gemacht, ihr Miteinander und Gegeneinander zu beobachten. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Figuren im Verlauf der Handlung eine Entwicklung durchmachen. Sie wachsen an ihren zahlreichen Erlebnissen und besonders Simon lernt aus seinen Fehlern und Niederlagen. „Das Geheimnis des Glasbläsers“ hat mich rundum begeistert – eine sehr gelungene Verknüpfung von historischen Fakten, Spannung und Unterhaltung, die mit viel Pep und Schwung erzählt wird und mir kurzweilige Lesestunden beschert hat.

Eine abenteuerliche Reise
von Eliza am 04.03.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Cover gefällt mir gut, es ist zwar recht klassisch für einen historischen Roman, dennoch passt es ausgezeichnet zu der Geschichte. Der Klappentext gibt eine gute Zusammenfassung, auch wenn er nur an der Oberfläche dieses Romans kratzt, so verrät er aber nicht zu viel und nimmt dem Leser somit... Das Cover gefällt mir gut, es ist zwar recht klassisch für einen historischen Roman, dennoch passt es ausgezeichnet zu der Geschichte. Der Klappentext gibt eine gute Zusammenfassung, auch wenn er nur an der Oberfläche dieses Romans kratzt, so verrät er aber nicht zu viel und nimmt dem Leser somit nicht die Spannung. Vor Simon und seinen Begleitern liegt eine spannende, um nicht zu sagen abenteuerlicheund gefährliche Reise. Wir lernen wunderbare Schauplätze kennen, die uns als Leser in den Bann ziehen und uns gefangen nehmen. Sehr gut an diesem Roman hat mir die Zeichnung der Figuren gefallen, nicht nur die Protagonisten sind nahezu perfekt ausgearbeitet, sondern auch sämtliche Nebenfiguren. Ein großes Kompliment an den Autor, so etwas hat man selten. Egal ob die Menschen uns bei der Alpenüberquerung begegnen, oder in Venedig oder Konstantinopel, sie sind so beschrieben, dass wir als Leser das Gefühl haben ihnen gegenüber zu stehen. Neben Ulf (Tumber) war Serena meine Lieblingsfigur. Sie zeichnet sich vor allen Dingen durch ihre Selbstständigkeit, aber auch durch ihre Menschlichkeit und Herzlichkeit aus. In diesem Roman geht es um das Geheimnis der Glasherstellung, aber auch um Liebe und Freundschaft, um Intrigen und Macht und nicht zuletzt um die Eroberung Konstantinopels. Der Roman wird chronologisch erzählt, Orts- und Zeitangaben erleichtern die Einordnung des Geschehens. Der Roman war für mich zu jeder Zeit logisch nachvollziehbar und verständlich, seine tiefere Botschaft ist bei mir angekommen und das Ende hat mich ein paar Tränen gekostet. Der Schreibstil des Autors ist recht ungewöhnlich. Schnelle kurze und intensive Szenenwechsel haben mir ein intensives Erzählerlebnis garantiert. Ich weiß aber, dass einige mit diesem Stil innerhalb der Leserunde bei den Büchereulen nicht so gut klargekommen sind, deshalb kann ich nur empfehlen einen Blick in die Leseprobe oder in das Buch vor Ort zu werfen. Ein Personenverzeichnis rundet den positiven Eindruck des Romans für mich ab. Eine Karte, wo man Simons und Ulfs Reise nachvollziehen kann, findet sich zumindest nicht im eBook, sie wäre das Sahnehäubchen gewesen. Ich kann diesen Roman nur allen Lesern und Leserinnen von historischen Romanen empfehlen, hier findet jeder etwas was ihn begeistert. Eine klare Leseempfehlung. Ob jung oder alt, an dieser spannenden Geschichte hat jeder Spaß. Ein meiner Meinung nach wunderbar spannender historischer Roman, mein Lesehighlight im Monat Februar.

Einführung in das Geheimnis des Glasbläsers
von einer Kundin/einem Kunden aus Winsen am 03.03.2018

Ich wurde auf das Buch aufgrund des Titels und des wie ich finde sehr schön gestalteten Covers aufmerksam. Gern lese ich Historische Bücher und wenn die Handlunge realitätsnah geschildet wird umso besser. Da ich bisher noch keinerlei Erfahrung mit diesem Glasthema hatte war ich sehr neugierig. Wer kennt sie nicht, die berühmten... Ich wurde auf das Buch aufgrund des Titels und des wie ich finde sehr schön gestalteten Covers aufmerksam. Gern lese ich Historische Bücher und wenn die Handlunge realitätsnah geschildet wird umso besser. Da ich bisher noch keinerlei Erfahrung mit diesem Glasthema hatte war ich sehr neugierig. Wer kennt sie nicht, die berühmten Gläser aus Murano? Und genau um dieses Thema geht es. Ein Glas welches klar wie ein Gebirgsbach ist mit dem Namen Christallo kennt zu der Zeit nicht jeder. So kommt es, daß Kaiser Friedrich der III. durch ein Geschenk auch darauf aufmerksam wird und daran gelangen will. Darum schickt er den jungen Glasbläser Simon auf die Reise um die geheime Rezeptur zu stehlen. Mit seinem Mitreisenden Ulf ein Riese von Mann mit dem Geist eines Kindes und einem Esel geht es auf die beschwerliche und nicht ganz ungefährliche Reise nach Venedig. Simon ist ein junger und recht vertrauensseeliger verträumter Mensch mit recht viel Glück im Unglück. Das man an das Rezept nicht so einfach gelangen kann. Wird auf seiner Reise klar. Darum hat er die ein oder anderen Hürden zu bewältigen. Da kommt ihn die Hilfe von Serena zu Pass und der kommt dem Geheimnis einen großen Schritt näher. Durch Hindernisse wie einem Serienmörder oder die Liebe wird Simon auf seinem Weg ordentlich durchgeschüttelt. Seine Reise führt ihn nach Konstantinopel wo er in die bekannt Schlacht gerät. Diese war mehr als anschaulich geschildert sodass ich oftmals das Gefühl hatte Bilder zu sehen! Auch hier hat Simon mehr als Glück. Ein harter dennoch sehr gnädiger Sultan tragen dazu bei seine Mission zu einem Ende führt. Welches? Das werde ich nicht verraten. In jedem Fall ist dieser historische Roman spannend und bildlich geschrieben und ich hatte viel Lesefreude und wurde sehr gut unterhalten. Die Protagonisten haben mich polarisiert und sie waren glaubhaft menschlich. Eine Handlung welche sich spannend und abwechslungsreich liest. Die Sprache ist gut zu lesen und flüssig. Handlungen welche aus mehreren Perspektiven geschildert sind, gefallen mir oftmals nicht sonderlich, aber hier ist es gut umgesetzt. Einen kleinen Minuspunkt vergebe ich, weil mir das Glück den Reisenden etwas zu oft hold war. Allerdings trübte das mein Leservergnügen nicht sehr. Das Personenverzeichnis im Buch finde ich sehr gut! Das Ende schreit regelrecht nach einer Fortsetzung, und das würde mich sehr freuen! Bis dahin vertreibe ich mir meine Zeit mit den anderen Werken von diesem vielseitigem Autor :o) Fazit: von mir gibt es eine Leseempfehlung :o) und 4,5 Sterne