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BusyBusy

Stresse dich nicht, lebe!

Du bist nicht du, wenn du busy bist!

"Stress ist das neue Statussymbol", hieß es neulich in der Wirtschaftswoche. Dieses Buch ist für alle, die kein Statussymbol wollen. Für alle, die erkannt haben, dass der heißgeliebte Produktivitätsrausch irgendwann mit einem gewaltigen Kater endet. Es ist das Detox-Programm für Menschen, die ihre Freizeit zurück wollen.
Tony Crabbe, früher selbst stressgeplagt, zeigt den Weg zu mehr Freiheit und Lebensglück in zwölf Etappen. Sein Buch "busybusy" ist ein frecher und unterhaltsamer Mix aus Neurowissenschaft, Entlarvung des häufigsten Selbstbetrugs und hilfreichen Tritten in den Allerwertesten: Verhandle dein Leben zurück! Sei du selbst, gerade gegen Widerstände! Trenn dich von deinen Freunden! … Naja, nicht von allen: 15 darfst du behalten. Unorthodox und provokant - diese Lektüre ist gut investierte Zeit!

- Crabbe zeigt: Zeitmanagement löst nicht das Problem.
- Dieses Buch wird ihr Leben ändern, denn es stellt den Stress ab, statt ihn zu verwalten.
Rezension
"In provokanter Manier zeigt [Crabbe]: Stress ökonomischer zu verwalten, löst keine Probleme." (Karriereführer Wirtschaftswissenschaften, 02.10.2017)
Portrait
Tony Crabbe ist Arbeits- und Organisationspsychologe. Der Berater, Vortragsredner und Autor bezeichnet sich selbst als Übersetzer zwischen Wissenschaft und ihrer Alltagsanwendung. Mit Frau und Kindern lebt er in Denia (Spanien). Der Sommerhitze entfliehen sie regelmäßig auf sein altes Hausboot in Norfolk (UK).
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  • Artikelbild-0
  • # Wie lange dauert es morgens, bis Sie zu Ihrer ersten Dosis E-Mails greifen? Kurz danach folgt eine Tasse Kaffee und Ihr Tag beginnt in Hektik. Auf dem Weg zur Arbeit nutzen Sie Ihre Zeit weise, lesen weitere E-Mails und tätigen gelegentlich einen Anruf. Sie betreten Ihr Büro im Laufschritt, hasten von Meeting zu Meeting, von Aufgabe zu Aufgabe, jonglieren, reagieren und arbeiten Ihre Liste ab. Anforderung nach Anforderung prasselt auf Sie ein; Sie ertrinken fast darin, dürfen das aber nicht zeigen. Deshalb ackern Sie weiter, immer schneller, den Kopf gesenkt, und schaffen, schaffen, schaffen.

    Irgendwann verlassen Sie Ihr Büro und kommen zu Hause an, den Kopf immer noch voller Arbeit. Ihre Familie ist toll, aber auch eine Belastung und ein Ablenkungsfaktor. Abends muss sie Ihre Aufmerksamkeit mit Ihrem E-Mail-Konto teilen; Sie sind schnell gereizt. Natürlich wissen Sie eigentlich, dass Sie einfach abschalten und die Zeit mit Ihren Liebsten genießen könnten, aber Sie sind ja gerade so beschäftigt. Und ohnehin tun Sie das alles ja nur für sie.

    Sie versuchen, sich vor dem Fernseher bei einem Glas Wein zu entspannen, und gehen erschöpft zu Bett (nicht ohne vorher ein letztes Mal die Mails auf dem Handy zu checken). Ihr Schlaf ist unruhig, denn in Ihrem Kopf kreisen noch immer die Gedanken und Sorgen. Morgens wachen Sie auf, ohne sich erholt zu fühlen.

    Sie können dem Gefühl nicht entkommen, dass Sie als Partner, als Elternteil und als Freund versagen - bei dem Bemühen, am Ball zu bleiben und ihren Ansprüchen zu genügen; bei dem Wunsch, das Leben zu leben, das Sie sich erhofft hatten. Sie fühlen sich ein wenig leer, ein wenig zerbrechlich und ein wenig hilflos.

    Der Wecker klingelt und Sie greifen zu Ihrer ersten E-Mail-Dosis ...

