Warenkorb
 

Bestellen Sie bis zum 20.12.2018 und erhalten Sie Ihre Sendung pünktlich zu Heiligabend.**

Inselcocktail

Kriminalroman

(11)
Vier Frauen reisen nach Norderney, um Johannes zu treffen: ihren Chatpartner aus dem Internet. Während sie ihren Dates entgegenfiebern, zieht ein schwerer Herbststurm auf. Ausgerechnet jetzt findet sich eine Leiche am Strand. Wie gut, dass der Inselpolizist Martin Ziegler die Kriminalpsychologin Ruth Keiser an seiner Seite hat. Auf der vom Festland abgeschnittenen Insel stellen die beiden ein provisorisches Ermittlerteam zusammen, das dem Sturm und der Diagnose »Herzversagen« trotzt.
Portrait
Anja Eichbaum stammt aus dem Rheinland, wo sie bis heute mit ihrer Familie lebt. Als Diplom-Sozialarbeiterin arbeitet sie seit vielen Jahren leitend in der Kinder- und Jugendhilfe. Frühere biographische Stationen, wie eine Krankenpflegeausbildung und ein »halbes« Germanistikstudium, bildeten Grundlage und Füllhorn zugleich für ihr literarisches Arbeiten. Seit 2015 geht sie mit ihren Werken an die Öffentlichkeit und kann seitdem auf spannende Projekte und Erfolge verweisen (1. Platz für eine Thriller-Kurzgeschichte; Radioveröffentlichungen; Mitwirkung an »Bonn schreibt an Kinderbuch: Ankommen in Bonn«). Aus ihrer großen Liebe zum Meer und besonders zur ostfriesischen Insel Norderney ist nun ihr erster Krimi entstanden.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 406
Erscheinungsdatum 05.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-2109-9
Reihe Kriminalromane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 20/12/3,5 cm
Gewicht 418 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 60.889
Buch (Taschenbuch)
14,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Spannender Inselkrimi und die passende Lektüre für einen Urlaub am Meer. Spannender Inselkrimi und die passende Lektüre für einen Urlaub am Meer.

„Aufregendes Krimi-Debüt!“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Die Autorin Anja Eichbaum legt ein ziemlich raffiniertes Krimi-Debüt vor, das es in sich hat. Das Date mit dem großen Unbekannten kann tödlich sein! Hier werden selbst die geübtesten Krimileser gekonnt auf die falsche Spur gelockt.
Ein völlig durchgeknallter Täter hält den Inselpolizisten Martin Ziegler und die zufällig zur Unterstützung hinzugezogene Kriminalpsychologin Ruth Keiser ganz schön auf Trapp und ist ihnen immer mindestens einen Schritt voraus. Dieser Krimi nimmt nach und nach an Tempo auf und verblüfft mit stets neuen findigen, aber plausiblen Wendungen. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn das Verbrechen hält die Insel in Atem. Das fulminate Ende ist unglaublich, zeigt es doch was tief verwurzelte negative traumatische Ereignisse aus einem Menschen machen können. Mehr als ein solider klassischer 'Whodunit'! Wer psychlogisch dichte Mitrate-Krimis mag, wird meine Begeisterung teilen.
Norderney-Liebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten, denn Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist selbstverständlich Norderneys Kultlokal, die „Milchbar“, welche das Motiv des Covers ist.
Ein Krimi-Debüt, das nicht nur Norderney-Liebhaber, begeistert.
Die Autorin Anja Eichbaum legt ein ziemlich raffiniertes Krimi-Debüt vor, das es in sich hat. Das Date mit dem großen Unbekannten kann tödlich sein! Hier werden selbst die geübtesten Krimileser gekonnt auf die falsche Spur gelockt.
Ein völlig durchgeknallter Täter hält den Inselpolizisten Martin Ziegler und die zufällig zur Unterstützung hinzugezogene Kriminalpsychologin Ruth Keiser ganz schön auf Trapp und ist ihnen immer mindestens einen Schritt voraus. Dieser Krimi nimmt nach und nach an Tempo auf und verblüfft mit stets neuen findigen, aber plausiblen Wendungen. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn das Verbrechen hält die Insel in Atem. Das fulminate Ende ist unglaublich, zeigt es doch was tief verwurzelte negative traumatische Ereignisse aus einem Menschen machen können. Mehr als ein solider klassischer 'Whodunit'! Wer psychlogisch dichte Mitrate-Krimis mag, wird meine Begeisterung teilen.
Norderney-Liebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten, denn Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist selbstverständlich Norderneys Kultlokal, die „Milchbar“, welche das Motiv des Covers ist.
Ein Krimi-Debüt, das nicht nur Norderney-Liebhaber, begeistert.

