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Das Leben des Vernon Subutex 1

Roman

Virginie Despentes

(21)
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Beschreibung

Die literarische Sensation aus Frankreich: ein grandioses Sittengemälde unserer Zeit.

Wer ist Vernon Subutex? Eine urbane Legende, der letzte Zeuge einer Welt von Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll. Einer, mit dem unsere Zeit es nicht gut meint und der trotzdem für eine ganze Generation steht – und für das glanzvolle, furiose Comeback seiner Erfinderin Virginie Despentes.Als der Roman 2015 in Frankreich erschien, erregte er unmittelbar großes Aufsehen. Wochenlang führte er die Bestsellerlisten an, war für zahlreiche Preise nominiert, die Kritik überschlug sich. Erzählt wird die Geschichte von Vernon Subutex und seinem rasanten sozialen Abstieg. Mit seinem Plattenladen hat er Pleite gemacht und steht nun auf der Straße. Weil er sich und der Welt sein Scheitern nicht eingestehen will, nimmt er Zuflucht zu einer Notlüge, die es ihm ermöglicht, sich übergangsweise reihum bei seinen alten Freunden einzuquartieren, die er zum Teil seit Jahren nicht gesehen hat. So entsteht ein vielstimmiges Panorama einer Gesellschaft am Abgrund. Man begegnet den ganz normal Gescheiterten, den scheinbar Erfolgreichen, den Schrillen und den Durchgeknallten. Despentes erspart ihren Figuren nichts, lässt kein gesellschaftliches Thema unberührt, die Islamismusdebatte ebensowenig wie den Aufstieg der Rechten. So gelingt ihr ein beeindruckender literarischer Rundumschlag, ungestüm und trotzdem humorvoll, in dem jedes Wort sitzt, jeder Satz nachhallt. Ein großer Wurf, in Frankreich nicht umsonst mit Balzacs »Die menschliche Komödie« verglichen.

»Ein großes Gesellschaftspanorama und […] ein großes Panoptikum der Loser. Der Gesellschaftsroman unserer Zeit. [...] Man ist überwältigt durch die Psychologie aber eben auch durch die Analyse.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 17.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04882-7
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 20,8/13,1/3,2 cm
Gewicht 491 g
Originaltitel Vernon Subutex
Auflage 8. Auflage
Übersetzer Claudia Steinitz
Verkaufsrang 103451

Buchhändler-Empfehlungen

"Den Charme zu wahren, wenn man seine Frische verliert, ist ein Kunststück, dass nur selten gelingt"

M-C. Mlacnik, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Vernon Subutex rutscht in seinem Leben ab und wir schauen ihm dabei zu. Er lebt ganz nach dem Motto sich keine Gedanken über Krisen zu machen, denn dann beeinflussen sie einen auch nicht. Bei seiner Reise quer durch Paris lernt man ganz viele unterschiedliche Charaktere kennen und sieht die Gesellschaft durch viele verschiedene Augen. Die Autorin greift dabei viele moderne Themen wie Drogen, Porno, Ehe, Politik, Familie, neue Technologien, Tierliebe und noch vieles vieles mehr auf. Trotz der vielen Themen und Kritik schafft sie es so viel, in einem angenehmen und leichten Text auszudrücken. Keine der Figuren ist wirklich sympathisch, alle tragen eine gute Portion "Mistkerl" in sich. Dennoch ist jeder detailgetreu und auf seine Art tiefgründig. Dieses Werk ist einfach genial, großartig und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Claudius Kaboth, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Knallt gut rein! Virginie Despentes (Baise moi) liest sich, wie eine Mischung aus Michel Houellebecq und Sibylle Berg: Scharf, direkt, zeitgenössisch und drastisch! Am besten gleich die Folgebände mitbestellen...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
16
4
1
0
0

Krass, stark, unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Sehr empfehlenswertes Buch. Spannend bis zum Schluss. Starke Dialoge, unterhaltsame Geschichte der Gegenwart. Unterlegt mit Musik. Die Vernon Subutex-Reihe hat mich positiv überrascht.

von einer Kundin/einem Kunden am 15.07.2019
Bewertet: anderes Format

Bei Despentes gibt es keine Helden. Da ist niemand durchweg gut oder sympathisch. Ja, nicht einmal ausgewogen differenziert. Bei Despentes dominiert der nihilistische Hedonismus.

Kein Leben aus dem Bilderbuch
von einer Kundin/einem Kunden am 14.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Drogen, Musik, Sex... damit ist schon viel über "Das Leben des Vernon Subutex" erzählt. Als Besitzer eines Schallplattenladens noch angesehen und beliebt bei den hippen Protagonisten der Pariser Vinyl-Szene, findet er nach dessen Schließung kaum einen Unterschlupf für die Nacht. In diesem Roman agieren eine Vielzahl an Personen,... Drogen, Musik, Sex... damit ist schon viel über "Das Leben des Vernon Subutex" erzählt. Als Besitzer eines Schallplattenladens noch angesehen und beliebt bei den hippen Protagonisten der Pariser Vinyl-Szene, findet er nach dessen Schließung kaum einen Unterschlupf für die Nacht. In diesem Roman agieren eine Vielzahl an Personen, die die Sehnsucht nach dem nächsten Rausch, sei es durch Sex, Drogen oder die Demonstration von Macht, eint. So richtig sympathisch kommt dabei eigentlich niemand rüber. Positiv ist, dass Despentes auf die Darstellung klassischer Rollenverteilungen gänzlich pfeift, auch Frauen können Egomanen sein und über eine ausgeprägte Libido verfügen. Allerdings ist mir die Sprache an vielen Stellen zu derb. Eine Aneinanderreihung provokant überzogener Darstellungen macht für mich noch keine gute Lektüre aus.


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