    Vorwort

    BusyBusy: Die Entzauberung eines Phänomens

    Im Jahr 1993 brachen acht Bergsteiger auf, um den Mount Everest zu erklimmen. Alle hatten die richtige Ausrüstung, waren durchtrainiert und bei bester Gesundheit. Sie kamen gut voran. Dann änderte sich alles. Anscheinend gab es auf dem Weg zum Gipfel eine Art Rückstau, und das Wetter schlug um, sodass die Gruppe einen Gang zurückschalten musste. Am Everest gilt die Regel, dass man den Aufstiegsversuch abbrechen muss, wenn der Gipfel bis zu einer bestimmten Uhrzeit nicht erreicht wurde. An diesem Tag hätten die sehr erfahrenen, aber frustrierten Bergsteiger umkehren müssen, doch stattdessen entschieden sie sich, weiter aufzusteigen. Sie erreichten den Gipfel zu spät, mussten in der Dunkelheit absteigen und starben.
    Christopher Cave, ein ehemaliger Börsenmakler, erfuhr von dieser Tragödie und war bestürzt.1 Sie erinnerte ihn an eine Beobachtung, die er bei vielen Unternehmen gemacht hatte: Diese verschrieben sich einer Strategie, mussten später aber feststellen, dass sich selbige angesichts eines veränderten geschäftlichen Umfelds nicht mehr bewährte. Anstatt die neuen Informationen nüchtern zu bewerten und eine bessere Vorgehensweise zu entwickeln, reagierten diese Unternehmen auf ihre enttäuschten Bemühungen mit erhöhter Aktivität. Um die Erkenntnis abzuwenden, dass sie ihre Bestrebungen in die falsche Richtung lenkten, verstärkten sie diese fehlgeleiteten Bemühungen sogar noch.
    Das gleiche Phänomen erkenne ich auch bei Einzelpersonen. Ich muss Ihnen nicht erzählen, dass sich die Welt verändert hat. Leider haben wir Menschen versäumt, es ihr nachzutun. An Technologie und Ausbildung mangelt es uns nicht, aber unsere Erfolgsrezepte und Konfliktbewältigungsstrategien entspringen weiterhin dem Industriezeitalter. Obwohl immer mehr dafürspricht, dass sie nicht mehr funktionieren, halten wir daran fest. So sehr wir uns auch bemühen, bleiben wir doch im Berufsleben überlastet und zu Hause übermäßig engagiert. Und es scheint damit immer schlimmer zu werden. Wir weigern uns anzuerkennen, dass unsere derzeitige Herangehensweise kaum dazu beiträgt, unser Gefühl der Überforderung zu mindern. St
  • Inhalt

    Vorwort - BusyBusy: Die Entzauberung eines Phänomens 11

    Zum Einstieg: Zu busy, um dieses Buch zu lesen? 25

    Teil 1 - Das eigene Leben meistern
    Kapitel 1: Vergessen Sie Ihr Zeitmanagement! (… und gehen Sie lieber surfen) 35
    Kapitel 2: Treffen Sie Entscheidungen (Kampffische und tödlicher Konsum) 56
    Kapitel 3: Betreiben Sie Aufmerksamkeitsmanagement (Wie wir unsere grauen Zellen besser einsetzen) 77
    Kapitel 4: Verhandeln Sie um Ihr Leben (… um all die Geschosse abzuwehren) 100

    Teil 2 - Alleinstellungsmerkmale entwickeln
    Kapitel 5: Seien Sie weniger produktiv! (Gehen Sie besser strategisch vor) 117
    Kapitel 6: Überzeugen Sie durch Innovationen (Seien Sie nicht der unsichtbare Mann) 140
    Kapitel 7: Busy-Sein ist eine furchtbare Marke (Entwickeln Sie eine bessere) 153
    Kapitel 8: Gehen Sie Ihren eigenen Weg (Radioreparatur durch Nachdenken) 167

    Teil 3 - Die Oberflächlichkeit hinter sich lassen
    Kapitel 9: Beenden Sie Ihre Jagd nach dem "Mehr"! (Stellen Sie Ihre Werte voran) 199
    Kapitel 10: Beziehungen stärken (Warum es uns mit weniger Freunden besser geht) 221
    Kapitel 11: Vom Rausch zur Freude (Eine Ode an die Tiefe) 245
    Kapitel 12: Das Busy-Sein überwinden (Wie Sie Ihren guten Vorsätzen treu bleiben) 271

    Literaturempfehlungen 297
    Danksagung 301
    Anmerkungen 303
    Register 318?
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 319
Erscheinungsdatum 07.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-50759-0
Verlag Campus
Maße (L/B/H) 21,6/13,4/2,5 cm
Gewicht 453 g
Originaltitel Busy - How to Thrive in a World of Too Much
Übersetzer Jan W. Haas
Buch (Paperback)
Buch (Paperback)
19,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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"Die meisten Veränderungsversuche scheitern"
von Dr. M. am 20.06.2018