Pia Buchhorn, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Da ich Mal auf Norderney gelebt habe,war ich sehr neugierig.
Ein spannender Krimi mit tollen Figuren, mehr davon!
Da ich Mal auf Norderney gelebt habe,war ich sehr neugierig.
Ein spannender Krimi mit tollen Figuren, mehr davon!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
3
4
4
0
0

Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 31.01.2018

Wer liebt es nicht... Urlaub an der Nordsee, den Sonnenuntergang. die Weite und die Ruhe. Wer ist nicht gerne auf einer Insel und verfällt dem Charme der Insulaner?! Die Autorin, #AnjaEichbaum, hat all diese wunderbar in ihrem Krimi eingebracht. Sofort fühlt man sich bei Frau Dirkens und dem ordentlichen... Wer liebt es nicht... Urlaub an der Nordsee, den Sonnenuntergang. die Weite und die Ruhe. Wer ist nicht gerne auf einer Insel und verfällt dem Charme der Insulaner?! Die Autorin, #AnjaEichbaum, hat all diese wunderbar in ihrem Krimi eingebracht. Sofort fühlt man sich bei Frau Dirkens und dem ordentlichen Teeritual heimisch und möchte eigentlich sofort in Richtung Norderney aufbrechen. Auch die Philosophie über das Essen eines Frühstücksei fand ich sehr gelungen. Ich werde beim nächsten Frühstück in einem Hotel mal darauf achten. ? Die Autorin beschreibt in ihrem Krimi vier Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Es reicht von lebenslustig über verträumt, ängstlich, gesellig, geradlinig bis hin zu chaotisch. Jede der Frauen könnte nicht unterschiedlicher sein und doch haben alle etwas gemeinsam: Sie wollen ihn! Er, der sehr lange im Dunkeln agiert und von dem der Leser nur sehr wenig erfährt. Er, der ein gemeines Spiel spielt und Macht über Personen ausübt. Er, der einfach die gewisse Spannung in den Krimi bringt. Mir hat dieser Aufbau des Krimis sehr gut gefallen. Was mir weniger gefallen hat, waren diese neumodischen oder eingedeutschten Begriffen, bei denen ich oftmals googlen musste. Bei manchen Begriffen, konnte mir selbst Google nicht wirklich weiter helfen. Ich frage mich, welche Zielgruppe wohl mit diesem Krimi angesprochen werden soll. Die 14-16 jährigen, deren Sprache hier verwendet wird? Aber sind das wirklich diese Krimileser? Möchte man hier unbedingt hip und salopp wirken, so nach dem Motto: *kaugummikauend* Ich bin ja so cool und trendy? Hm.... Sorry, aber das war für mich ein ganz klarer Minuspunkt. Fazit: Ein sehr moderner Krimi, der auch ein bisschen Urlaubsfeeling vermittelt.

Netter Krimi mit stets gut gelaunten ermittlern aber wenig Spannung und Authentizität
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschenbach am 29.12.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Inselcocktail von Anja Eichbaum entführt den Leser auf die nordfriesische Insel Norderney. Dort treibt ein mysteriöser Frauenmörder sein Unwesen. Da die Insel durch einen Sturm vom Festland abgeschnitten wurde, stellt der Kommissar ein bunt gemischtes Ermittlerteam aus einer weiteren Polizistin, einer Ärztin, einem IT-Spezialisten und einer Friseurin zusammen. Zu Beginn... Inselcocktail von Anja Eichbaum entführt den Leser auf die nordfriesische Insel Norderney. Dort treibt ein mysteriöser Frauenmörder sein Unwesen. Da die Insel durch einen Sturm vom Festland abgeschnitten wurde, stellt der Kommissar ein bunt gemischtes Ermittlerteam aus einer weiteren Polizistin, einer Ärztin, einem IT-Spezialisten und einer Friseurin zusammen. Zu Beginn der Geschichte werden verschiedene weibliche Figuren eingeführt. Vermutlich um den Leser, das Auseinanderhalten der Frauen zu erleichtern, arbeitet die Autorin hier mit einer ganzen Menge Klischees. Ein Spannungsbogen ist nur rudimentär vorhanden, und das Ermittlerteam hat trotz (versuchter und gelungener) Morde stets gute Laune und ein Scherzchen auf den Lippen. Diese Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung finde ich unpassend und nervig. Auch die Dialoge wirken auf mich gestellt und irgendwie gewollt flott und Heile-Welt-mäßig. Sie würden besser in einen Heimatfilm passen als in einen mörderischen Krimi. Positiv zu bewerten ist der flüssige und lockere Schreibstil der Autorin, der aber die Defizite an Spannung und Authentizität nicht ausgleichen kann. Inselcocktail von Anja Eichbaum ist ein nettes Büchlein für zwischendurch für Leser, die sich durch Geschichten gerne berieseln lassen, und es nicht zu aufregend mögen.

