Nach uns die Pinguine

Ein Weltuntergangskrimi

Hannes Stein

(5)
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Beschreibung

Der bizarrste und ungewöhnlichste Krimi des Jahres.

Die Menschheit hat sich selbst nahezu ausgerottet. Nur auf den abgelegenen Falklandinseln geht der Alltag weiter – bis der Gouverneur mit einer Churchill-Büste erschlagen wird ... Hannes Steins skurriler Weltuntergangskrimi ist ein philosophisch-postapokalyptisches Vergnügen.

Eines gleich vorweg: Vom Weltuntergang sprechen die Figuren dieses Buches nicht. Nein, die Apokalypse, die auch ein überforderter US-Präsident mit eigenartiger Frisur nicht verhindern konnte, wird von den Bewohnern der Falklands mit dem der Insel eigenen Understatement nur mit »die betrüblichen Ereignisse, über die wir ungern reden« umschrieben.

Das gemütliche Leben in der britischen Enklave (denn diese Inseln sind britisch, und wie!) hat sich seither aber ohnehin kaum verändert: Man geht weiterhin in den Pub, schert die Schafe und geniest die gute Meeresluft. Na gut, die Kinderlosigkeit ist schon seltsam. Und die Tatsache, dass man gefährliche Expeditionen aufs argentinische Festland wagen muss, um Vorräte anzulegen, macht den Menschen auch zu schaffen. Außerdem gibt es da noch das vollbesetzte Kreuzfahrtschiff, das vor der Küste liegt und dessen Passagiere nur zu gerne ihre Kabinen verlassen und sich auf der Insel ansiedeln wurden.

Als dann plötzlich der allseits beliebte Gouverneur erschlagen wird – in einem Raum, dessen Türen und Fenster von innen verriegelt waren –, geraten die Dinge aus den Fugen.

Wer steckt hinter dem heimtückischen Mord? Und was ist das Tatmotiv? Joshua Feldenkrais, Moderator des Inselradios, ermittelt auf eigene Faust – und gerat dabei immer tiefer in einen Strudel aus Verschwörungen, finsteren Machenschaften und Pinguinen …

Einerseits gibt es hier die leicht verschrobene Gemütlichkeit eines Hercule-Poirot- oder Miss-Marple-Romans. Andererseits ist, wie schon in “Der Komet”, das Satyrspiel, das hier stattfindet, eine ironisch-melancholische Replik auf reale politische Tragödien. ... In einem schwungvollen, mehrfach gestaffelten Finale schafft Stein den kühnen Sprung vom geschichtsphilosophisch finster grundierten Kriminalroman zum biblisch-erotisch aufgeladenen Spiel mit den Inselutopien der Aufklärung. Alles wird gut – und doch bleibt in der wunschtraumhaften Lösung der Konflikte die Erinnerung an deren realweltliche Virulenz bewahrt.

Hannes Stein, geboren 1965 in München, aber aufgewachsen und belehrt im österreichischen Salzburg. Seit Abschluss seines Studiums der Anglistik, Amerikanistik und Philosophie verdingt er sich als Publizist, zunächst für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und beim Spiegel, dann für die Literarische Welt in Berlin. Hannes Stein ist im Sommer 2007 nach New York ausgewandert, wo er als Journalist und Autor lebt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 17.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86971-156-0
Verlag Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2,5 cm
Gewicht 318 g
Auflage 1. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Die etwas andere Dystopie!

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Die Menschheit ist nahezu ausgerottet!?! Na und, dass ist doch kein Grund den gewohnten Nachmittagstee ausfallen zu lassen! Very british, sehr skurill und im Vergleich zu den sonstigen, eher düsteren Weltuntergangsbüchern, einfach mal erfrischend anders.

Svenja Disselbeck, Thalia-Buchhandlung Hürth

Völlig abgefahren! Very British! Wirklich spannend! Kurz: „Nach uns die Pinguine“ ist bestes Lesefutter!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 17.09.2018
Bewertet: anderes Format

Ein wunderbar amüsanter Krimi, der eine wirklich überraschende Wendung für Sie bereithält. Für Fans von Rex Stout auf jeden Fall ein Muss.


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