So lautet eine Überschrift in diesem Buch. Allerdings steht sie erst ziemlich am Ende des ganzen Textes. Der Autor rätselt darüber und schreibt dann: "Wir glauben anscheinend immer noch, dass es genügt, etwas zu wissen, etwas zu beschließen und motiviert genug zu sein, um eine Veränderung zu bewirken." Natürlich reicht das nicht... So lautet eine Überschrift in diesem Buch. Allerdings steht sie erst ziemlich am Ende des ganzen Textes. Der Autor rätselt darüber und schreibt dann: "Wir glauben anscheinend immer noch, dass es genügt, etwas zu wissen, etwas zu beschließen und motiviert genug zu sein, um eine Veränderung zu bewirken." Natürlich reicht das nicht, wie auch Tony Crabbe gleich danach bemerkt. Eigentlich müsste er sich als Autor doch wenigstens heimlich darüber freuen, denn wenn es anders wäre, würden nicht andauernd neue Selbsthilfebücher sich reger Nachfrage erfreuen. Crabbes Buch wurde bereits in zehn Sprachen übersetzt, und eine Zeitung nennt es "lebensverändernd". Angesichts der katastrophalen Erfolgsrate von solchen Veränderungsversuchen kann man über solche Einschätzungen nur müde lächeln. Die Alltags- und Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Man ist im wahrsten Sinne des Wortes im Netz gefangen. Viele Menschen klagen deshalb über eine permanente Überlastung: Sie müssen ständig erreichbar sein, haben unentwegt mit ihrer elektronischen Lebenshilfe zu tun, die sie anscheinend irgendwie dazu zwingt, sich ständig mit ihr zu befassen. Nebenbei läuft dann auch noch ihr ganz normales Leben mit all seinen banalen Anforderungen. Zu glauben, man könne dem mit einem intelligenten Zeitmanagement entkommen, sei ein schwerer Irrtum, lehrt Crabbe. Das mache alles nur noch schlimmer. Es ginge nicht um die Frage nach einer höheren persönlichen Produktivität, sondern um einen ganz anderen Zugang. Eine Art intellektuelle Entblößung entsteht sehr oft dann, wenn man an sich hervorragende Lehrsätze auf den Lehrenden persönlich anwendet, um dann feststellen zu müssen, dass er sie selbst nicht befolgt und das nicht einmal merkt. Crabbe lehrt beispielsweise Konzentration aufs Wesentliche, aber sein Buch ist völlig überfrachtet. In seinem Text findet man unzählige Ratschläge und jede Menge Beispiele für grandiose Resultate bei ihrer Umsetzung. Nur kommen diese Beispiele fast immer aus den Bereichen von Unternehmensstrategien, Management und Arbeitsorganisation, eben den Spezialgebieten des Autors, nicht jedoch aus dem persönlichen Bereich, der in diesem Buch angesprochen wird. Nichts an Crabbes Ratschlägen und Beispielen ist falsch. Ob diese Botschaften allerdings überhaupt bei seinen angeblich ständig beschäftigten Lesern ankommen oder gar umgesetzt werden, mag man bezweifeln. Denn erstens nimmt bei solchen Menschen die Lust zum Lesen langer Texte rapide ab und zweitens werden wohl die Wenigsten derjenigen, die es bis zum Ende schaffen, hinterher noch wissen, was sie wirklich alles gelesen haben. Eigentlich muss man dieses Buch studieren, es sacken lassen und sich dann eine ganz persönliche Veränderungsstrategie zurechtlegen und fixieren, wenn man sich tatsächlich ändern möchte. Ansonsten diffundiert das Ganze in kürzester Zeit mit ziemlicher Sicherheit ins Nichts. Es ist offenbar ein erheblicher Unterschied, ob man tatsächlich überlastet ist oder ob man sich in einer Art Ersatzhandlung vor den wirklichen Aufgaben drückt und sich lieber mit Facebook, seinen Mails oder sonstigem Zeug befasst, nur weil man dazugehören will. Crabbe benennt zwar beide Ausprägungen seines Busy-Problems, sieht aber nicht, dass er für die zweite Gruppe eigentlich ein völlig anderes Buch hätte schreiben müssen. Als Konsequenz dieser mangelnden Differenzierung zeichnet sich die Zielgruppe, an die sich Crabbe richtet, nicht wirklich deutlich ab. Sind es Leute im unteren und mittleren Management oder ist die Gruppe der Betroffenen allumfassend? Geht man vom Stil dieses Buches aus, so müsste sich eher die erste Gruppe angesprochen fühlen. Crabbes Sprache und Stil können aber auch eine Folge seines Arbeitsbereiches sein (Arbeits- und Organisationspsychologie), den nun nicht jeder unbedingt für attraktiv und ihm irgendwie nahestehend ansehen wird. Das Gegenteil von dem, was Crabbe in seinem Buch macht, nennt er selbst "strategische Fokussierung". Man könnte es auch nach ihm selbst als IKEA-Prinzip bezeichnen, was nichts weiter bedeutet, als sich nur auf bestimmte Dinge zu konzentrieren und diese konsequent durchzusetzen. Wer alles erfassen und für jeden eine Lösung bereitstellen möchte, dem fehlt der Fokus aufs Wesentliche. Und das ist die Crux dieses Textes, der darunter leidet, dass der Autor nicht den Mut findet, um seine eigenen Vorschläge zu befolgen. Das Buch besteht aus drei Teilen (Das eigene Leben meistern, Alleinstellungsmerkmale entwickeln, Die Oberflächlichkeit hinter sich lassen) und vielen Kapiteln, an deren Ende immer eine Zusammenfassung und Empfehlungen stehen. Natürlich kann man Crabbes Text allen empfehlen, die unter ständigem Stress durch eine Dauerbeschäftigung leiden, zu der sie entweder gezwungen wurden oder sich selbst zwingen. Jeder wird in diesem Buch für sich etwas finden, vorausgesetzt natürlich er sucht wirklich nach einem Ausweg und findet die Kraft, um diesen umfassenden Text wirklich zu lesen und danach anzuwenden.