Sturm über Norderney
von mabuerele am 11.12.2017

„...Es ging um mehr als ein Zeichen, es ging um Richtigstellung und Wiedergutmachung, um Vergeltung und Warnung. Es wird Menschen geben, die das verstehen und mir dankbar sein werden...“ Daniela ist Friseuse. Mit dem Schiff ist sie unterwegs nach Norderney, um dort in ihrer Lieblingspension ein paar Tage Urlaub zu... „...Es ging um mehr als ein Zeichen, es ging um Richtigstellung und Wiedergutmachung, um Vergeltung und Warnung. Es wird Menschen geben, die das verstehen und mir dankbar sein werden...“ Daniela ist Friseuse. Mit dem Schiff ist sie unterwegs nach Norderney, um dort in ihrer Lieblingspension ein paar Tage Urlaub zu machen. Auf dem Schiff lernt sie Ruth Keiser kennen. Die ehemalige Kriminalistin und jetzige Kriminalpsychologin fährt als Referentin zu einer Fortbildungsveranstaltung. Und dann ist auf dem Schiff noch ein Unbekannter. Er hat ein besonderes Wochenende geplant. Dazu hat e r vier Damen auf die Insel eingeladen. Die Autorin hat einen fesselnden Krimi geschrieben. Das Buch hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Die Protagonisten werden sehr ausführlich charakterisiert. Marthe, Danielas Pensionswirtin, ist eine Seele von Mensch. Sie möchte es ihren Gästen so schön wie möglich machen. Das ist nicht einfach, da die Pension genau wie ihre Besitzerin schon in die Jahre gekommen ist. Merle, die in der gleichen Pension wie Daniela wohnt, ist Geocacherin. Auf ihr Äußeres legt sie nicht viel Wert. Dörthe dagegen, die von ihrem Mann, einem Arzt, geschieden ist, ist sehr von sich überzeugt. Das versucht sie vor allem durch ihr Erscheinungsbild auszudrücken. Constance ist Lehrerin. Sie hat das nötige Selbstbewusstsein, vermisst aber einen Mann an ihrer Seite. Häufig telefoniert sie mit einer Freundin. Deren Rat in einer besonderen Situation gibt das folgende Zitat wieder: „...Versuchungen sollte man nachgeben. Man weiß nie, wenn sie wiederkommen...“ Juliane, die vierte im Bunde, ist sich zunehmend sicher, dass die Reise ein Fehler war. Sie vermisst ihren kleinen Sohn. Am nächsten Morgen wird Merle tot am Strand gefunden. Die Zu- und Umstände erfordern besondere Maßnahmen, denn die Insel steht kurz vor einem Orkan. Jede Verbindung zum Festland wurde gekappt. Martin Ziegler, der Polizist der Insel, und Ruth Keiser, übernehmen die Ermittlungen. Beide kennen sich gut. Der Schriftstil des Buches ist ausgereift. Sehr anschaulich wird die Insel mit ihren Besonderheiten sowie die Eigenheiten ihrer Bewohner beschrieben. Einige der Lokale klingen verlockend. Für den Sturm und seine Folgen findet die Autorin passende Metapher. Die Gedanken des Täters, die Abgeschlossenheit, das raue Wetter und der Zeitdruck sorgen für einen hohen Spannungsbogen. Schnell wird klar, was der Täter vor hat. Seine Motivation aber bleibt lange im Dunkeln. Das Eingangszitat stammt von ihm. Es provoziert mehr Fragen, als sich Antworten daraus ableiten lassen. Sehr detailliert darf ich die emotionalen Kämpfe der Protagonisten miterleben. Marthes Betroffenheit wegen der Toten, Julianes Sehnsucht nach dem Sohn, Dörthes Überheblichkeit sind wichtige Punkte. Immer wieder wird erwähnt, dass Johannes, wie sich der Unbekannte nennt, die Frauen über soziale Medien bewusst ausgesucht hat. Geschickt passt er seine Pläne den geänderten Wetterumständen an. Erstaunlich fand ich, wie sich die Frauen manipulieren ließen, jede mehr oder weniger. Nur Juliane probt kurzzeitig den Aufstand. Der Krimi hat mir ausgezeichnet gefallen. Sehr gekonnt hat die Autorin das wirkliche Geschehen verschleiert und damit für eine handfeste Überraschung gesorgt.